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"Vernon Subutex" vom Schauspielhaus Graz

12. Juli 2020. Seit Mitte März streamen wir ausgewählte Inszenierungen, damit Theaterschaffende auch nach Einstellung des Spielbetriebs sichtbar bleiben und das Gespräch über Theater auch in Zeiten sozialer Isolation wach bleibt. Nun läuft mit "Vernon Subutex" die 107te Inszenierung – und die letzte vor der Sommerpause. Ab 12. Juli 18 Uhr zeigen wir für 24 Stunden Alexander Eisenachs Inszenierung nach dem Roman von Virginie Despentes. Die Premiere fand im September 2019 statt.


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Marthalers "Faust"

11. Juli 2020. Fast zum Abschluss der Streaming-Saison auf nachtkritik.de präsentierten wir hier noch einmal einen historischen Höhepunkt.

"Goethes Faust. Wurzel aus 1 + 2" kam am 4. November 1993 am Deutschen Schauspielhaus Hamburg heraus. 1994 wurde die Inszenierung zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Wir danken dem Schauspielhaus und Christoph Marthaler für die Erlaubnis die Aufzeichnung der Generalprobe in Hamburg auf dem nachtkritikstream zu zeigen. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Ton- und Bildqualität nicht in jedem Fall unseren heutigen Ansprüchen genügt.


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"War Sum Up" von Hotel Pro Forma (Kopenhagen) und Lettischer Rundfunkchor (Riga)

10. Juli 2020. Am 10. und 11. Juli zeigten wir hier in Zusammenarbeit mit dem Nationaltheater Mannheim die bilderstarke Musiktheaterproduktion "War Sum Up" von Kirsten Dehlholm und ihrer Künstlergruppe Hotel Pro Forma. Eine Arbeit über das Andauern von Krieg in der Menschheitsgeschichte, komponiert zwischen Poesie und Pop und realisiert mit dem lettischen Rundfunkchor aus Riga.


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"Die Zeit ist aus den Fugen" von Christoph Rüter

6. Juli 2020. Vom 9. Juli 18 Uhr bis 10. Juli 18 Uhr zeigten wir Christoph Rüters berühmten Dokumentarfilm "Die Zeit ist aus den Fugen" über Heiner Müllers Arbeit an seiner Inszenierung "Hamlet/Hamletmaschine" im Wendejahr 1989/90 mit Ulrich Mühe in der Titelrolle. Müller hatte das Stück als Drama eines jungen Intellektuellen angelegt, der mit der Staatsmacht in Konflikt gerät. Die Proben begannen am Deutschen Theater im August 1989.


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Anton Tschechows "The Seagull" von Yana Ross inszeniert

8. Juli 2020. Die Theater spielen nur wieder sehr vereinzelt, und wir zeigen noch bis 12. Juli ausgewählte Inszenierungen, bevor dann die Sommerpause beginnt. Vom 8. Juli, 18 Uhr, bis 9. Juli 18 Uhr läuft im nachtkritikstream Yana Ross' Inszenierung "The Seagull" (Die Möwe) von Anton Tschechow. Die Arbeit entstand 2015 am Reykjavík City Theatre. Die Regisseurin zog mit der Arbeit viel Aufmerksamkeit auf sich, seit 2019 gehört sie zum festen Regie-Team des Schauspielhaus Zürich.


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Unterwegs zur Digitalen Sparte

Editorial

Berlin, 2. Juli 2020. Seit einem guten Jahrzehnt erstarkt das Gespräch über die Möglichkeiten von Theater im Netz. Angeschoben wurde es durch Konferenzen wie Theater und Netz von nachtkritik.de und der Heinrich-Böll-Stiftung seit 2013 gemeinsam veranstaltet, Festivals und Barcamps. Inzwischen wird der Sektor zunehmend großzügig durch die öffentliche Hand gefördert. Mit der Gründung der Dortmunder Akademie für Theater und Digitalität positioniert sich das Netztheater theoretisch und praktisch. Aber einen Schub an Netztheater-Aktivität wie in den Monaten seit Einbruch der Corona-Pandemie gab es noch nie. Die Not machte die Tugend. Über Streamings erreichten klassische und neuere Repertoire-Theaterproduktionen erstmals ein überregionales, ja internationales Publikum. Frische Online-Produktionen für Livestreams entstanden. Es sprossen die Monologe, neue Kurzdramen, auch komplexere Ensemble-Inszenierungen.


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"Dekalog" vom Schauspielhaus Zürich

5. Juli 2020. Seit die Theater coronabedingt geschlossen haben, hat nachtkritik.de nicht nur einen digitalen Spielplan zusammengestellt. Es wurden auch die vielen digitalen Hervorbringungen der Theater im deutschsprachigen Raum gesichtet. Was hier besonders auffiel, was wir wegweisend oder anderweitig bemerkenswert fanden, zeigen wir vom 3. Juli 2020 ab 18 Uhr bis 7. Juli 2020 18 Uhr noch einmal gebündelt und von Künstler*innengesprächen gerahmt in einem Netztheater Special.


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"Wir sind noch einmal davongekommen" von der Theaterakademie August Everding

3. Juli 2020. Seit die Theater coronabedingt geschlossen haben, hat nachtkritik.de nicht nur einen digitalen Spielplan zusammengestellt. Es wurden auch die vielen digitalen Hervorbringungen der Theater im deutschsprachigen Raum gesichtet. Was hier besonders auffiel, was wir wegweisend oder anderweitig bemerkenswert fanden, zeigen wir nun vom 3. Juli 2020 ab 18 Uhr bis 7. Juli 2020 18 Uhr noch einmal gebündelt und von Künstler*innengesprächen gerahmt in einem Netztheater Special.


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"zeitfuereinander.com" 1,2 und 3 von Anne Lenk, Camill Jammal, Philipp Arnold & Ensembles

Juli 2020. Seit die Theater coronabedingt geschlossen haben, hat nachtkritik.de nicht nur einen digitalen Spielplan zusammengestellt. Es wurden auch die vielen digitalen Hervorbringungen der Theater im deutschsprachigen Raum gesichtet. Was uns hier besonders aufgefallen ist, zeigen wir nun vom 3. Juli 2020 ab 18 Uhr bis 8. Juli 2020 18 Uhr noch einmal gebündelt und von Künstler*innengesprächen gerahmt in einem Netztheater Special. Am 6. Juli zeigen wir ab 18 Uhr die ersten beiden Staffeln der Webserie "zeitfuereinander.com" von Anne Lenk, Camill Jammal, Philipp Arnold & Ensembles, am 7. Juli zeigen wir exklusiv die Premiere von Staffel 3. Anschließend das Künstler*innengespräch mit Regisseurin Anne Lenk, Camill Jammal, Philipp Arnold, Judith Bohle, Isaak Dentler, Lisa Hrdina und Bernd Moss. Alle Staffeln und Folgen sind dann bis zum 8. Juli 18 Uhr im Nachtkritikstream zu sehen.


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"Hogwarts Exkursionen" von Gro Swantje Kohlhof

4. Juli 2020. Seit die Theater coronabedingt geschlossen haben, hat nachtkritik.de nicht nur einen digitalen Spielplan zusammengestellt. Es wurden auch die vielen digitalen Hervorbringungen der Theater im deutschsprachigen Raum gesichtet. Was hier besonders auffiel, was wir wegweisend oder anderweitig bemerkenswert fanden, zeigen wir nun vom 3. Juli 2020 ab 18 Uhr bis 7. Juli 2020 18 Uhr noch einmal gebündelt und von Künstler*innengesprächen gerahmt in einem Netztheater Special.

Am 4. Juli zeigen wir ab 18 Uhr Hogwarts Exkursionen von und mit Gro Swantje Kohlhof, das auf der Webseite der Münchner Kammerspiele lief. Im Live-Gespräch um 20 Uhr erzählt die Nachwuchsschauspielerin des Jahres 2019 mehr über ihr Harry Potter-Format.


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Das digital reproduzierte Deutsche Theater Berlin von Cyberräuber

3. Juli 2020. Vom 19. bis 21. Juni hätte im Deutschen Theater Berlin das Festival Radar Ost für Theater aus Osteuropa und Russland stattfinden sollen. Als das Festival coronabedingt ausfallen musste, wurden die Aufzeichnungen der Inzenierungen oder digitale Adaptionen der eingeladenen Stücke, Podiums- und Publikumsgespräche, Chats und Workshops nicht einfach gestreamt. Das Kollektiv CyberRäuber hatte das Deutsche Theater in 3D als digitale Umgebung im Stil einer interaktiven Graphic Novel reproduziert. Per Curser konnten Zuschauer*innen es durchstreifen, um dann an verschiedensten Orten im digital reproduzierten Haus die Veranstaltungen als Videos oder Live-Streams abzurufen. Vom 3. bis 7. Juli war das digitale DT anlässlich des Netztheater Specials noch einmal geöffnet – und konnte (nach Festivalende wieder leer) durchstreift werden.


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⭐️ Netztheater Special

30. Juli 2020. Seit die Theater coronabedingt geschlossen haben, hat nachtkritik.de nicht nur einen digitalen Spielplan zusammengestellt. Es wurden auch die vielen digitalen Hervorbringungen der Theater im deutschsprachigen Raum gesichtet. Was hier besonders auffiel, was wir wegweisend oder anderweitig bemerkenswert fanden, zeigen wir nun vom 3. Juli 2020 ab 18 Uhr bis 7. Juli 2020 18 Uhr noch einmal gebündelt und von Künstler*innengesprächen gerahmt in einem Netztheater Special.


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"Fiskus" von Felicia Zeller, uraufgeführt von Christoph Diem

30. Juni 2020. Weil die Theater nur sehr vereinzelt wieder spielen, bevor die Sommerpause beginnt, stellt nachtkritik.de noch bis Mitte Juli einen digitalen Spielplan mit ausgewählten Inszenierungen zusammen. Vom 1. Juli 18 Uhr bis 2. Juli 18 Uhr zeigten wir Felicia Zellers Stück "Fiskus", am 18. Januar 2020 am Staatstheater Braunschweig von Christoph Diem uraufgeführt. Die Inszenierung war eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen NRW 2020.


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"Ich schaue dich an (Je te regarde)" am Staatstheater Darmstadt

27. Juni 2020. Weil die Theater nur sehr allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 27. Juni 20 Uhr bis zum 28. Juni 18 Uhr zeigen wir als Online-Premiere "Ich schaue dich an (Je te regarde)" von Alexandra Badea, am Staatstheater Darmstadt inszeniert von Barish Karademir. 


