Sonntag, 23. November 2014

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Rede von Jürgen Holtz zur Verleihung des Konrad-Wolf-Preises 2014

Wir können uns nicht ins Bett verkriechen

von Jürgen Holtz

19. November 2014. Die Jury der Sektion Darstellende Kunst der Akademie der Künste hat mir den Konrad-Wolf-Preis 2014 zuerkannt. Eigentlich hatte ich vor, einfach Danke zu sagen, aber ich habe mich anders entschieden.

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Politik im Freien Theater 2014 – Auftaktbericht von der 9. Ausgabe des Festivals in Freiburg

Auf der Suche nach dem zoon politikon

von Jürgen Reuß

Freiburg, 17. November 2014. Zur feierlichen Begrüßung der Gäste im Großen Haus des Theaters Freiburg schlug Oberbürgermeister Dieter Salomon einen Ton an, als wolle er mit Macht die These illustrieren, dass Politik sich eh längst aufs Theatrale verlegt hat. In einen atemberaubenden Fettnäpfchenslalom zelebrierte er rhetorisch elegant seine Kenntnisfreiheit des lokalen Kulturlebens und setzte sich mit larmoyanter Selbstironie als Bühnenfigur des "lustigen Oberbürgermeisters" quasi selbst in Gänsefüßchen. Das notwendigerweise trockene und zahlenlastige Grußwort des verhinderten Landeskulturstaatssekretärs Jürgen Walter übernahm er auch gleich mit und pimpte es zur passablen Kabarettnummer auf. Die dahinterstehende pekuniär beglaubigte Wertschätzung der freien Schauspielkunst durch das Land ging im Klamauk unter.

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Mein Kamerad - die Diva – Eine Ausstellung im Schwulen Museum Berlin, ein Buch und ein Symposium spüren den Frauendarstellern an der Front nach

Kampfmittel gegen fortschreitende Zersetzung

von Georg Kasch

Berlin, 5. November 2014. Erwin Piscator war not amused: Es sei "einfach eine Qual" gewesen, die Antonie in Roderich Benedix' "Die Hochzeitsreise" zu spielen. "Dennoch wurde mir von ganz unparteiischer Seite das Kompliment gemacht, dass man mich solange für eine richtige Frau gehalten habe, bis man meinen Namen auf dem Zettel gelesen habe." Mal davon abgesehen, dass es interessant wäre zu erfahren, was eine "richtige Frau" ausmacht – Piscator ist kein Einzelfall: Viele Soldaten spielten während des Ersten Weltkriegs Theater. Und nicht wenige davon spielten Frauenrollen.

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Favoriten 2014 – Das Festival für Freies Theater in NRW verwandelt das frühere Museum am Ostwall in Dortmund in eine bunte Spielwiese

Virus der Blumenwiese

von Friederike Felbeck

Dortmund, 2. November 2014. "Ich mag nicht mehr", sagt der unscheinbare Angestellte, bevor er sich die Krawatte abbindet. Aktentasche und Thermoskanne noch im Gepäck, geht er in den Wald und beschließt ein Tier zu sein. "Die mich lieben, werden mich finden – die kennen ja meinen Geruch",  sagt er und feiert Hochzeit mit den Tieren: "Willst Du mit uns leben?"  – "Ja, ich will!" Zur Belohnung wird er in einen Hirsch verwandelt.

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Kommentar zur Ernennung von Karin Bergmann zur Burgtheaterdiktorin bis 2019

Es wird weiter gemistet

von Dirk Pilz

Wien, 14. Oktober 2014. Karin Bergmann, interimistisch eingesetzte Burgdirektorin, bleibt bis 2019 die Chefin am Haus. Gut, aber warum dann das ganze peinliche Theater zuvor? Wieso wird in gezielter Indiskretion erst eine Liste angeblich heiß gehandelter Kandidaten an die Öffentlichkeit lanciert, wenn das einzige Ziel dieser intriganten Schamlosigkeit augenscheinlich darin bestand, bei den Genannten Dementis einzuholen, damit am End' bittschön alles so bleibt, wie es war?

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Theaterszene Schweiz – Wie es ist, als junge deutsche Dramatikerin in der Schweiz zu arbeiten

Grüsse von der Insel

von Esther Becker

24. August 2014.

Prolog

Sie kamen in Massen und stiessen nicht überall auf Gegenliebe.

(Dossier: "Deutsche in der Schweiz", Berner Zeitung)

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Flausen. Young Artists in Residence – In Oldenburg hat Winfried Wrede ein Stipendienprogramm ins Leben gerufen, das überregional in die Freie Szene wirkt. Ein Porträt.

Raum zum Ausprobieren

von Benno Schirrmeister

August 2014. Als Winfried Wrede Anfang der 1980er-Jahre wieder in Deutschland ankommt, am Ende einer fast ewigen Rucksacktour durch die Welt, zu der er schon kurz nach dem Abi aufgebrochen war, da weiß er: Fortan wird er Theater machen. "Ich bin da Schritt für Schritt reingerutscht", sagt er, "im Dialog mit anderen Kulturen". Er hat in Indien Katakali, in Neuseeland die Ausdruckstänze der Maoris kennengelernt, ihre Rhythmen, die Bewegungen. Und so kommt es, dass in Oldenburg, im westlichen Niedersachsen, ein Theater entsteht, das seinen Namen trägt, ein freies Theater, das seine eigenen Formen und Konventionen ständig befragt. Ein Theater, das forscht.

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