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26. Juli 2016

Hermine als Zauberministerin 

Selten dürfte ein Theaterpublikum fast bis zum letzten Mann mit Experten bestückt gewesen sein, so holt Gina Thomas in der Frankfurter Allgemeine Zeitung aus in ihrem Bericht über die Vorpremiere der Harry-Potter-Inszenierung in London. Mehr in der Zusammenfassung.

26. Juli 2016. Im vergangenen Frühjahr wurde erstmals eine bundesweite Ensemble-Versammlung einberufen und über die Arbeitsbedingungen von Schauspielern gesprochen: Endlich! Was im Argen liegt, darüber sprach Ulrich Seidler mit der Schauspielerin Lisa Jopt, die das Netzwerk Ensemble gründete und die Versammlung organisierte. Mehr in der Zusammenfassung.

24. Juli 2016: Michael Naumanns Besprechung der neuen Hochhuth-Biographie

Michael Naumann bejubelt eine Biographie über den Dramatiker Rolf Hochhuth. Vieles über ihn habe sein langjähriger Verleger erst durch Birgit Lahanns Buchs erfahren. Zum Beispiel, dass er einst Churchill verleumdete und deswegen nicht mehr nach England reisen kann. Zur Besprechung auf zeit.de.

24. Juli 2016: Heidelberger Intendant Holger Schultze auf dradio

"Wie löst man die Krise der Theater? In dem man alle zwangsverpflichtet ins Theater zu gehen." Holger Schultze, Intendant des Heidelberger Theaters, verrät Deutschlandradiokultur die Geheimnisse seines Erfolgs. Zum Interview.

23. Juli 2016: Matthias Lilienthal im Interview

"Ich wundere mich, wie schnell ich in München angekommen bin." Im Gespräch mit dem Bayrischen Rundfunk resümiert Matthias Lilienthal seine erste Saison als Intendant der Kammerspiele. Zum Interview in voller Länge.

21. Juli 2016: Repressionen in Polens Theaterszene

Regisseur Przemyslaw Wojcieszek spricht im Tagesspiegel von einer Atmosphäre der Angst in der Theaterszene Polens. "Die meisten Künstler in Polen schließen einfach die Augen. Sie wollen sich keine Probleme machen." Zum Artikel.

21. Juli 2016: Das Dresdener TJG und die Staatsoperette ziehen unter ein Dach

Im Dezember ist es in Dresden soweit: Das Theater der jungen Generation und die Staatsoperette ziehen in ein gemeinsames Haus. Der Berliner Tagesspiegel ist schon ganz aufgeregt.

20. Juli 2016: Ein Exil Ensemble am Berliner Gorki Theater

Shermin Langhoff, Intendantin am Berliner Maxim Gorki Theater, spricht in der SZ über ihr Vorhaben, ein Exil Ensemble mit geflüchteten Künstlern zu gründen. Kein karitatives Projekt, im Gegenteil: "Diejenigen, die hier ankommen, bringen neue Biografien, neue Geschichten und Erzählungen, neue Perspektiven mit." Zur Zusammenfassung.

19. Juli 2016: Matthias Lilienthals erste Spielzeit an den Münchner Kammerspielen

"Hat Matthias Lilienthal einen Jahrmarkt aus einem der ehrwürdigsten Sprechtheater des Freistaats gemacht?", fragt die tageszeitung zum Ende von Lilienthals erster Spielzeit an den Münchner Kammerspielen. Und kommt zu dem Ergebnis: passt schon, was er da treibt. Zur Zusammenfassung.

16. Juli 2016: Uwe Eric Laufenberg über Bayreuth und "Parsifal"

"Wenn wir uns selbst dazu verurteilen, alles ständig mit Kontext zu lesen, und uns an das Eigentliche nicht mehr herantrauen, dann stimmt etwas nicht" sagt Uwe Eric Laufenberg im Interview mit der Frankfurter Rundschau zu seinem "Parsifal" in Bayreuth.

13. Juli 2016: Philipp Ruch erklärt dem Tagesspiegel seine jüngste Kunstaktion

Im Gespräch mit dem Tagesspiegel erzählt Philipp Ruch vom Zentrum für Politische Schönheit von Sinn und Zweck von "Flüchtlinge Fressen" und erklärt, warum wir alle uns der tausendfachen Beihilfe zum Suizid schuldig machen. Mehr in der Zusammenfassung.

