Dienstag, 30. September 2014

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Presseschau vom 28. September 2014 – Die ehemalige Burgtheater-Vizedirektorin Silvia Stantejsky meldet sich zum ersten Mal seit ihrer Entlassung ausführlich zu Wort

Die Vor- und Nachwürfe der Silvia Stantejsky

28. September 2014. "Ich möchte mich zur Wehr setzen", begründet Silvia Stantejsky ihre späte, aber umso größere Bereitschaft, ihre Sicht der Dinge im Interview mit Karin Cerny und Stefan Grissemann vom österreichischen Nachrichtenmagazin Profil für die Öffentlichkeit auszubreiten.

Auszüge aus dem langen Gespräch:

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Presseschau vom 27. September 2014 – osthessen-news.de über Dieter Wedels Vorstellung als neuer Intendant der Bad Hersfelder Festspiele

Volkstheater mit Festcharakter und Freytag

27. September 2014. Auf osthessen-news.de berichtet Sabrina Ilona Teufel von Dieter Wedels erster Pressekonferenz in seiner Funktion als neuer Intendant der Bad Hersfelder Festspiele. "Herr Fehling, Sie sagten immer, man wolle den Festspielen nicht schaden. Das hat man aber, indem man die Konflikte nicht aus den Medien heraushielt", habe Wedel gleich zu Beginn der offiziellen Pressekonferenz den Bürgermeister von Bad Hersfeld konfrontiert. Hinter den Streitigkeiten selbst vermute der schillernde Neu-Intendant, dessen Auftritt osthessen-news.de zusätzlich zum Artikel in zahlreichen Fotos und einem Video dokumentiert, aber einen klaren Strukturfehler. "Bereits vor Holk Freytag habe er mit den Ex-Intendanten Elke Hesse und Volker Lechtenbrink gesprochen und auch bei ihnen habe es Streit mit den damaligen Bürgermeistern gegeben." "Diese Streitigkeiten gab es durchweg und dann muss etwas am System falsch sein", wird Wedel zitiert.

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Presseschau vom 11. Juli bis 26. September 2014 – Die Debatte über das Kommentarwesen bei SZ, FAZ und anderen

Ghettos mit Kommentarforen?

6. Juli 2014. "Wir haben einen Fehler im System. Nämlich in den Foren der Nachrichtenseiten. Es ist Zeit, das zuzugeben. Wir müssen den Leserdialog neu denken." Mit diesen dramatischen Worten leitet kurz darauf Stefan Plöchinger, Online-Chef von sueddeutsche.de und seit Mai diesen Jahres auch Mitglied der SZ-Chefredaktion, einen langen (und lesenswerten) Text über das Kommentarwesen auf Nachrichtenseiten ein, der am 6. Juli 2014 in seinem Blog erscheint.

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Presseschau vom 25. September 2014 – Die Süddeutsche Zeitung über das Theater Darmstadt, das mit Jana Zöll und Samuel Koch zwei Schauspieler im Rollstuhl engagiert hat

Hyper-sichtbare Körper

25. September 2014. Von dieser Spielzeit an hat das Theater Darmstadt zwei Schauspieler im Ensemble, die im Rollstuhl sitzen, Samuel Koch und Jana Zöll. Sie sollen sein wie alle anderen. Kann das funktionieren, fragt sich Mounia Meiborg in der Süddeutschen Zeitung.

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Presseschau vom 23. September 2014 – Frank Castorf über die Lauheit von Berlin und die Zukunft der Volksbühne mit oder ohne ihn

Der Anti-Veganer

23. September 2014. Der Berliner Tagesspiegel (23.9.2014) rollt Frank Castorf, dessen Vertrag an der Volksbühne 2016 ausläuft, den roten Teppich für ein paar markige Sprüche aus. Ob ihm sein Nachfolger jetzt schon leid tue, fragt ihn etwa Peter Laudenbach im Interview. "Es gibt natürlich immer viele Agenten der Mittelmäßigkeit", antwortet Castorf und bezichtigt diese des Epigonentums: "Vieles von dem, was wir gemacht haben, ist verwässert und zum Allgemeingut geworden. Jeder setzt sich aus vorhandenen Stil-Bausteinen etwas zusammen und ist der Meinung, er sei selber Künstler." Das "Bewusstsein von Qualität" gehe dabei völlig verloren.

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Presseschau vom 22. September 2014 – Helene Hegemann rezensiert Jette Steckels "Romeo und Julia" am Thalia Theater

Autogramme, reine Liebe und Till Briegleb

22. September 2014. Auf die Frage: "Warum haut mich dieser Abend so um?" versucht die Autorin Helene Hegemann in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (21.9.2014) eine Antwort zu geben. Gemeint ist Jette Steckels Inzenierung von "Romeo und Julia" am Thalia Theater Hamburg.

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Presseschau vom 19. September 2014 – Das österreichische Nachrichtenmagazin Format interviewt Burgtheater-Interimsintendantin Karin Bergmann

Ganz oder gar nicht

19. September 2014. "Ich bin nicht als Schrumpf- oder Sparmeister angetreten. Ich werde sehr wohl dafür kämpfen, dass das Haus qualitativ und quantitativ weiterarbeiten kann, wie man es zu Recht vom Burgtheater erwartet", sagt Karin Bergmann im Interview mit Michaela Knapp vom österreichischen Nachrichtenmagazin Format. Inhaltlich müsse es im Theater um Begriffe gehen, "die in jedermanns Leben einen Wert darstellen". "Bildungsauftrag heißt, dass, auch wenn ich die 'Antigone' ansetze, klar wird, warum ich sie heute spiele."

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Presseschau vom 18. September 2014 – Die Zeit fürchtet um Pina Bauschs Erbe

Kein Dompteur

18. September 2014. "Ins Bausch-Erbe sind allzu viele Leute verstrickt, menschlich, geschäftlich und künstlerisch: Tänzer, Ex-Tänzer, Ausstatter, Techniker, der Sohn und Stiftungsgründer Salomon Bausch, ein Pariser Verleger. Alle wollen mitreden, mitentscheiden", stellt Dorion Weickmann bei einer Exkursion nach Wuppertal fest.  "Wer möchte da schon Kompaniechef werden?" Bislang sei niemand für den Posten nominiert, obwohl der Stabwechsel 2015 stattfinden soll. "Wird diese Übergabe verpatzt, drohen der Nimbus wie die einst befreiende Dynamik des Tanztheaters in andächtiger Nostalgie zu verstauben", so Weickmann.

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Presseschau vom 18. September 2014 – Die Zeit widmet Gorki Theater-Intendantin Shermin Langhoff ein Dossier

Alle in schwarz

18. September 2014. "Shermin Langhoff will ein Theater, das nah an der gesellschaftlichen Wirklichkeit ist, das die aktuellen Konflikte verhandelt und politische Positionen bezieht. Sie will sich einmischen", schreibt Jana Simon in ihrem mehrseitigen Porträt der Gorki Intendantin in der Zeit (18.9.2014), an der sie außerdem beobachtet: "Wie ihr Publikum kleidet sie sich mit Vorliebe schwarz."

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