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| Begriff | Definition |
|---|---|
| Nature Theater of Oklahoma |
Das Nature Theater of Oklahoma ist eine Performance-Gruppe, die 1996 in New York von Kelly Copper und Pavol Liska gegündet wurde. Der Name der Gruppe ist inspiriert von Franz Kafkas unvollendetem Roman "Amerika", dessen Protagonist im letzten Kapitel in den Straßen New Yorks auf das Plakat eines "Nature Theater of Oklahoma" stößt, das jedem eine Arbeit und Heimat verspricht. Wie Kafkas Karl wanderte auch Nature-Theater-Mitgründer Pavol Liska, 1974 im slowakischen Skalica geboren, als Teenager in die USA ein. Am Dartmouth-College in New Hampshire studierte er Theater, in New York unterrichtete ihn Richard Foreman. Bereits in Dartmouth lernte Liska auch die zwei Jahre ältere Kelly Copper kennen, seine spätere Frau und Co-Regisseurin. Nachtkritiken zu Inszenierunges des Nature Theater of Oklahoma: Romeo und Julia in der Hamburger Kampnagel Fabrik (8/2008) Life and Times, Episode 1 im Kasino des Wiener Burgtheaters (9/2009) Life and Times, Episode 2 im Kasino des Wiener Burgtheaters (11/2010) Life and Times, Episodes 3 & 4 im Kasino des Wieder Burgtheaters (1/2012) |
| NDiaye, Marie |
Marie NDiaye, geboren 1967 in Pithiviers bei Orléans, ist eine französisch-senegalesische Schriftstellerin. Sie wuchs bei ihrer französischen Mutter auf und lernte ihren senegalesischen Vater erst im Alter von 11 Jahren kennen. Ihren ersten Roman, "Quant au riche avenir", veröffentlichte NDiaye mit knapp 18 Jahren. Ihr Theaterstück "Die Schlangen" eröffnete im Oktober 2008 Primeurs, das Festival für französische Gegenwartsdramatik in Saarbrücken und wurde im Sommer 2009 bei den 5. Deutsch-Französischen Autorentagen mit dem Autorenpreis des Badischen Staatstheaters Karlsruhe auszeichnet. Ute Nyssen beschreibt in ihrem Theaterbrief aus Paris, wie Marie NDiaye – sowie die französischen Gegenwartsdramatiker Fabrice Melquiot, Ronan Chéneau, Fabrice Melquiot – in ihren Stücken mit dem Erbe der französischen Geschichte umgehen. Im November 2009 wurde NDiaye für ihren Roman "Trois femmes puissantes" mit dem renommierten Prix Goncourt ausgezeichnet. |
| Needcompany |
Die Needcompany ist eine internationale Performancegruppe mit Sitz in Brüssel. Sie wurde 1986 von Jan Lauwers gegründet, der seitdem auch der künstlerische Leiter der Gruppe ist. Ko-Direktorin ist die Regisseurin und Choreografin Grace Ellen Barkley. Nachtkritiken zu Stücken der Needcompany: Deconstruction 07 beim Münchner Spielart Festival (11/2007) Sad Face / Happy Face bei den Salzburger Festspielen (8/2008) This door is too smal (for a bear) im Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm (5/2010) Die Kunst der Unterhaltung am Burgtheater Wien (3/2011). |
| Nerlich, Alexander |
Alexander Nerlich, geboren am 23. Mai 1979 in Reinbek bei Hamburg, ist Regisseur. Nach dem Abitur 1998 begann Nerlich ein Regie-Studium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding und an der Hochschule für Musik und Theater in München. In der Theatersaison 2003/04 und 2004/05 arbeitete er als Regieassistent am Theater Basel, danach als freier Regisseur. Für "Philotas" am Bayerischen Staatsschauspiel erhielt er den Regie-Preis der Bayerischen Theatertage 2007. Nachtkritiken zu Inszenierungen von Alexander Nerlich: Das Leben ein Traum am Bayerischen Staatsschauspiel (12/2007) Daddy am Bayerischen Staatsschauspiel (6/2009) Jekyll und Hyde am Theater Basel (10/2009) Empire V am Theater Basel (1/2012). |
| Neue Dramatik |
Über Neue Dramatik wurde auf nachtkritik.de bereits mehrmals umfänglich diskutiert: Auf die Vergabe des Mülheimer Dramatikerpreises '07 an die Dokumentartheatermacher von Rimini Protokoll folgte eine Debatte um die Frage, wie Autorschaft heute zu definieren sei. Aus diesem Anlass stellte sich Michael Börgerding im Juni 2007 die Frage, was ein Dramatiker eigentlich ist, und Oliver Bukowski entwarf eine kleine Dramatiker-Typologie. Die Battle-Autoren veröffentlichten hier im September 2007 ihre 10 Wünsche für ein künftiges Autorentheater. Im Mai 2008 hielt Joachim Lux den Eröffnungsvortrag des Theatertreffen-Stückemarktes und vertrat darin die These, dass die