zeitungen 280 imago 30. September 2016

Tauziehen um die
Augsburger Theatersanierung

Eine Augsburger Initiative, die die geplante Theatersanierung kritisch sieht, hat 11.000 Unterschriften gesammelt. Damit könnte ein Bürgerbescheid beantragt werden. Doch nun überrascht die Stadt mit neuen Finanzierungsvorschlägen, berichtet die Augsburger Allgemeine. Hier der Link zum Text.

29. September 2016: Jürgen Kuttner in der Berliner Zeitung über die Volksbühne

Was ist dran an der Idee, die wahre Volksbühne als Wandertruppe im Geiste der Castorf-Volksbühne zu gründen? Im Interview mit der Berliner Zeitung spricht Volksbühnen-Veteran Jürgen Kuttner über den aktuellen Stand am Haus und schießt (neuerlich) gegen die kommende Intendanz. Die Zusammenfassung.

29. September 2016: Joachim Meyerhoff auf dradio im Interview

Auf Deutschlandradio spricht der Autor und Schauspieler Joachim Meyerhoff über Orte des Irrsinns mit einer Mauer drumrum, sei es das Haus der Großeltern, die Psychiatrie in Schleswig oder seine amerikanische Gastfamilie im Mittleren Westen, hier zum Nachhören.

29. September 2016: NDR berichtet über die Auszeichnung für das Theater Bremerhaven

120.000 Einwohner und ein Dreispartentheater gibt es in Bremerhaven. 40 Prozent der Kinder leben von Hartz IV. Das Theater ward im Januar mit dem Theaterpreis der Kulturstaatsministerin ausgezeichnet. Der NDR nimmt das Haus in Augenschein.

29. September 2016: Die Zeit über Studios Brauns Buch Drei Farben Braun

Heinz Strunk, Rocko Schamoni, Jacques Palminger sind Studio Braun. Manchmal sieht man sie im Theater. Seit gestern auf ihrer Tournee. Ein Buch erschien auch dazu: "Drei Farben Braun". Die Zeit stellt Buch, Witz und Studio vor.

28. September 2016: Claus Peymann im Spiegel-Interview über die Nachfolge am BE

Claus Peymann spricht im Interview mit Wolfgang Höbel auf Spiegel Online über die BE-Schauspieler, seinen Nachfolger Oliver Reese und die Forderungen nach mehr Mitbestimmung, die er für "völlig absurd" hält. Mehr in der Zusammenfassung.

28. September 2016: Intendanzstart in Düsseldorf

Für die NZZ resümiert Hans-Christoph Zimmermann den Intendanzstart in Düsseldorf: "Noch ist das Düsseldorfer Theater unter Wilfried Schulz eine Baustelle, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Aber Provisorien bieten auch Chancen. Die gilt es erst noch zu nutzen." Mehr auf nzz.ch.

28. September 2016: Joël Pommerats Erfolgsstück der Saison

Eberhard Spreng stellt im Tagesspiegel das – auch im deutschsprachigen Raum viel gespielte – französische Erfolgsstück der Saison vor: "Ca ira (1) Fin de Louis" von Joël Pommerat. Mehr auf tagesspiegel.de und in der Nachtkritik der Dortmunder Adaption.

28. September 2016: Ausweichspielstätte für Augsburger Theater

Das Augsburger Theater benötigt aufgrund von Sanierungsarbeiten im Großen Haus eine Ausweichspielstätte und wird sie nun wohl im Martinipark finden. Mehr auf augsburger-allgemeine.de.

27. September 2016: Necla Kelek provoziert mit einer Houellebecq-Laudatio

In ihrer Laudatio zum Frank Schirmacher-Preis für Michael Houellebecq teilt die islamkritische Publizistin Necla Kelek mächtig aus: gegen schlecht integrierte Muslime, gegen die Migrationsforschung und gegen das postmigrantische Theater. Ihre Ausführungen, die die "Welt" in Gänze abdruckt, sind hier zusammengefasst.

27. September 2016: William Shakespeares Rede gegen Fremdenfeindlichkeit

Ein 500 Jahre alter Text konnte nun William Shakespeare zugeordnet werden. Die Zeit liest ihn als Kommentar auf die ewig gleichen europäischen Debatten, "als sei man in 500 Jahren tatsächlich keinen einzigen Schritt weitergekommen". Zum Artikel.

27. September 2016: Zum Ensembleaustausch beim BE-Intendantenwechsel

Bei Intendanzwechseln werden Ensemble kräftig umgekrempelt. Das ist üblich. Und schmerzlich. Wie es sich für die Frau eines nicht verlängerten Spielers des Berliner Ensembles anfühlt, steht heute In der Berliner Zeitung. Hier kurz zusammengefasst.

26. September 2016: Frankfurter Bühnen renovierungsbedürftig

Die Bühnen der Stadt Frankfurt (Main) bedürfen der Renovierung. Auf das Doppelhaus in der Innenstadt aus dem Jahr 1963 richten sich Begehrlichkeiten. Könnte man vielleicht ein Theater neu bauen? Der Hessische Rundfunk hat sich in Frankfurt umgetan.

25. September 2016: Unsere Kolumnistin Teresa Präauer im Porträt

"Ich finde Kunst einfach geil. Ich habe keine Angst, dass mich etwas überfordert, ich liebe solche Überforderung." Die Zeit porträtiert die österreichische Autorin Teresa Präauer. Zum Text.

25. September 2016: Interview mit Schweriner Intendanten Lars Tietje

Das NDR-Morgenmagazin spricht mit Lars Tietje, dem neuen Intendanten des Mecklenburgischen Staatstheaters. Zur Mediathek.

