Verfluchte Liebe
von Petra Hallmayer
München, 12. März 2011. In leer gähnenden Türstöcken türmt sich der Sand, in dem ein gelber Kindereimer und eine Schaufel stecken. Neben einer auf dem Boden liegenden neuen Treppe ragt ein schräges Gerüst auf. Die Bühne ist eine Baustelle. Einen Übergangsraum zwischen Ab- und Aufbruch hat André Joosten in der Spielhalle der Kammerspiele eingerichtet, wo Marguerite Duras' "Agatha" Premiere feierte, die Geschichte der Liebe zwischen einem Bruder und seiner jüngeren Schwester, die sich in der verfallenen Villa ihrer Kindheit treffen und für immer voneinander Abschied nehmen.