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"Dekalog", inszeniert von Alexander Nerlich

29. Juni 2020. Weil die Theater nur sehr allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis in den Juli einen digitalen Spielplan mit ausgewählten Inszenierungen zusammen, die bei uns im Streaming laufen: Am 29. Juni ab 18 Uhr zeigten wir für 24 Stunden Dekalog, inszeniert von Alexander Nerlich nach den Filmen von Krzysztof Kieślowski und Krzysztof Piesiewicz unter Verwendung der Bühnenfassung von John von Düffel am Theater Ingolstadt. Premiere war im April 2017. Bühnenbildner Wolfgang Menardi hat für den Abend einen vielfach gelobten Raum entworfen, und Malte Preuss hat die Musik erstellt.


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"Richard III." am Thalia Theater Hamburg

25. Juni 2020. Weil die Theater nur sehr allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 25. Juni 18 Uhr bis zum 26. Juni 18 Uhr zeigen wir "Richard III." von William Shakespeare in der Inszenierung von Antú Romero Nunes, Premiere am Thalia Theater Hamburg war am am 29. Oktober 2016 (hier die Nachtkritik).


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"9 Tage wach" am Staatsschauspiel Dresden

26. Juni 2020. Weil die Theater nur sehr allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 26. Juni 18 Uhr bis zum 27. Juni 18 Uhr zeigen wir "9 Tage wach" von John von Düffel nach dem gleichnamigen Buch von Eric Stehfest und Michael J. Stephan. Premiere am Staatsschauspiel Dresden war am am 10. November 2018 (hier die Nachtkritik), und "9 Tage wach" war eingeladen zum 23. Divadelní Flora Festival in Olomouc (Tschechien).


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"Das Käthchen von Heilbronn“ vom Düsseldorfer Schauspielhaus

28. Juni 2020. Weil die Theater nur sehr allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis in den Juli einen digitalen Spielplan zusammen: Am 28. Juni ab 18 Uhr zeigen wir für 24 Stunden "Das Käthchen von Heilbronn" von Heinrich von Kleist in der Regie von Simon Solberg. Premiere war am 19. November 2016 am Düsseldorfer Schauspielhaus. – Am 28. Juni 2020 ab ! 20 Uhr ! (im Bild steht's falsch) im Live-Chat: Regisseur Simon Solberg.


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ZoomTime [Smuta], inszeniert von Vlad Troitskyi

24. Juni 2020. Weil die Theater nur sehr vereinzelt Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten und Online-Inszenierungen zusammen: Ab 24. Juni 20 Uhr zeigen wir für 24 Stunden Vlad Troitskyis Zoomtime [Smuta], entstanden am Dakh Theater Kiew und an der Volksbühne Berlin 2020 als Teil des des transkulturellen Festivals POSTWEST.


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Hammer und Spiegel, inszeniert von Florian Hein

24. Juni 2020. Weil die Theater nur sehr vereinzelt Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten und Online-Inszenierungen zusammen: Ab 24. Juni 18 Uhr zeigen wir für 24 Stunden Florian Heins Hammer und Spiegel, entstanden statt einer Live-Inszenierung an der Volksbühne Berlin 2020 als Teil des des transkulturellen Festivals POSTWEST.


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"Die Odyssee", inszeniert von Antú Romero Nunes

23. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Ab 23. Juni, 18 Uhr, zeigen wir für 24 Stunden Die Odyssee in der Inszenierung von Antú Romero Nunes am Thalia Theater Hamburg aus dem Jahr 2017. Nunes inszenierte die Irrfahrt frei nach Homer mit großem Theaterzauber, im Mai 2018 war er damit zum Berliner Theatertreffen eingeladen.


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Romeo und Julia, inszeniert von Jette Steckel

19. Juni 2020. Weil die Theater nur sehr vereinzelt Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Ab 21. Juni 18 Uhr zeigen wir für 24 Stunden Shakespeares Die Tragödie von Romeo und Julia in einer Inszenierung von Jette Steckel, herausgekommen im September 2014 am Hamburger Thalia Theater.


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"Was sie schon immer mal über Polen, Russland und die Ukraine wissen wollten." 

Lectures von und mit u.a. Wojetk Klemm, Tomasz Cymerman, Ada Mukhina, Olga Schiliaeva und Pavlo Arie

18. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Am 20. Juni um 18 Uhr zeigten wir drei Lectures aus dem Rahmenprogramm des Osteuropa-Festivals Radar Ost Digital des Deutschen Theaters Berlin: "Was Sie schon immer mal über Polen, Russland und die Ukraine wissen wollten." Die Lectures bieten komplexe Einblicke in Umstände des Theatermachens unter verschärften Bedingungen.


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Im Herzen der Gewalt" adaptiert nach Édouard Louis von Jan Czapliński

inszeniert von Ewelina Marciniak

18. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Am 20. Juni um 20 Uhr zeigten wir "Im Herzen der Gewalt" nach Édouard Louis, inszeniert von Ewelina Marciniak am Fredro Theater im polnischen Gniezno. Es handelt sich um ein digitales Gastspiel im Rahmen des Festivals "Radar Ost Digital" am Deutschen Theater Berlin.


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"Patricks Trick" von Jungen Theater Regensburg

19. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Bis 20. Juni 16 Uhr zeigen wir das Kinder Spezial "Patricks Trick" aus dem Jungen Theater Regensburg, geschrieben von Kristo Šagor, inszeniert von Michael Uhl. 


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Seymour. Der Film

18. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: An dieser Stelle lief Seymour. Der Film, Matthias Ripperts Theater-Film-Version des Stücks von Anne Lepper, das Ende März am Staatstheater Darmstadt Premiere hätte haben sollen.


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"Corona Papers" aus Neuwied

16. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 16. Juni, 18 Uhr, bis 17. Juni zeigen wir für 24 Stunden "Corona Papers" von Stephan Lack, inszeniert von Lajos Wenzel am Schlosstheater Neuwied, der Hauptspielstätte des Landestheater Rheinland-Pfalz. Die "Corona Papers" entstanden als brandaktuelle Reaktion auf den Lockdown infolge der Seuche. Am vergangenen Samstag hatte das Auftragswerk Premiere in Neuwied - vor 66 Zuschauern.

 

Das Landestheater Rheinland-Pfalz schreibt über "Corona Papers":

"Maskenpflicht im Supermarkt, geschlossene Kneipen und Bars, Verzicht auf soziale Kontakte. All das kümmert Nik kaum, denn schließlich verbringt er seine Tage auch sonst am liebsten allein vorm Pc – natürlich in seinem alten Kinderzimmer bei Hotel Mama. Der Endzwanziger lebt in seiner eigenen Blase: als selbsterklärter „Incel“ ist er auf dubiosen Internetseiten unterwegs und tauscht die neuesten Verschwörungstheorien mit seinen digitalen Bekanntschaften aus. So lernt er auch Wutbürger23 kennen, der im Besitz von Geheimdokumenten, den sogenannten „Corona Papers“ ist und Nik diese persönlich zeigen möchte…

Ganz anders bei Familienmanagerin Sascha. Statt die Zeit der Einschränkungen in trauter Umgebung mit Ihren Liebsten zu verbringen, driftet Ihre Familie immer weiter auseinander. Ihr durch Corona plötzlich arbeitsloser Gatte verbarrikadiert sich im heimischen Keller, die Teenagertochter die noch voll in der Pubertät steckt und der 11jährige Sohn, der sich gerade in diese begibt brauchen viel Raum und zu allem Übel verschwindet auch noch ihr halbseniler Vater plötzlich spurlos aus dem Haus. So begibt sich Sascha trotz Corona auf die Suche und landet dabei auch vor Niks Haustür.

Die Uraufführung von der Landesbühne Rheinland-Pfalz untersucht den Zusammenprall zweier Welten, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Was macht die aktuelle Situation mit den Menschen? Und wie kann man trotz Abstand Nähe erleben? Im durch die Hygiene- und Schutzverordnungen in den Zuschauerzahlen stark eingeschränktem Saal, wird das Publikum Teil der Inszenierung und kann sich selber fragen: Werden wir auch mit Entfernung berührt?"

 

Corona Papers
von Stephan Lack
Uraufführung
Regie: Lajos Wenzel, Bühnenbild: Künstlerkollektiv NUANS, Kostüme: Sylvia Rüger.
Mit: Madeleine Niesche, Carl Bruchhäuser.
Premiere am 13. Juni 2020 im Schlosstheater Neuwied
Dauer:

www.schlosstheater.de

 

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"Wir sind GESTERN HEUTE MORGEN"

19. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Bis 20. Juni 18 Uhr zeigten wir mit Wir sind GESTERN HEUTE MORGEN ein "generationenkonfrontierendes Theaterprojekt", entwickelt vom Spielensemble des Stückes, inszeniert von Uta Plate.


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"Peer Gynt" inszeniert von Viktor Bodo

14. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 14. Juni, 18 Uhr, bis 15. Juni zeigen wir für 24 Stunden "Peer Gynt" von Henrik Ibsen, inszeniert von Viktor Bodo am Volkstheater Wien. Nachtkritiker Reinhard Kriechbaum schreibt: "Ibsens 'Peer Gynt' ist besonders dankbares Material für den Bühnenzauberer. In seiner Deutung haben wir es mit Kopftheater, nicht mit realen Erlebnissen zu tun."


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"Bilder deiner großen Liebe" nach Wolfgang Herrndorf

13. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 13. Juni, 18 Uhr, bis 14. Juni zeigen wir für 24 Stunden "Bilder deiner großen Liebe" nach Wolfgang Herrndorf in der Fassung von Robert Koall, inszeniert von Jan Gehler, ursprünglich am Staatsschauspiel Dresden.


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"John Gabriel Borkman" vom Deutschen Schauspielhaus Hamburg

9. Juni 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Ab 12. Juni 18 Uhr zeigen wir für 24 Stunden John Gabriel Borkman von Henrik Ibsen - 2014 inszeniert von Karin Henkel am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und 2015 zum Berliner Theatertreffen eingeladen.


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"Odem" vom Staatstheater Kassel

11. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 11. Juni, 18 Uhr, bis 12. Juni zeigen wir für 24 Stunden "Odem", geschrieben und inszeniert von Wilke Weermann. Nachtkritiker Michael Laages sah in dem "Schauspiel für drei Androiden und eine Nonne", das von Ferne her zu Mary Shelleys "Frankenstein" hinübergrüßt und aus der Nähe betrachtet, nicht wenig mit der Diskussion über Künstliche Intelligenz zu tun hat,  eine "freie Fantasie über die Erfiindung des Menschen".


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Zur Zukunft der Städtischen Bühnen Frankfurt

Frankfurt am Main, 10. Juni 2020. Das Frankfurter Stadtparlament hat im Januar dieses Jahres mit großer Mehrheit den Abriss der Städtischen Bühnen beschlossen. Die Doppelanlage am Willy-Brandt-Platz mit ihrer charakteristischen Glasfassade beherbergt die Oper und das Schauspiel Frankfurt. Der Beschluss ist in Frankfurt weiterhin umstritten, eine Online-Petition für den Erhalt des von Otto Apel projektierten und 1963 eingeweihten Gebäudes liegt aktuell bei 5.700 Unterstützer*innen. Im Mai 2020 wurde das Foyer des Hauses unter Denkmalschutz gestellt.


