Hauptsache exotisch!
von Johannes Schneider
Hamburg, 12. Juli 2010. Es gibt Inszenierungen, die sind schon dem Titel nach einschüchternd. Wilde Gebilde aus Klammern, Punkten und einer Groß- und Kleinschreibung am Rande des Erlaubten weisen zielsicher den Weg zu den Avantgarden, zum Exotischen, Neuen. Die Vorschautexte in den Programmübersichten tun ihr Übriges: Wer da auch nur die Skizze eines Handlungsverlaufes erkennen kann, projiziert das aus seiner provinziellen Theatersozialisation, einer Welt, in der es noch Stücke gibt, Sinn und Kohärenz.