24. September 2016: Münchner Residenztheater zu Shenja Lachers Kündigung

Die Kündigung des Schauspielers Shenja Lacher wegen autoritärer Strukturen wirbelte Staub auf. Nun antwortet Chefdramaturg Sebastian Huber vom Residenztheater München den Kritikern des Intendantensystems in der Süddeutschen, wir fassen zusammen.

24. September 2016: Laudatio auf Kritiker Gerhard Stadelmaier

Die Frankfurter Allgemeine dokumentiert heute die Laudatio Peter André Alts, seines Zeichens Germanist und Präsident der Freien Universität Berlin, auf den ruheständlichen FAZ-Theaterkritiker Gerhard Stadelmaier anlässlich der Verleihung des Deutschen Sprachpreises 2016 an diesen. Von dem leicht gekürzten Text hier die stark gekürzte Zusammenfassung.

24. September 2016: Filmemacher Apichatthong Weerasassakun im Porträt

Deutschlandradio stellt Apichatthong Weerasassakun vor, den bekanntesten Filmemacher Thailands, der jetzt auch für das Theater arbeitet, zunächst für den steirischen herbst in Graz.

24. September 2016: Frauen-Mangel auf britischen Bühnen

Lynn Gardner schreibt auf theguardian.com über die "shockingly low numbers of female directors, writers and performers whose work is seen on British stages". Und über ein Programm, das die Lage zu verändern trachtet.

24. September 2016: Über den Faust-Nominierten Florian Lösch

Der Bühnenbildner Florian Lösch ist für den Theaterpreis Der Faust nominiert worden. Der Norddeutsche Rundfunk besingt ihn in einem kleinen Beitrag. Den können sie hier nachschauen.

22. September 2016: Konrad Paul Liessmann fragt nach der Aufgabe der Kunst

In seiner Rede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele 2016 fragte der Wiener Philosoph Konrad Paul Liessmann nach der Kunst in unseren "bewegten Zeiten". Muss Kunst versuchen, die schlechten Verhältnisse zu ändern?  Wir fassen die Rede zusammen.

22. September 2016: Interview mit Armin Petras

"Es nützt nichts, wenn wir unsere Arbeit interessant finden, aber beim Publikum wenig davon ankommt." Armin Petras, Intendant des Stuttgarter Schauspiels, laufen die Zuschauer weg. Den Stuttgarter Nachrichten erklärt er, wie er das Ruder rumreißen will. Zum Interview.

21. September 2016: Sächsische Theater suchen Gespräch mit Politik

ein Vier sächsische Theater laden Abgeordnete zu Kulturprogramm und Diskussion ein, um sie "für die Unterfinanzierung von zahlreichen Theatern und Orchestern in Sachsen (zu) sensibilisieren". Beteiligt sind die Häuser in Freiberg/Döbeln, Annaberg-Buchholz, Plauen-Zwickau und Görlitz-Zittau. Mehr auf freiepresse.de.

21. September 2016: Oliver Reeses Erfolg in Frankfurt

In der NZZ versucht Peter Michalzik hinter das Erfolgsgeheimnis des Theaters von Oliver Reese in Frankfurt zu kommen und ruft zum Berliner Ensemble hinüber, an das Reese kommende Spielzeit wechselt: "Reese ist in Frankfurt endgültig zu einem ausgesprochen versierten, beweglichen und erfindungsreichen Intendanten gereift." Mehr auf nzz.de.

21. September 2016: Krise in Wuppertal? Welche Krise?

Wir hatten alle gedacht, die Wuppertaler Bühnen sind dem Untergang geweiht. Alleine, sie leben immer noch, sie sind sogar so lebendig, das die Deutsche Presse Agentur von ihnen Kenntnis nimmt. Hier der Artikel gefunden im Hamburger Abendblatt. 

 

20. September 2016: Bühnenvereins-Chef Rolf Bolwin im SZ-Interview 

Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung nimmt Bühnenvereins-Chef Rolf Bolwin Stellung zu den "Berliner Debatten" um Waltz, Castorf und Dercon und hat weder für Shenja Lacher noch fürs Ensemble-Netzwerk allzu großes Verständnis. Hier die Zusammenfassung.

18. September 2016: Tobi Müllers Analyse der deutschen Theaterlandschaft

"Das Theater ist reformierbar. Hoffentlich. Sonst kann man es einfach weiter weggkürzen und kaputt sparen." Tobi Müller hat in einem ausführlichen Feature für den Bayrischen Rundfunk die deutsche Theaterlandschaft analysiert. Quo vadis, Stadttheater? Zum Audio.

16. September 2016: Berlins Kultur-Staatssekretär Renner im Interview

 Die taz sprach mit dem Berliner Staatssekretär für Kultur Tim Renner. Dieser gibt sich bescheiden, erzählt von seinen ersten Jahren in der Kulturpolitik und redet natürlich auch über die Intendanten-Kontroversen an Volksbühne und Staatsballett. Außerdem spricht Renner auch über die Pläne des neuen Volksbühnen-Teams für die Spielstätte Tempelhof. Zur Zusammenfassung.

15. September 2016: Presseschau zu Claus Peymanns Kulturpolitik-Schelte

 Die Zeitungen setzen sich heute mit der Kritik Claus Peymanns, zum Spielzeitende scheidender Intendant des Berliner Ensembles, an der Berliner Kulturpolitik und seinem Nachfolger auseinander. Die Palette reicht von Amüsiertheit bis zum Kopfschütteln. Zur Zusammenfassung.

15. September 2016: Zusammenfassung zum Streit um das Berliner Staatsballett

 In Berlin gibt es Streit ohne Ende. Der regierende Michael Müller und Staatssekretär Tim Renner hatten sich die Berufung von Sasha Waltz zur Ko-Intendantin des Berliner Staatsballetts so schön vorgestellt, und nun? Wir fassen die Presseberichte zusammen.    