wesentlichen ästhetischen Impulse im Theater schon seit Längerem nicht mehr vom Text ausgingen. Beim Stückemarkt-Expertentisch hielt Moritz Rinke außerdem ein Plädoyer fürs Dramenlesen. Im September 2009 wurde gemeldet, dass die Wiener Werkstatttage in diesem Jahr ob des "Mangels an qualifizierten Bewerbungen" ausgesetzt würden. Elena Philipp berichtete im Oktober 2009 vom Berliner Symposium "Schleudergang Neue Dramatik", auf dem wiederum Moritz Rinke eines der drei Impulsreferate hielt. Viel Aufsehen erregte im Mai 2010 die Entscheidung der Juroren des Heidelberger Stückemarktes, die Preissumme aller drei Preise zwischen allen Autoren zu teilen, da "aus den zur Auswahl stehenden Stücken keine derartig heraus ragen, dass wir eindeutig und konsensfähig die zu vergebenden Preise (...) verleihen können." Einer der Juroren, der Vorjahressieger Nis-Momme Stockmann, veröffentlichte kurz zuvor im Vorfeld der Mülheimer Theatertage 2010 auf nachtkritik-stuecke2010.de einen Text gegen die Bewertungsmacht der Kritik und für eine Dramaturgie der Zukunft, entstanden im Rahmen eines E-Mail-Interviews. Jurorin Christine Dössel reagierte in ihrem SZ-Blog auf die Kritik an der Heidelberger Jury-Entscheidung. Ebenfalls im Mai 2010 erschien in der taz eine Unmutsbekundung der Berliner Stückemarkt-Jurorin Marlene Streeruwitz über die neoliberal verkümmerte Gegenwartsdramatik. Auf nachtkritik-stuecke2010.de verteidigte wiederum Oliver Bukowski, langjähriger Leiter des Studiengangs Szenisches Schreiben an der UdK, im Gespräch mit Petra Kohse die neue Dramatik. Im Hinblick auf den Wettbewerb um den Mülheimer Dramatikerpreis 2010 konstatierte Christian Rakow in einem Überblickstext auf nachtkritik-stuecke2010.de einen Realismus der kleinen Anzeichen und plädierte für experimentelle Gegenangebote. Im Rahmen der Theaterbiennale Neue Stücke aus Europa 2010 hielt Nis-Momme Stockmann die Rede Vom Verschwinden des Autors und dem anschwellenden Theater, die im Juni 2010 auf nachtkritik.de veröffentlicht wurde. Im Vorfelde des Heidelberger Stückemarkts 2013 schrieb die Dramatikerin Theresia Walser auf dem nachtkritik-Festivalportal, dass es durchaus die innere Wahrheit eines Textes gebe, die sich auch für die Regie zu prüfen lohne.
Zwischen Januar und Juni 2009 betrieb nachtkritik.de mit szenen.nachtkritik.de in Kooperation mit den Studiengängen Szenisches Schreiben in Berlin und uniT Graz ein Fenster für Neue Dramatik. Mit eigenen Festivalseiten begleitete nachtkritik.de die Mülheimer Theatertage 2008, 2009 und 2010, den Heidelberger Stückemarkt 2012 und 2013, sowie das Erstaufführungsfestival Spieltriebe 3 (2009) in Osnabrück. |
| Neuhäuser, Karin |
Karin Neuhäuser, 1955 in Leonberg bei Stuttgart geboren, ist Schauspielerin und Regisseurin. Sie spielt oft lebenshungrige Frauen und bringt die Geschlechterordnung auf der Bühne auch sonst gerne durcheinander. Ein Porträt von Petra Kohse. Nachtkritiken zu Inszenierungen von Karin Neuhäuser: Die Fledermaus im Schauspiel Frankfurt (10/2008). Was ihr wollt im Mülheimer Theater an der Ruhr (9/2011) Minna von Barnhelm im Mülheimer Theater an der Ruhr (12/2012) |
| Neumann, Bert |
Bert Neumann, 1959 in Magdeburg geboren, ist Bühnenbildner. Neumann war seit 1992 Chefbühnenbildner in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und mit seiner Agentur LSD auch lange zuständig für das Corporate Design des Hauses (vom legendären Räuber-Logo bis zur Gestaltung der Programmzettel auf grobem Ostpapier). Neumann erdachte neue Raumordnungen und Bühnenformen, in denen Containerwelten ebenso vorkamen wie die Antike, und überhöhte die Accessoires kleinbürgerlicher Wohnästhetiken zu politischen und ökonomischen Zeichen. Er war und ist stilprägend für das Theater von Frank Castorf ebenso wie für die Arbeit von René Pollesch. Seit 2004 hat Neumann auch immer wieder Bühnen für Inszenierungen von Johan Simons gebaut. Nachtkritiken zu Inszenierungen in Bert Neumann-Bühnenbildern: L'Affaire Martin! in der Berliner Volksbühne (10/2006) Nord bei den Wiener Festwochen (6/2007) und später in der Berliner Volksbühne Liebe ist kälter als das Kapital in Stuttgart (9/2007) Diktatorengattinen in der Berliner Volksbühne (10/2007) Emil