29. April 2016: Lars-Ole Walburgs Hamburger Update von Endstation Sehnsucht am Thalia Hamburg

Die einen gehen vor Wut an die Decke, die anderen vor Bewunderung auf die Knie vor diesem Tennessee-Williams-Abend am Thalia Theater in Hamburg. Heute kommt noch eine Stimme dazu. Wir blieben auf dem Boden.

28. April 2016: Kay Voges Wimmelbild Die Borderline Prozession in Dortmund

Teils sehr aus dem Häuschen sind die Kritiken über diese produktive Zumutung an Zeit und Aufwand. So wie wir.

28. April 2016: Herberts Fritschs Wer hat Angst vor Hugo Wolf? am Schauspielhaus Zürich

Die Kritiken sind gespalten über Herbert Fritschs Hugo-Wolf- und Kunstbefragung in Zürich, heute kommt noch eine Sinnfrei-aber-hübsch-Meinung dazu. Uns hat der Abend gewaltig genervt.

27. April 2016: La Passione von Romeo Castelluci an der Staatsoper Hamburg

Die Meinungen der Kollegen gehen weit auseinander – heute kommt noch ein von "unaufgeregtem Denktheater" Begeisterter dazu. Auch wir sind schwer beeindruckt.

26. April 2016: Ersan Mondtag mit Der alte Affe Angst am Schauspiel Frankfurt

Die Kolleg*innen sind sich uneins. War dieser Verschnitt des Films von Oskar Roehler mit Euripides' Alkestis nun große Kunst oder doch nur oberflächlich? Wir fanden ihn im besten Sinne verwirrend.

26. April 2016: subbotniks Hörstück Wenn ich was hören will ... am FFT Düsseldorf

Eine lokale Stimme ist angetan von diesem unalltäglichen Lob der Alltäglichkeit. Wir sahen entspanntes Theater.

26. April 2016: Dominique Schnizers Münsteraner Enron-Inszenierung

Zwei Stimmen, zwei Meinungen über Lucy Prebbles Wirtschaftsstück. Wir sahen einen schrillen Einzelfall.

26. April 2016: Tilo Nests Inszenierung von Puppenstube in Wiesbaden

Über das Stück "fein gezeichneter Frauenfiguren" sind die kritischen Stimme durchaus erfreut. Wie wir.

26. April 2016: Sie nannten ihn Tico von Nora Abdel-Maksoud am Münchner Volkstheater

Ein Kollege ist begeistert, wie genau und rasant der Abend die deutsche Gesellschat abbildet. Wir freuen uns über eine kapitalismuskritische Farce mit Charme.

25. April 2016: Unterwerfung nach Michel Houellebecq am DT Berlin

Nicht so wahnsinnig beeindruckend finden die Kritiker*innen Stephan Kimmigs Lesart. Wir auch nicht. 

25. April 2016: Stadt Land Flucht von Anestis Aza und Prodromos Tsinikori in Heidelberg

Ein Zeitungskritiker ist ganz begeistert, wie hier die Heimatlosigkeit Geflüchteter "voll über die Rampe" komme. Wir fanden den Abend ärgerlich, aufwühlend – und gelungen.

25. April 2016: Alexander Nerlichs Peer Gynt am Hans-Otto-Theater Potsdam

Die lokalen Zeitungs- und Radiokritiken freuen sich, wie Alexander Nerlich in seinem Peer Gynt nochmal eins drauf setzt. Auch wir sahen Nerlichs Faible für Spiegelungen und Doppelgängermotive bestens untergebracht. 

25. April 2016: Swetlana Alexijewitschs Tschernobyl am Jungen Theater Göttingen

Die lokale Kritik lobt den ganz außerordentlichen Text. Wir fanden, dass Regisseur Peer Ripberger die Geschichten atmen lasse.

22. April 2016: Andreas Kriegenburg entfesselt in Frankfurt Shakespeares Sturm

Die Printkritiker*innen sind sich einig (auch der heute Nachklappende stimmt ein): Das hätte ein ganz toller Abend werden können. Ist es aber nicht geworden, weil ... hier klicken! Und so sahen wir es.

22. April 2016: Elfriede Jelineks Wut mit Aufwand in München uraufgeführt

Mit vielen aktuellen Bezügen (inkl. Böhmermann) inszeniert Nicolas Stemann Jelineks aktuellsten Text an den Kammerspielen München, was einen Teil der Kritiker*innen höchst fasziniert, andere ennuyiert. Wir hatten Spaß, blieben aber skeptisch.

20. April 2016: Die Schweizer Erstaufführung von Lehman Brothers in Luzern

Die Kritik vor Ort ist zufrieden mit Matthias Kaschigs Inszenierung des Stefano-Massini-Stücks. Wir nicht .

19. April 2016: Die Doppel-UA Die Zehn Gebote in Kiel

Angetan bis begeistert sind die lokalen Stimmen sowohl von den beiden Texten von Zaimoglu/Senkel sowie Shlomo Moskovitz und die Umsetzungen von Annette Pullen und Dedi Baron. Wir waren weitaus reservierter.