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Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen
Und dann kam Mirna
Nach uns das All – Das innere Team kennt keine Pause

10. Juni 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Ab 10. Juni, 18 Uhr, zeigen wir in Zusammenarbeit mit dem Maxim Gorki Theater für 24 Stunden drei Stücke von Sibylle Berg über "die Anti-Heldin des 21. Jahrhunderts", jeweils in Inszenierungen von Sebastian Nübling: Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen (Premiere am 23. November 2013), Und dan kam Mirna (Premiere am 24. September 2015) und Nach uns das All – Das innere Team kennt keine Pause (Premiere am 24. September 2017).


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"Lockdown" von internil

7. Juni 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom  7. bis 9. Juni streamten wir auf dieser Seite "Lockdown" vom Performance-Label internil (Arne Vogelgesang und Marina Miller Dessau).

Anstelle der Premiere "Blackout", die am 8. Mai 2020 hätte stattfinden sollen, bleiben internil vom 1. April 2020 bis 31. Mai 2020 in einer Berliner Wohnung eingeschlossen und produzierten für das Staatstheater Darmstadt eine Webserie unter Corona-Bedingungen. Wir präsentieren alle Episoden der Serie (Teil 1 ist in zwei Videos aufgeteilt - Sein Video, ihr Video).


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"Palmen" von Ciao Now

3. Juni 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 5. Juni ab 18 Uhr bis zum 6. Juni zeigen wir für 24 Stunden "Palmen" des Berliner Film- und Theaterkollektivs Ciao Now. Ihre Anti-Soap entstand – "sehr, sehr frei" – nach Schillers "Die Räuber".


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"Der Boxer" vom Thalia Theater Hamburg

3. Juni 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 6. Juni 18 Uhr bis 7. Juni zeigen wir für 24 Stunden "Der Boxer" in der Regie von Ewelina Marciniak nach dem Roman von Szczepan Twardoch. Lesen lässt sich die Geschichte um den jüdischen Boxer Jakub Shapiro, der in einem mafiösen Umfeld im Warschau der 30er Jahre, kurz vor dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht, um den sozialen Aufstieg kämpft, als Warnung vor dem wachsenden Nationalismus in Polen und Europa heute.


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"Atlas des Kommunismus" am Maxim Gorki Theater Berlin

3. Juni 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 3. Juni 18 Uhr bis 4. Juni 18 Uhr zeigen wir "Atlas des Kommunismus" von Lola Arias, Premiere des Dokumentartheaterstücks war am 8. Oktober 2016 am Maxim Gorki Theater Berlin (hier die Nachtkritik). Am 3. Juni um 20 Uhr gibt es einen Livechat mit Lola Arias.


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"Ansichten eines Clowns" inszeniert von Maxim Didenko

5. Juni 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Bis 5. Juni 2020 18 Uhr zeigen wir Ansichten eines Clowns nach dem Roman von Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll. Die Premiere der Inszenierung von Maxim Didenko fand am 30. März 2019 im Nationaltheater Mannheim statt.


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"Mutter Courage und ihre Kinder" vom Staatsschauspiel Dresden

30. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Am 30. Mai 2020 zeigen wir ab 18 Uhr Bertolt Brechts Antikriegsstück "Mutter Courage und ihre Kinder" in der Regie von Armin Petras mit Ursula Werner in der Titelrolle. Die Premiere der Produktion am Staatsschauspiel Dresden war am 27. September 2019.


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"Die Hamletmaschine" vom Thalia Theater Hamburg

1. Juni 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Vom 31. Mai 2020 ab 18 Uhr bis zum 2. Juni 2020 zeigen wir Heiner Müllers "Hamletmaschine" in der Regie von Robert Wilson aus dem Jahr 1986.


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"Pünktchen trifft Anton" am Grips Theater

1. Juni 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 1. Juni 10 Uhr bis 2. Juni 10 Uhr zeigen wir "Pünktchen trifft Anton" von Volker Ludwig nach Erich Kästner, die Uraufführung in der Regie von Frank Panhans fand im November 2011 am Berliner Grips Theaeter statt. Empfohlen für Menschen ab 11 Jahren.


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"Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete" vom Jungen Schauspiel Düsseldorf

1. Juni 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Bis heute 10 Uhr zeigen wir "Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete" nach Otfried Preußlers Kinderbuchklassiker, in einer Online-Inszenierung des Jungen Schauspiels Düsseldorf – für alle ab 6 Jahren.


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"Bookpink" am Schauspielhaus Graz

29. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 29. Mai 18 Uhr bis 30. Mai 18 Uhr zeigen wir "Bookpink" von Caren Jeß, die Uraufführung in der Regie von Anja Michaela Wohlfahrt war am 29. November 2019 am Schauspielhaus Graz (hier die Nachtkritik). Die Inszenierung war zu den Mülheimer Theatertagen 2020 eingeladen, Caren Jeß gewann vorher für ihr Stück bereits 2018 den Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik und stellte es 2019 beim Heidelberger Stückemarkt vor.


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"Hamlet" von Boris Nikitin

27. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen, Livestreams und Filmen zusammen. Noch bis morgen 18 Uhr zeigen wir die Solo-Performance "Hamlet" von Boris Nikitin, eine Reflexion über Identität, Krankheit und Wirklichkeit nach Motiven der Shakespeare-Tragödie. Die Uraufführung dieser freien Produktion fand am 24. September 2016 an der Kaserne Basel statt. "Hamlet" wurde zum Impulse Theater Festival der Freien Szene 2017 eingeladen.


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"Between Worlds / Global Tales of Outsourcing Dementia Care" von Costa Compagnie

29. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan von Inszenierungen zusammen. Bis heute 18 Uhr läuft bei uns die Recherchetheater-Arbeit "Between Worlds / Global Tales of Outsourcing Dementia Care", eine Kooperation der Costa Compagnie mit der University of British Columbia, Vancouver (CAN) und der Newcastle University (UK). Premiere war am 7. November 2019 im Ballhaus Ost Berlin.


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"Ramadram" von new media socialism und Migrantpolitan

23. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Am 23. Mai 2020 zeigen wir ab 18 Uhr alle Folgen der Webserie Ramadram, die als "multilinguale diasporische Soap-Opera" von new media socialism und Migrantpolitan seit dem 27. April für Kampnagel in Hamburg produziert wurde. Ab 22 Uhr steht dann – pünktlich zum Zuckerfest! – auch die finale Folge in der Playlist bereit.


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"Wir sind noch einmal davongekommen" von der Theaterakademie August Everding

24. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan von Inszenierungen zusammen. Am 24. Mai 2020 ab 19:30 Uhr läuft bei uns im Live-Stream Wir sind noch einmal davongekommen nach Thornton Wilder – in einer Inszenierung von Marcel Kohler, Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin. Ursprünglich sollte der Abend die Abschlussinszenierung eines Schauspieljahrgangs bilden, nun spielen sie isoliert voneinander in ihren Wohnungen. Um 19:25 Uhr startet der Abend mit einer kurzen Stückeinführung.


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"Der zerbrochne Krug" vom Düsseldorfer Schauspielhaus

22. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Am 22. Mai 2020 ab 18 Uhr zeigen wir den "Der zerbrochne Krug" von Heinrich von Kleist in der Regie von Laura Linnenbaum, eine Klassiker-Lektüre im Licht der #MeToo-Debatte. Premiere am Düsseldorfer Schauspielhauses war am 8. November 2018.


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"Urfaust / FaustIn and out" mit anschließender Videokonferenz zu Elfriede Jelinek

21. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab dem 21. Mai 2020 um 18 Uhr zeigen wir "Urfaust / FaustIn and out" von Johann Wolfgang von Goethe und Elfriede Jelinek. Regie der Inszenierung, die am 28. Februar 2020 am Volkstheater Wien Premiere feierte, hatte Bérénice Hebenstreit (hier unsere Nachtkritik). Nach der Vorstellung am 21. Mai 2020 hatte der Interuniversitäre Forschungsverbund Elfriede Jelinek der Universität Wien und der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien im Rahmen seines Forschungsschwerpunkts "Kunst & Politik" eine Podiumsdiskussion geplant. Da diese Vorstellung nicht stattfinden kann, haben sich der Interuniversitäre Forschungsverbund und das Volkstheater entschlossen, im Anschluss an den Stream von "Urfaust / FaustIn and out", der ab 21. Mai auf nachtkritik.de 24 Stunden lang zu sehen sein wird, die Diskussion zu zeigen, die als Videokonferenz abgehalten wurde.


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Film-Performance von Laura Andreß, Victoria Halper und Kai Krösche

20. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab 20. Mai 2020 um 20:30 Uhr allerdings zeigen wir keine Theateraufführung. "Ausgang: Offen" vom Performancekollektiv DARUM war zwar als begehbare Installation also Theater im weiteren Sinne konzipiert, aber die Pandemie zwang Laura Andreß, Victoria Halper und Kai Krösche das Medium zu wechseln. Aus der leibhaftigen Performance wurde ein Film, der auf nachtkritik.de uraufgeführt wird.


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"La flauta mágica/Die Zauberflöte" vom Theater Heidelberg

18. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab 18. Mai 2020 um 18 Uhr zeigen wir "La flauta mágica/Die Zauberflöte“ von Horacio Salinas (Musik) und Guillermo Calderón (Text). Regie der Inszenierung am Theater Heidelberg führte Antú Romero Nunes, die am 1. Februar dort das iberoamerikanische Festival Adelante eröffnete. Premiere hatte die internationale Koproduktion frei nach Motiven aus "Die Zauberflöte" von Wolfgang Amadeus Mozart und Emanuel Schikaneder im Januar 2020 bei einem der wichtigsten lateinamerikanischen Performing Arts-Festivals, Santiago a Mil in Chile. Dort wurde die Inszenierung auch aufgezeichnet. Wer einen gemeinsamen Streaming-Theaterabend verbringen mag, ist am 18 Mai ab 20 Uhr zum Community-Viewing mit Antú Romero Nunes im Live-Chat eingeladen. Chat-Host ist Georg Kasch.


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"Linie 1" vom Grips Theater Berlin

17. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab 17. Mai 2020 um 18 Uhr zeigen wir eine Aufnahme des Kultmusicals "Linie 1" von Volker Ludwig mit Musik von Birger Heymann und der Rockband "No Ticket" in der Regie von Wolfgang Koldneder. Das Stück steht seit seiner Uraufführung am 30. April 1986 ununterbrochen im Repertoire des Grips Theaters, wurde weltweit nachgespielt und hat in Berlin bereits annähernd 2000 Aufführungen erlebt. Volker Ludwig erhielt für den Stücktext den Mülheimer Dramatikerpreis 1987. Der hier gezeigte Mitschnitt stammt aus dem Jahr 2006. Wer einen gemeinsamen Streaming-Theaterabend verbringen mag, ist eingeladen, mit uns zusammen ab 20 Uhr das Video anzuschalten und zu chatten. Gastgeber des Chats ist nachtkritik-Redakteur Christian Rakow.