15. September 2016: Jeny Bisky über die Berliner Kulturpolitik

In der  Süddeutschen Zeitung bescheinigt Bisky den Berliner Kulturpolitikern Müller und Renner, alles in allem einen guten Job gemacht zu haben – und fragt: Warum stehen sie dennoch ständig in der Kritik? Zur Zusammenfassung.

15. September 2016: Die FAZ über Shakespeare

 Der große Klassiker ist historisch und theatral abgegrast. Jetzt interessieren sich die Botaniker für seine Stücke. Mehrere Ausstellungen befassen sich mit den Pflanzen in seinem Werk. Zum Artikel der FAZ.

14. September 2016: Die FR über Claus Peymann und Frank Castorf

In der Frankfurter Rundschau denkt Dirk Pilz über die Unterschiede und die Gemeinsamkeiten der Berliner Theater-Antipoden Frank Castorf und Claus Peymann nach, die beide in ihre letzte Spielzeit als Intendanten in der Hauptstadt gehen.

14. September 2016: Die SZ porträtiert Volker Braun

Am Freitag wird Manfred Karge am Berliner Ensemble ein neues Stück von Volker Braun uraufführen, jenem Dichter, der 1989 auf der Höhe seiner öffentlichen Wirkung war. Doch "Braun und die großen Bühnen scheinen sich schon länger nicht mehr viel zu sagen zu haben", so Peter Laudenbach in einem Porträt über ihn in der Süddeutschen Zeitung, schreibt aber auch, dass sich das mit "Die Griechen" ändern könnte. Hier der Link zum ganzen Text.

14. September 2016: Milo Rau über die Frage Was darf die Kunst?

"Ich denke, dass der Künstler seine Arbeit am eigenen Leib vollziehen muss", sich selbst in Gefahr begeben muss, schreibt Milo Rau in einem Text Was darf die Kunst? Der ganze Text erschien in einem Theater-Fachblatt, heute gibt es eine gekürzte Fassung online.

11. September 2016: Wie geht es eigentlich den Theaterleuten in Ungarn?

Das Deutschlandradio hat in seinem Theatermagazin Rang eins mit Kritikern und Verteidigern der staatlichen ungarischen Theaterpolitik gesprochen. Hier gibt's eine Zusammenfassung.

11. September 2016: Porträt des Straßburger Theaters Le Maillon

Die Badische Zeitung stellt das städtische Theater Le Maillon in Straßburg vor, neben dem Nationaltheater das zweite Haus am Platz. 

10. September 2016: Porträt von Benedikt von Peter, neuer Intendant in Luzern

Benedikt von Peter, neuer Intendant in Luzern, will keine bürgerliche Theatergrundversorgung, sondern die Belebung eines Common Sense und die Neudefinition eines Ortes, an dem sich Gesellschaft versammelt. Zur Zusammenfassung eines Artikels aus der Süddeutschen Zeitung geht es hier.

9. September 2016: Der Tagesspiegel resümiert vor der Wahl Hauptstadtkulturpolitik

Die jüngere Kulturpolitik der Hauptstadt analysiert Rüdiger Schaper im Tagesspiegel. Natürlich geht es um Castorf, Dercon und die Volksbühne, darüber hinaus werden aber auch die weniger Kontroversen Leistungen des Duos Müller und Renner angesprochen. Zur Zusammenfassung.

9. September 2016: Kay Voges im Interview über "Königin Lear"

Mit dem Wiesbadener Kurier spricht Dortmunds Schauspielchef Kay Voges über "Königin Lear", seine neue Inszenierung am Schauspiel Frankfurt, über Zeigefingertheater und über Opiate. Zum Interview.

8. September 2016: Die Zukunft des Stadttheaters im Bayerischen Rundfunk

 Die Zukunft des Stadttheaters wird sich an der Berliner Volksbühne und an den Münchner Kammerspielen entscheiden, prognostiziert Tobi Müller in einem Radioessay. Der wird erst noch ausgestrahlt, aber erste Thesen sind bekannt. Zur Zusammenfassung.

7. September 2016: Amelie Deuflhard über Kurator*innen-Theater

Die Süddeutsche Zeitung greift die Debatte um die Intendanz der Volksbühne auf, um grundlegend die Zukunft des Stadttheaters zu verwandeln und welche Rolle Kurator*innen in dieser spielen könnten. Hier geht es zur Zusammenfassung des Artikels. 

7. September 2016: Ersan Mondtag im Radio-Interview

"Theatermacher der Stunde" titelt Deutschlandradio Kultur und meint den vieldiskutierten Jungregisseur, dessen "Iphigenie" in wenigen Tagen am Schauspiel Frankfurt Premiere feiert. André Mumot sprach mit Mondtag über eben diese, aber auch über seinen Umgang mit Kritik und seine Differenzen mit dem Staatstheater Kassel. Hier kann man das gesamte Interview hören.

7. September 2016: Feridun Zaimoglu über seine Antigone-Inszenierung

Im Gespräch mit der Bund teilt der Autor gegen das "manisch-panische Gefuchtel" der Bundeskanzlerin aus, verurteilt die "Multikulti-Industrie" und enthält sich in Sachen "Burka-Frage". Mehr markige Ansagen gibt es hier.

7. September 2016: Simone Dede Ayivi über Kunstfreiheit

Auf Kultiversum.de schreibt die Künstlerin in einem Essay darüber, was die Kunst "darf". Sie verteidigt die bedinungslose Kunstfreiheit , weist im gleichen Zug aber darauf hin, dass diese auch hierzulande immer noch nur für einen kleinen Teil der Künstler-Gemeinde wahrhaftig gelte. Menschen mit nicht-mitteleuropäischen Wurzeln und Frauen beispielsweise hätten immer noch einen schweren Stand im hiesigen Theater. Den gesamten Text gibt es hier.