19. April 2016: Thomas Bo Nilssons Cellar Door in Wien

Erst eine Stimme vor Ort hat sich in den Mitmach-Abgrund am Schauspielhaus begeben. Wir waren die ersten.

19. April 2016: Martin Laberenz' Marathon Die Brüder Karamasow in Hannover

Zwischen Ablehnung und Ja, aber... schwanken die Stimmen angesichts der langen und lauten Dostojewski-Insenierung. Trotz der Strapazen mochten wir den Abend.

19. April 2016: Im Gorki zu Berlin auf der Suche nach der Liebe: Meteoriten

Soaphafte Züge zeigt die Inszenierung von Hakan Savas Mican zweifellos. Wir fanden die Bearbeitung des Textes von Sasha Marianna Salzmann im Gorki Theater unterhaltsam, die anderen Kritiker sind sich nicht ganz einig.

  19. April 2016: Lukas Linders Draußen rollt die Welt vorbei in Bonn

Eine Kollegin findet, dem von Mina Salehpour inszenierten Abend fehle die "zwingende Form", ein Kollege vermisst Dringlichkeit, ist aber angetan. Wir erfreuen uns an viel Wahrem über das Leben.

18. April 2016: Rocko Schamonis Fünf Löcher im Himmel in Oldenburg

Eine lokale Stimme ist begeistert von Schamonis eigener Bühnen-Adaption seines Romans, eine weitere winkt ab. So wie wir.

18. April 2016: Matthias Matschke findet in Leipzig Germans are different

Wohlwollend aber überhaupt nicht überzeugt gibt sich die Kritik vor Ort. Ganz ähnlich wie wir.

17. April 2016: Das Baseler Molière-Spektakel Der Menschen Feind

Irgendwie toll, aber auch irgendwie nicht toll genug bzw. nach der Hälfte abfallend findet die Kritik vor Ort diese Molière-Überschreibung von PeterLicht und Claudia Bauer. Also, ganz ähnlich wie wir.

  17. April 2016: die hockenden am Burgtheater-Vestibül in Wien

Eine Kollegin lobt die Inszenierung der Uraufführung des Retzhofer-Dramatikerpreis-Gewinnerstücks von Miroslava Svolikova, findet das Stück aber "nicht wirklich originell". Wir sahen den Abend genau andersherum.

 16. April 2016: Jan Philipp Gloger inszeniert in Karlsruhe Die Troerinnen von Euripides

Zwei von drei Zeitungskritiker*innen sind begeistert von dieser Kriegsklage und insbesondere Hekabe-Darstellerin Annette Büschelberger, die auch uns faszinierte.

 15. April 2016: Die erweiterten Schutzbefohlenen am Schauspielhaus Bochum

Die SZ bejubelt die Jelinek-Teil-Uraufführung (Die Schutzbefohlenen mit einem neuen Epilog) von Hermann Schmidt-Rahmer. Auch wir waren angetan.

12. April 2016: Die Erfindung der Roten Armee Fraktion ... nach Frank Witzel

Hier kommt er  auch heute wieder, der alte Vorwurf gegen Petras' Manier, seine Inszenierungen nur zu tupfen: Jugendtheater, zu harmlos für den Roman. Andere dagegen finden die Inszenierung herzstärkend und trostreich. Wir waren eher unzufrieden.

12. April 2016: Molières Tartuffe im Opernhaus Wuppertal

Lob allerorten: Die lokalen KritikerInnen verliebten sich ins Ensemble und lobten die Inszenierung von Maik Priebe ausgiebig. Uns hat der Abend ebenfalls sehr überzeugt.

12. April 2016: Jakob Fedler betritt Neuland in Erlangen

Ein "Interkulturelles Theaterprojekt" sah das Premierenpublikum am Theater Erlangen. Ein lokaler Kritiker fühlte sich gut unterhalten, uns gefiehl der Abend ebenfalls.

11. April 2016: Die Abenteuer des guten Soldaten Svejk nach Frank Castorf

 Selbst die genervtesten Print- und Radiokolleg*innen können sich dem Schelmenwerk nicht vollständig entziehen. Es variieren die Längenangaben. Bei uns dauerte der Abend 4 3/4 Stunden.

11. April 2016: Mumien. Ein Heimspiel von Mehdi Moradpour in Konstanz

Gute Uraufführungsinszenierung von Andreas Bauer, finden bisher alle; das Stück – Gewinner des Dramatikerwettbewerbs der Theater St. Gallen und Konstanz – mehr kompliziert als interessant, findet der Zeitungskollege. Mehr interessant als kompliziert fanden wir's.

11. April 2016: Strotter, ein Spaziergang am Schauspielhaus Wien

Eine erste Stimme im Print fand den "postapokalyptischen Spaziergang" anregend. So wie wir.

11. April 2016: Die lächerliche Finsternis in Eisenach

Auseinander gehen die Meinungen zu Christoph Todts Inszenierung, die nach Meiningen jetzt in Eisenach zu sehen ist. Wir erlebten die Wirklichkeit des Theaters.

8. April 2016: Locus Solus nach Raymond Roussel in der Volkbühne Berlin

Nicht gerade vom Hocker gerissen wird die Berliner Kritik von Krzysztof Garbaczewskis Aufbereitung des Stoffs für die "Schwarze Serie" der Volksbühne über den Tod. Wir auch nicht.

