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19. Januar 2017

Allein mit Gott

Anlässlich der Premiere von The Who and the What war der US-Dramatiker Ayad Akhtar in Hamburg und hat für der "Zeit" ein sehr lesenswertes Interview gegeben, über Donald Trump und das Weltbild vieler Amerikaner. Mehr in der Zusammenfassung.

19. Januar 2017. Gorki-Theaterleiterin Shermin Langhoff spricht im Tagesspiegel über die schwierige Lage in der Türkei, über die Notwendigkeit politischer Intervention und kulturellen Engagements. Hier der Link zum Interview.

19. Januar 2017. Wir leben im Zeitalter des Fiktiven, sagt Netzwelt-Rechercheurin und Regisseurin Angela Richter im Interview mit dem Deutschlandfunk.

13. Januar 2016: Süddeutsche Zeitung über griechische Putzfrauen in Clean City

Die Süddeutschen Zeitung veröffentlicht heute ein schönes Porträt von Alex Rühle über den europaweiten Tourerfolg von Clean City: Echte griechische Putzfrauen werden Abend für Abend zu Stars, müssen in Athen aber weiterhin den Dreck wegmachen. Mehr auf sueddeutsche.de.

12. Januar 2016: In der Münchner AZ verteidigt Andreas Kriegenburg das Stadtheater

Ein bisschen ungerecht findet Regisseur Andreas Kriegenburg, wenn das Theater-Stammpublikum nicht mehr bedient wird. So ungefähr jedenfalls sagt er es im Interview mit der Münchner Abendzeitung anlässlich seiner "Macbeth"-Proben am Residenztheater. Mehr in der Zusammenfassung.

12. Januar 2016: Die NZZ befragt Milo Rau zu seinem neuen Theaterprojekt

Der Schweizer Theatermacher Milo Rau inszeniert am Schauspielhaus Zürich mit dem Theater Hora Pasolinis gewalttätiges Die 120 Tage von Sodom. Warum mit "Vorzeige-Behinderten" arbeiten? Und sind wir nicht alles Heuchler? So ungefähr lauten die Fragen von Daniele Muscionico und René Scheu fürs Interview in der Neuen Zürcher Zeitung. Hier der Link zum Interview.

11. Januar 2017: Die SZ führt durch wüste Theaterlandschaften

Weltuntergangsszenarien und ironische Dystopien sind beliebte Themen junger Dramatiker*innen. Cornelia Fiedler führt in der Süddeutschen Zeitung durch eine verwüstete Theaterlandschaft. Zum Text.

11. Januar 2017: Ulrich Matthes im Interview mit der Welt

Im Interview mit Manuel Brug von der Welt spricht Ulrich Matthes über sein Verhältnis zur Musik und sich selbst. Voilà.

10. Januar 2017: Rechter Theater-Boykott in Altenburg-Gera

Kürzlich wurde bekannt, dass vier Künstler*innen das Theater Altenburg-Gera werden rassistischer Anfeindungen in der Stadt verlassen werden. Jetzt ruft eine rechte Gruppierung zum Boykott des Theaters auf. Der Deutschlandfunk berichtet.

9. Januar 2017: Die Intendanten Stefan Bachmann und Wilfried Schulz im Interview

Sie sind Intendanten ohne Theaterhäuser. Im gemeinsamen Gespräch mit der Rheinischen Post sprechen sie Bachmann und Schulz über ihre Sanierungsfälle in Köln und Düsseldorf. Zum Interview. 

9. Januar 2017: Die taz berichtet über das Theater in Estland

Das Theaterland Estland hat ein Problem mit seinen Zuschauern. Es sind zu viele. Die tageszeitung besucht das "draamamaa-weekend", ein Showcase-Festival der nationalen Theateragentur Estlands. Zum Text.

9. Januar 2017: Die WAZ über die Intendanten-Suche in Hagen

Die WAZ nimmt einen Kandidaten für die Intendanz des Theaters Hagen unter die Lupe. Und zwar hier.

7. Januar 2017: Die Schauspielerin Orit Nahmias im Porträt

"Sie bricht Tabus, wo sie kann. Am besten geht das, wenn sie mit eigenen Texten auf der Bühne steht." Barbara Behrendt porträtiert in der taz die Protagonistin des Berliner Maxim Gorki Theaters Orit Nahmias und spricht mit ihr über Unterschiede – zwischen Theater und Performance, Deutschland und Israel... – hier der Link.

5. Januar 2017: Eva Behrendt im Merkur zur Authentizitäts-Glaubensfrage

Rettet das Theater vor den Performern! rief Wolfgang Engler im November 2016 in "Lettre International", rief Bernd Stegemann jüngst in der Süddeutschen Zeitung – bei uns antwortete schon Kevin Rittberger, nun schreibt Eva Behrendt im Merkur eine weitere Entgegnung und begründet sie u.a. an Inszenierungen von Milo Rau und Lola Arias. Wir fassen zusammen.

