Dienstag, 30. September 2014

Anzeige

    

@nachtkritik

test

Anzeige

    

test


Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. | Drucken |

Theaterszene Schweiz – Wie es ist, als junge deutsche Dramatikerin in der Schweiz zu arbeiten

Grüsse von der Insel

von Esther Becker

24. August 2014.

Prolog

Sie kamen in Massen und stiessen nicht überall auf Gegenliebe.

(Dossier: "Deutsche in der Schweiz", Berner Zeitung)

weiter...

 
 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. | Drucken |

Flausen. Young Artists in Residence – In Oldenburg hat Winfried Wrede ein Stipendienprogramm ins Leben gerufen, das überregional in die Freie Szene wirkt. Ein Porträt.

Raum zum Ausprobieren

von Benno Schirrmeister

August 2014. Als Winfried Wrede Anfang der 1980er-Jahre wieder in Deutschland ankommt, am Ende einer fast ewigen Rucksacktour durch die Welt, zu der er schon kurz nach dem Abi aufgebrochen war, da weiß er: Fortan wird er Theater machen. "Ich bin da Schritt für Schritt reingerutscht", sagt er, "im Dialog mit anderen Kulturen". Er hat in Indien Katakali, in Neuseeland die Ausdruckstänze der Maoris kennengelernt, ihre Rhythmen, die Bewegungen. Und so kommt es, dass in Oldenburg, im westlichen Niedersachsen, ein Theater entsteht, das seinen Namen trägt, ein freies Theater, das seine eigenen Formen und Konventionen ständig befragt. Ein Theater, das forscht.

weiter...

 
 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. | Drucken |

Das Grazer Straßenkunstfestival La Strada 2014

Eine Stadt voller Kunststücke

von Leopold Lippert

Graz, 8. August 2014. Dass Straßenkunst und Figurentheater in der Prestigeskala der performativen Künste nicht gerade an oberster Stelle rangieren, ist bekannt. Zu viel Körperarbeit, zu wenig Bedeutungsproduktion, scheint es; zu viele Fertigkeiten, zu wenig ästhetisches Feingefühl. Dabei stellen gerade diese Formen grundlegende Fragen an das Theatrale: Was unterscheidet einen lebendigen Körper vom bloßen Objekt, und wie kann er sich verändern und verändert werden? Was ist "echt", und was nur Effekt? Was macht einen theatralen Raum eigentlich aus, und was ist das "Öffentliche" daran?

weiter...

 
 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. | Drucken |

Interview mit der palästinensischen Theatermacherin Iman Aoun

"Wir können nicht nur von Krieg zu Krieg, von Massaker zu Massaker leben!"

4. August 2014. Seit vier Wochen ist Krieg in Gaza. Er trifft besonders hart eine Zivilbevölkerung, für die es kaum ein Entkommen vor den Bombardements gibt. "Solange Krieg und Zerströrung herrschen, kann man nicht an der Entwicklung einer Zivilgesellschaft arbeiten", sagt die palästinensische Theatermacherin Iman Aoun. Sie ist die künstlerische Leiterin des heute in Ramallah (Westjordanland) ansässigen Ashtar Theaters, das sie gemeinsam mit Edward Mouallam 1991 in Ost-Jerusalem gegründet hat. Seit 1992 unterhält das Theater auch einen Ableger in Gaza, eine Art Workshop-Programm, das sich an Kinder und Jugendliche richtet. Nach dem letzten Gaza-Krieg 2008/2009 entstanden hier 2010 die "Gaza Monologe", in denen Kinder und Jugendliche sich mit ihren Kriegserlebnissen auseinandersetzten. Iman Aoun hat mit Herwig Lewy über ihre Theaterarbeit und die aktuelle Situation gesprochen.

weiter ...

 
 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. | Drucken |

Zum Tod des großen Schauspielers Gert Voss

In den Wunderkammern der Illusion

von Dirk Pilz

Wien, 14. Juli 2014. Er saß da zum Beispiel geschlagene zwanzig Minuten auf einer Kiste, neben Angela Winkler. Sie taten wenig, aber sie äugten, wimperzuckten, fingerspielten gemeinsam, und es schien dabei, als erhebe er jede Regung nur deshalb in schwindelnde Silbenhöhen hinauf, um sie als Blitze aus den heiterste Himmeln herausfallen zu lassen. Das war vor 14 Jahren, er war der Johannes Rosmer in Peter Zadeks Ibsen-Abend am Wiener Akademietheater.

weiter ...

 
 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. | Drucken |

Das Zentrum für politische Schönheit macht Theater im öffentlichen Raum und fordert Politiker dazu auf, sich als Künstler zu verstehen

"Wir wollten Blut und bekamen Liebe"

von Sophie Diesselhorst

Berlin, 15. Juli 2014. Beim Abhören des Interviews mit Philipp Ruch, André Leipold und Cesy Leonard vom Zentrum für politische Schönheit fällt die Neigung aller Beteiligten zu Slogans auf; kein Mangel an Überschrift-Material. Siehe oben, weitere Beispiele: "Kunst darf Menschenleben retten", "Besinnung auf Humanität ist die stärkste Waffe", "Wir reden von Welt verändern. Von der Korrektur der Welt".

weiter …

 
 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. | Drucken |

Zur Burgtheaterkrise – Die Abwicklung der Ära Hartmann ermöglicht einen tiefen Blick in die österreichische Seele

Fort mit dem Schuft

von Thomas Miessgang

Wien, 25. Juni 2014. Also sprach Zarathustra zur Sonne: Siehe! Ich bin meiner Weisheit überdrüssig, wie die Biene, die des Honigs zu viel gesammelt hat, ich bedarf der Hände, die sich ausstrecken. Ich möchte verschenken und austheilen, bis die Weisen unter den Menschen wieder einmal ihrer Thorheit und die Armen einmal ihres Reichthums froh geworden sind. Dazu muss ich in die Tiefe steigen: wie du des Abends thust, wenn du hinter das Meer gehst und noch der Unterwelt Licht bringst, du überreiches Gestirn! Ich muss, gleich dir, untergehen, wie die Menschen es nennen, zu denen ich hinab will.

weiter ...

 
 

Seite 1 von 23