7. September 2016: Deutschlandradio Kultur adelt Dieter Mann

"Ohne ihn ist das Deutsche Theater in Berlin nicht zu denken." Anlässlich seines 75. Geburtstags und des Erscheinens seiner Autobiografie adelt Susanne Burkhardt den Schauspieler und Intendanten, der u.a. Heiner Müller und Frank Castorf ans Deutsche Theater holte. Hier geht es zum Artikel. 

7. September 2016: Deutschlandradio Kultur spricht mit Matthias Lilienthal

Zu Beginn seiner zweiten Spielzeit in München spricht der Intendant der Kammerspiele über seine Erfahrungen im Ausland, die Begrifflichkeiten "erste" und "dritte" Welt, aber auch über seine "Lust" an einer englischsprachigen Kultur. Den gesamten Artikel gibt es hier.

6. September 2016: Oliver Reese im Interview

 Die Frankfurter Rundschau spricht zu Beginn seiner letzten Frankfurter Spielzeit mit dem Intendanten des städtischen Schauspiels über die schwierig zu bespielende Cinemascope-Bühne, über die "Ära Reese", über Schauspieler und mehr. Hier geht's zum Artikel.  

6. September 2016: Polder, der Film mit App und Theater-Game von 400ASA

Mit Polder von Samuel Schwarz und Julian M. Grünthal kommt der erste Schweizer Film ins Kino, zu dem auch eine App und ein Theater-Game gehören. Bei der Konferenz "Theater & Netz" hat Samuel Schwarz im Mai das Projekt in Berlin vorgestellt. Der Bund aus Bern will nun wissen, was solche "transmedialen" Produktionen können?

6. September 2016: Radiogespräch mit dem Schweriner Intendanten Lars Tietje

"Lars Tietje, wie macht man denn für solch ein Publikum [das am Sonntag zu einem Fünftel rechts und rechter gewählt hat] Theater?" fragt der Deutschlandfunk den neuen Generalintendanten des Schweriner StaatstheatersDie Antworten.

6. September 2016: Rede von Milo Rau über Tod und Leben des Autors

Die Neue Zürcher Zeitung veröffentlicht eine gekürzte Fassung einer Rede, die Milo Rau auf dem Berliner Theatertreffen gehalten hat. Was ist ein Autor? Wie muss ein Kollektiv beschaffen sein? Und: wie beschränkt und doch machtvoll das Konzept der Einfühlung und der Figur auf dem Theater ist. 

6. September 2016: TV-Porträt des neuen Linzer Intendanten Hermann Schneider

Ein kleines TV-Portrait über den neuen Intendanten des Landestheater Linz Hermann Schneider bringt der ORF.

6. September 2016: Vorstellung dreier junger österreichischer Dramatikerinnen

Aus Anlass des ersten Grazer Dramatiker*innenfestivals stellt Die Presse aus Wien drei junge, österreichische Dramatikerinnen vorMiroslava SvolikovaAnna Gschnitzer und Thomas Köck.

6. September 2016: Londoner Theater-Magazin interviewt Anne Peter

 Exeunt, das mit Theatersachen befasste Online-Magazin aus London, hat mit Anne Peter, Chefredakteurin von nachtkritik.de gesprochen. Über Entstehung, Inhalt, Finanzierung und Arbeitsweisen von nachtkritik.de.

2. September 2016: Die Süddeutsche Zeitung interviewt Johan Simons und Kamel Daoud

Anlass ist die bevorstehende Premiere von Simons' Daoud-Inszenierung "Die Fremden" bei der Ruhrtriennale, Themen sind das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und die Notwendigkeit der Kritikfähigkeit. Die Zusammenfassung hier.

1. September 2016: Christopher Balme kritisiert das deutsche Theatersystem historisch

Die Intendanten der deutschen Theater genießen eine weltweit einzigartige Machtfülle. Der Streit um die Berliner Volksbühne zeigt aber: Das wird wohl nicht so bleiben. In der Süddeutschen Zeitung blickt Christopher Balme auf das System. Mehr in der Zusammenfassung.

1. September 2016: Vertragsverlängerung für rechtsextremen Intendanten in Budapest

Die taz berichtet, dass der Vertrag des 2011 unter Protesten einer liberalen Öffentlichkeit ins Amt gehobenen, extrem rechtskonservativen Intendanten des Neuen Theaters Budapest György Dörner vom von der Orbán-Partei Fidesz dominierten Parlament der ungarischen Hauptstadt verlängert worden ist. Neben Dörner hätte sich u.a. Viktor Bodó um den neu ausgeschriebenen Posten beworben.

1. September 2016: Geburtstagsglückwünsche an Johan Simons

"Das Publikum, das er als junger Künstler gewinnen wollte, die Bauern, Dörfler und Kleinstadtbewohner, hat er wohl nur selten erreicht, seinen politischen Anspruch, mit dem Theater gerade auch soziale Grenzen zu überwinden, gleichwohl nie aufgegeben", schreibt Hubert Spiegel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zum 70. Geburtstag von Johan Simons, und Nicole Golombek windet dem Ruhrtriennale- und designierten Bochumer Intendanten in den Stuttgarter Nachrichten u.a. diesen Kranz: "Dass sehr vieles im Leben denkbar (und spielbar) ist und Simons sich schlichten Antworten entzieht, macht seine Theaterabende trotz gelegentlicher Pathosanflüge zu inspirierenden Denkabenteuern."

1. September 2016: Matthias Hartmann über seine multimedialen "Räuber"

Übermorgen ist Premiere von Schillers Die Räuber am Salzburger Landestheater, zugleich gibts eine Film-Live-Übertragung auf Basis eines Formats, das Matthias Hartmann entwickelt hat. "Wir sind mit einem Jumbojet abgehoben und wissen noch nicht, ob wir landen können", sagt er im Interview mit dem Standard. Hier geht's zum ganzen Text.