13. Juli 2016: Simon Stephens über den Brexit

Süddeutsche Zeitung sprach mit dem Dramatiker Simon Stephens über Großbritannien, den Brexit und die Rolle des Theatermachers in der Krise. Mehr in der Zusammenfassung.

13. Juli 2016. Generalsanierung am Stadttheater Augsburg

186 Millionen Euro soll die Generalsanierung des Augsburger Stadttheaters kosten. Obwohl Augsburg hochverschuldet ist, will der Stadtrat die Sanierung, gegen die allerdings bereits ein Bürgerbegehren läuft. Erhält dieses 11.000 Stimmen, kommt es zu einem sofortigen Planungsstopp. Mehr auf br.de.

13. Juli 2016. Kritik am Vogtlandtheater Plauen

In der Freien Presse kritisiert Lutz Behrens, Vorsitzender des Fördervereins des Plauener Vogtlandtheaters, das König-Albert-Theater Bad Elster. Dieses würde die Landesbühnen Sachsen zu Gastspielen einladen, das Theater Plauen-Zwickau dagegen aber nicht zum Zug kommen lassen. Mehr auf freiepresse.de.

12. Juli 2016Peter Laudenbach über Theater und Wirklichkeit

 nach dem Polizeieinsatz-Zwischenfall bei Foreign Affairs nimmt Laudenbach für die Süddeutsche Zeitung die verwischten Grenzen zwischen Theater und Wirklichkeit unter die Lupe. Mehr in der Zusammenfassung.

12. Juli 2016: Die Berliner Zeitung über das Theater La Commune

 Vor den Toren von Paris arbeitet das Theater La Commune mit jugendlichen Migranten. Die Berliner Zeitung war vor Ort. Mehr auf berliner-zeitung.de.

12. Juli 2016: Burg-Schauspieler Peter Simonischek im Porträt

 Die Welt porträtiert den Schauspieler, der mit "Toni Erdmann" in Cannes für Furore sorgte und zu den gefragtesten Schauspielern dieser Tage gehört. Mehr auf welt.de.

12. Juli 2016: Bühnenbildnerin Bettina Meyer im Porträt

 Die Frankfurter Allgemeine Tageszeitung portraitiert die in Zürich lebende und arbeitende Künstlerin, die außerhalb des Theaters immer wieder erklären muss, welche Aufgaben ihr Berufsbild eigentlich enthält. Mehr auf faz.net.

11. Juli 2016: Die Welt über Kultur-Sparrunden in NRW

Den Etats der Städte in Nordrhein-Westfalen stehen weitere Sparrunden bevor – und wo lässt sich trefflicher sparen als an der Kultur? In der Welt sieht Stefan Keim auf die Hintergründe, findet sie im Stärkungspakt und nennt Beispiele, wie man es besser nicht machen sollte. Mehr in der Zusammenfassung.

9. Juli 2016: Bilanz nach dem ersten Jahr der Intendanz von Andreas Beck in Basel

Seit einem Jahr ist Andreas Beck Intendant am Theater Basel. Die Neue Zürcher Zeitung zieht Bilanz: "Der meistgehörte glückliche Stossseufzer nach Premieren war fast mantraartig: 'Endlich haben wir wieder gute Schauspieler!'“ Zum Text.

 8. Juli 2016: Zum Festival d'Avignon

Das 70. Festival d'Avignon startete Mitte dieser Woche, und zwar ziemlich spektakulär – mit der besten Eröffnungspremiere seit langem, Ivo van Hoves "Die Verdammten". Es könnte ein guter Jahrgang werden, sind sich die Berichte der Süddeutschen Zeitung und der Welt einig. Mehr in der Zusammenfassung.

7. Juli 2016: Unsere große Presseschau zum Volksbühnen-Streit

Auch heute wird im Blätterwald wieder das Thema Volksbühne gewälzt. Im Freitag legt Matthias Dell scharf nach, diagnostiziert das Fehlen einer kulturpolitischen Erzählung, die mehr vermittle als mit Dercon einen prominenten Menschen gewonnen zu haben. Unsere gesammelten Frontberichte der Debatte hier.

7. Juli 2016: Der Bund über die Einigung zwischen Stephanie Gräve und dem KT Bern

Das Konzert Theater Bern und die Schauspieldirektorin Stephanie Gräve haben sich auf die Auflösung ihres Vertrages geeinigt. Der Bund berichtet über die Hintergründe eines langen Streits.