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"Dschabber" von Marcus Youssef in der Regie von Klaus Schumacher

16. Mai 2020. Der Erwachsenenspielplan pausiert. Das Kinder- und Jugendtheater auf nachtkritik.de kommt zu seinem Recht. An den Auftakt mit Kindertheater schließt in der zweiten Wochenhälfte Jugendtheater an. Immer um 16 Uhr für jeweils 24 Stunden. Heute zeigen wir Macus Youssefs Interkultur-Drama "Dschabber" in der Inszenierung von Klaus Schumacher (ab 12 Jahren). Es hatte am 11. Januar 2020 im Deutschen Schauspielhaus Hamburg Premiere.


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"Peer Gynt" von Felix Krakau nach Henrik Ibsen inszeniert

15. Mai 2020. Der Erwachsenenspielplan pausiert. Das Kinder- und Jugendtheater auf nachtkritik.de kommt zu seinem Recht. Nachdem zu Beginn das Kindertheater im Mittelpunkt stand, schließt sich in der zweiten Wochenhälfte das Jugendtheater an. Immer um 16 Uhr neu für jeweils 24 Stunden. Heute zeigen Henrik Ibsens Selbstfindungs- und Selbstverlustdrama "Peer Gynt", das Felix Krakau mit Jugendlichen für die Düsseldorfer Bürgerbühne eingerichtet hat. Die Inszenierung erhielt den Körber-Preis für Junge Regie 2019.


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"So lonely" von Franziska Steiof nach Per Nilsson inszeniert

14. Mai 2020. Der Erwachsenenspielplan pausiert. Das Kinder- und Jugendtheater auf nachtkritik.de kommt zu seinem Recht. An drei Tage Kindertheater schließt nun in der zweiten Wochenhälfte Jugendtheater an. Immer um 16 Uhr neu für jeweils 24 Stunden. Heute zeigen wir das Beziehungsdrama "So lonely" nach dem Roman von Per Nilsson, dramatisiert von Michael Müller (ab 15 Jahren). Es entstand in der Regie von Franziska Steiof am Grips Theater und wurde 2011 mit dem Ikarus-Preis für herausragendes Jugendtheater in Berlin ausgezeichnet.


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"Entweder und", Regie: Hannah Biedermann (5+)

12. Mai 2020. Der Erwachsenenspielplan pausiert. Endlich einmal kommt das Kinder- und Jugendtheater auf nachtkritik.de zu seinem Recht. Das sind die Chancen der Krise. Drei Tage Kindertheater jeweils um 10 Uhr für 24 Stunden, anschließend, in der zweiten Hälfte der Woche, Jugendtheater ab jeweils 16 Uhr für 24 oder 48 Stunden. Am 12. Mai läuft hier ab 10 Uhr "Entweder und" vom Jungen Ensemble Stuttgart in Regie von Hannah Biedermann. Das "Kinderstück über das Größerwerden in einer rosablauen Welt" empfiehlt das Theater für Zuschauer*innen ab 5 Jahren.


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"Radau" von Thomas Fiedler nach Walter Benjamin inszeniert

13. Mai 2020. Der Erwachsenenspielplan pausiert. Endlich einmal kommt das Kinder- und Jugendtheater auf nachtkritik.de zu seinem Recht. Das sind die Chancen der Krise. Drei Tage Kindertheater jeweils um 10 Uhr für 24 Stunden, anschließend, in der zweiten Hälfte der Woche, Jugendtheater ab jeweils 16 Uhr. Heute zeigen wird "Radau" von Thomas Fiedler nach einem Hörspiel von Walter Benjamin inszeniert am Berliner Theater an der Parkaue.


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Die Jury-Abschlussdiskussion des Theatertreffens

9. Mai 2020. Das Berliner Theatertreffen, wie wir es kannten, fiel in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Die Berliner Festspiele verlegen deshalb ihr Theatertreffen ins Netz. 6 von 10 der ausgewählten Aufführungen wurden gestreamt. Zum Abschluss gab es heute Abend die Jury-Abschlussdebatte mit den Mitgliedern der Theatertreffen-Kritiker*innenjury.


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"Am Hafen mit Vogel" aus dem Hessischen Landestheater Marburg

11. Mai 2020. Der Erwachsenenspielplan pausiert. Endlich einmal kommt das Kinder- und Jugendtheater auf nachtkritik.de zu seinem Recht ("wir möchten schon, wir schaffen es im Normalbetrieb nicht ..."). Das sind die Chancen der Krise. Drei Tage Kindertheater jeweils um 10 Uhr für 24 Stunden, anschließend, in der zweiten Hälfte der Woche, Jugendtheater ab jeweils 16 Uhr für 24 oder 48 Stunden. Den Auftakt bildet "Am Hafen mit Vogel" von der noch unbekannten Autorin Anah Filou aus Wien. Mehr informationen über das Stück finden Sie weiter unten auf dieser Seite. 


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"Chinchilla Arschloch, waswas" von Rimini Protokoll

6. Mai 2020. Auch das Theatertreffen wie wir es kennen, fällt in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Die Berliner Festspiele verlegen deshalb ihr Theatertreffen ins Netz. Sechs von zehn ausgewählten Aufführungen werden auf der Website der Festspiele sowie auf nachtkritik.de gestreamt. Heute als vorletzter Auftritt "Chinchilla Arschloch, waswas" von Rimini Protokoll (Helgard Haug), eine Produktion des Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt), Schauspiel Frankfurt und Rimini Apparat in Koproduktion mit dem Westdeutschen Rundfunk und HAU Hebbel am Ufer (Berlin). Der Stream ist bis 7. Mai 20 Uhr online. Alle Informationen zur Produktion, zum Chat und zum Nachgespräch mit Künstler*innen der Produktion finden Sie hier auf dieser Seite.


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"The Vacuum Cleaner" von Toshiki Okada

8. Mai 2020. Auch das Berliner Theatertreffen, wie wir es kennen, fällt in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Theateraufführungen in geschlossenen Häusern sind verboten. Die Berliner Festspiele verlegen deshalb ihr Theatertreffen ins Netz. Sechs der zehn ausgewählten Inszenierungen werden auf der Website der Festspiele, der jeweiligen Theater sowie auf nachtkritik.de gestreamt – jeweils für 24 Stunden. Auf nachtkritik.de gibt's einen Livechat zum Stream ab 20 Uhr. Toshiki Okadas "The Vacuum Cleaner" hatte am 12. Dezember 2019 Premiere an den Münchner Kammerspielen (hier unsere Nachtkritik).


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"Schauspiel Leipzig" von Tennessee Williams, Regie: Claudia Bauer

5. Mai 2020. Das Theatertreffen, wie wir es kennen, fällt in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Theateraufführungen in geschlossenen Häusern sind derzeit nicht möglich. Die Berliner Festspiele verlegen deshalb ihr Theatertreffen ins Netz. Sechs von zehn ausgewählten Aufführungen werden auf der Website der Festspiele sowie auf nachtkritik.de gestreamt.

Bei uns beginnt das gemeinsame Schauen ab 19.30 Uhr im Foyer des nachtkritik-Chat-Rooms, die Aufführung startet um 20 Uhr. Der Talk der Berliner Festspiele mit Künstler*innen der Produktion wird im Anschluss an den ersten Durchlauf von "Süßer Vogel Jugend" stattfinden. Alles hier auf dieser Seite erreichbar.


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"Die Kränkungen der Menschheit" von Anta Helena Recke

3. Mai 2020. Auch das Berliner Theatertreffen, wie wir es kennen, fällt in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Theateraufführungen in geschlossenen Häusern sind verboten. Die Berliner Festspiele verlegen deshalb ihr Theatertreffen ins Netz. Sechs der zehn ausgewählten Inszenierungen werden auf der Website der Festspiele, der jeweiligen Theater sowie auf nachtkritik.de gestreamt – jeweils für 24 Stunden. Auf nachtkritik.de mit einem Livechat zum Stream parallel zum ersten Durchlauf am Eröffnungsabend. Anta Helena Reckes "Die Kränkungen der Menschheit" hatte am 26.9.2019 Premiere an den Münchner Kammerspielen und wurde danach an den koproduzierenden Häusern HAU Berlin, Mousonturm Frankfurt und Kampnagel Hamburg gezeigt.


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"Anatomie eines Suizids" von Alice Birch, Regie: Katie Mitchell

2. Mai 2020. Das Theatertreffen, wie wir es kennen, fällt in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Theateraufführungen in geschlossenen Häusern sind derzeit nicht möglich. Die Berliner Festspiele verlegen deshalb ihr Theatertreffen ins Netz. Sechs von zehn ausgewählten Aufführungen werden auf der Website der Festspiele sowie auf nachtkritik.de gestreamt.


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"Hamlet" von William Shakespeare, Regie: Johan Simons

1. Mai 2020. Auch das Berliner Theatertreffen, wie wir es kennen, fällt in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Theateraufführungen in geschlossenen Häusern sind verboten. Die Berliner Festspiele verlegen deshalb ihr Theatertreffen ins Netz. Sechs der zehn ausgewählten Inszenierungen werden auf der Website der Festspiele sowie auf nachtkritik.de gestreamt.


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"Torquato Tasso", inszeniert von Friedo Solter

30. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Das Deutsche Theater Berlin und das Deutschen Rundfunkarchiv ermöglichen uns ab 30. April 2020 18 Uhr das Streaming einer besonderen Aufführung: Friedo Solters Inszenierung von Johann Wolfgang Goethes "Torquato Tasso" war einer der Höhepunkte der Spielzeit 1975/1976. Wir streamen eine Aufzeichnung des Fernsehens der DDR.


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"König Ottokars Glück und Ende" vom Wiener Volktheater aus Prag

29. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Vom 29. April 2020 um 18 Uhr an ist für 24 Stunden ein Mitschnitt von einem Gastspiel des Wiener Volkstheaters am Prager Ständetheater zu sehen: Franz Grillparzers "König Ottokars Glück und Ende" in der Regie von Dušan David Pařízek. Der im tschechischen Brno geborene Regisseur zeigte seine Grillparzer-Inszenierung im Rahmen des deutschsprachigen Prager Theaterfestivals. In der Titelrolle ist in Prag wie in Wien der tschechische Theaterstar Karel Dobrý zu sehen. Aus der Wiener Premiere der Inszenierung vom 8. Januar 2019 berichtete Leopold Lippert in seiner Nachtkritik von einem "Regiekonzept, das auf Spektakel, Hyperbel und Geschmacklosigkeit setzt, und dabei trotzdem jede einzelne Figur, jeden einzelnen Standpunkt intellektuell und emotional ernst zu nehmen scheint".


