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Hamburger Staatsoper

Das wird jetzt wehtun

von Falk Schreiber

Hamburg, 7. September 2019. Schon seit Wochen ist die Hamburgische Staatsoper im konsequenten Scherzkeksmodus. Nicht nur, dass die sozialen Medien mit Videoschnipseln geflutet werden, in denen beispielsweise Generalmusikdirektor Kent Nagano Gertrude Stein paraphrasiert ("A Nose Is A Nose …") oder Dramaturg Christian Tschirner vor der abstrusen Handlung von Dmitri Schostakowitschs "Die Nase" kapituliert ("Dass es Opernhäuser gibt, die diese Oper auf den Spielplan setzen, ist mir unbegreiflich"), nein, seit ein paar Tagen hängt auch eine riesige, aufblasbare Nase in brüllender Hässlichkeit an der Fassade des Opernhauses. Alles schreit: Unsere Saisoneröffnung wird ein großer Spaß. Und es zeugt von Chuzpe, dass Regisseurin Karin Beier diesen Spaß konsequent verweigert.


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