und die Detektive in der Berliner Volksbühne (12/2007) Die Zofen bei den Wiener Festwochen (4/2008) und im Prater der Berliner Volksbühne Hiob an den Münchner Kammerspielen (4/2008) Darwin-Win & Martin Loser-Drag-King & Hygiene auf Tauris auf der Hinterbühne der Berliner Volksbühne (4/2008) Ruhrtrilogie Teil 1 in Mülheim/Ruhr (6/2008) und Teil 2 in Mülheim/Ruhr (6/2009) Fantasma im Burgtheater Wien (12/2008) Ein Chor irrt sich gewaltig im Prater der Berliner Volksbühne (4/2009) Amanullah Amanullah im Prater der Berliner Volksbühne (4/2009) Medea in der von ihm entworfenen Freilichtspielstätte Agora vor der Berliner Volksbühne (6/2009) Kasimir und Karoline in Athen (7/2009), Avignon und Köln Ozean in der Berliner Volksbühne (11/2009) Ich schau dir in die Augen, gesellschaftlicher Verblendungszusammenhang! in der Berliner Volksbühne (1/2010) Mädchen in Uniform im Hamburger Schauspielhaus (2/2010) Soldaten in der Berliner Volksbühne (2/2010) Nach Moskau! Nach Moskau! im Moskauer Mossowjet-Theater (5/2010) Das Badener Lehrstück vom Einverständnis an der Berliner Volksbühne (6/2010) Schmeiß Dein Ego weg! an der Berliner Volksbühne (1/2011) Hotel Savoy an den Münchner Kammerspielen (10/2010) XY Beat an den Münchner Kammerspielen (11/210) Der Kaufmann von Berlin an der Berliner Volksbühne (22/2010) Jeff Koons an den Münchner Kammerspielen (1/2011) Mjunik Disco an den Münchner Kammerspielen (4/2011) Fahrende Frauen am Zürcher Schauspielhaus (5/2011) Der Spieler bei den Wiener Festwochen (6/2011) Die Kunst war viel populärer als ihr noch keine Künstler wart! an der Berliner Volksbühne (6/2011) Die Liebe zum Nochniedagewesenen am Burgtheater Wien (12/2012) Kill your Darlings an der Berliner Volksbühne (1/2012) Die Marquise von O. an der Berliner Volksbühne (3/2012) Der Geizige an der Berliner Volksbühne (6/2012) Der eingebildete Kranke an der Berliner Volksbühne (6/2012) E la nave va an den Münchner Kammerspielen (9/2011) Neues vom Dauerzustand am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2012) Don Juan an der Berliner Volksbühne (9/2012) Die Wirtin an der Berliner Volksbühne (11/2012) |
| Neumann, Jan |
Jan Neumann, 1975 in München geboren, ist Autor, Schauspieler, Regisseur. Esther Boldt hat ihn 2008 als Wiederbeleber des Erzähltheaters porträtiert. Nachtkritiken zu seinen Arbeiten: Kredit am Schauspiel Frankfurt (1/2008, Autor und Rgisseur) Vom Ende der Glut im Theater Aalen (5/2008, Autor und Regisseur) Herzschritt am Düsseldorfer Schauspielhaus (9/2008, Autor) Herzschritt am Schauspiel Frankfurt (11/2008, Autor und Regisseur) Königs Moment am Nationaltheater Mannheim (3/2009, Autor) Die Leiden des jungen Werther am Schauspiel Essen (10/2009, Stückbearbeiter und Regisseur) Herzschritt am Theater Altenburg-Gera (11/2009, Autor) Fundament am Staatstheater Stuttgart (11/2009, Autor und Regisseur) Gott allein am Staatsschauspiel Dresden (4/2010, Autor und Regisseur) Amazonas am Maxim Gorki Theater (10/2010, Stückbearbeiter und Regisseur) Hochstapeln am Schauspielhaus Bochum (12/2010, Autor und Regisseur) Chihuahua am Nationaltheater Mannheim (4/2011, Autor und Regisseur) Tod eines Handlungsreisenden am Staatstheater Stuttgart (6/2011, als Regisseur) Bagdad 3260 km am Schauspiel Hannover (6/2012, Autor und Regisseur). |
| Nickel, Christian |
Christian Nickel, 1969 in Heilbronn geboren und in Hamburg aufgewachsen, ist Schauspieler und Regisseur. Bevor er 1993 sein Schauspielstudium an der Berliner Ernst-Busch-Schule aufnahm, hatte er Medizin studiert. Noch während des Schauspielstudiums wurde er von Peter Stein entdeckt, der ihn (nach einer ersten Rolle in Steins Salzburger Abschiedsinszenierung, "Libussa" von Franz Grillparzer) 2000 schließlich als jungen Faust in seinem Goethe-Marathon besetzte, eine Rolle, die Nickel nach einem Sturz von Bruno Ganz komplett übernahm. Sein Debüt als Regisseur gab Christian Nickel 2002 im Alten Schauspielhaus Stuttgart mit Lessings "Emilia Galotti". Nachtkritiken gibt es zu: Was ihr wollt am Wiener Burgtheater (gesehen beim Berliner Theatertreffen 5/2007, Schauspieler)
Wallenstein am Wiener Burgtheater (12/2007, Schauspieler)