5. Januar 2017: Warum eine Schauspielerin das Theater Gera-Altenburg verläßt

Deutschlandradio Kultur hat mit einer der vier Schauspieler*innen gesprochen, die das Theater Gera-Altenburg verlassen, weil sie in den thüringischen Städten zu oft rassistisch angefeindet wurden. Sie sagt, die Stimmung habe sich im Vergleich zu vor drei Jahren verändert. Mehr hier.

5. Januar 2017: Stimmen zur Trennung von Potsdams Intendanten Tobias Wellemeyer

Die Potsdamer Neuesten Nachrichten sammeln Stimmen zu der Trennung von Hans Otto Theater-Intendant Tobias Wellemeyer, die FAZ hält es nicht gerade für ein Beispiel gelungener Kulturpolitik – mehr hier.

3. Januar 2017: Der Dramaturg Bernd Stegemann gegen performatives Theater

Der Dramaturg Bernd Stegemann geht in der Süddeutschen Zeitung hart mit dem performativen Theater ins Gericht. Es beruhe nicht nur auf einem zweifelhaften Verständnis von Authentizität, sondern agiere auch populistisch, in dem es die Abschaffung der Vermittlung fordere. Zur Zusammenfassung.

1. Januar 2017: Der designierte Frankfurter Intendant Anselm Weber im Interview

Die Hessenschau hat Frankfurts designierten Schauspielintendanten Anselm Weber interviewt, der vor seinem Wechsel aus dem Ruhrgebiet in die Bankenmetropole sagt: "Theater ist nicht nur ein Ort der Hochkultur, der einer begrenzten Zahl von Menschen vorbehalten ist. Man darf nie aufgeben, neue Schichten zu gewinnen." Hier das komplette Gespräch.

30. Dezember 2016: Die Berliner Zeitung über die Perforation des Ensemblebegriffs

In der Berliner Zeitung stellt Ulrich Seidler am Beispiel der anstehenden Intendanzwechsel in Berlin die Perforation des Ensemblebegriffs fest und denkt über Alternativen nach. Bei den Berliner Philharmonikern ist es ja zum Beispiel umgekehrt – nicht der Chef wählt das Ensemble, sondern das Ensemble den Chef. Unsere Zusammenfassung.

30. Dezember 2016: Tagesspiegelbesuch beim neuen Berliner Kultursenator

Der Berliner Tagesspiegel besucht Klaus Lederer und erfährt unter anderem, dass Lederer immernoch keinen Termin mit dem designierten Volksbühnen-Intendanten Chris Dercon hat. Mehr hier.

30. Dezember 2016: NZZ-Gespräch mit Belén Montoliú, Kuratorin der Zürcher Festspiele

Die Neue Zürcher Zeitung interviewt die bildende Künstlerin und Bühnenbildnerin Belén Montoliú, Kuratorin der Festspiele Zürich 2018, zu ihrer Programmplanung unter dem Motto "Schönheit/Wahnsinn". Zum Text auf www.nzz.ch

29. Dezember 2016: Interview zu Düsseldorf mit Wilfried Schulz

Die Ruhrnachrichten bringen ein Interview mit dem Intendanten des Düsseldorfer Schauspielhauses Wilfried Schulz, in dem es um das Arbeiten im Provisorium, den Geist des Stadttheaters und seinen Wert in Zeiten der labilen Demokratie geht. Wir fassen zusammen.

27. Dezember 2016: Interview mit der St. Pöltener Intendantin Marie Rötzer

"Theater lässt sich nicht begrenzen, der Spielraum ist unendlich, wir gehen auch gern und wagemutig auf das Fremde zu." Marie Rötzer ist seit dieser Spielzeit Intendantin am Landestheater Niederösterreich. Im Interview mit der Presse spricht sie über ihre Pläne.

23. Dezember 2016: Gewinnbeteiligung für Regisseure?

Was wäre, wenn man sagen würde: 'Hör mal zu, Regisseur: Du kriegst 50 000 für eine Inszenierung. Jetzt nimm einmal die Hälfte – und ab der 20. Vorstellung fängst du an zu verdienen?'" fragt der Regisseur und Ex-Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann im Gespräch mit der NZZ. "Würde man das machen, käme es rüber, als wäre man ein neoliberaler Kunstvernichter. Man würde sich an die Seite jener stellen, die wollen, dass Kunst aus dem Freiraum kommt und sich merkantil versklavt und eine Hure der Quote wird." Hier das ganze Interview.

23. Dezember 2016: Zwei Regisseure bekennen sich zu den Münchner Kammerspielen

Die Regisseure Nicolas Stemann und Christopher Rüping sprechen im Interview mit der Münchner Abendzeitung über die Münchner Kammerspiele und bekennen sich zu ihnen als einem Ort, "an dem das Stadttheater weitergedacht werden kann – was Ästhetiken angeht, aber auch strukturell." Mehr in der Zusammenfassung.

20. Dezember 2016: Chris Dercon spricht über seine Volksbühnen-Pläne

Einer handverlesenen Schar von Journalisten haben Chris Dercon und Marietta Piekenbrock nun doch erste Auskünfte über das Programm der kommenden Berliner Volksbühne im Zeitalter nach Castorf erteilt. Hier zusammengefasst.

Ältere Presseschauen finden Sie in der Übersicht.