6. April 2016: Die Magdeburger Adaption von Annett Gröschners Roman Moskauer Eis

Eine Kritikerin findet, Lydia Bunks Inszenierung versinke in "historische(m) und belletristische(m) Treibsand". Wir sind voll des Lobs.

5. April 2016: Einmal jemand ganz anderes sein ... in "Der Tonne" Reutlingen

Marc von Hennings Inszenierung seines Stücks lässt die Kollegen schwärmen. Uns auch.

5. April 2016: Angst essen Seele auf in Annaberg-Buchholz

Der MDR glaubt, Regisseur Karl Georg Kayser traue Fassbinder die große Bühne nicht zu und überfrachte den Abend deshalb mit Klamauk. Wir haben ähnliche Vermutungen.

5. April 2016: Yasmina Rezas Bella Figura am Burgtheater

Eine Kollegin findet die Inszenierung von Dieter Giesing etwas "dünnsüppig", ein anderer nicht so "prickelnd". Wir haben uns gut amüsiert.

4. April 2016: René Polleschs Bühne frei für Mick Levčik in Zürich

Die Kritiker*innen sind in der großen Mehrzahl begeistert über Polleschs Auseinandersetzung mit Brechts Theatertheorie und mit seinem eigenen Theater. Auch für uns war der Abend klug und komisch zugleich.

4. April 2016: Stiller von Eric de Vroedt in Bochum

Die Lokalkritiker*innen finden diese Max-Frisch-Inszenierung fast gut und gut, der angereiste Kollege sieht einen Fehlgriff – so wie wir.

4. April 2016: Victor oder Die Kinder an der Macht in Köln

Die Kolleg*innen vermissen die Puppen und eine klare Linie in Moritz Sostmanns Inszenierung der Komödie von Roger Vitrac. Wir fanden den Abend mutlos.

4. April 2016: Familiengeschichten. Belgrad von Biljana Srbljanović in Dessau

Dem Lokalzeitungskritiker hat David Ortmanns unsentimentale Inszenierung dieser Bürgerkriegsgeschichte gut gefallen – uns auch.

2. April 2016: Anne Lenks Joseph-Roth-Adaption Hiob am DT Berlin

Der Abend am Deutschen Theater polarisiert ganz offensichtlich. So gibt es zwei begeisterte und zwei genervte Kritiker*innenstimmen. Wir waren eher gelangweilt.

2. April 2016: Uwe Eric Laufenbergs Hedda Gabler in Wiesbaden

Ziemlich konventionell, diese Ibsen-Inszenierung, aber mit guten Darsteller*innen, finden die Printkolleg*innen – auch wir fanden's einen "sehr okayen Abend".

31. März 2016: Drei Schwestern am Burgtheater Wien

In einem sind sich die Kritiken einig: Altmodisch ist diese Tschechow-Inszenierung. Die Kolleg*innen waren sich darüber uneins; wir blieben skeptisch.

31. März 2016: Viktor Bodós Iwanow am Volkstheater Wien

 Die Kritiker*innen sahen mehrheitlich eine Amüsiervergiftung. Es gibt allerdings auch eine Gegenstimme. Wir wollen den Regisseur mit Akzent wiederhaben.

30. März 2016: Krzysztof Warlikowski und Isabelle Huppert mit Phèdre(s) in Paris

Wer kann am selben Abend beeindrucken mit Wajdi Mouawad, hinreißen mit Sarah Kane, weinen mit Racine und lachen mit J. M. Coetzee? fragen die Kritiker*innen in Paris und anderswo. Isabelle Huppert kann! Das fanden wir grundsätzlich auch.

29. März 2016: Martin Pfaff und Maria Stuart in Lüneburg

Eine klassische Inszenierung, sehr nah dran an Schillers Originaltext. Die Kritiker fanden genau das lobenswert, wir wurden ebenfalls überzeugt.

29. März 2016: Simon Stones Peer Gynt am Hamburger Schauspielhaus

Es hagelt Unmut bis Spott von den meisten Kritiker-Kolleg*innen, während wir Simon Stones Ibsen-Bearbeitung nicht ganz so schlimm fanden.

29. März 2016: NO99 zeigen Pygmalion als Migrationsstück in Hamburg

Teils schlimm, teils nur äußerlich finden die Hamburger Stimmen diese Inszenierung von Tiit Ojasoo und Ene-Liis Semper. Wir fanden sie nicht zu Ende gedacht.

29. März 2016: Das Gob Squad-Stück War & Peace – frei nach Tolstoi

Die Helden der freien Szene begeben sich für die Münchener Kammerspiele in den "Krieg & Frieden"-Salon. Wir waren gelangweilt, andere Kritiker waren hingegen zumindest teilweise verzaubert.

27. März 2016: Claudia Meyer inszeniert Die Schutzbefohlenen in Bern

Uneinigkeit in Bezug auf diese schweizerische Erstaufführung der Jelinekschen Aischylos-Überschreibung mit Flüchtlingschor: Eine Kritikerin fand den Abend klasse, ein anderer Kollege war – so wie wir weniger begeistert.

