Für alles gesorgt

11. Januar 2017. Der Kasseler Förderpreis Komische Literatur 2017 geht an den österreichischen Dramatiker Ferdinand Schmalz. Das meldet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Schmalz verbinde die Derbheit des Volkstheaters mit der Feinheit der Poesie in einer melodiösen Kunstsprache, wobei für Spannung, Leid, Leidenschaft und auch politisches Anliegen gesorgt sei, zitiert die Zeitung aus der Begründung der Stadt Kassel und der Stiftung Brückner-Kühner, die den Preis vergeben.

Der Förderpreis Komische Literatur wird auf Vorschlag von Verlagen an Autoren verliehen, "die sich noch in einer frühen Phase ihres Lebenswerks befinden und auf hohem künstlerischen Niveau das Komische gestalten". Er ist mit 3000 Euro dotiert und ging in den vergangenen Jahren u.a. an Rebekka Kricheldorf, Jan Neumann und Wolfram Lotz. Die Preisverleihung an Schmalz und Karen Duve (Literaturpreis für grotesken Humor 2017) findet am 11. Februar in Kassel statt.

(FAZ / Stadt Kassel / sd)

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