Mittwoch, 23. Juli 2014

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Blog – Aufregung um Thorleifur Örn Arnarssons "Viel Lärm um nichts" bei den Klosterfestspielen Wettingen im schweizerischen Aargau

Kloster-Schocker

23. Juli 2014. Aktuell herrscht Gleichstand bei der Sommer-Umfrage der Aargauer Zeitung (AZ). "Halten Sie das Stück 'Viel Lärm um nichts' an den Klosterfestspielen Wettingen für zu vulgär?", das ist die Frage. Auf die begeisterte Kritik des Abends von Christian Berzins erhielt das Blatt nach eigenen Angaben eine Menge empörter Leserbriefe, die Thorleifur Örn Arnarssons auch von uns und den anderen Rezensenten gemochte Inszenierung unter anderem als "vulgäre Verarschung von Shakespeare-Stoff" schimpften.

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Leipziger Thesen zur Theaterwissenschaft XII – Gerald Siegmund über das Ästhetische als spezifische Leistung im theatralen Dispositiv der Gegenwart

Theater als ästhetisches Dispositiv

von Gerald Siegmund

Leipzig, 16. Juli 2014.

1. Theater ist der Ort, an dem Hören und Sehen aufeinander bezogen, Stimme und Blick inszeniert werden sowie Körper und Sprache miteinander in Berührung kommen, um etwas zu produzieren: Gefühle und Affekte, Erkenntnisse und Erfahrungen.

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Leipziger Thesen zur Theaterwissenschaft XI – Wolf-Dieter Ernst über Technik- und Risikoreflexion im Theater

Performance, Technologie und "tragische Individualisierung"

von Wolf-Dieter Ernst

Leipzig, 16. Juli 2014. Theaterbegriffe wie "Inszenierung", "Katastrophe" und "Tragik" sind "grenzüberschreitend" gebräuchlich und prägen unter andrem Ulrich Becks soziologische Theorie der Weltrisikogesellschaft. Becks Theorie in Kürze: Die selbst-reflexive Moderne inszeniert globale Risiken, worunter er abzuwehrende Katastrophen versteht. Dieser Inszenierungsprozess verlaufe paradox, sodass Risiken gerade dann entstehen, wenn sie zuvor mit technischen Mitteln minimiert werden sollen. Dieser Inszenierungsprozess führe auf seiner Rückseite zur "tragischen Individualisierung". Das heißt, einige wenige profitieren von der Minimierung inszenierter Risiken, während viele auf sich selbst zurückgeworfen sind und die teilweise dramatischen Folgen des Risikomanagements tragen müssen.

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Zum Tod des großen Schauspielers Gert Voss

In den Wunderkammern der Illusion

von Dirk Pilz

Wien, 14. Juli 2014. Er saß da zum Beispiel geschlagene zwanzig Minuten auf einer Kiste, neben Angela Winkler. Sie taten wenig, aber sie äugten, wimperzuckten, fingerspielten gemeinsam, und es schien dabei, als erhebe er jede Regung nur deshalb in schwindelnde Silbenhöhen hinauf, um sie als Blitze aus den heiterste Himmeln herausfallen zu lassen. Das war vor 14 Jahren, er war der Johannes Rosmer in Peter Zadeks Ibsen-Abend am Wiener Akademietheater.

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