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"Prinz Friedrich von Homburg" am Schauspiel Leipzig

28. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Bis zum 29. April um 18 Uhr ist hier eine Aufzeichnung des Kleist-Klassikers Prinz Friedrich von Homburg in der Inszenierung von Philipp Preuss zu sehen, herausgekommen am Schauspiel Leipzig am 27. April 2019.


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"IchundIch" von Else Lasker-Schüler in Wuppertal

27. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Hier war ein Mitschnitt von IchundIch zu sehen. Dedi Baron hat Else Lasker-Schülers Erlösungs- und Welttheaterdrama am Schauspiel Wuppertal mit Schauspieler- und Tänzer*innen inszeniert, Premiere war am 6. Juli 2019.

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Auf der Homepage des Schauspiel Wuppertal heißt es über das Stück:

Else Lasker-Schülers letztes Drama "IchundIch", entstanden 1940/41 während Lasker-Schülers Exil in Jerusalem, sprengte die Grenzen und hat bis heute nichts von seiner Schärfe und Aktualität eingebüßt. Es ist ein politischer Text, ein kühner Wurf, ein "cross-over" der verschiedenen Künste Schauspiel, Tanz, Film und Gesang.

Die Dichterin zeigt in ihrer Überschreibung von Goethes "Faust", wie die feinsinnige deutsche Kultur und Literatur von Nazihorden überrollt und gekapert wird. Faust und Mephisto diskutieren den Widerstreit von Gut und Böse. "IchundIch" wurde nicht nur in Jerusalem geschrieben, es spielt auch dort. Erst im letzten Jahr wurde das Stück ins Hebräische übersetzt.

 

Mehr in der nachtkritik von Gerhard Preußer über die Premiere am 6. Juli 2019

IchundIch
von Else Lasker-Schüler
Regie: Dedi Baron, Bühne und Kostüme: Kirsten Dephoff, Musik: Frank Schwiklewski, Video: Yoav Cohen, Thomas Dickmeis, Dramaturgie: Barbara Noth. Mit: Thomas Braus, Konstantin Rickert, Léonor Clary, Julia Reznik, Doug Letheren, Kenji Takagi, Pascal Merighi, Julia Wolff. Studierendenprojekt: Sina Ahlers, Matan Amsalem, Natalie Glick, Yotam Gotal, Maayan Michal Hamo, Ilil Lev Kenaan, Elias Kosanke, Johannes Koch, Peter Neugschwentner.
Premiere am 6. Juli 2019
Dauer: 2 Stunden, keine Pause

www.schauspiel-wuppertal.de

 

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"Drei Milliarden Schwestern" von der Volksbühne Berlin

26. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Vom 26. April 2020 um 18 Uhr ist für 24 Stunden ein Mitschnitt der Kultoper "Drei Milliarden Schwestern" von Bonn Park und Ben Roessler mit Spieler*innen des Volksbühnen-Jugendclubs P 14 zu sehen. Frei nach Motiven von Anton Tschechow. Es musiziert das Jugendsinfonieorchester Berlin am Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium unter Leitung von Knut Andreas. Uraufführung war am 12. Oktober 2018. 


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"4.48 Psychose" von Sarah Kane
Regie: Kay Voges,Theater Dortmund

25. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab 25. April 2020 18 Uhr ist für 24 Stunden ein Mitschnitt von Sarah Kanes Stück 4.48 Psychose zu sehen, inszeniert von Kay Voges. Der Stream wurde 2014 nach der Diskussion Schauspiel im Livestream – Fluch oder Segen? in der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin mit verschiedenen Kameras aufgezeichnet, entstand also live. Die Erben der 1999 verstorbenen Sarah Kane, die Aufzeichungen ihrer Stücke testamentarisch untersagt hat, haben für das Streaming eine Sondergenehmigung erteilt.


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"Cum-Ex Papers" am Lichthof Theater Hamburg

24. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Vom 24. April 2020 um 18 Uhr ist für 24 Stunden ein Mitschnitt des Recherchestücks Cum-Ex Papers von Helge Schmidt zu sehen. Uraufgeführt wurde das Stück am 25. Oktober 2018 am Lichthof Theater Hamburg. "Dieser Abend zwischen Dokumentation und Fiktion, Hard Facts und Unterhaltung ist fast zu schön, ästhetisch fast zu gelungen für diese skrupellosen, von Geld und Gier getriebenen Verbrechen", schreibt Katrin Ullmann in ihrer Nachtkritik über die Uraufführung. Für seine Produktion arbeitete Helge Schmidt mit dem Recherchenetzwerk Correctiv zusammen.


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"Am Königsweg" aus dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg

23. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab 23. April 2020 um 18 Uhr ist hier ein Generalprobenmitschnitt der Uraufführung von Elfriede Jelineks "Am Königsweg" in der Regie von Falk Richter vom Deutschen Schauspielhaus Hamburg zu sehen. Premiere war am 28. Oktober 2017. Die Produktion wurde zum Berliner Theatertreffen 2018 und zu den Mülheimer Theatertagen 2018 eingeladen. Bei der Jahresumrage des Fachmagazins "Theater heute" gewann sie 2018 in mehreren Kategorien (Beste Inszenierung, Bestes Stück, Beste männliche Darstellerleistung: Benny Claessens, Beste Kostüme: Andy Besuch).


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"Hamlet" inszeniert von Christian Weise

22. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab 22. April 2020 18 Uhr bis 23. April 18 Uhr zeigen wir Hamlet in einer Inszenierung von Christian Weise, herausgekommen am Maxim Gorki Theater Berlin im Februar 2020.


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"kurōtadori - die sinfonie der amsel" von David Rimsky-Korsakow

21. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab dem 21. April  18 Uhr präsentieren wir eine etwas andere Kunst als die bislang Übliche. Keinen Mitschnitt einer Theaterinszenierung, sondern den Film eines Theatermusikers, kurōtadori - die sinfonie der amsel, die 2. Symphonie von David Rimsky-Korsakow.


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"Die wunderbare Zerstörung des Mannes" von Martin Gruber und aktionstheater ensemble

21. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Vom 21. April, 18 Uhr, bis 22. April, 18 Uhr, präsentieren wir nach "Kein Stück für Syrien" eine zweite Produktion des Wiener aktionstheater Ensembles um Martin Gruber: "Die wunderbare Zerstörung des Mannes".


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"Lost and Found" am Volkstheater Wien

20. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 20. April 18 Uhr bis 21. April 18 Uhr zeigen wir Lost and Found von Yael Ronen und Ensemble, herausgekommen im Dezember 2015 am Volkstheaer Wien. Heute ab 19:30 Uhr gibt es außerdem die Möglichkeit mit Regisseurin Ronen zu chatten (auf Englisch).


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"Woyzeck" am Schauspiel Köln

19. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 19. April 18 Uhr bis 20. April 18 Uhr zeigen wir "Woyzeck" von Georg Büchner, Premiere der Inszenierung von Therese Willstedt war am 22. März 2018 am Schauspiel Köln, in seiner Nachtkritik schrieb Martin Krumbholz: "Therese Willstedt macht aus dem Sozialdrama eine Gespenstersonate, aber die sechs Figuren sind dennoch greifbarer und schärfer profiliert als in manchen anderen Inszenierungen."


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"Das große Heft" am Staatsschauspiel Dresden

18. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 18. April 18 Uhr bis 19. April 18 Uhr zeigen wir „Das große Heft“ von Ágota Kristóf, Premiere der Inszenierung von Ulrich Rasche war am 11. Februar 2018 am Staatsschauspiel Dresden, die Inszenierung war zum Berliner Theatertreffen 2019 eingeladen, wo Johannes Nussbaum für seine Darstellung darin mit dem Kerr-Preis ausgezeichnet wurde.


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Zum Stück auf der Webseite des Staatsschauspiels Dresden:

Sie sind Zwillinge. Sie kommen aus der großen Stadt, die bombardiert wird. Jetzt sollen sie bei der Großmutter bis zum Ende des Krieges bleiben. Einer verrohten Welt im Krieg begegnen die Zwillinge mit Härte. Fernab von der Schule bringen sie sich selbst bei, was sie fürs Überleben brauchen: Sie härten ihre Körper mit Schlägen ab, den Geist mit Schimpfworten – in beiden Fällen mit dem Ziel unempfindlich alles auszuhalten, nicht zu weinen, psychische wie physische Schmerzen nicht mehr wahrzunehmen. Sie betteln, hungern, schlachten, stehlen, töten, stellen sich taub, blind, üben sich in Bewegungslosigkeit. Sie beobachten ihre Umwelt, machen sich Schwachstellen zunutze und setzen an anderer Stelle ihr Wissen mit Kalkül ein. Sie passen sich dieser vom Krieg geprägten Gesellschaft auf ihre Art an, lernen sich zu wehren und entwickeln ihre ganz eigenen Moralvorstellungen. Das Bild einer wohlbehüteten Kindheit lassen sie dabei weit hinter sich und werden zu erbarmungslosen jungen Erwachsenen, die über Leichen gehen. Ihre gewonnenen Erkenntnisse und Wahrheiten tragen sie in das Große Heft ein. So entsteht eine Aufsatzsammlung, die die Übungen und Entwicklung der Zwillinge in schonungslosen kurzen Sätzen ohne Schnörkel oder Gefühlsduselei dokumentiert.
Ágota Kristóf schildert in ihrem 1987 erschienenen Debutroman die Lebensgeschichte zweier Brüder, bei der Realität, Fiktion und Lüge nah beieinander liegen. Der Roman DAS GROSSE HEFT wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt und zum Livre Européen gekürt.

Einführung zur Inszenierung von Dramaturgin Katrin Breschke und Chefdramaturg Jörg Bochow auf der Webseite des Staatsschauspiels Dresden.

 

Hier gibt es die Nachtkritik mit Kritikenrundschau und hier den Bericht vom Theatertreffen-Gastspiel.

 

Das große Heft
nach dem Roman von Ágota Kristóf
Aus dem Französischen von Eva Moldenhauer
in einer Fassung von Ulrich Rasche und Alexander Weise
Regie und Bühne: Ulrich Rasche, Bühnenbildmitarbeit: Sabine Mäder, Kostüme und Bühnenbildmitarbeit: Romy Springsguth, Chorleitung: Alexander Weise, Toni Jessen, Komposition: Monika Roscher, Dramaturgie: Jörg Bochow, Katrin Breschke.
Mit: László Branko Breiding, Philipp Grimm, Jannik Hinsch, Harald Horváth, Robin Jentys, Toni Jessen, Moritz Kienemann, David Kosel, Sam Michelson, Johannes Nussbaum, Justus Pfankuch, Daniel Séjourné, Yassin Trabelsi, Alexander Vaassen, Simon Werdelis, Tommy Wiesner, Musiker: Heiko Jung, Christoph Uschner, Kseniya Trusava, Slowey Thomsen.

