letzte premieren

Freitag, 05. Februar 2010
Donnerstag, 04. Februar 2010
Mittwoch, 03. Februar 2010
Sonntag, 31. Januar 2010
Samstag, 30. Januar 2010
Freitag, 29. Januar 2010
Donnerstag, 28. Januar 2010
Sonntag, 24. Januar 2010
Samstag, 23. Januar 2010
Freitag, 22. Januar 2010
Donnerstag, 21. Januar 2010
Montag, 18. Januar 2010
Sonntag, 17. Januar 2010
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nachtkritik forum

Astrid Horst
Hallo, ich finde es sehr schade, dass Sebastian Schugs Peer Gynt-Inszenierung, die es mit der Inszenierung von Jan Bosse locker aufnimmt, keine Erwähnung findet, weil leider kein nachtkritik-Kritiker da war. Sie sind herzlich eingeladen das am 24.2. nachzuholen. Viele Grüße Astrid Horst
Horst Rödiger
Hier geboren 
 
„Tango Türk“ 
in der Neuköllner Oper 
 
Einen Schnellkurs in jüngerer türkischer Historie, eine durchaus bewegende Lebens- und Liebesgeschichte sowie eine Reihe hinreißender Songs in unwiderstehlichem Tangorhythmus – all das bringt die neueste Produktion der rührigen und instinktsich
Kristine Uhland-Pipe
Volpone: Das Thema GIER immer wieder aktuell. In WI bunt, schrill, artistisch und schnell umgesetzt.
J. Jürgens
"Trüffelschweine" von Kristo Sagor am Theater in Quedlinburg 
 
Eine Woche der unbequemen Wahrheiten 
 
Die Jugend hat so ihre eigenen Gesetze. Die Zeit der Reife ist geprägt vom Suchen und Finden. Aber selbst wenn man die Pubertät hinter sich gelassen hat, geht die Erfahrung natürlich weiter. Was man dann ab

die nachtkritiken
Das Prinzip Meese – Antú Romero Nunes' lässige Uraufführung am Maxim Gorki Theater

Betrachtungen eines Verwirrten

von Dirk Pilz 

Berlin, 8. Februar 2010. Thomas Mann hilft hier weiter. Er zitiert in seinen "Betrachtungen eines Unpolitischen" einen namenlosen zeitgenössischen Denker: "Die Richtung aufzufinden, in der eine Kultur sich fortbewegt, ist nicht so schwer, und mit Geheul sich ihr anzuschließen nicht so großartig, als die Viertelsköpfe rings im Land es sich denken." Eines Schriftstellers "Pflicht und Wesen" freilich sei es, schreibt Mann, sich gerade nicht mit Geheul der Hauptrichtung anzuschließen, sondern im "schlimmen Reichtum an inneren Konflikten" sich selbst ausgedrückt zu erkennen. Man könnte auch sagen: Finde deine eigene Verwirrung, finde deine Sprache und deine Form, wenn du Pflicht und Wesen des Schriftstellertums gehorchen willst. Finden aber wirst du sie einzig durch "Unterwürfigkeit vor dem Wirklichen und Tatsächlichen". Für Thomas Mann war dies die "entscheidende Mitgift", die er vom 19. Jahrhundert empfangen hatte.

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Quai West – Andrea Breth nimmt Bernard-Marie Koltès so dunkel wie genau

Oh Angst, oh Dunkelheit!

von Reinhard Kriechbaum

Wien, 6. Februar 2010. "Die Zukunft ist das Business", sagt Charles, der das Leben als Outlaw in den aufgelassenen Hallen eines Werftviertels mehr als über hat. Ausgerechnet hier und ausgerechnet jetzt träumt er vom "Business". Und ausgerechnet im Angesicht des jämmerlichen Maurice: Der Ehrenmann hat Geld veruntreut und wollte ins Wasser gehen. Ist nicht gelungen, einer der Underdogs hier hat ihn wieder herausgezogen. Jetzt humpelt Maurice mit gebrochenem Knöchel herum, ist genau so gefangen in den dunklen Hallen wie die anderen. Hier gibt es keine sozialen Unterschiede mehr, und auch kein Fortkommen. Und eine Flucht in eine bessere Welt, die irgendwo da draußen oder drüben doch existieren muss?

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Alkestis – Karin Henkel inszeniert Euripides' Stück als Spiel mit dem Sterben.

Bis dass der Tod euch scheidet

von Beat Mazenauer

Zürich, 6. Februar 2010. Ein Traum, den Tod zu überwinden. König Admet handelt sich mit den Göttern diese Option aus, unter einer Voraussetzung: Jemand anderer muss für ihn sterben. Doch weder Vater noch Mutter opfern ihr Leben, so dass Admets Gattin Alkestis für ihn in den Tod geht.

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Fracht (Nautisches Denken I-IV) – Ulrike Syha in Chemnitz uraufgeführt

Zu Wasser, zu Lande, im Kopf

von Hartmut Krug

Chemnitz, 6. Februar 2010. Ulrike Syha hat in unserer globalisierten Welt ein Lebensgefühl entdeckt, das sie ihren Figuren als eine Art aufmerksamer Beweglichkeit einschreibt. Ein frühes Stück der Autorin heißt "Nomaden", und in Privatleben, ihrer letztjährigen Chemnitzer Uraufführung, zeigte sie Menschen im Büro, die, von der Unstetigkeit und Hektik ihrer Arbeit geprägt und gefordert, sich zugleich bei ihren Beziehungsversuchen emotional verhedderten.

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Das weiße Album – Florian Fiedler und Roland Schimmelpfennig übersetzen in Frankfurt die Beatles

Oh, Zuckermaus 

von Esther Boldt

Frankfurt, 6. Februar 2010. Sie tragen weiß. Doch keine monothematischen Pilzfrisuren. Sie rocken ein bisschen. Und verbreiten dabei nichts als fröhlichen Gleichmut. Sie singen Lieder, die mal die Revolution bedeuteten, aufgenommen im legendären Jahr 1968. Hier und heute aber klingen sie reaktionär und biedermeierlich. Angesetzt ist eine Tautologie: "Ein Konzert mit Live-Musik" steht im Programmheft.  

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