23. März 2016: Krieg  an der Berliner Volksbühne

Eigenartige Kritiken zu einem eigenartigen Abend von Ragnar Kjartansson. Ein Kollege kritisiert vor allem das Publikum. Wir denken über Leonardo DiCaprio nach.

22. März 2016: Deutschstunde in Aachen

Geradezu frenetisch bejubeln die Kolleg*innen Bernadette Sonnenbichlers Apdation des Lenz-Romans. Wir waren etwas reservierter.

22. März 2016: Hebbels Judith in Ulm

Eins zu eins stehen die Meinungen über diese Hebbel-Inszenierung von Andreas von Studnitz. Nicht ganz: Wir sind auch dafür.

22. März 2016: Slawomir Mrożeks Stück Tango in Schwerin

Ein Kritiker hält die "Parabel über Mechanismen des Totalitären" nicht für einen "Tanz von gestern", ein anderer ist gelangweilt von der Wiederausgrabung des 1965 uraufgeführten Stücks. Wir sahen ein "historisch-intellektuelles Spektakel".

22. März 2016: Die Räuber in Rudolstadt

Zwei Kollegen halten den Abend für "rumdum stimmig", wir finden ihn "seltsam kraftlos".

21. März 2016: Stefan Bachmanns Lehman Brothers kommen nach Köln

Einen vorhersehbaren und wenig tiefenscharfen, aber dennoch lustvollen Abend sahen die Kölner Kritiker anlässlich der Übernahme der Produktion ans hiesige Schauspiel. Wir sahen das bei der Premiere der Arbeit in Dresden ähnlich.

21. März 2016: Jan Gehler mit Fellinis Flüchtlings-Schiff der Träume in Dresden

Bilderstark empfinden beide Lokalkritiker diesen Abend, aber einem stößt der "Gesinnungskitsch" auf. Wir sahen starkes, analogienreiches Theater.

21. März 2016: R. Gerloff assoziiert sich Prinz Friedrich von Homburg in Bamberg zurecht

Nicht glücklich ist die erste Kritik dieses Abens, der uns in seinem Gedankenblitzreichtum durchaus inspirierte.

20. März 2016: Schweiz entköppeln vom Zentrum für politische Schönheit in Zürich

Die Kollegen halten diesen Spaziergang mit Philipp Ruch für "unendlich dumm". Für uns war er ein "performativer Pups".

19. März 2016: David Gieselmanns Bielefelder Theaterserie Sissy Murnau

Die Kritik vor Ort ist ziemlich aus dem Häuschen über Henner Kallmeyers Uraufführung von Folge 1 Ich möchte glauben der Theaterserie. Wir waren etwas reservierter.

19. März 2016: Armin Petras mit Nathan der Weise in Stuttgart

Not amused über Amin Petras' Version von Lessings Toleranzklassiker zeigt sich die Kritik vor Ort. Vom Hocker hat sie uns auch nicht gerissen.

 18. März 2016: I'm searching for I:N:R:I am Schauspiel Stuttgart

Die Kolleg*innen sind sich uneins. War das ein genialer Krimi oder öder Kitsch? Wir tendieren zu Letzterem. Die Kritik in der "FAZ" von heute spricht von einem "Low-Budget-B-Movie".

17. März 2016: Lampedusa von Anders Lustgarten in Bochum

Die Kolleg*innen haben zum Teil Bedenken gegenüber dem Stück. Wir fanden den Abend gelungen.

17. März 2016: Florian Illies' Bestseller 1913 als Puppenspiel in Halle

Zwei Kolleg*innen halten den Abend für gelungen und sogar "mehr als gelungen". Wir finden, er hätte länger sein können.

16. März 2016: Über die Kunst, seinen Chef anzusprechen ... in Saarbrücken

Ein Kritiker erlebt mit Antje Thoms Expedition in die Wirtschaftswelt am Saarländischen Staatstheater eine "sprachartistische Feier des Konditionals". Wir würden dem Kollegen lieber nicht zustimmen.

16. März 2016: Robert Borgmann wuchtet Die Bacchen ins Theater Basel

Dem Bildersturm dieser Arbeit kann sich kaum ein/e Kritiker*in entziehen. Auch wir nicht.

 16. März 2016: Isabelle H. von Thomas Köck am Volkstheater Wien

Die Wiener Kritiken sind im Ganzen überzeugt von bis euphorisch über Text und Inszenierung. Auch wir waren angetan.

16. März 2016: Feinde von Isaac B. Singer am Berliner Gorki-Theater

Ein Teil der Kolleg*innen hält den Abend für zu harmlos, eine anderer findet ihn, wenn auch nicht groß, so doch locker, unterhaltsam, spielerisch "besonders". Wir sind enttäuscht.

15. März 2016: Unusual Weather... von Thom Luz in Zürich

Nur hübsch anzuschauen oder doch ein großartiges Rätsel? Die Schweizer Kritik ist gespalten über den Thom-Luz-Abend, der uns faszinierte.