Dauer: 3 Stunden 40 Minuten, eine Pause
staatsschauspiel-dresden.de

 

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17. April 2020

"Effi Briest" vom Deutschen Schauspielhaus Hamburg

Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 17. April 2020 | 18 Uhr bis zum 18. April 2020 |18 Uhr zeigen wir den Liederabend "Effi Briest – allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie" von Clemens Sienknecht und Barbara Bürk frei nach dem Roman von Theodor Fontane hat. Premiere am Deutschen Schauspielhaus Hamburg war am 19. September 2015. Der Abend wurde zum Berliner Theatertreffen 2016 eingeladen.


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16. April 2020

"Mein Staat als Freund und Geliebte" von Johannes Kreidler

Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 16. April 2020, 18 Uhr bis zum 17. April 2020, 18 Uhr zeigen wir Mein Staat als Freund und Geliebte von dem Komponisten und Aktionskünstler Johannes Kreidler, der die Uraufführung an der Oper Halle auch selber inszeniert hat. Premiere war am 27. April 2018.


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15. April 2020

"Grundgesetz. Ein chorischer Stresstest" von Marta Górnicka

Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 15. April 2020, 18 Uhr bis zum 16. April, 18 Uhr zeigen wir Marta Gornickas Performance Grundgesetz. Ein chorischer Stresstest. Produziert vom Maxim Gorki Theater Berlin und uraufgeführt am Brandenburger Tor im Rahmen des Tages der Deutschen Einheit 2018. Als Gastspiel auch am 25. Mai 2019 anlässlich des 70-jährigen Jubiläums des Grundgesetzes am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gezeigt.

 

 

Zum Stück auf der Homepage des Maxim Gorki Theaters:

Wenige hundert Meter Luftlinie vom Maxim Gorki Theater und dem Brandenburger Tor entfernt wurden 1918 zwei deutsche Republiken ausgerufen. Am 3. Oktober 1990 wurde die Vereinigung der zwei deutschen Staaten offiziell beschlossen und die Gültigkeit des Grundgesetzes auf die ehemalige DDR ausgeweitet. Seitdem wird dieser Tag als Tag der Deutschen gefeiert. Nun ist es an der Zeit einzusehen, dass die Verfassung kein Projekt einer ethnisch homogenen Gruppe ist, sondern das einer vielfältigen Gemeinschaft von Einzelnen. Die polnische Regisseurin und Wiederentdeckerin des chorischen Prinzips Marta Górnicka war bereits mit der Koproduktion HYMNE AN DIE LIEBE und der Videoinstallation Konstytucia beim 3 . Berliner Herbstsalon im November 2017 am Gorki zu sehen. Górnicka zeigt den Chor als eines der kraftvollsten Elemente des Theaters. Mit höchster Präzision choreografiert und dirigiert sie eine Gruppe, die aus sehr verschiedenen Individuen zusammengesetzt ist. Gemeinsam erheben sie eine Stimme unterschiedlicher Stimmen.

Am 3. Oktober 2018 brachte Marta Górnicka das Grundgesetz in einem von ihr bearbeiteten Libretto vor dem Brandenburger Tor mit einem Chor von 50 professionellen und nichtprofessionellen Schauspieler*innen aus den unterschiedlichen Spektren der Zivilgesellschaft zur Aufführung. Am 25. Mai 2019 waren sie zu Gast in Karlsruhe beim Bundesverfassungsgericht anlässlich des 70-jährigen Jubiläum des Grundgesetzes. Die Bürger*innen werden das deutsche Grundgesetz einem Stresstest unterziehen, um die Belastbarkeit seiner Aussagen in Krisensituationen zu überprüfen.

 

Videogrußbotschaft von Marta Górnicka zum Streaming heute:

 

 Hier die Nachtkritik zur Uraufführung am 3. Oktober 2018.

 

Grundgesetz
von Marta Górnicka
Bühne: Robert Rumas; Komposition: Polina Lapkovskaja; Konzept Choreographie: Anna Godowska; Choreographie Berlin: Tomasz Wygoda; Kostüme: Isabell Reisinger; Dramaturgie: Aljoscha Begrich, Mitarbeit Dramaturgie / Casting Chor: Julia Büki; Recording & Liveschnitt: Jesse Jonas Kracht.
Mit: Maryam Abu Khaled, Emre Aksızoğlu, Abd-Almalek Arabo, Tamer Arslan, Elmira Bahrami, Christian Behrend, Mareike Beykirch, Wera Bunge, Karim Daoud, Saro Emirze, Aylin Esener, Hala Faisal, Tahera Hashemi, Björn Hauke, Katrin Heller, Lénárd Kókai, Mai-Phuong Kollath, Léonie Kurtz, Thibaud Kurtz, Lindy Larsson, Mariette Morgenstern-Minnemann, Nika Mišković, Jasmina Musić, Magda Roma Przybylska, Soraya Reichl, Mathis Reinhardt, Tucké Royale, Filip Rutkowski, Abak Safaei-Rad, Elena Schmidt, Marie-Carlotta Schmidt, Nathalie Seiß, Sandra Selimović, Simonida Selimović, Zora Schemm, Helena Simon, Johanna Skirecki, Peter Sondermann, Fatima Taih, Hasan Taşgin, Füsun Türeli, Volkan Türeli, Linda Vaher, Annika Weitzendorf, Rika Weninger, Dusty Whistles, Paul Wollin, Mehmet Yılmaz sowie Berliner Fanfarenzug e.V. und SG Fanfarenzug Potsdam e.V.
Dauer: 45 Minuten, keine Pause

www.gorki.de

 

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14. April 2020

"Frankenstein" nach Mary Shelley

Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 14. April 2020, 18 Uhr bis zum 15. April, 18 Uhr zeigen wir Jan-Christoph Gockels Inszenierung "Frankenstein" nach Mary Shelley, herausgekommen im März 2018 am Théâtre National Wallonie-Bruxelles. Die Schauspieler*innen sprechen deutsch, französisch und englisch, die Untertitel sprechen englisch.


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14. April 2020

"Der Reisende" nach Ulrich Alexander Boschwitz

Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Noch bis 18 Uhr zeigen wir "Der Reisende" nach Ulrich Alexander Boschwitz, inszeniert von Kathrin Mädler. Premiere war am 1. November 2019 im Landestheater Schwaben in Memmingen.

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Zum Stück auf der Homepage des Landestheater Schwaben:

Die Ausgrabung dieses beeindruckenden Romans im Frühjahr 2018 war eine kleine Sensation: 1938 erzählt der junge Autor Ulrich Alexander Boschwitz – der von Auschwitz noch nicht wissen konnte – erschütternd hellsichtig die Leidensgeschichte des jüdischen Kaufmanns Otto Silbermann, der durch die nationalsozialistischen Novemberpogrome sein Zuhause, seine Familie und schließlich seine Identität verliert.

Der Geschäftsmann Otto Silbermann steht mitten in einem wohl geordneten Leben mit erfolgreichem Geschäft und einem Kreis von vertrauten Freunden und Bekannten. Da schlägt in Deutschland der Antisemitismus in brutale Hetze um. Es werde schon nicht so schlimm kommen, hofft Silbermann, noch während er sich in seiner eigenen Wohnung überfallen und von körperlicher Gewalt bedroht sieht. Für ihn beginnt damit eine Flucht-Odyssee durch Deutschland, in der er schmerzhaft erfahren muss, wie Geschäftspartner und Freunde, auf deren Menschlichkeit er baute, ihn verraten. Er muss seine Frau ziehen lassen, verliert sein Geschäft und schließlich sein gesamtes Vermögen. In Zügen der Reichsbahn durchquert er Deutschland in der Hoffnung einen Fluchtweg zu finden – doch die Grenzen sind bereits geschlossen und in den Nachbarstaaten ist niemand bereit die jüdischen Flüchtlinge aufzunehmen.

Der deutsch-jüdische Autor, der 1942 im Alter von 27 Jahren mit einem Flüchtlingsschiff im Meer unterging, zeichnet das beklemmende Bild einer Gesellschaft, die sich in rasender Geschwindigkeit ihrer Mitmenschlichkeit entledigt. Und er beschreibt eindringlich die demütigenden Erfahrungen von Flucht und Vertreibung. Am Landestheater Schwaben ist dieser bestürzend aktuelle Roman erstmals auf einer deutschen Bühne zu sehen.

 

Der Reisende
Nach dem Roman von Ulrich Alexander Boschwitz
Regie: Kathrin Mädler, Bühne und Kostüme: Mareike Delaquis-Porschka, Musik: Cico Beck, Dramaturgie: Anne Verena Freybott.
Mit: Klaus Philipp, Agnes Decker, David Lau, Tobias Loth, Franziska Roth, André Stuchlik.
Premiere am 1. November 2019
Dauer: 2 Stunden, keine Pause

www.landestheater-schwaben.de

 

Mehr zu Der Reisende? Unsere Nachtkritik von Christian Muggenthaler.

Mehr zum Landestheater Schwaben wiederum von Christian Muggenthaler

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"Erniedrigte und Beleidigte" am Staatsschauspiel Dresden

11. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 11. April 18 Uhr bis 12. April 18 Uhr zeigen wir "Erniedrigte und Beleidigte" in der Regie von Sebastian Hartmann nach dem Roman von Fjodor Dostojewski, mit Texten aus der Poetikvorlesung, die der Dramatiker Wolfram Lotz 2017 auf nachtkritik.de veröffentlichte. Premiere der Inszenierung war am 29. März 2018 am Staatsschauspiel Dresden. Der Abend wurde zum Berliner Theatertreffens 2019 eingeladen. In seiner Nachtkritik zur Premiere feierte Matthias Schmidt die Inszenierung als Gesamtkunstwerk: "Jetzt könnt ihr selbst erleben, wie es sein kann, das Theater, wenn es die Konventionen sprengt, frei und wild, respektlos und verrückt und, ja, auch anstrengend."


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"Wut" an den Münchner Kammerspielen

10. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 10. April 18 Uhr bis 11. April 18 Uhr zeigen wir "Wut" von Elfriede Jelinek in der Uraufführung von Nicolas Stemann. Premiere war am 16. April 2016 an den Münchner Kammerspielen, die Dernière fand am 28. Mai 2019 statt. Der Abend stand auf der Shortlist des Berliner Theatertreffens 2017.


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"Coriolan" am Düsseldorfer Schauspielhaus

9. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 9. April 18 Uhr bis 10. April 18 Uhr zeigten wir "Coriolan" von William Shakespeare, Premiere der Inszenierung von Tilmann Köhler war am 18. April 2019 am Düsseldorfer Schauspielhaus. Andreas Wilink schrieb in seiner Nachtkritik: "Tilmann Köhler und sein reines Männerensemble trumpfen mit Shakespeares 'Coriolan'-Drama in Düsseldorf auf – und machen das Spiel."