6. Juli 2016: Interview mit dem Geschäftsführer des Burgtheaters im Standard

"Wir werden mit Stichtag 31. August 2016 jedenfalls wieder positives Eigenkapital ausweisen," sagt Thomas Königstorfer, Geschäftsführer des Wiener Burgtheaters. Im Interview mit dem Wiener Standard berichtet er, was sonst noch geschah, seit er 2013 den Posten der geschassten Silvia Stantejsky übernahm, einer Schlüsselfigur des Finanzskandals um das Burgtheater. Hier unsere Zusammenfassung.

4. Juli 2016: Der Zürcher Tagesanzeiger basht die Drehbühne

Die Drehbühne ist das liebste Spielzeug der Regisseur*innen. Zu unrecht, wie Susanne Kübler vom Tages-Anzeiger findet. Sie empfiehlt: "Sorgfältig inszenieren, meinetwegen im guten alten Guckkastenformat. Und die Drehbühne nach dem Fallen des Vorhangs zum Abräumen nutzen." Zum Artikel.

30. Juni 2016: Kritik an der Nicht-Ausschreibungspraxis der Berner Schauspieldirektion

Bis September will KonzertTheater Bern die Stelle der Schauspieldirektion neu besetzen. Im Berner Bund kritisiert der Schweizer Theatermacher Samuel Schwarz, dass die Stelle nicht ausgeschrieben und das Anforderungsprofil nicht veröffentlicht worden sei. Mehr in der Zusammenfassung.

30. Juni 2106: Der Berner Bund interviewt den Berliner Kulturpolitiker Tim Renner

Die Stadt Bern will zudem ihre Kulturstrategie neu ausrichten. Bis Herbst legt der Gemeinderat einen Vorschlag vor. Aus diesem Anlass sprach der Berner Musikredaktor Ane Hebeisen mit Tim Renner. Hier der Link.

30. Juni 2016: Die New York Times über den Inklusionstheater-Trend in den USA

In der New York Times schreibt Alexis Soloski über einen Inklusionstheater-Trend in der US-amerikanischen Theaterwelt und nennt viele Beispiele.

30. Juni 2016: Die New York Times weiß Neues aus der Shakespeare-Forschung

In der New York Times berichtet Jennifer Schuessler aus der Shakespeare-Forschung, die ein Wappen entdeckt hat, das wohl Shakespeare, William und nicht wie bisher angenommen seinem Vater John zuzuschreiben ist und für Schuessler von Shakespeares Aufstiegswillen kündet.

29. Juni 2016: Claus Peymann zu ZPS-Aktion Flüchtlinge fressen

"Herzbewegend und aufrüttelnd" und angemessen angesichts der "Schrecken" der "neuen Völkerwanderungen" findet Claus Peymann im rbb die Aktion Flüchtlinge fressen vom Zentrum für politische Schönheit (ZpS) in Berlin. Sein Interview auf inforadio.de.

29. Juni 2016: Die Situation in Trier spitzt sich zu

In Trier spitzt sich die kulturpolitische Krise um das Theater und Millionendefizite weiter zu, wie die lokalen Medien berichten. Hier geht's zur Zusammenfassung.

28. Juni 2016: Die Theater schaffen sich ab, behauptet Die Welt

In einem Debattenbeitrag schreibt Tilman Krause, leitender Feuilletonredakteur der Zeitung Die Welt, die "gehypten Bühnen in Berlin" würden glauben, "sie würden nur dann Qualität produzieren, wenn sie mehr als Theater oder Oper bieten." Für ihn ist das nicht nur ein Missverständniss, sondern eine verhängnisvolle Tendenz, mit der die Theater sich selbst abschaffen könnten. Den kompletten Text gibt es hier.

27. Juni 2016: Gerhard Willert verlässt das Linzer Landestheater

 Nach 18 Spielzeiten verlässt derSchauspielchef das Linzer Landestheater. Im Interview mit dem Standard blickt er zurück und zitiert Egon Friedell: "Die minderen Geister erfinden, die Begabten lassen sich inspirieren, und die Genies kopieren." Zum Interview.

26. Juni 2016: Matthias Hartmann im Porträt

"Sein oder nichts sein" – so betitelt das SZ Magazin ihren Text über den Ex-Burgtheater Intendant Matthias Hartmann und erzählt, was so ein ungutes Ende an Verwerfungen auslösen kann. Hier der Link.

