logo_nachtkritik_klein.png
Drucken

#BerlinBerlin und "Drei Milliarden Schwestern"

24. Februar 2019. Der diesjährige Friedrich-Luft-Preis geht zu gleichen Teilen an die beiden Berliner Produktionen "#BerlinBerlin" vom Theater Strahl und Drei Milliarden Schwestern, die an der Volksbühne entstand. Das berichtet die Berliner Morgenpost, die den mit 7.500 Euro dotierten Preis seit 1992 jährlich im Gedenken an den Theaterkritiker Friedrich Luft (1911-1990) vergibt.

"Drei Milliarden Schwestern" von Bonn Park ist aus Sicht der Jury ein "experimentell, verspieltes Gesamtkunstwerk", so das Blatt, "#BerlinBerlin"  von Jörg Steinberg inszeniert  –  eine "kraftvolle, zeitgeschichtsgetränkte, berührende Inszenierung" über eine Ost-West-Berliner-Familiengeschichte zwischen Mauerbau und Mauerfall.

Die Jury des Friedrich-Luft-Preises besteht derzeit aus acht Mitgliedern: den Schauspielerinnen Martina Gedeck und Claudia Wiedemer, der Theaterkritikerin Katrin Pauly, Ernst Elitz (Gründungsintendant des Deutschlandradios), der Autorin Lucy Fricke, dem ehemaligen Staatsopern-Intendanten Jürgen Flimm, dem "Morgenpost"-Kritiker Stefan Kirschner sowie dem "Morgenpost"-Kulturchef Felix Müller.

(Berliner Morgenpost / sle)