15. März 2016: Reigen von Yosi Wanunu und Haiko Pfost am Wiener Werk X

Ein Kollege ist beeindruckt,  eine andere Kollegin wünscht sich "weniger Kunst, mehr Leben". Damit wären wir einverstanden.

14. März 2016: Die Troerinnen/Orestie in einer Fassung von John von Düffel in Koblenz

Ein Kollege kommt aus dem Schwärmen nicht heraus. Auch wir hatten einen guten Abend.

14. März 2016: Rafael Spregelburds www-Stück Spam am Theater Rampe Stuttgart

Eine Kollegin reibt sich verwundert die Augen. Wir freuen uns.

14. März 2016: Die Grazer Version von Clemens J. Setz' Frequenzen

Die Grazer und Wiener Stimmen jubeln kurz und leicht verhalten. Wir hatten Einreden. 

12. März 2016: Basmala von Neco Çelik in Bochum inszeniert

Eine erste lokale Kritik findet die Grundstimmung von Neco Çeliks Basmala "nachdenklich, fragend, verunsichert". Wir fandens bestechend.

11. März 2016: Richard III., inszeniert von Elias Perrig in Heidelberg

Gerade an der Hauptfigur machen die Printkritiker ihre Einwände gegen die Inszenierung geltend. Wir fanden den Richard schön böse.

11. März 2016: HEINER MÜLLER! mit andcompany&Co. und Interrobang am HAU Berlin

Das HAU hatte zur Wiederbegegnung mit Müller geladen und die Kritiker*innen kamen und streiften durch Installationen und Performances. So auch wir.

10. März 2016: Siegfried Lenz' Erzählung Das Feuerschiff am Deutschen Theater Berlin

Die Printkritiker*innen geraten bei der Inszenierung Josua Rösings wahlweise in Aufregung oder beklagen Wasserarmut, die dazukommende Süddeutsche ist stark angeödet. Wir beklagten ebenfalls Untiefen.

8. März 2016: Nachtstück von Barbara Frey und Kurt Hauser in Zürich

Stumm, verheißungsvoll, aber ein bissel leer, findet einer der Kolleg*innen den Abend. Wir sahen dies sehr ähnlich.

8. März 2016: Daniela Löffners Nathan der Weise in Zürich

Die Kolleg*innen sind überhaupt nicht einverstanden. Wir schon.

8. März 2016: 50 Grades of Shame von She She Pop an den Münchner Kammerspielen

Die Kolleg*innen fanden den Abend überhaupt nicht oder so richtig geil. Wir sind nicht in Stimmung gekommen.

8. März 2016: Oliver Reese mit Thomas Bernhards Auslöschung in Wien

Die Kritiker*innen können sich nicht ganz entscheiden, wie sie diesen Bernhard-Abend im Theater in der Josestadt finden. Wir waren enttäuscht.

8. März 2016: Michel Houellebecqs Unterwerfung in Dresden

Was für ein Politikum! Houellebecqs Roman "Unterwerfung" in der Pegida-Stadt. Wenn man jedoch den Kritikern traut, war das Ganze alles Andere als ein Aufreger. Immerhin sauber inszeniert, meinten wir.

7. März 2016: Tina Lanik mit Arthur Millers Hexenjagd am Residenztheater München

"Konvention, lass' nach!", seufzen die Kritiker*innen angesichts des neusten Streichs von Tina Lanik. Wir sahen aller Biederkeit zum Trotz ganz gerne zu.

7. März 2016: Jan Jochymski Game-Inszenierung von Shakespeares Sturm in Leipzig

Die Kollegen sind sich über diese Inszenierung am Jungen Theater einig, dass Shakespeare als "Pate der Drogenprävention" nicht taugt. Auch wir stimmen zu.

7. März 2016: Sahar Aminis mit Philipp Löhles Wir sind keine Barbaren! in Neuss

Eine Kollegin freut sich über die "witzigen, schnellen Dialoge". Wir finden, der Abend hinkt dem Zeitgeist hinterher.

7. März 2016: Abdullah Kenan Karaca mit Fassbinders Katzelmacher in Hamburg

Die Kritik ist recht begeistert über diesen Kampnagel-Abend. Wir weniger.

7. März 2016: Thokozani Kapiri inszeniert Hebbels Judith in Konstanz

Ein Kollege lobt die schlanke Strichfassung und die Inszenierung. Was letztere angeht, haben wir Bedenken.

7. März 2016: Albert Camus' Caligula in Chemnitz

Dem Radiokritiker wollte Robert Czechowskis Camus-Inszenierung so ganz und gar nicht behagen, womit er so ziemlich konträr steht zu uns.

5. März 2016: Felix Rothenhäusler zeigt Nora – ein Puppenheim am Theater Bremen

Ein Zeitungskritiker vermisst an diesem Theaterabend das Theater. Wir waren angetan.

4. März 2016: Die Uraufführung von Robert Schindels Dunkelstein in Wien

Da schwingt großer Respekt mit über den Abend im Theater Hamakom bei den Wiener Printkritiker*innen. Und doch hätten wir lieber ein anderes Stück gesehen!