23. Juni 2016: Katerstimmung am Schauspiel Stuttgart unter Intendant Armin Petras

Katerstimmung am Schauspiel Stuttgart: Intendant und Regisseur Armin Petras produziere zwar unter Hochdruck, verliere aber dennoch mehr und mehr Zuschauer, resümiert Adrienne Braun heute kritisch in der Süddeutschen Zeitung: "Petras gerät nicht trotz, sondern wegen seines Aktivismus immer mehr ins Schlingern", so der Tenor. Mehr in der Zusammenfassung.

22. Juni 2016: Ruth Reinecke-Interview in der Frankfurter Rundschau

"Theater ist kein Museum", sagt die Gorki-Schauspielerin Ruth Reinecke im Interview mit Arno Widmann in der Frankfurter Rundschau, spricht über die Veränderungen der vergangenen 40 Jahre, darüber, wie sich Schauspielkunst bewegt. Hier der Link.

22. Juni 2016: Eine erste Bilanz des Impulse Festvals in der Süddeutschen

Das Impulse Festival läuft noch bis zum Wochenende. In der Süddeutschen Zeitung zieht Martin Krumbholz eine erste Bilanz. Hier die Zusammenfassung.

20. Juni 2016: Dokumentation der Rede zur Eröffnung der Berliner Autorentheatertage

Die taz dokumentiert die Rede, die Barbara Behrendt als Jury-Vorsitzende zur Eröffnung der Autorentheatertage am Deutschen Theater Berlin gehalten hat. Darin appelliert sie an ein Theater, das den Fernsehbildern nicht zu sehr hinterherhecheln sollte. Das erlaube. sich auch in einer gesellschaftlichen Krise mit Themen wie Liebe, Tod, Sehnsucht auseinander zu setzen. Hier die Zusammenfassung.

20. Juni 2016: Die SZ über den Zusammenhang von Brexit und Shakespeare-Jahr

"Es ist reiner Zufall, dass das Jahr, in dem die Briten über den Brexit abstimmen, zugleich ein Shakespeare-Jahr ist", schreibt Lothar Müller in der Süddeutschen Zeitung. Shakespeare habe erlebt, wie England zu Großbritannien wurde. Läute das Shakespeare-Jahr nun das Ende Großbritanniens ein? Zum Artikel

20. Juni 2016: Recherche zu den Kosten einer abgesagten Inszenierung in Trier

Das Blog trier-reporter.de hat versucht, die Kosten der im April erfolgten Absage einer von Intendant Karl Sibelius verantworteten Performance ("NeroHero") zu recherchieren und kommt auf stattliche 130.000 Euro. Hier zum Artikel.

19. Juni 2016: Thomas Renz über seine Nicht-Besucher-Studie auf Deutschlandradio

Im Interview mit Deutschlandradio Kultur spricht Thomas Renz vom Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim darüber, warum Menschen NICHT ins Theater gehen – und rät dem Theater, sich in Sachen "Audience Development" (weiter) vom Kino inspirieren zu lassen. Die Zusammenfassung des Gesprächs.

19. Juni 2016: Die Westfalenpost über den Sparkurs in Hagen

Die Westfalenpost berichtet von einer Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Hagen, in der der Sparkurs, der die Existenz des Theaters bedroht, weiter konsolidiert werden muss. Details auf www.derwesten.de

18. Juni 2016: Die Augsburger Allgemeine über Ausweichspielstätten fürs Theater

In Augsburg zeichnet sich langsam ab, wo nach der vorzeitigen Schließung des Großen Hauses des Theaters ab September gespielt wird, berichtet die Augsburger Allgemeine Zeitung – zum Beispiel in einer Dampflokhalle, in die allerdings nur halb soviele Leute passen, außerdem eventuell auch in Kirchen. Mehr hier bei der Augsburger Allgemeinen Zeitung.

17. Juni 2016: DLF zu Ruhrfestspiele-Symposium zur Zukunft von Festivals

Im Rahmen der Ruhrfestspiele Recklinghausen fand ein Symposium zur Funktion von Festivals statt. Thomas Oberender glänzte mit dem Vergleich: "Ein Festival ist heute so was wie ein Schaumklumpen. Sie haben lauter kleine Blasen, die sich aneinandersetzen und wo sich sozusagen verschiedene Communities des sie Verbindenden versichern." Alles weitere beim Deutschlandfunk.

17. Juni 2016: Der Berner Bund über Barbara Freys Zürcher Intendanz

"Es sind viele Wohnungen im Haus der Barbara Frey: für Postdramatik und Erzähltheater, Musikexperiment und interaktive Wanderperformance." Der Bund über Barbara Freys Intendanz am Zürcher Schauspielhaus. Zum Artikel.