Peer Gynt bei den Luisenburg-Festspielen Wunsiedel (7/09, Regisseur) Antigone/Das Produkt am Landestheater Salzburg (11/09, Regisseur). |
| Niederlande |
Niederlande. Seit Gründung im Mai 2007 dehnt nachtkritik.de sukzessive seine internationale Berichterstattung aus. In "Theaterbriefen" wird in loser Folge über Tendenzen, herausragende Künstler und Spielstätten sowie aktuelle Debatten in Bühnenlandschaften jenseits des deutschen Sprachraums berichtet. Künstler aus den Niederlanden sind seit geraumer Zeit im deutsprachigen Theater an führenden Stellen aktiv. Johan Simons, Gründer des legendären ZT Hollandia, leitet seit 2010 die Münchner Kammerspiele. Annemie Vanackere, langjährige Leiterin der Rotterdamse Schowburg, übernimmt 2012 die künstlerische Leitung des Berliner HAU. Einen größeren Überblick über die Theaterlandschaft der Niederlande gab Simon van den Berg erstmals 2009 für das Festivalportal von nachtkritik.de: nachtkritik-Spieltriebe 3. Während der Auseinandersetzungen über die Subventionskürzungen im niederländischen Kunstbereich 2011 informierte van den Berg nicht nur über die aktuelle Debatte, sondern schilderte auch die strukturelle Situation der darstellenden Künste in den Niederlanden. Theaterbriefe aus den Niederlanden: Wo kein Drama ist, ist auch kein Zynismus – ein Überblick über die Theaterlandschaft der Niederlanden, von Simon van den Berg (9/2009) Mit dem Rücken zum Publikum? – über die Subventionskürzungen im niederländischen Kunstbereich, von Simon van den Berg (6/2011); dazu auch der Brandbrief von Stephan Kimmig und John van Düffel an die niederländische Regierung (6/2011) Meldungen, Berichte und Nachtkritiken im Zusammenhang mit den Niederlanden: Lager – Hotel Modern zeigt den Alltag im KZ Auschwitz als Figurentheater (8/2007) Der Tag und die Nacht und der Tag nach dem Tod – Esther Gerritsens Stück beim Go-West-Festival am Oldenburgischen Staatstheater (4/2008) You are here – Dries Verhoevens Installation bei den Salzburger Festspielen (8/2009) Konsens der Anspruchslosen – Kommentar zum Young Directors Award für Dries Verhoevens "You are here", von Reinhard Kriechbaum (8/2009) Vielfalt – Jakob Ahlborn beim Zürcher Theater Spektakel (8/2009) Fahrradfahren für Malawi – von Nathan Vecht, siehe: nachtkritik-Spieltriebe3 (9/2009) Perfect Happiness – ein Eheschlachtenstück made in Holland von Charles den Tex und Peter de Baan am Pfalztheater Kaiserslautern (12/2009) Der erhobene Zeigefinger – das niederländische Kindertheater TG Max beim Festival Theaterformen in Braunschweig (6/2010) Innenschau – Jakop Ahlborn eröffnet das Young Director's Projekt bei den Salzburger Festspielen (7/2010) Candide – Paul Koek eröffnet die Intendanz von Anselm Weber am Schauspielhaus Bochum (9/2010) Meldung: Harry Mulisch gestorben (10/2010) Hotel Modern – die niederländischen Figurentheaterkünstler beim 17. Internationalen Figurentheaterfestival in in Erlangen, Nürnberg, Fürth und Schwabach (5/2011) Presseschau: Zur Berufung von Annemie Vanackere in die Intendanz des HAU (6/2011) Presseschau: Kahlschlag in der niederländischen Kulturförderung (6/2011) Meldung: Dem niederländischen Theaterinstitut droht die Schließung (6/2011) Presseschau: Johan Simons über den Kulturhass in den Niederlanden (7/2011) Presseschau: Zur brisanten Lage in den Theater der Niederlande und Italiens (9/2011) Weitere Lexikoneinträge zu Künstlern und Theatermachern der Niederlande: Johan Simons (Regisseur, Intendant der Münchner Kammerspiele) Annemie Vanackere (gebürtige Belgierin, Leiterin der Rotterdamse Schouwburg). |
| Niedersachsen-Schwerpunkt |
Der Niedersachsen-Schwerpunkt ist ein Projekt von nachtkritik.de in der Spielzeit 2012/2013, das von der Stiftung Niedersachsen gefördert wird. Was treiben eigentlich die Theater in Hannover und Celle, Osnabrück und Oldenburg, Lüneburg, Hildesheim und Göttingen? Gibt es in Niedersachsen - außerhalb von Hannover - wirklich eine freie Szene (ja!!!), kommen die Zuschauer noch in die Häuser und wie gesichert sind die Theater für die Zukunft? Oder steht der Reichtum der deutschsprachigen Theaterlandschaft in Zeiten von Cholera und Finanzkrise bereits zur Disposition? Mit diesen Fragen startet nachtkritik.de zur Spielzeit 2012/2013 eine verstärkte Berichterstattung