1. März 2016: Peymanns Wiener Uraufführung von Handkes Die Unschuldigen...

Ereignis! Oder? Die Kolleg*innen sind sich nicht einig, laufen aber selbst zu Hochform auf: Claus Peymann "war das, was heute die Flüchtlingskrise ist, ein Spalter der Nation", schreibt etwa Joachim Lottmann in der "Welt" über den Bäh-Mann der 80er und 90er. Zurück ins Wiener Burgtheater: Wir waren etwas enttäuscht.

1. März 2016: Stefan Puchers Warten auf Godot am Thalia Hamburg

War das der beste "Godot" seit Langem? Ein faszinierender Abend war's jedenfalls. Da sind sich die Kolleg*innen mit uns einig.

 1. März 2016: Glaubenskämpfer von Nuran David Calis am Schauspiel Köln

Die meisten Kolleg*innen loben den Abend als "berührend" und "klug". Wir sind einverstanden.

1. März 2016: Schuld und Sühne am Neuen Theater Halle

Zwei Kritiker sahen "packendes Schauspielertheater". Wir waren gelangweilt.

29. Februar 2016: Hasko Webers Popkultur-Ritt mit Faust II in Weimar

Begeistern ließ sich nicht jede/r der regionalen Kritiker*innen von diesem zitathaften "Faust II" von Hasko Weber. Wir hingegen schon, über weite Strecken.

29. Februar 2016: Tom Kühnel inszeniert Romulus der Große im Zürcher Neumarkt

Zuviel Deutungsspielraum sah die Zeitungskritikerin an diesem Dürrenmatt-Abend, Theater der Beliebigkeit sahen wir.

29. Februar 2016: Drei sind wir von Wolfram Höll uraufgeführt in Leipzig

Nicht so begeistert sind die Zeitungs- und Radiokritiker*innen vor allem von Thirza Brunckens Uraufführungsregie – die auch uns nicht vollends überzeugen konnte.

29. Februar 2016: Ersan Mondtag mit Schnee am Hamburger Thalia Theater

Eine Kollegin ist ratlos, eine andere fand den Abend "klug" und "erfrischend". Wir waren begeistert.

29. Februar 2016: Endless Hospitality auf Kampnagel Hamburg

Die lokale Zeitung hat eine Journalistin mit Fluchterfahrung in dieses Stück geschickt, die der Abend sehr berührte. Für unseren Kritiker war er ein Debakel.

28. Februar 2016: Talking Straight Entertainment am Berliner Gorki-Theater

Den Abend, den eine Kollegin vom Rundfunk in Begeisterung versetze, fanden wir einfach nur brav.

27. Februar 2016: Jan-Christoph Gockel mit Christian Krachts Imperium in Wien

. Die Kritiker*innen waren streckenweise hin und weg, wir hingegen etwas kritischer.

26. Februar 2016: Christian Weise inszeniert Othello am Berliner Gorki Theater

Die Süddeutsche Zeitung hängt mit ihrer Kritik zur umstrittensten Premiere des vergangenen Wochenendes mal wieder nach, während die Kolleg*innen natürlich längst geurteilt haben. Wir sowieso.

25. Februar 2016: Christopher Rüping zeigt 23 - Nichts ist so wie es scheint in Hannover

Die Kritiker*innen sind geneigt, sympathisieren, auch wenn sie wohl nicht so recht wissen, was sie von Rüpings Mischmasch halten sollen. Wir waren viel kritischer.

25. Februar 2016: Auftakt des Europoly-Festivals in München u.a. mit machinaEx

Durchaus beeindruckend finden die Zeitungskritiker*innen dieses kleine, aber europäisch-internationale Festival an den Kammerspielen – dessen Auftaktabend wir so besprachen.

24. Februar 2016: Stephan Kimmig inszeniert in Stuttgart Orest. Elektra. Frauen in Troja

Die Zeitungskritiker*innen sind genervter als wir von dieser Inszenierung einer Antikenkompilation von John von Düffel. Wir haben vor allem eine tolle Schauspielerin gesehen.

23. Februar 2016: Katka Schroth inszeniert Borcherts Draußen vor der Tür in Cottbus

Überzeugt und interessiert verließ diesen Abend jeder; die Kritiker vor Ort und wir ebenso.

23. Februar 2016:  Gernot Grünewalds Schuld und Sühne-Inszenierung in Tübingen

 Die Kollegen sind zwiegespaltener Meinung. Wir dagegen sind sehr einverstanden.

23. Februar 2016: Amerikanisches Detektivinstitut Lasso in Hannover

Viel These und Theorie aber auch eine deftige Portion Theater enthält Lars-Ole Walburgs Uraufführung von Nis-Momme Stockmanns Massenmördermusical aus Sicht der Kritiker vor Ort. Gescheitert oder gescheiter? ist die Frage. Ersteres fanden wir.

22. Februar 2016: Sebastian Hartmanns Inszenierung von Der Revisor in Frankfurt

Die Zeitungskritiker*innen sind sich nur darüber einig, einen unterhaltsamen Abend erlebt zu haben. Hin- und hergerissen sind auch wir.

22. Februar 2016: Lena Kitsopoulou nimmt Hedda Gabler in Oberhausen auseinander

Überfrachtet, verjuxt, "verheddat". Die Kritik lässt kein gutes Haar an dieser Ibsen-Inszenierung. Wir sahen lauter Kopfgeburten.