17. Juni 2016: Der Berner Bund fragt nach Intendant*innengehältern

Die Höhe der Gehälter der Zürcher Theaterintendant*innen werden geheim gehalten. Warum?, fragt Der Bund.

15. Juni 2016: Schauspieler Nicholas Ofczarek im NZZ-Interview

Ofczarek spricht über die Krise am Burgtheater, seinen Tatort-Auftritt und die Zürcher Labiche-Inszenierung, in der er mitspielt. Hier der Link zum lesenswerten Interview.

14. Juni 2016: Allgemeine Zeitung über die Forderungen des Ensemble-Netzwerk

Mit seinen ebenso unbedarften wie überzogenen Forderungen sei das Ensemble-Netzwerk den reformwilligen Intendanten in den Rücken gefallen, schreibt die Allgemeine Zeitung aus Mainz. Davon habe die Betonfraktion im Bühnenverein profitiert. Zur Zusammenfassung

14. Juni 2016: Die Süddeutsche fasst den Fall Sewan Latchinians zusammen

Der Norddeutschland-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung fasst die Causa Sewan Latchinian zusammen. Der Mann wollte für ein Vier-Sparten-Theater in Rostock kämpfen als längst ein Grand Design ausgeheckt war für die "Rationalisierung", sprich: Verkleinerung der mecklenburg-vorpommerschen Theaterlandschaft. Hier geht's zum Artikel.

10. Juni 2016: Die Süddeutsche porträtiert Tankred Dorst und Ursula Ehler

"90 ist er im Dezember geworden, und man hat ihn gefeiert wie einen Dichterfürsten." In der SZ portraitiert Christine Dössel Tankred Dorst und seine "quirlige" Lebens- und Arbeitsgefährtin Ursula Ehler, mit der seine Stücke seit den Siebzigern im Dialog erarbeitet. So auch "Das Blau in der Wand", welches kürzlich bei den Ruhrfestspielen Premiere feierte. Dem kompletten Text gibt es hier

9. Juni 2016: In Wuppertal fehlt Geld für's Theater

Geht schon wieder los. Berater erscheinen auf der Bildfläche. Haben ein paar tolle Ideen. Die sich bei näherem Hinsehen als Unsinn herausstellen. Trotzdem spielen Stadt und Theaterleitung "Uff! Schwerer Stein vom Herzen", obwohl sie es besser wissen (sollten). Zur Zusammenfassung des Artikels aus der Rheinischen Post geht es hier.

9. Juni 2016: Der Schweriner Intendant Lars Tietje im Interview

Im Gespräch mit dem NDR stellt der Generalintendant des Mecklenburgischen Staatstheaters das Programm für die kommende Spielzeit vor, spricht aber vor allem über den geplanten Personalabbau und über die Entlassung von Sewan Latchinian. Das komplette Interview gibt es hier.

8. Juni 2016: Kommentar zur Entlassung Latchinians in Rostock

Im Deutschlandfunk kommentiert Silke Hasselmann die Entlassung des Intendanten des Rostocker Volkstheaters und fragt sich: Welches dramatische Genre eignet sich am besten, um den lang-geschwelten Konflikt Rostock-Latchinian abzubilden? Antworten in der Kurzzusammenfassung.

8. Juni 2016: Die Aufsichtsratsvorsitzende des Volkstheaters rechtfertigt sich

Im Deutschlandradio erklärt Sybille Bachmann die fristlose Abschaffung des Intendanten Sewan Latchinian. Zur Zusammenfassung.

8. Juni 2016: Der designierte Volkstheater-Intendant Kümmritz im Gespräch

 Ob die Rostocker Politik im altgedienten Intendanten des Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin,  Joachim Kümmritz, wirklich den Richtigen gefunden hat, der ihre Zerkleinerungspläne für das Volkstheater willig umzusetzen bereit ist? Das Gespräch, das der NDR mit dem designierten Volkstheater-Intendanten geführt hat, nährt die Zweifel. Zur Zusammenfassung.

8. Juni 2016: Interview mit der Dramatikerin Maxi Obexer

In Süddeutschen Zeitung spricht der Autorin Maxi Obexer mit Christine Dössel über das Stück "Illegale Helfer", das morgen in Potsdam Premiere haben wird. Was die AfD versucht hatte, zu verhindern. Die Zusammenfassung des Interviews hier.