über regionale Bühnen, freie Szene und Stadttheater in Niedersachsen. Nachtkritiken und Berichte im Rahmen des Niedersachsen-Schwerpunkts: Punktsiege auf dem platten Land (10/2012) Viel Rauch und ein kleines Häufchen Asche am Schlosstheater Celle (10/2012) Melodien für Milliarden am Staatstheater Hannover (10/2012) Die Ratten am Theater Osnabrück (10/2012) Nichts im Theater an der Glockensee Hannover (10/2012) Das System Ponzi an der Landesbühne Nord in Wilhelmshaven (11/2012) Bromberg / Bydgoscsz an der Landesbühne Nord in Wilhelmshaven (11/2012) Die Kontrakte des Kaufmanns im Staatstheater Braunschweig (11/2012) Zwischenbericht vom Europäischen Festival Fast Forward am Staatstheater Braunschweig (11/2012) Zigeuner-Boxer am Theater Lüneburg (11/2012) Wir waren am Theater Osnabrück (11/2012) Hilfe, die Herdmanns kommen am Schauspiel Hannover (12/2012) Ich wünsch mir eins am Theater Osnabrück (12/2012) Hier kommen wir nicht lebendig raus am Schauspiel Hannover (12/2012) Das Paradies ist umgezogen am Staatstheater Braunschweig (12/2012) Am schwarzen See am Deutschen Theater Göttingen (12/2012) Ithaka am Schloßtheater Celle (1/2013) Crusoe am Oldenburgischen Staatstheater (1/2013) Das Ballhaus am Staatstheater Braunschweig (1/2013) Diesseits am Theater für Niedersachsen Hildesheim (1/2013) Marx macht mobil am Oldenburgischen Staatstheater (1/2013) Jessica, 30. am Schloßtheater Celle (2/2013) Klaras Verhältnisse am Theater Lüneburg (2/2013) Lysistrata am Theater Osnabrück (2/2013) Zur Sache! von andcompany&Co am Deutschen Theater Göttingen (2/2013) Tolstoi. Licht und Finsternis am Staatstheater Hannover (2/2013) Heaven (zu Tristan) am Staatstheater Hannover (2/2013) Trümmer des Gewissens an der Landesbühne Nord Wilhelmshaven (3/2013) Der große Gatsby am Jungen Theater Göttingen (3/2013) Die Göttinger Theaterlandschaft und die Fusionspläne um Deutsches Theater und Junges Theater (3/2013) Die Offenbarung des Ralf am Schloßtheater Celle (4/2013) Aus dem bürgerlichen Heldenleben am Staatstheater Braunschweig (4/2013) Rotlicht am Deutschen Theater Göttingen (4/2013) Edward Gants Bravourstücke der Einsamkeit am Staatstheater Hannover (4/2013)
Stiftung Niedersachsen |
| Nielebock, Lisa |
Lisa Nielebock, 1978 in Tübingen geboren, ist Regisseurin. Sie absolvierte ein Regiestudium an der Essener Folkwangschule und wurde für ihre Diplominszenierung "Elektra" von Hugo von Hofmannsthal/Aischylos 2004 mit dem Folkwangpreis und beim "Körber Studio Junge Regie" ausgezeichnet. Anschließend arbeitete sie u.a. am Schauspielhaus Bochum, dem Nationaltheater Manneim und dem Schauspiel Essen. Nachtkritiken zu Inszenierungen von Lisa Nielebock: Macbeth am Schauspielhaus Bochum (6/2008) Roberto Zucco am Schauspielhaus Bochum (10/2008) Kasimir und Karoline am Schauspielhaus Bochum (2/2011) Prinz Friedrich von Homburg am Nationaltheater Weimar (9/2011) Das Wintermärchen am Nationaltheater Weimar (9/2012) |
| Niermeyer, Amélie |
Amélie Niermeyer, 1965 in Bonn geboren, ist Regisseurin. Nach einem Germanistikstudium wurde sie 1988 Regieassistentin am Bayerischen Staatstheater, wo sie 1990 auch zu inszenieren begann. In den Jahren 1992 bis 1993 war sie Oberspielleiterin am Theater Dortmund. 1993 bis 1995 ging sie erneut ans Münchner Staatsschauspiel und wechselte 1995 zum Schauspiel Frankfurt. Von 2002 bis 2005 war sie Intendantin am Theater in Freiburg im Breisgau. Von 2006 bis 2011 leitete sie als Intendantin das Düsseldorfer Schauspielhaus. Danach wechselte sie auf eine Professur am Mozarteum Salzburg. Nachtkritiken zu Inszenierungen von Amélie Niermeyer: Wie es euch gefällt am Düsseldorfer Schauspielhaus (4/2007) Iwanow am Düsseldorfer Schauspielhaus (2/2008) Black Box am Düsseldorfer Schauspielhaus (3/2009) Minna von Barnhelm am Düsseldorfer Schauspielhaus (9/2009) Die Möwe am Düsseldorfer Schauspielhaus (9/2010) Mein Kampf am Schauspiel Frankfurt (10/2010) Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss am Düsseldorfer Schauspielhaus (5/2011) Wir sind noch einmal davon gekommen am Theater Basel (1/2012) Persona am Residenztheater München (7/2012) Kabale und Liebe am Residenztheater München (2/2013)
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| Nikitin, Boris |