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"Willkommen" von Lutz Hübner und Sarah Nemitz

12. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 12. April 18 Uhr bis 24 Uhr zeigen wir "Willkommen" von Lutz Hübner und Sarah Nemitz, inszeniert von Schirin Khodadadian. Premiere war am 26. Oktober 2018 an den Schauspielbühnen Stuttgart.


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"Das Recht des Stärkeren" inszeniert von Florian Fiedler am Theater Oberhausen

7. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 7. April 18 Uhr bis 8. April 18 Uhr zeigen wir "Das Recht des Stärkeren" von Dominik Busch, inszeniert von Florian Fiedler. Premiere war am 7. März 2019 am Theater Oberhausen.


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"Schwieriges Thema" von Milena Michalek & Ensemble

8. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 8. April 18 Uhr bis 9. April 18 Uhr zeigen wir "Schwieriges Thema" von Milena Michalek & Ensemble. Premiere war am 12. Februar 2020 am Kosmos Theater Wien.


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"Die Nashörner" am Hans Otto Theater Potsdam inszeniert von Esther Hattenbach

6. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 6. April 18 Uhr bis 7. April 18 Uhr zeigen wir "Die Nashörner" von Eugène Ionesco, inszeniert von Esther Hattenbach. Premiere war am 21. Februar 2020 am Hans Otto Theater Potsdam.


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"Medea" inszeniert von Rieke Süßkow

5. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 5. April 18 Uhr bis 6. April 18 Uhr zeigen wir "Medea" nach Motiven von Hanns Henny Jahnn, eine Produktion des Hallimasch Komplex. Premiere der Inszenierung von Rieke Süßkow, Abschlussarbeit der Regisseurin an der Theaterakademie Hamburg, war am 1. März 2019 auf Kampnagel Hamburg. Die Produktion wurde beim festival internationalnog alternativnog teatra (FIAT) in Podgorica, Montenegro mit dem Preis für die "Beste Regie" und für das "Beste Schauspiel" ausgezeichnet. Außerdem war "Medea" zum Fast Forward Festival 2019 im Staatsschauspiel Dresden eingeladen. Rieke Süßkows "Medea" kommt weitestgehend ohne Sprache aus.


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"Operette" von Gombrowicz/Drücker, Regie: Philipp Rosendahl

4. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 4. April 18 Uhr bis 5. April 18 Uhr zeigen wir das Musiktheaterstück "Operette", das am 19. Janur 2019 am Staatstheater Kassel Premiere hatte. Philipp Rosendahl hat Thorsten Drückers Vertonung des Stücks von Witold Gombrowicz aus dem Jahr 1966 inszeniert – als Trap-Rock-Pop-Oper mit opulenten Kostümen.


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"Die Mutter aller Fragen oder 25 Rollen, die eine Frau niemals spielen sollte" von Susanne Zaun und dem Schlosstheater Moers

3. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 3. April 18 Uhr bis 4. April 18 Uhr zeigen wir Susanne Zauns "Die Mutter aller Fragen oder 25 Rollen, die eine Frau niemals spielen sollte", das am Schlosstheater Moers im Oktober 2019 herauskam. Der von der Autorin selbst inszenierte Abend will endlich all die Gretchens, Emilias, Amalias und Julias auf den Müllhaufen der Theatergeschichte entsorgen und wird naturgemäß daran scheitern.


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"Small Town Boy" von Falk Richter

1. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Vom 1. April 18 Uhr bis 2. April 18 Uhr zeigen wir "Small Town Boy", geschrieben und inszeniert von Falk Richter. Premiere war im Januar 2014 am Berliner Maxim Gorki Theater. Ein besonderer Abend, der schwule Identität und die Auseinandersetzung mit den neuen Rechten zusammenbrachte – mit Mitteln, die auch kritisch diskutiert wurden. Schauspieler Thomas Wodianka hält an dem Abend eine Wutrede, der viele weitere im deutschsprachigen Theater folgen sollten.


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Felix Rothenhäuslers Uraufführung von Jan Eichbergs
"The End. Eine Replikantenoper"

31. März 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Am 31. März werfen wir mit dem Theater Bremen einen Blick in eine Zukunft ohne Menschen. Ob ein Krieg oder die Klimakatastrophe den homo sapiens ausgelöscht hat? Oder waren es die Replikanten, die (mindestens optisch von Ridley Scotts "Blade Runner"-Verfilmung inspirierten) vormaligen Arbeitssklaven? In ihrem "Science Fiction-Krippenspiel" stellen sich Autor Jan Eichberg und Hausregisseur Felix Rothenhäusler vor, dass die Replikanten eine Kirche gegründet haben, in der sie einander die Vergangenheit vorspielen, so wie im christlichen Weihnachtsbrauch. Die Replikanten-Religion beschäftigt sich mit einem existenzialistischen Dilemma und mit der Erlösung, erklärt Autor Jan Eichberg: Die Menschen waren die "Schöpfer" der Replikanten, zugleich aber ihre Widersacher, die sie zu überwinden suchten. Hinter der "Replikantenoper" steht damit auch die Frage, wie wir uns unsere Geschichte erzählen, wie wir unsere Herkunft erklären. In der Schauspiel-Oper wird Sprache zu Musik – sie soll, über die Erzählung hinaus, emotional eine Anbindung schaffen an die Angst vor dem Aussterben. "The End. Eine Replikantenoper", wurde im September am Theater Bremen uraufgeführt.


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Axel Preuß' Erfolgsinszenierung von Fritz Wempners "Koi Auskomma mit dem Einkomma"

2. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Nach den schwierigeren, dramatischeren, performativeren und kontroverseren Formaten stellen wir hier eine der erfolgreichsten Inszenierungen der corona-halbierten Saison vor: "Koi Auskomma mit dem Einkomma", die Boulevard-Komödie von Fritz Wempner, ins Schwäbische übertragen von Monika Hirschle, bearbeitet und inszeniert von Axel Preuß, dem Intendanten der Schauspielbühnen in Stuttgart. Ab 18 Uhr also die erste waschechte Comedia Sueviae auf nachtkritik.de.


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Kay Voges' Inszenierung von Wolfram Lotz' "Einige Nachrichten an das All"

30. März 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Am 30. März zeigten wir an dieser Stelle "Einige Nachrichten an das All" von Wolfram Lotz in der Inszenierung von Kay Voges, das Stück eröffnete im September 2012 die Spielzeit am Schauspiel Dortmund.

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Über die Inszenierung im Blog des Schauspiel Dortmund:

"Einige Nachrichten an das All ist so ungewöhnlich, wie es der Titel vermuten lässt. Ein Pärchen nimmt es mit dem Schicksal auf – der kleinwüchsige Purl Schweitzke und sein gehbehinderter Freund Lum wünschen sich ein gemeinsames Kind. Sie sehnen sich nach dieser sinnvollen Aufgabe im Leben – aller biologischen Wahrscheinlichkeit zum Trotz. Bang fragen sie sich: Hat der Autor des Bühnenstücks, in dem sie sich befinden, ein Kind für sie vorgesehen? Unterdessen tritt der „Leiter des Fortgangs“ auf. Er bedient eine Maschine, die gesprochene Worte in Funkwellen verwandelt. Auf Knopfdruck sendet eine Satellitenschüssel die Botschaften ins All – „damit man dort erfährt, was uns Menschen bewegt“. Zu Wort kommen nach dem Willen des Leiters nur „Personen aus Historie und Medien“: Die dicke Frau, die zu Gast war in der Talkshow Britt, der Botaniker Rafinesque aus dem 19. Jahrhundert, der CDU-Politiker Ronald Pofalla und Heinrich von Kleist. Unter den Blicken von Purl und Lum, die mit trotzigem Mut ihr Schicksal erwarten, ringen die Gäste um die richtige Nachricht ans All. Gibt es irgendetwas in diesem Leben, von dem es sich zu berichten lohnte?

Die filmische Inszenierung des Erfolgsstücks von Wolfram Lotz wurde beim NRW-Theatertreffen 2012 als „Bestes Stück“ sowie auf Film-Festivals von Los Angeles bis St. Petersburg mehrfach ausgezeichnet."

 

Mehr über den Autor Wolfram Lotz und den Regisseur Kay Voges im nachtkritik-Lexikon.

Die Nachtkritik zu "Einige Nachrichten an das All" vom 14. September 2012.

 

Einige Nachrichten an das All
von Wolfram Lotz
Regie und Drehbuch: Kay Voges, Director Of Photography: Daniel Hengst, Set-Design / Bühne: Michael Sieberock-Serafimowitsch, Kostüme: Mona Ulrich, Originalmusik: Paul Wallfisch, Dramaturgie: Alexander Kerlin, AK Schulz.
Mit: Eva Verena Müller, Frank Genser, Uwe Schmieder, Ekkehard Freye, Sebastian Graf, Julia Schubert, Björn Gabriel.
Dauer: 1 Stunde 20 Minuten, keine Pause

www.theaterdo.de

 

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"Trommeln in der Nacht" von Christopher Rüping

27. März 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Am 29. März zeigen wir ab 18 Uhr "Trommeln in der Nacht" nach Bertolt Brecht in der Inszenierung von Christopher Rüping an den Münchner Kammerspielen, die im Dezember 2017 Premiere hatte und 2018 zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde. Es handelt sich um den Livestream-Mitschnitt eines Gastspiels bei der "Theaterolympiade" im Alexandrinsky Theater Sankt Petersburg.


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"Das große Heft" von Ágota Kristóf, Regie: Sara Ostertag

27. März 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Aufzeichnungen von Inszenierungen zusammen. Heute haben wir ab 18 Uhr für 48 Stunden bis Sonntag 18 Uhr Das große Heft im Programm, Sara Ostertags Inszenierung von Ágota Kristófs Roman. "Dieses 'große Heft' ist ein großer Wurf", jubelte Nachtkritiker Martin Pesl nach der Premiere im Kosmos Theater Wien am 3. Dezember 2019, und die Kolleg*innen schlossen sich ihm an.


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"Taylor AG" vom Luzerner Theater

26. März 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Aufzeichnungen von Inszenierungen zusammen. Bis Freitag 18 Uhr haben wir zwei ausgewählte Folgen der Taylor AG im Programm, eine Produktion von Franz von Strolchen fürs Luzerner Theater. Die Theaterserie, die am Luzerner Theater ab dem 26. Februar 2020 mit insgesamt 30 Folgen sechs Wochen lang gezeigt werden sollte, musste wegen der Corona Krise nach 15 Folgen unterbrochen werden. Aufgrund der außerordentlichen Situation konnten schon am Freitag, 13. März keine öffentlichen Veranstaltungen mehr stattfinden. So wurden die letzten beiden Folgen der dritten Staffel am Samstag, 14. März als Livestream ohne Publikum im Theater gezeigt. Die Themen der Episoden 4 und 5 von Staffel 3 könnten aktueller nicht sein: Es geht um eingesperrte Menschen, Home Office, Todesängste und apokalyptische Szenarien. 