30. August 2016: Gerhard Stadelmaier besingt die Primadonna

"Und ob sie nun singt oder deklamiert – die Primadonna dichtet auf der Bühne, statt eines Dichters oder eines Komponisten Gestalt nachzubilden." Gerhard Stadelmaier spürt in der NZZ dem Geheimnis der Primadonna nach. Zum Text.

30. August 2016: Kommentar zur Theaterkrise in Trier

Die Allgemeine Zeitung geht hart mit der Kulturpolitik der Stadt Trier und des Landes Rheinland-Pfalz ins Gericht. Intendant Karl M. Sibelius habe das Trierer Stadtttheater tief in die Krise gestürzt – und die Politik reagiere nicht. Zum Artikel.

30. August 2016: Interview mit Thomas Melle

Der Dramatiker und Romanautor Thomas Melle hat ein Buch über seine Krankheit geschrieben. Er leidet an bipolarer Störung. Zum Interview mit der Welt.

29. August 2016: Wie kritisch darf Theater mit der Einwanderungsgesellschaft sein?

Wie kritisch darf der Blick im Theater auf die Einwanderungsgesellschaft sein, ohne Hass und Hetze weiter zu befeuern? fragt auf Zeit-Online heute Judith E. Innerhofer anhand der Kontroversen um das Stück Homohalal des aus Syrien stammenden und in Wien lebenden Autors Ibrahim Amir. Zum Artikel geht es hier.

26. August 2016: Thomas Oberender über den Schauspieler Michael Kessler

"Michael Kessler ist drin, im Leben dieses anderen, so intensiv und allumfassend, wie das unter den Bedingungen eines Fernsehprojekts überhaupt nur sein kann." Thomas Oberender, Intendant der Berliner Festspiele, schreibt im Tagesspiegel eine Hommage auf den Schauspieler Michael Kessler, der vor allem bekannt ist für seine Imitationen von Prominenten. Zum Artikel.

24. August 2016: Über "Geflüchtetentheater" im Freitag

Im Freitag schreibt Ann Esswein über das sogenannte Geflüchtetentheater. Für ihren Bericht traf sie Theateraktivisten mit Flüchtlingshintergrund und hinterfragte das "Repräsentationstheater der etablierten Häuser." Diskutiert wird u.a. Nicolas Stemanns Inszenierung von "Die Schutzbefohlenen". Zur Zusammenfassung.

24. August 2016: Geburtstagshymnen auf Kritikerlegende Benjamin Henrichs

In der Süddeutschen Zeitung und in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen heute zwei Lobeshymnen auf den großen Kritiker und Journalisten Benjamin Henrichs. Zur Zusammenfassung.

20. August 2016: Johannes M. Schatz über Kulturpolitik in der SZ

 Die SZ interviewt den Gründer von "Art but fair": "Die Kulturpolitik müsste den Mut haben, Geld nur noch an Theater und freie Projekte zu zahlen, bei denen die Arbeitsbedingungen fair sind und die Gagen angemessen." Zur Zusammenfassung.

18. August 2016: Tim Renner verteidigt Chris Dercon im rbb

Der Berliner Kulturstaatssekretär Tim Renner verteidigt Chris Dercon, den designierten Intendanten der Berliner Volksbühne. Zugleich verurteilte er die Kampagne gegen Dercon als "absurd". Und seinem Intimfeind Claus Peymann gibt er auch noch einen mit. Zur Zusammenfassung des Interviews mit dem RBB.

18. August 2016: Kritiker antworten auf Uwe Eric Laufenbergs Feuilleton-Schelte

Uwe Eric Laufenberg warf den Kritikern seines Bayreuther Parsifal vor, sich in ein geschlossenes System begeben zu haben, das die unvoreingenommene Betrachtung eines Theater- oder Opernabends nicht mehr zulassse. Nun folgen die scharfen Antworten der Kritiker. Zur Zusammenfassung.

18. August 2016: Die syrischen Theatermacher Omar Abusaada und Mohammad al-Attar

"Theater hinterlässt Spuren in den Gemütern, zeigt neue Perspektiven. Es erreicht mehr, als es etwa die Medien je könnten." Der Regisseur Omar Abusaada und der Autor Mohammad al-Attar kommen aus Syrien und machen Theater für Europa. Hier geht's zum Interview mit der NZZ.

13. August 2016: Krise des Schauspiels in Mecklenburg-Vorpommern?

Die Süddeutsche Zeitung begibt sich auf eine Reise durch die Mecklenburg-Vorpommernsche Theaterlandschaft. Dort steckt das Schauspiel tief in der Krise. Kann in Zeiten schwindender Etats nur noch Gefälliges gespielt werden? Unsere Zusammenfassung.

11. August 2016: Gefälsche Besucherzahlen am Theater Vorpommern?

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet über einen Streit in Mecklenburg-Vorpommern: Nachdem das Theater Vorpommern seine Besucherzahlen bekannt gab, meldete Kultusminister Brodkorb Zweifel an deren Richtigkeit an. Jetzt gab eine Sprecherin des Theaters zu: Für den Zuschauerrekord war Zahlenakrobatik vonnöten. Alles weitere zu den mutmaßlich geschönten Zahlen? Hier.

 11. August 2016: Daniel Ris über die Aussagen von Shenja Lacher

"Ich kenne keinen Intendanten, der mir wirklich reinen Gewissens in die Augen guckt und sagen kann, dass bei ihm die Frauen für gleiche Arbeit so viel verdienen wie die Männer." Daniel Ris, kommender Intendant der Burgfestspiele Mayen und Vorstandsmitglied der Initiative art but fair, spricht mit dem Deutschlandfunk u.a. über Shenja Lachers FAZ-Interview über die Arbeitsbedingungen am Theater. Das gesamte Interview kann man hier lesen.