Boris Nikitin, 1979 in Basel geboren, ist Regisseur. Nikitin begann am Prater der Berliner Volksbühne u.a. als Regieassistent von René Pollesch, She She Pop und Rimini Protokoll. Anschließend absolvierte er an der Universität Giessen ein Studium der Angewandten Theaterwissenschaft. Seine Performance "Woyzeck", die er auch beim Körber Studio Junge Regie 2008 zeigte, gewann 2007 den Preis des Berliner Off-Festivals 100°. Zusammen mit dem Folgeprojekt "F wie Fälschung" war "Woyzeck" 2009 zum Festival Impulse eingeladen. Dort wurde Nikitin und seinem Schauspieler Malte Scholz für "F wie Fälschung" der Dietmar N. Schmidt-Preis zuerkannt. Nachtkritiken zu Arbeiten von Boris Nikitin: Der Fall Dorfrichter Adam im Schauspielhaus Graz (11/2010) Universal Export. Eine Reise in unser Gehirn in der Kaserne Basel (2/2011) Bartleby oder Sicherheit ist ein Gefühl im Schauspielhaus Graz (5/2012). |
| Nimz, Martin |
Martin Nimz, 1956 in Brandenburg an der Havel geboren, ist Regisseur. Nimz absolvierte ein Schauspielstudium an der Staatlichen Schauspielschule Rostock, war anschließend als Schauspieler an verschiedenen Theatern engagiert und begann 1989 am Theater Chemnitz mit ersten Regiearbeiten. Von 2002 bis 2004 war er Schauspieldirektor und Regisseur am Staatstheater Kassel. Nachtkritiken zu Inszenierungen von Martin Nimz: Die Wahlverwandtschaften am Schauspiel Frankfurt (8/2007) Sommergäste am Schauspiel Frankfurt (2/2008) Jakob der Lügner am Theater Heidelberg (4/2011) Faust. Der Tragödie zweiter Teil am Theater Magdeburg (9/2011). |
| NO99 |
NO99 ist Ensembletheater in Tallinn/Estland, das zu den innovativsten und international erfolgreichsten Theatern Estlands gehört. Als Rechtsnachfolger des in einem früheren Offizierskasino beheimateten Altstadttheaters in Tallinn wurde das Theater NO99 im Jahr 2004 gegründet. Der Name steht als Abkürzung für Nummer 99. Das Theater zählt seit Beginn seine Produktionen rückwärts und beabsichtigt, sich aufzulösen, wenn man bei Null angekommen ist. Zum künstlerischen Leitungsteam gehören der Regisseur Tiit Ojasoo, die bildende Künstlerin Een-Liis Semper und der Dramaturg Eero Epner. Das NO99 ist regelmäßig auf Festivals im deutschsprachigen Raum präsent. 2011 nahm es an der internationalen Koproduktion Three Kingdoms (Text: Simon Stephens, Regie: Sebastian Nübling) gemeinsam mit dem Lyric Theatre Hammersmith/London und den Münchner Kammerspielen teil, die für das nachtkritik.de-Theatertreffen 2012 und den Faust Theaterpreis 2012 nominiert wurde. Nachtkritiken zu Inszenierungen des NO99 und zu Arbeiten ihres Leitungsteams: Nafta! bei der Reihe Projektion Europa in Hamburg (8/2007) HEM oder Heiße estnische Männer bei Auawirleben in Bern (4/2008) Wie man dem toten Hasen die Bilder erklärt bei den Wiener Festwochen (6/2010) Wie man dem toten Hasen die Bilder erklärt beim finnischen Festival Teatterikesä (8/2010) Three Kingdoms an den Münchner Kammerspielen (10/2011) Fuck your Ego am Thalia Theater Hamburg (4/2012) Iga eht südamelöök (Jeder echte Herzschlag) bei Auawirleben in Bern (4/2013) Link: www.no99.ee |
| Nord-Schwerpunkt |
Der Nord-Schwerpunkt war ein Projekt von nachtkritik.de in der Spielzeit 2011/2012, das von der Hamburger Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius gefördert wurde. Wie steht es wirklich um die finanziell und kulturpolitisch unter Druck geratenen Theater in Norddeutschland? Wie sieht das Schauspiel an Häusern aus, deren Austattung alles andere als luxuriös ist, die aber einen Teil des Reichtums der deutschen Stadttheaterlandschaft ausmachen? Mit diesen Fragen startete nachtkritik.de zur Spielzeit 2011/2012 eine verstärkte Berichterstattung über regionale Bühnen und Stadttheater in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die Ausgangssituation umriss Georg Kasch in einem Überblicksartikel zur Theaterkrise NordNordOst. Und Andreas Schnell ging der Frage nach, warum es der Nordwesten besser hat. Am Ende der Spielzeit zog Georg Kasch Billanz. Nachtkritiken und Berichte im Rahmen des Nord-Schwerpunkts: Theaterkrise NordNordOst (9/2011) Yerma am Theater Lübeck (9/2011) Neue Dramatik am Landestheater Schleswig-Holstein (9/2011) Maria Stuart am Theater Vorpommern (9/2011) König Lear am Theater Kiel (10/2011) Bernarda Albas Haus am Theater Kiel (10/2011) Angst essen Seele auf am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin (10/2011) Das Leben des Galilei am Volkstheater Rostock (10/2011) Deutschland sucht das Suppenhuhn am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin (10/2011) Alles über meine Mutter am Theater Lübeck (10/2011) Der Schimmelreiter bei der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz (11/2011) Bildergeschichten I: Liebe, diesseits, jenseits am Theater Kiel (11/2011) Über die Möglichkeiten der Punkbewegung am Volkstheater Rostock (11/2011) Hat es der Nordwesten besser? (11/2011) A Clockwork Orange am Landestheater Schleswig-Holstein (12/2011) Dat Düwelswiew am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin (1/2012) Tartuffe am Theater Lübeck (1/2012) Gertrud am Landestheater Schleswig-Holstein (2/2012) lieber schön am Theater Kiel (2/2012) Das Fest im Greifswalder Theater Vorpommern (3/2012) Die heilige Johanna der Schlachthöfe an der Vorpommerschen Landesbühne (3/2012) Romeo und Julia am Volkstheater Rostock (3/2012) Anna Karenina am Theater Lübeck (3/2012) Felix Krull und seine Erben am Theater Kiel (4/2012) Endspiel am Theater Vorpommern (5/2012) Der Besuch der alten Dame am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin (5/2012) Gutes Theater, schlechtes Theater, Theater vor Ort. Eine Bilanz (8/2012) |
| norton.commander.productions |
norton.commander.productions sind Performance-Duo aus Dresden, das seit 1995 Theaterinszenierungen, Performances, Kunstaktionen und Kurzfilme realisiert. Kennzeichnend für die Arbeit der Künstler und Theaterregisseure Harriet Maria Meining, geboren 1967, und Peter Meining, geboren 1971, ist ein technisch raffinierter Umgang mit Video und Film auf der Bühne. Mit Techniken wie Collage und Schnitt verfremden sie bekannte Stoffe, untersuchen und sezieren die jeweiligen Vorlagen und Figuren. Dabei kreisen norton.commander.productions um die Konfrontation des menschlichen Körpers mit der Medienwelt und ihren ästhetischen Oberflächen, aber auch ihren impliziten politischen Machtstrukturen. Für die Bühne bearbeiten sie vorwiegend klassische Vorlagen ("Woyzeck") und Filmstoffe ("Solaris", "Frankenstein"). 2010 erhielten sie den erstmals vergebenen George-Tabori-Preis. Nachtkritiken zu Arbeiten von norton.commander.productions: The Wolf Boys im Europäischen Zentrum der Künste Hellerau (5/2010). |
| Nübling, Sebastian |
Sebastian Nübling, 1960 in Lörrach geboren, ist Regisseur. Der studierte Kulturwissenschaftler wurde 1997 Regisseur am Jungen Theater Basel. Seine Inszenierung des Jugendstücks der israelischen Dramatikerin Edna Mazya "Die Schaukel" gewann im Jahr 2000 den 1. Preis des Festivals Impulse. Sein 2003 am Schauspielhaus Stuttgart entstandenes Hooligan-Drama "Il Furiosi" wurde unter anderem mit dem Preis des Festivals Politik im Freien Theater ausgezeichnet und war Nüblings endgültiger Durchbruch als Regisseur. Fünfmal wurde Nübling bisher zum Berliner Theatertreffen eingeladen, zuletzt 2008 mit Pornographie von Simon Stephens, dessen Stücke Nübling regelmäßig aufführt. Nachtkritiken zu Inszenierungen von Sebastian Nübling: Gespenster an der Berliner Schaubühne (2/2007) Pornographie am Schauspiel Hannover (6/2007) Hass an den Münchner Kammerspielen (1/2008) Macbeth am Zürcher Schauspielhaus (3/2008) Furcht und Zittern bei der Ruhrtriennale (9/2008) Familienforschung am Theater Freiburg (11/2008) Kritische Masse am Schauspielhaus Hamburg (2/2009) Dear Wendy am Theater Basel (5/2009) Judith/Juditha triumphans bei den Salzburger Festspielen (7/2009) Der Revisor am Zürcher Schauspielhaus (10/2009) Endstation Sehnsucht an den Münchner Kammerspielen (1/2010) Ubu am Schauspiel Essen (4/2010) Ödipus und seine Kinder am Zürcher Schauspielhaus (1/2011) Three Kingdoms an den Münchner Kammerspielen (10/2011) S A N D am Zürcher Schauspielhaus (12/2011) Volpone am Schauspielhaus Bochum (3/2012) Orpheus steigt herab an den Münchner Kammerspielen (9/2012) Wie es euch gefällt am Zürcher Schauspielhaus (10/2012) "Rechne" im Rahmen von Arm und Reich am Schauspielhaus Zürich (5/2013)