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"Was ihr wollt: Der Film" von FUX am Schauspielhaus Wien

25. März 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Livestreams und Aufzeichnungen von Inszenierungen zusammen. Am 25. März haben wir hier ab 18 Uhr Was ihr wollt: Der Film im Programm, eine Produktion von FUX mit dem Wiener Schauspielhaus, gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes, herausgekommen im März 2019.


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"Kein Stück über Syrien" vom aktionstheater ensemble

24. März 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Livestreams und Aufzeichnungen von Inszenierungen zusammen. Am 24. März haben wir hier ab 18 Uhr Kein Stück über Syrien im Programm, eine Produktion des aktionstheater ensemble in Kooperation mit dem Wiener Theater Werk X, herausgekommen im Februar 2016.


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"Mutterland…stille" von Emre Akal am HochX München

23. März 2020. Weil die meisten Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Livestreams und Aufzeichnungen von Inszenierungen zusammen. Am 23. März haben wir hier Emre Akals Inszenierung seines Stücks Mutterland…stille gezeigt, herausgekommen im November 2017 am HochX München.


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"Hamlet" von Christopher Rüping an den Münchner Kammerspielen

22. März 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Am 22. März zeigen wir ab 18 Uhr William Shakespeares Hamlet in der Inszenierung von Christopher Rüping an den Münchner Kammerspielen, die im Januar 2017 Premiere hatte, auf der Shortlist des Berliner Theatertreffens stand, schon halb um die Welt reiste und nun ins Netz.


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"Ljod – Das Eis – Die Trilogie" am Staatstheater Mainz

Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Livestreams und Aufzeichnungen von Inszenierungen zusammen. Heute zeigen wir zum letzten Mal – in drei Portionen – einen Mitschnitt von Jan-Christoph Gockels insgesamt rund fünfstündiger Inszenierung Ljod – Das Eis – Die Trilogie am Staatstheater Mainz, die im April 2019 Premiere hatte.


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"Tyrannis" am Staatstheater Kassel

Weil die meisten Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Livestreams und Aufzeichnungen von Inszenierungen zusammen. Am 16. und 17. März zeigen wir einen Mitschnitt von Ersan Mondtags "Tyrannis" am Staatstheater Kassel, das im Dezember 2015 herauskam und 2016 auch zum Berliner Theatertreffen und zum Festival Radikal Jung eingeladen war.


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"Antoinette Capet" am Vorarlberger Landestheater

Weil die meisten Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Livestreams und Aufzeichnungen von Inszenierungen zusammen. Heute in Videoaufzeichnung "Antoinette Capet - Die Österreicherin" ab 19:30 Uhr als Ersatz für die ausgefallene Derniere in Bregenz am 11. März 2020.


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Rede und Antwort

Aufzeichnung der Jury-Schlussdiskussion am 20. Mai 2019

 

Zum Abschluss des Berliner Theatertreffens blickt die Jury noch einmal zurück auf die bemerkenswerten zehn Inszenierungen in ihrer Auswahl, und steht in der Jury-Schlussdiskussion dem Publikum Rede und Antwort. Auf dem Podium sitzen Dorothea Marcus, Christian Rakow, Shirin Sojitrawalla, Andreas Klaeui, Eva Behrendt, Wolfgang Höbel und Margarete Affenzeller.


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Burning Issues

Livestream vom Abschlusstag der Konferenz zur Gender(un)gleichheit – 19 Mai, ab 17 Uhr

 


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"Macht Kunst Politik!" von Public Movement

Düsseldorf, 18. Juni 2016. Es ist 2016. "Politisch, sozial, egal, wohin man schaut: Die Lage ist nicht gut", heißt es auf der Website von Impulse. Entsprechend stellt das nordrhein-westfälische Festival in diesem Jahr die Frage danach in den Fokus, wie das Theater es in einer unübersichtlichen Zeit der sich zuspitzenden Verhältnisse schaffen kann, sich einen Reim auf die Gegenwart zu machen. Wie handeln? Was tun? Und: Wie kann Theater in einer solchen Zeit politisch sein?


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Mülheimer Dramatikerpreis

3. Juni 2017. Zum Abschluss des Gegenwartsdramatik-Festivals Stücke – Mülheimer Theatertage NRW wird der Mülheimer Dramatikerpreis vergeben – und zwar in öffentlicher Diskussion der fünfköpfigen Preisjury, die aus Claudia Bauer (Regisseurin), Cornelia Fiedler (Sprecherin des Auswahlgremiums), Marion Hirte (Professorin für Produktionsdramaturgie an der Universität der Künste Berlin), Wolfgang Kralicek (Journalist und Theaterkritiker) und Kathrin Röggla (Autorin und Vizepräsidentin der Akademie der Künste, Berlin) besteht. Der Kritiker Michael Laages moderiert die Diskussion. Dass der argumentative Schlagabtausch um die Preisvergabe unter den Augen des Publikums (vor Ort und, via Livestream, auch im Netz) stattfindet, ist immer noch eine herausragende Besonderheit des Mülheimer Festivals und derart in der deutschsprachigen Theaterlandschaft sonst nicht zu finden.

Das Festival überträgt die Jurydebatte auf seiner Homepage www.stuecke.de ab ca. 22 Uhr im Livestream. Dieser wird realisiert durch die Mülheimer Theatertage NRW "Stücke 2017" und kann auch direkt hier auf nachtkritik.de verfolgt werden.

 

Livestream ab ca. 22 Uhr – die Preisjury diskutiert die Vergabe des Mülheimer Dramatikerpreises, im Saal des Theaters an der Ruhr in Mülheim.

 

Diese Stücke sind für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert:

Elfriede Jelinek: Wut, Münchner Kammerspiele

Olga Bach: Vernichtung, Konzert Theater Bern

Anne Lepper: Mädchen in Not, Nationaltheater Mannheim

Milo Rau: Empire, Zürcher Theaterspektakel / Schaubühne Berlin

Clemens Setz: Vereinte Nationen, Nationaltheater Mannheim

Konstantin Küspert: Europa verteidigen, E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg

Ferdinand Schmalz: Der thermale Widerstand, Schauspielhaus Zürich

 

 

LIVESTREAM
(realisiert durch die Mülheimer Theatertage NRW "Stücke 2017")
Jurydebatte zur Preisvergabe des Mülheimer Dramatikerpreises
im Rahmen des Festivals "Stücke 2017 – Mülheimer Theatertage NRW"
Mit: Claudia Bauer, Cornelia Fiedler, Marion Hirte, Wolfgang Kralicek, Kathrin Röggla.
Moderation: Michael Laages.
Hashtag auf Twitter: #StückeJury

www.stuecke.de

 

 


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Mülheimer Dramatikerpreis

26. Mai 2016. Zum Abschluss des Gegenwartsdramatik-Festivals Stücke – Mülheimer Theatertage NRW wird der Mülheimer Dramatikerpreis vergeben – und zwar in öffentlicher Diskussion der fünfköpfigen Preisjury, die aus Benjamin von Blomberg (Chefdramaturg Münchner Kammerspiele), Regina Guhl (Professorin für Dramaturgie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), Anne Lenk (freie Regisseurin), Hubert Spiegel (Feuilletonredakteur FAZ) und Franz Wille (Sprecher des Auswahlgremiums, Redakteur Theater heute) besteht. Dass der argumentative Schlagabtausch um die Preisvergabe unter den Augen des Publikums (vor Ort und, via Livestream, auch im Netz) stattfindet, ist immer noch eine herausragende Besonderheit des Mülheimer Festivals und derart in der deutschsprachigen Theaterlandschaft sonst nicht zu finden.

Das Festival überträgt die Jurydebatte auf seiner Homepage www.stuecke.de ab ca. 22.15 Uhr im Livestream. Dieser wird realisiert durch die Mülheimer Theatertage NRW "Stücke 2016" und kann auch direkt hier auf nachtkritik.de verfolgt werden.

 

Livestream ab ca. 22.15 Uhr – die Preisjury diskutiert die Vergabe des Mülheimer Dramatikerpreises, im Saal des Theaters an der Ruhr in Mülheim.

 

Diese Stücke sind für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert:

Yael Ronen & Ensemble: The Situation (Maxim Gorki Theater, Berlin)

Fritz Kater: Buch (5 ingredientes de la vida) (Schauspiel Stuttgart / Münchner Kammerspiele)

Sibylle Berg: Und dann kam Mirna (Maxim Gorki Theater, Berlin)

Wolfram Höll: Drei sind wir (Schauspiel Leipzig)

Felicia Zeller: Zweite allgemeine Verunsicherung (Schauspiel Frankfurt)

Ferdinand Schmalz: dosenfleisch (Deutsches Theater Berlin / Burgtheater Wien)

Thomas Melle: Bilder von uns (Theater Bonn)

 

LIVESTREAM
(realisiert durch die Mülheimer Theatertage NRW "Stücke 2016")
Jurydebatte zur Preisvergabe des Mülheimer Dramatikerpreises
im Rahmen des Festivals "Stücke 2016 – Mülheimer Theatertage NRW"
Mit: Benjamin von Blomberg, Regina Guhl, Anne Lenk, Hubert Spiegel, Franz Wille.
Moderation: Michael Laages.
Hashtag auf Twitter: #StückeJury

www.stuecke.de

 

 

Mehr zum Mülheimer Dramatikerpreis

Jurysprecher Franz Wille im Videointerview mit nachtkritik-Redakteur Christian Rakow

Franz Wille ist leitender Redakteur des Fachmagazins "Theater heute" und seit 1993 mit zwei Unterbrechungen (2003-2004 und 2011-2013) Auswahljuror der Mülheimer Theatertage. 2016 vertritt er das Auswahlgremium als Sprecher in der Preisjury für den Mülheimer Dramatikerpreis. Anlässlich der Verkündung der Nominierungen am 1. März 2016 sprach Franz Wille im Videointerview mit nachtkritik-Redakteur Christian Rakow u.a. über performative Textformen, die Vorzüge des Stadttheaters gegenüber der Freien Szene und über den Hit der Saison "Terror" von Ferdinand von Schirach, der nicht nach Mülheim eingeladen ist. Das Interview fand in der Bahnhofsmission des Berliner Hauptbahnhofs statt.


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Braucht das Theater ein neues Urheberrecht?

im Livestream via Periscope auf nachtkritik.de am 8. Februar ab 20 Uhr
(Zum Aktivieren des Streams: bitte auf das Bild klicken.)

 

Brecht Livestream 560 I

Diskussion mit: Sebastian Baumgarten, Carl Hegemann, Rupprecht Podszun und Klaus Völker,
Moderation: Peter Laudenbach (ZUM AKTIVIEREN DES STREAMS: AUF DAS BILD KLICKEN!)


nachtkritikstream

Complete Works: Table Top Shakespeare

FE COMPLETE WORKS 560Livestream aus dem Haus der Berliner Festspiele – 18 Uhr bis 22 Uhr


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