11. August 2016: Sandra Hüller im Interview über Theater und Aktualität

 "Toni Erdmann" sei Dank ist Hüller gerade in aller Munde. In der Stuttgarter Zeitung spricht sie selbst über den Akualitätsanspruch von Theater, die Flüchtlingskrise und über ihre Arbeit mit Johan Simons. Das gesamte Interview gibt es hier.

10. August 2016: Die taz würdigt Konrad-Wolf-Preisträgerin Nicola Hümpel

Katrin Bettina Müller würdigt die Arbeit von Hümpel, Kopf von Nico an dthe Navigators, die im September mit dem Konrad-Wolf-Preis der Akademie der Künste ausgezeichnet wird und eher als poetische denn als politische Küstlerin gilt, weil bei ihr "nie mit großen Begriffen hantiert wird, weil sie so nah am Alltäglichen gebaut sind, um der Uneindeutigkeit der Gefühle auf den Grund zu gehen, weil dort der Sinnlichkeit von Körper und Stimme so gegenwärtig sind." Zu dem feinen ganzen Text geht's hier.

10. August 2016: Der Schauspieler Ulrich Matthes zur Lage der Nation

Mit einem AfD-Anhänger befreundet sein? Der Schauspieler Ulrich Matthes könnte das nicht, sagt er im Interview mit der Berliner Zeitung, das sich um die Lage der Nation dreht. Mehr hier.

9. August 2016: Shermin Langhoff in der FR über Postmigrantisches Theater

"Postmigrantisches Theater ist kein Migrantentheater und es ist kein Stadttheater," sagt Shermin Langhoff, Intendantin des Berliner Gorki Theaters. "Beides gab es einmal und beides gibt es noch immer. Aber die Zukunft gehört dem postmigrantischen Theater, das ja auch ein Post-Stadttheater-Theater ist." Hier das ganze Interview in der FR.

6. August 2016: Die SZ kommentiert die Causa Shenja Lacher

Die selbstgewählte Nichtverlängerung des beliebten Schauspielers Shenja Lacher am Münchner Residenztheater schlägt (nicht zuletzt bei den nachtkritik.de-Leser*innen) hohe Wellen. In der Süddeutschen Zeitung kommentiert heute Christine Dössel die Causa. Zur Zusammenfassung. 

6. August 2016: Die Zukunft des sanierungsbedürftigen Theaters in Frankfurt am Main

Oliver Reese und Anselm Weber, Noch-Intendant und künftiger Intendant des Schauspiels Frankfurt, äußern sich in Interviews mit den großen Frankfurter Zeitungen zur Zukunft des sanierungsbedürftigen Gebäudeensembles am Willy-Brandt-Platz. Hier ihre Kernaussagen im Überblick.

5. August 2016: Elfriede Jelinek zur Verhaftungswelle in der Türkei

"Ich höre nichts von meinen (Schriftsteller-)Vereinigungen. Vielleicht stecken sie derzeit ja im Gefängnis ihrer Badehosen oder Bikinis an irgendeinem Strand fest. Da ich nichts höre, muß halt ich etwas sagen: Ich fordere die Freilassung aller offensichtlich willkürlich Zusammengefangenen in der Türkei, denen man keine Schuld an einem Putsch nachweisen kann", schreibt Elfriede Jelinek im Wiener Standard. Hier der ganze Text. Und hier die Reaktion von PEN-Präsident Josef Haslinger.

4. August 2016: Deutschlandfunk über türkische Säuberungswellen am Theater?

Offenbar erreicht die politische Säuberungswelle der Erdogan-Regierung nun auch die Theaterschaffenden. Sechs Schauspieler und Regisseure der Städtischen Bühnen Istanbuls wurden suspendiert. Der Deutschlandfunk berichtet.

3. August 2016: Shenja Lacher hört am Theater auf

Shenja Lacher gehört zu den profiliertesten Schauspielern des Münchner Residenztheaters. Gehörte. Im äußerst lesenswerten Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärt er, warum er gekündigt hat und dem Theater generell vorerst den Rücken kehrt. Zur Zusammenfassung.

2. August 2016: Der Tagesspiegel porträtiert Ausnahme-Schauspieler Daniel Zillmann

Der Tagesspiegel porträtiert liebevoll den Schauspieler und Musiker Daniel Zillmann, präsent im Kino, im Fernsehen und an der Volksbühne: "Es wirkte, als wäre der neue Gast schon immer Teil der Volksbühnen-Familie gewesen." Stimmt! Mehr auf tagesspiegel.de.

1. August 2016: Zwei Politiker kristisieren von Schirachs Erfolgsstück "Terror"

Die FDP-Politiker Gerhart Baum und Burkhard Hirsch kritisieren Ferdinand von Schirachs Erfolgsstück "Terror". Im Interview mit der FAS werfen sie dem Autor Populismus vor. Zur Zusammenfassung.

31. Juli 2016: Chris Dercons Tate Modern

"So what is the new Tate Modern?" fragt die Londoner Kunst- und Theaterkritikerin Dana Damian Martin im online-Magazin Exeunt. Wir erinnern uns: dieses Institut wurde bis vor kurzem von Chris Dercon geleitet. "Is it the ultimate neoliberal art institution, whose funding infrastructure displaces it from singular public accountability, but also from total private patronage? In its exercising of its public accessibility, its educational, curatorial, and cultural agendas, does it perform the institution, or colonise the art world? Is this expanded collection oriented towards the representation of global art narratives, or their depoliticisation?" Hier der sehr lesenswerte, vollständige Text.

31. Juli 2016: Sven-Eric Bechtolf übt Kritik an der Kritik

"Ich finde, dass die Kritik auffallend oft vereinzelte Buher zu Kronzeugen ihrer Ansichten macht," sagt der Regisseur und Salzburger Festspielchef Sven-Eric Bechtolf im Interview mit dem östereichischen Kurier, " während enthusiastische Reaktionen gerne unter den Tisch gekehrt werden – ." Wer mehr über die Philosophie des Buh-Rufens wissen will, hier entlang.