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| Nunes, Antú Romero |
Antú Romero Nunes, geboren 1983 in Tübingen, ist Regisseur. 2005 bis 2009 Studium der an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Nunes' Diplominszenierung nach Schillers "Der Geisterseher" wurde 2010 zum Festival Radikal jung ans Münchner Volkstheater eingeladen. Zur Festivalausgabe 2011 war er mit seinem Frankfurter "Peer Gynt" eingeladen. Seit der Spielzeit 2009/2010 inszeniert Nunes u.a. am Thalia Theater Hamburg, am Schauspiel Frankfurt und am Maxim Gorki Theater Berlin. Nachtkritiken gibt es zu folgenden Inszenierungen: Der Geisterseher am Maxim Gorki Theater, besprochen innerhalb des Festival-Berichts zu "Radikal jung" (4/2010, Premiere 1/2009) Abgesoffen am Schauspiel Frankfurt, besprochen innerhalb des Festival-Berichts zu "AUAWIRLEBEN" (5/2011, Premiere 10/2009) Das Prinzip Meese am Maxim Gorki Theater Berlin (2/2010) Sinn am Schauspiel Essen (3/2010) Atropa am Thalia Theater Hamburg (10/2010) Peer Gynt am Schauspiel Frankfurt (12/2010) Rocco und seine Brüder am Maxim Gorki Theater Berlin (5/2011) Merlin oder Das wüste Land am Thalia Theater Hamburg (9/2011) Die Familie Schroffenstein am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2011) Einar Schleef. Die Tagebücher am Maxim Gorki Theater Berlin (2/2012) zeit zu lieben zeit zu sterben am Maxim Gorki Theater Berlin (3/2012) Solaris am Zürcher Schauspielhaus (5/2012) Die Räuber am Maxim Gorki Theater Berlin (8/2012) Einige Nachrichten an das All am Akademietheater Wien (11/2012) Don Giovanni. Die letzte Party am Thalia Theater Hamburg (1/2013) 'N Haufen Kohle am Maxim Gorki Theater Berlin (4/2013) |
| Nußbaumeder, Christoph |
Christoph Nußbaumeder, 1978 in Eggenfelden geboren, Dramatiker. Nußbaumeder studierte Rechtswissenschaften, Germanistik und Geschichte an der FU Berlin. 2004 erhielt er für sein Debütdrama "Mit dem Gurkenflieger in die Südsee" den Preis des Stückewettbewerbs der Schaubühne am Lehniner Platz. 2005 absolvierte er eine International Residency for Emerging Playwrights am Royal Court Theatre in London. In der Spielzeit 2007/2008 war Nußbaumeder Hausautor am Nationaltheater Mannheim. Im Januar 2010 wurde ihm der erste Dramatikerpreis des Kölner KunstSalons zuerkannt. Nachtkritiken zu Inszenierungen von Stücken von Christoph Nußbaumeder: Jetzt und in Ewigkeit (UA) am Nationaltheater Mannheim (12/2007) Mörder-Variationen (UA) am Schauspiel Köln (5/2008) Die Kunst des Fallens (UA) am Schauspiel Köln (5/2010) Eisenstein (UA) am Schauspielhaus Bochum (9/2010) Eine Zierde für den Verein (UA, Bearbeitung eines Romans von Marieluise Fleißer) am Theater Ingolstadt (10/2011) Die Kunst des Fallens am Landestheater Linz (4/2012) Meine gottverlassene Aufdringlichkeit (UA) in den Berliner Sophiensaelen (9/2012) Mutter Kramers Fahrt zur Gnade (UA) bei den Ruhrfestspielen (5/2013) |
| Nüsse, Barbara |
Barbara Nüsse, 1943 in Essen geboren, ist Schauspielerin. Sie studierte Schauspiel an der Otto Falckenberg Schule in München, arbeitete am Staatstheater Stuttgart und am Schauspielhaus Bochum unter der Regie von Claus Peymann und gehörte fünf Jahre zum Ensemble des Deutschen Schauspielhauses Hamburg. Neben weiteren Engagements am Residenztheater in München, dem Maxim Gorki Theater Berlin, dem Schauspielhaus Zürich, den Münchner Kammerspielen und dem Burgtheater Wien spielt sie auch in Kino- und Fernsehfilmen wie "Der Schuss" und "Juls Freundin". Heute lebt sie in Hamburg. 2010 bekam sie den Gertrud-Eysoldt-Ring 2009 zugesprochen, insbesondere für ihre Darstellung des König Lear am Schauspielhaus Köln in der Inszenierung von Karin Beier. Nachtkritiken zu Inszenierungen mit Barbara Nüsse: König Lear in Köln (9/2009). |
| Nuy, Sandra |
Sandra Nuy, 1969 geboren, ist Politikwissenschaflerlin. "Echt" lautete der Titel des 7. Festival Politik im freien Theater, das von 13.-23. November 2008 in Köln stattfand beginnt. Inszenierung gehört längst zum Alltagsgeschäft der Politik. Wie aber wirkt sich das auf das Politik-Bild im Theater aus? Die Politikwissenschaftlerin und Autorin Sandra Nuy dachte angesichts des Festivalbeginns über diese Frage nach. |