22. Februar 2016: Zweite allgemeine Verunsicherung von Felicia Zeller

Die Zeitungskritiker*innen zucken mit den Schultern. Auch uns stürzte diese Uraufführung (Regie: Johanna Wehner) in Unentschiedenheit.

22. Februar 2016: Marthalers Berliner Country-Abend Hallelujah (Ein Reservat)

Ein müder Marthaler? Oder ein Ereignis? Die Kritiken pendeln zwischen den Extremen. Auch wir hatten eine klare Meinung.

21. Februar 2016: Michel Houellebecqs Romanstoff Unterwerfung in Wien 

Die Zeitungskritiker*innen sind uneinig. Wir haben uns gelangweilt.

19. Februar 2016: Klaus Gehres Kreuzung Rambo plusminus Zement in Dortmund

Für einen Printkritiker blieb der Abend nach Heiner Müller und Sylvester Stalone eine Kopfgeburt. Das sahen wir ganz anders.

19. Februar 2016: Karsten Dahlem inszeniert Freier Fall in Nürnberg

Die Printkritik reagiert gespalten auf diese Filmadaption, so wie wir auch.

18. Februar 2016: Shakespeares Wintermärchen in Trier

Dem Verwirrspiel von Raum und Zeit gab sich die regionale Kritikerin gern hin. Für uns hätte es denn doch etwas mehr Stringenz gebraucht.

18. Februar 2016: Nicolas Stemanns TV-Serien-Adaption Borgen, Schaubühne Berlin

Die Kritiker*innen sind sich uneinig, gehen aber in der Tendenz mit dem Abend so hart ins Gericht wie wir.

16. Februar 2016: Kriegenburgs Ein Käfig ging einen Vogel suchen am DT Berlin

Taugt der Kafka-Abend als Beitrag zur Flüchtlingsdebatte? Ist er nun irre lustig oder doch nur albern? Die Kolleg*innen streiten. Wir waren begeistert. 

 16. Februar 2016: Volker Lösch' Nathan am Theater Bonn

Die Kolleg*innen von Print und Radio sind in der Tendenz beeindruckt. Wie auch wir

16. Februar 2016: Malte Jelden widmet sich in München der Reichstheaterkammer

Für reflektierte und nicht einfach nur besserwisserische Schauspielstudent*innen, die sich mit dem Namenspatron ihrer Schauspielschule auseinandersetzen, hat eine Printkritik viele Sympathien. Wir auch.

15. Februar 2016: Roberto Ciulli huldigt E. Lasker-Schüler mit Die Wupper in Düsseldorf

Sehr eigen, nicht leicht verdaulich, aber verdienstvoll finden die regionalen Kritiker*innen diesen Else Lasker-Schüler-Abend. Wir hätten ihm etwas mehr Beiläufigkeit gewünscht.

15. Februar 2016: Der gute Mensch von Downtown von RambaZamba Berlin

Die ersten Kritiker*innen haben "einfach gutes Theater" bei den Inklusionstheater-Veteranen RambaZamba gesehen. Wir auch.

15. Februar 2016: Moritz Schöneckers Onkel Wanja am Staatstheater Darmstadt

Die Zeitungskritiker hat der Abend überwiegend kalt gelassen. Das können wir verstehen.

15. Februar 2016: Christoph Mehlers Sommernachtstraum-Alptraum in Augsburg

Packend fanden die Zeitungskritiker diesen Shakespeare-Schocker, der beim Premierenpublikum gespaltene Reaktionen auslöste, wie schon wir berichteten.

12. Februar 2016 Victor oder Die Kinder an der Macht am Berliner Ensemble

Eine Kritikerin findet diese Inszenierung von Newcomer Nicolas Charaux formstreng, aber etwas inhaltsleer. Alle anderen, wir eingeschlossen, fanden sie beklagenswert harmlos.

11. Februar 2016: Edgar Selge beeindruckt in Karin Beiers Hamburger Unterwerfung

In Sachen Selge, sind wir mit den Zeitungskritiker*innen einig über diese Houllebecq-Adaption. Was Karin Beiers Inszenierung am Schauspielhaus Hamburg angeht, gehören wir zu den wenigen kritischen Stimmen.

10. Februar 2016: Das DT Berlin geht mit Herr der Fliegen ins Minecraft-Universum

Starker Tobak, aber sehenswert, so urteilen die ersten Kritiker*innen über diese Inszenierung von Video-Theatermacher Robert Lehniger am DT. Wir entdeckten den jungen David Bowie.

9. Februar 2016: Alexandra Badeas Zersplittert in Hannover

Eher langweilig fanden die beiden Zeitungskritiker das globalisierungskritische Stück in Thomas Dannemanns Uraufführungsinszenierung – wir auch.

9. Februar 2016: Funny Girl nach dem Bestseller von Anthony McCarten in Salzburg

Die Meinungen der Kolleg*innen über Intendant Carl Philip von Maldeghems Inszenierung des Romans über eine muslimische Comedian gehen auseinander – ein wenig zu sehr zum Lachen herausgefordert fühlten wir uns.