30. Juli 2016: Im Katastrophenmodus: die SZ über neue Formate politischer Kunst

Die spektakuläre politische Kunst erlebt eine neue Blütezeit, resümiert Kia Vahland in der Süddeutschen Zeitung. Kein Wunder bei der finsteren Weltlage. Das aber habe Folgen für das Publikum, das so im Katastrophenmodus gefangen bleibe. Mehr in der Zusammenfassung.

27. Juli 2016: Alvis Hermanis im Interview über das Verhältnis von Kunst und Politik

Alvis Hermanis inszeniert bei den Salzburger Festspielen eine Oper von Richard Strauss und hat der Wiener Tageszeitung Der Standard kurz vor der Premiere ein Interview gegeben, in dem es weniger um "Die Liebe der Danae" geht als um das Verhältnis von Kunst und Politik und Hermanis' umstrittene Flüchtlings-Statements. Die Zusammenfassung.

27. Juli 2016: Nurkan Erpulat im Deutschlandfunk über die Lage in der Türkei

Der Deutschlandfunk interview Nurkan Erpulat zur Lage in der Türkei: "Wir haben in den letzten drei Jahren als Künstler in der Türkei sehr oft Niederlagen erlebt, und jede laute Stimme wurde erwürgt – und jetzt, dadurch, nach diesem Vorfall, sind sie bisschen in dem Stand-by-Modus gerade. Wir wissen nicht, wie es weitergeht", sagt Erpulat. Mehr hier.

26. Juli 2016: Interview mit Netzwerk-Einsemble-Gründerin Lisa Jopt

Im vergangenen Frühjahr wurde erstmals eine bundesweite Ensemble-Versammlung einberufen und über die Arbeitsbedingungen von Schauspielern gesprochen: Endlich! Was im Argen liegt, darüber sprach Ulrich Seidler mit der Schauspielerin Lisa Jopt, die das Netzwerk Ensemble gründete und die Versammlung organisierte. Mehr in der Zusammenfassung.

26. Juli 2016: Bericht vom Londoner Harry-Potter-Vorpremierenfieber

Selten dürfte ein Theaterpublikum fast bis zum letzten Mann mit Experten bestückt gewesen sein, so holt Gina Thomas in der Frankfurter Allgemeine Zeitung aus in ihrem Bericht über die Vorpremiere der Harry-Potter-Inszenierung in London. Mehr in der Zusammenfassung.

24. Juli 2016: Michael Naumanns Besprechung der neuen Hochhuth-Biographie

Michael Naumann bejubelt eine Biographie über den Dramatiker Rolf Hochhuth. Vieles über ihn habe sein langjähriger Verleger erst durch Birgit Lahanns Buchs erfahren. Zum Beispiel, dass er einst Churchill verleumdete und deswegen nicht mehr nach England reisen kann. Zur Besprechung auf zeit.de.

24. Juli 2016: Heidelberger Intendant Holger Schultze auf dradio

"Wie löst man die Krise der Theater? In dem man alle zwangsverpflichtet ins Theater zu gehen." Holger Schultze, Intendant des Heidelberger Theaters, verrät Deutschlandradiokultur die Geheimnisse seines Erfolgs. Zum Interview.

23. Juli 2016: Matthias Lilienthal im Interview

"Ich wundere mich, wie schnell ich in München angekommen bin." Im Gespräch mit dem Bayrischen Rundfunk resümiert Matthias Lilienthal seine erste Saison als Intendant der Kammerspiele. Zum Interview in voller Länge.

21. Juli 2016: Repressionen in Polens Theaterszene

Regisseur Przemyslaw Wojcieszek spricht im Tagesspiegel von einer Atmosphäre der Angst in der Theaterszene Polens. "Die meisten Künstler in Polen schließen einfach die Augen. Sie wollen sich keine Probleme machen." Zum Artikel.

21. Juli 2016: Das Dresdener TJG und die Staatsoperette ziehen unter ein Dach

Im Dezember ist es in Dresden soweit: Das Theater der jungen Generation und die Staatsoperette ziehen in ein gemeinsames Haus. Der Berliner Tagesspiegel ist schon ganz aufgeregt.

20. Juli 2016: Ein Exil Ensemble am Berliner Gorki Theater

Shermin Langhoff, Intendantin am Berliner Maxim Gorki Theater, spricht in der SZ über ihr Vorhaben, ein Exil Ensemble mit geflüchteten Künstlern zu gründen. Kein karitatives Projekt, im Gegenteil: "Diejenigen, die hier ankommen, bringen neue Biografien, neue Geschichten und Erzählungen, neue Perspektiven mit." Zur Zusammenfassung.

19. Juli 2016: Matthias Lilienthals erste Spielzeit an den Münchner Kammerspielen

"Hat Matthias Lilienthal einen Jahrmarkt aus einem der ehrwürdigsten Sprechtheater des Freistaats gemacht?", fragt die tageszeitung zum Ende von Lilienthals erster Spielzeit an den Münchner Kammerspielen. Und kommt zu dem Ergebnis: passt schon, was er da treibt. Zur Zusammenfassung.

16. Juli 2016: Uwe Eric Laufenberg über Bayreuth und "Parsifal"

"Wenn wir uns selbst dazu verurteilen, alles ständig mit Kontext zu lesen, und uns an das Eigentliche nicht mehr herantrauen, dann stimmt etwas nicht" sagt Uwe Eric Laufenberg im Interview mit der Frankfurter Rundschau zu seinem "Parsifal" in Bayreuth.