8. Juni 2016: Liebevoller Nachruf auf die Ära Wilfried Schulz in Dresden

Wie Wilfried Schulz als Intendant des Staatsschauspiels Dresden "den Begriff des Stadttheaters zu neuem Leben" erweckt hat, schreibt Michael Bartsch in einem liebevollen Nachruf auf die endende Ära Schulz in Dresden.

7. Juni 2016: Interview mit dem Dramatiker Jon Fosse

"Ich begann als Zwölfjähriger mit dem Schreiben. Seit damals suche ich nach dem, was wir als 'Gott' bezeichnen", sagt der norwegische Schriftsteller Jon Fosse im Interview mit Thomas David. "Wo findest du Antworten, wenn ein Mensch, der dir nahesteht, tot neben dir liegt? Nur die Religion hat eine Sprache dafür gefunden, und weil die Kunst eng mit der Religion verbunden ist, hat auch die Literatur eine Sprache dafür." Hier das Interview auf welt.de.

7. Juni 2016: FAZ-Interview mit Anestis Azas und Prodromos Tsinikoris

Astrid Kaminski spricht in der FAZ mit den beiden Leitern der Experimentalbühne -1 des Nationaltheaters in Athen. Hier kurze Auszüge des Gesprächs.

6. Juni 2016: Nowosibirsker Gespräche über Totalitarismus

Im sibirischen Nowosibirsk luden deutsche Theatermacher Experten und Zuschauer zu "Küchengesprächen" über Totalitarismus und den russischen Aktionskünstler Pjotr Pawlenski ein. Hier geht es zum Beitrag von Deutschlandradio Kultur.

6. Juni 2016: Rolf Schneider gegen Romanbearbeitungen im Theater

Der Schriftsteller Rolf Schneiderkritisiert die Roman-Lust der deutschen Theater. Hier geht es zur Zusammenfassung seines Beitrages auf Deutschlandradio Kultur.

4. Juni 2016: Der MDR zieht ein Fazit der Ära Schulz in Dresden

Nächste Woche ist Schluss, und der Dresdener Intendant Wilfried Schulz zieht um ans Düsseldorfer Schauspielhaus. Im MDR resümiert Theaterrredakteur Stefan Petraschewsky Schulz' Intendanz. Hier geht's zum Originalbeitrag.

3. Juni 2016: Die OZ über den drohenden Rausschmiss des Rostocker Intendanten

Laut Angaben der Ostseezeitung bereitet die Rostocker Bürgerschaft neuerlich den Rauswurf des Volkstheater-Intendanten Sewan Latchinian vor. Die Sondersitzung soll am Montag stattfinden. Mehr in der Zusammenfassung des Berichts.

 

3. Juni 2016: Die SZ über Karl M. Sibelius und die Trierer Turbulenzen

Die Süddeutsche Zeitung hat das Theater Trier und seinen umstrittenen Neu-Intendanten Karl M. Sibelius besucht. Mehr in der Zusammenfassung.

2. Juni 2016: Die ZEIT über das politische "Strebertheater"

Kritisch, gegenwartsnah und relevant müsse das Theater sein, fordern Politik und Öffentlichkeit, worauf das gegenwärtige "Strebertheater" eilfertig reproduziere, was mediale und öffentliche Diskurse gerade als real und wesentlich empfinden, beklagt Esther Boldt in der Zeit. Zum ganzen Artikel. 

1. Juni 2016: Die NZZ über eine Bürgerbühnen-Tagung in Karlruhe

Dagrun Hintze, selbst Autorin für die Bürgerbühne des Staatsschauspiels Dresden, schreibt für die Neue Zürcher Zeitung über die Bürgerbühnen-Tagung, die jüngst am Badischen Staatstheater Karlsruhe stattgefunden hat, und sieht eine sinnvolle Zukunft für diese junge Sparte. Alles weitere in der Zusammenfassung.

1. Juni 2016: Der Tagesspiegel für Fortführung der Basisförderung für Kroesinger

Christine Wahl und Patrick Wildermann stimmen in die neulich schon von Katrin Bettina Müller in der taz artikulierten Beschwerden über die Streichung der Basisförderung der Stadt Berlin für Hans-Werner Kroesinger ein und suchen nach Gründen.

1. Juni 2016: Ensemble der Deutschen Tanzcompagnie Neutrelitz arbeitslos

Die Tänzerinnen meldeten sich kollektiv arbeitslos. Das Ensemble steht als ein Opfer der Theaterstrukturreform in Mecklenburg-Vorpommern vor der Abwicklung. Mehr auf nordkurier.de


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