9. Februar 2016: Claudia Bauers Mensch-Maschinen Metropolis am Schauspiel Leipzig

Worum es in Claudia Bauers Metropolis-Bearbeitung geht, sehen die Kritiker ganz unterschiedlich. Wir sahen Sehnsuchtsorte vom Naturzustand.   

9. Februar 2016: Ulrich Greb inszeniert Richard III. im Schlosstheater Moers

Ganz schön abgefahren, sagt die Zeitungskritikerin – so sahen wir den Shakespeare-Abend.

9. Februar 2016: Rafael Sanchez inszeniert Troilus und Cressida in Köln

Begeistert sind die Kritiken nicht von Sanchez' comichafter Verharmlosung dieses Antikiriegsstücks. Wir auch nicht.

8. Februar 2016: Sebastian Nübling inszeniert Sibylle Bergs Viel gut essen in Zürich

Vielleicht stellenweise etwas oberflächlich, aber insgesamt schwungvoll, ja mitreißend, fanden die Zeitungs- und Radiokolleg*innen diesen neuen Berg-Nübling-Streich im Schauspielhaus Zürich, der auch uns fast rundum überzeugte.

8. Februar 2016: Antonio Latella modernisiert Ödipus in Basel

Interessanter Ansatz, Ödipus ins bürgerliche Wohnzimmer zu setzen, aber es geht nicht auf, urteilen die Zeitungskritiker*innen und sehen es damit ähnlich wie wir.

8. Februar 2016: Uraufführung – Der obdachlose Mond von Christoph Klimke

Gutes Stück, zu stark vereinfachende Inszenierung, urteilen die Kritikerkollegen über diesen Abend am Gerhart-Hauptmann-Theater Zittau unter der Regie von Hannes Hametner – wir sahen es ähnlich.

6. Februar 2016: Ayad Akhtars Pulitzerpreis-Stück Geächtet in München

Konventionell inszeniert von Antoine Uitdehaag, aber das Stück bleibe stark, so die Kritiken über Geächtet am Residenztheater München. Was auch wir fanden.  

5. Februar 2016: Calixto Bieitos kostümbunte The Fairy Queen in Stuttgart

Quicklebendiges und farbenpralles Unterhaltungstheater am Staatstheater. Die Zeitungskritiker*innen fühlten sich gleichermaßen gut unterhalten wie wir.

4. Februar 2016: Andrea Breth mit Diese Geschichte von Ihnen in Wien

Die Printkritik jubelt. Über eine höchst genaue Inszenierung, über tolle Schauspieler*innen, über Nicholas Ofczarek. Wir jubelten nicht ganz so laut.

4. Februar 2016: Hans-Werner Kroesingers Graecomania 200 years am HAU Berlin

Die Kritiker sahen einen erhellenden Theaterparcours durch 200 Jahre griechisch-deutsche Historie, dem auch wir etwas abgewinnen konnten.

3. Februar 2016: David Martons La Sonnambula in München

Endlich: die erste rundum gelungene Inszenierung der Lilienthal-Intendanz ist da. Die lokalen und die überregionalen Kritiker*innen sind durch die Bank überzeugt – und wir auch.

3. Februar 2016: Caspar Western Friedrich in München

Einen Befreiungsschlag der Münchner Kammerspiele unter Neu-Intendant Matthias Lilienthal hatten sich die lokalen und überregionalen Kritiker*innen von diesem Abend erhofft. Aber Philipp Quesne vermochte ihn nicht zu leisten, so das fast einhellige Urteil. Auch wir blieben in unserm Lob reserviert.

3. Februar 2016: Der Film Taxi Driver als Anti-Pegida-Stück in Jena

Gut gemacht, aber etwas agitatorisch findet ein Kritiker diese Filmadaption von Sebastian Martin. Drei weitere Stimmen schätzen sie ebenso wie wir.

2. Februar 2016: Benjamin Lazar bringt die Kinder des Olymp nach Karlsruhe

  Stilsicher bringt der Franzose den großen Filmklassiker auf die Bühne, sagen die lokalen Kritiker. Wir waren ebenfalls einigermaßen angetan.

1. Februar 2016: Hüseyin Michael Cirpici blutroter Macbeth in Krefeld

Die Kritiker sahen in Krefeld eine eher durchschnittliche Aufführung des Shakespeare-Stoffes. Uns hat die Inszenierung ebenfalls nicht so recht überzeugen können.

1. Februar 2016: Thorleifur Örn Arnarsson inszeniert in Wiesbaden Mutter Courage

Eine erste Kritik sah eine erfrischend "grelle" Inszenierung. Wir waren da etwas anderer Meinung.

1. Februar 2016: Der Volksfeind an der Burghofbühne Dinslaken

Formal klar und text-konzentriert findet eine lokale Kritik den Volksfeind an der Burghofbühne Dinslaken. Wir fandens bewundernswert sachlich.

1. Februar 2016: Beluga schweigt in Rostock

Die Kritiker sind begeistert von der Rostocker Uraufführung. Auch wir waren angetan.

 

Diese und ältere Kritikenrundschauen finden Sie immer auch angehängt an die jeweilige Nachtkritik.