13. Juli 2016: Philipp Ruch erklärt dem Tagesspiegel seine jüngste Kunstaktion

Im Gespräch mit dem Tagesspiegel erzählt Philipp Ruch vom Zentrum für Politische Schönheit von Sinn und Zweck von "Flüchtlinge Fressen" und erklärt, warum wir alle uns der tausendfachen Beihilfe zum Suizid schuldig machen. Mehr in der Zusammenfassung.

13. Juli 2016: Simon Stephens über den Brexit

Süddeutsche Zeitung sprach mit dem Dramatiker Simon Stephens über Großbritannien, den Brexit und die Rolle des Theatermachers in der Krise. Mehr in der Zusammenfassung.

13. Juli 2016: Generalsanierung am Stadttheater Augsburg

186 Millionen Euro soll die Generalsanierung des Augsburger Stadttheaters kosten. Obwohl Augsburg hochverschuldet ist, will der Stadtrat die Sanierung, gegen die allerdings bereits ein Bürgerbegehren läuft. Erhält dieses 11.000 Stimmen, kommt es zu einem sofortigen Planungsstopp. Mehr auf br.de.

13. Juli 2016: Kritik am Vogtlandtheater Plauen

In der Freien Presse kritisiert Lutz Behrens, Vorsitzender des Fördervereins des Plauener Vogtlandtheaters, das König-Albert-Theater Bad Elster. Dieses würde die Landesbühnen Sachsen zu Gastspielen einladen, das Theater Plauen-Zwickau dagegen aber nicht zum Zug kommen lassen. Mehr auf freiepresse.de.

12. Juli 2016: Peter Laudenbach über Theater und Wirklichkeit

 nach dem Polizeieinsatz-Zwischenfall bei Foreign Affairs nimmt Laudenbach für die Süddeutsche Zeitung die verwischten Grenzen zwischen Theater und Wirklichkeit unter die Lupe. Mehr in der Zusammenfassung.

12. Juli 2016: Die Berliner Zeitung über das Theater La Commune

 Vor den Toren von Paris arbeitet das Theater La Commune mit jugendlichen Migranten. Die Berliner Zeitung war vor Ort. Mehr auf berliner-zeitung.de.

12. Juli 2016: Burg-Schauspieler Peter Simonischek im Porträt

 Die Welt porträtiert den Schauspieler, der mit "Toni Erdmann" in Cannes für Furore sorgte und zu den gefragtesten Schauspielern dieser Tage gehört. Mehr auf welt.de.

12. Juli 2016: Bühnenbildnerin Bettina Meyer im Porträt

 Die Frankfurter Allgemeine Tageszeitung portraitiert die in Zürich lebende und arbeitende Künstlerin, die außerhalb des Theaters immer wieder erklären muss, welche Aufgaben ihr Berufsbild eigentlich enthält. Mehr auf faz.net.

11. Juli 2016: Die Welt über Kultur-Sparrunden in NRW

Den Etats der Städte in Nordrhein-Westfalen stehen weitere Sparrunden bevor – und wo lässt sich trefflicher sparen als an der Kultur? In der Welt sieht Stefan Keim auf die Hintergründe, findet sie im Stärkungspakt und nennt Beispiele, wie man es besser nicht machen sollte. Mehr in der Zusammenfassung.

9. Juli 2016: Bilanz nach dem ersten Jahr der Intendanz von Andreas Beck in Basel

Seit einem Jahr ist Andreas Beck Intendant am Theater Basel. Die Neue Zürcher Zeitung zieht Bilanz: "Der meistgehörte glückliche Stossseufzer nach Premieren war fast mantraartig: 'Endlich haben wir wieder gute Schauspieler!'“ Zum Text.

 8. Juli 2016: Zum Festival d'Avignon

Das 70. Festival d'Avignon startete Mitte dieser Woche, und zwar ziemlich spektakulär – mit der besten Eröffnungspremiere seit langem, Ivo van Hoves "Die Verdammten". Es könnte ein guter Jahrgang werden, sind sich die Berichte der Süddeutschen Zeitung und der Welt einig. Mehr in der Zusammenfassung.

7. Juli 2016: Unsere große Presseschau zum Volksbühnen-Streit

Auch heute wird im Blätterwald wieder das Thema Volksbühne gewälzt. Im Freitag legt Matthias Dell scharf nach, diagnostiziert das Fehlen einer kulturpolitischen Erzählung, die mehr vermittle als mit Dercon einen prominenten Menschen gewonnen zu haben. Unsere gesammelten Frontberichte der Debatte hier.

7. Juli 2016: Der Bund über die Einigung zwischen Stephanie Gräve und dem KT Bern

Das Konzert Theater Bern und die Schauspieldirektorin Stephanie Gräve haben sich auf die Auflösung ihres Vertrages geeinigt. Der Bund berichtet über die Hintergründe eines langen Streits.

6. Juli 2016: Interview mit dem Geschäftsführer des Burgtheaters im Standard

"Wir werden mit Stichtag 31. August 2016 jedenfalls wieder positives Eigenkapital ausweisen," sagt Thomas Königstorfer, Geschäftsführer des Wiener Burgtheaters. Im Interview mit dem Wiener Standard berichtet er, was sonst noch geschah, seit er 2013 den Posten der geschassten Silvia Stantejsky übernahm, einer Schlüsselfigur des Finanzskandals um das Burgtheater. Hier unsere Zusammenfassung.

4. Juli 2016: Der Zürcher Tagesanzeiger basht die Drehbühne

Die Drehbühne ist das liebste Spielzeug der Regisseur*innen. Zu unrecht, wie Susanne Kübler vom Tages-Anzeiger findet. Sie empfiehlt: "Sorgfältig inszenieren, meinetwegen im guten alten Guckkastenformat. Und die Drehbühne nach dem Fallen des Vorhangs zum Abräumen nutzen." Zum Artikel.

 

Ältere Presseschauen finden Sie in der Übersicht.