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archiv » Staatstheater Augsburg (2)
Staatstheater Augsburg

Sind wir nicht alle ein bisschen Bovary?

von Willibald Spatz

Augsburg, 11. Januar 2020. Das Stück "Bovary, ein Fall von Schwärmerei" ist keine Romanadaption. Die Autorin Ivana Sajko bezeichnet es selbst als Cover-Version. Sie spinnt die Motive aus dem Flaubert'schen Roman weiter bis in die Gegenwart oder bis zur zeitlosen Allgemeingültigkeit. Gleich am Anfang heißt es: "Wir sind in der Provinz. Im Wohnzimmer des Arztes für Allgemeinmedizin, das sie geschmackvoll eingerichtet hat. Doch schon im nächsten Augenblick könnten wir irgendwo anders sein. In Paris, im Jahr 1857. In Berlin, im Jahr 2026. Es ist wichtig, dass es nicht gerade jetzt ist und nicht hier, denn die Welt ist ein hässlicher, grausamer und langweiliger Ort."


Staatstheater Augsburg

Schostakowitschs unbekannte Geliebte

von Willibald Spatz

Augsburg, 12. Januar 2019. Endlich angekommen in der endgültigen Zwischenlösung. Nachdem im Staatstheater jetzt wirklich bald mit der Sanierung begonnen werden kann – archäologische Funde und die Bereitstellung von Fördergeldern hatten den Start der Arbeiten eine Weile verzögert –, wurde nun auch in der neuen Brechtbühne auf dem ehemaligen Gaswerksgelände der Spielbetrieb aufgenommen. Auf diesem Areal gab es bereits eine Interims-Interimsspielstätte im Kühlergebäude, wo im September "Gas" von Georg Kaiser gezeigt wurde (zur Nachtkritik vom 28. September 2018).


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