Anthropos, Tyrann (Ödipus)

5. April 2021. Als technisch beeindruckend umgesetzter Theater-Stream, der gleichzeitig die antike Tragödie überzeugend mit dem Thema Klimakrise verbindet, wurde "Anthropos, Tyrann (Ödipus)" von Alexander Eisenach nach seiner livegespielten und -gestreamten Premiere im Februar 2021 gelobt. Als Aufzeichnung läuft die Inszenierung nun noch einmal vom Ostermontag, den 5. April 19 Uhr bis zum 6. April 19 Uhr im Nachtkritikstream. Sie können sich die mit einer 360°-Kamera gefilmte Vorstellung auf dem Smartphone, Tablet oder PC mit oder ohne VR-Brille anschauen, die Perspektive dabei selbst wählen und steuern. Die Navigation erfolgt über die Pfeiltasten oder die Maus des PC bzw. über das Bewegen Ihres Tablets oder Smartphones. Falls Sie sich die Streamings auf Ihrem Smartphone oder Tablet ansehen möchten, empfehlen wir, sich vorab die Vimeo-App kostenlos herunterzuladen.

Forecast (Part I/Concert Version)

30. März 2021. Ums Vorhersehen und Vorhersagen geht es in "Forecast" von dem Künstler und Komponisten Ari Benjamin Meyers. Die Arbeit sollte im Frühjahr 2020 Premiere in der Volksbühne haben – stattdessen zeichnete das Ensemble eine Konzertversion auf, die nun online gezeigt wird. Vom 30. März 19 Uhr bis zum 31. März 19 Uhr läuft "Forecast (Part I / Concert Version)" als Aufzeichnung im Nachtkritikstream. Wahlweise mit englischen Untertiteln.

"Feeeeeed-v2.1" von NewfrontEars & Oozing Gloop

27. März 2021. Vom 22. bis 28. März läuft am HAU4, der digitalen Bühne des HAU Hebbel am Ufer in Berlin, die dritte Ausgabe des Festivals "Spy on Me". Unter dem Titel New Communities will das Festival nach der Nähe ohne Körper und nach neuen Formen der Zusammenkunft im pandemischen Zeitalter fragen. Aus dem laufenden Programm des Festivals zeigen wir heute um 20 Uhr die Live-Zoom-Performance Feeeeeed-v2.1 von NewfrontEars & Oozing Gloop, die sich vier Stunden lang der Kommunikation zwischen menschlichen und KI-Wesen widmen will. Mit einem Klick auf die folgende Grafik öffnet sich ab 20 Uhr das Zoom-Fenster.

Pythonparfum oder Pralinen aus Pirgendwo

26. bis 28. Februar 2021. Bis in den März streamen wir jeweils freitags und samstags eine Inszenierung aus dem Kinder- und Jugendtheater. Dieses Wochenende: Pythonparfum oder Pralinen aus Pirgendwo von Gregory Caers am Berliner Theater an der Parkaue auf die Bühne gebracht. In einer Hotellobby checken skurrile Figuren ein: Ein Tierforscher, der sich von Mücken verfolgt fühlt, eine Tennisspielerin, eine Abenteurerin, die mit ihrem Fallschirm landet, eine gealterte Diva und alle haben Gepäckstücke dabei, die gegenseitig die Neugier wecken. Fast ohne Text, aber sehr körpersprächlich, choregraphisch und mit feinem Witz hat der belgische Regisseur Gregory Caers die Hotel-Geschichte inszeniert, die wegen des Lockdown vorerst nur für den Mitschnittt gespielt wurde. Wir zeigen die Arbeit im nachtkritikstream vom Freitag, 26. Februar, 15 Uhr, bis Sonntag, 28. Februar, 24 Uhr. Am Sonntag um 18 Uhr findet mit Regisseur Gregory Caers ein Publikumsgespräch via Zoom statt, hier der Link.

Zoom in: Festival zum Netztheater in der Freien Szene

15. bis 17. April 2021. Seit mehr als einem Jahr gehen die Theater in der Corona-Krise online und entdecken und entwickeln dort neue Bühnen und Formate. Die meisten und innovativsten Netztheater-Produktionen sind von freien Theatermacher*innen und Gruppen, bekannten und neuen. Die Freie Szene verfügte im Netztheater bereits vor der Pandemie über einen Wissenvorsprung, den sie nun noch ausgebaut hat. 

OK, GOOGLE

3. März 2021. In ihrer Performance "OK, GOOGLE" experimentiert die Costa Compagnie an der Schnittstelle von menschlicher und künstlicher Intelligenz – auf einer "Smart Stage" interagieren menschliche Performer*innen mit der KI des Google-Services "Google Home". Die Produktion zwischen Tanz, Performance und Installation, die 2018 im Hamburger Kunstverein Harburger Bahnhof Premiere hatte, läuft vom 3. März 18 Uhr bis zum 4. März 18 Uhr im Nachtkritikstream. In deutscher und englischer Sprache (keine Untertitel). Am 3. März um 20 Uhr hosten Costa Compagnie unter dem Facebook-Event zur Veranstaltung eine Watchparty mit Treffen auf Zoom.

"Isola" von Philipp Löhle

20. März 2021. Wie viele geplante Arbeiten fiel auch die Nürnberger Uraufführung von Philipp Löhles Stück Isola dem zweiten Lockdown zum Opfer. Dennoch probte Regisseur Jan Philipp Gloger die Inszenierung zu Ende – und Videokünstler Sami Bill machte aus dem analog Geprobten einen bildgewaltigen Theaterfilm, der die Inszenierung in eine eigene Sprache übersetzt. In Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Nürnberg zeigen wir diese Filmversion von "Isola" ab Samstag 20. März 2021 um 19:30 Uhr für 24 Stunden im nachtkritikstream.

Edward II. – Die Liebe bin ich

1. März 2021. In Christopher Marlowes "Edward II." löst die Beziehung des englischen Königs zu seinem Geliebten Piers Gaveston eine Kette von Intrigen und schließlich eine Staatskrise aus. Der Dramatiker Ewald Palmetshofer hat das Stück aus dem Jahr 1593 überschrieben, die Regisseurin Pınar Karabulut macht das neue Stück "Edward II. – Die Liebe bin ich" fürs Schauspiel Köln zu einer sechsteiligen Webserie, die seit dem 12. Februar wöchentlich erscheint. Im Nachtkritikstream präsentieren wir am 1. März von 18 bis 24 Uhr Folgen 1-3 der Serie. Ab 19:30 Uhr ist außerdem Regisseurin Pınar Karabulut für einen Livechat zu Gast.

Metamorphosen

19. März 2021. Im Oktober 2020 eröffnete das Theater Basel mit neuem Leitungsteam und der Inszenierung "Metamorphosen" nach Ovid von Antú Romero Nunes. "Basel wird auch nach dem Weggang von Intendant Andreas Beck, der das Theater aus einer Krise wieder zu künstlerischer Bedeutung und hohen Publikumszahlen brachte, ein inspiriert und aufregend bespieltes Schauspieltheater mit internationaler Ausstrahlung haben. Das darf man nach der Saisoneröffnung mit der Bearbeitung von Ovids 'Metamorphosen' als gesetzt annehmen", schrieb Claude Bühler in seiner Nachtkritik zu dem Abend. Vom 19. März 18 Uhr bis zum 20. März 18 Uhr läuft er als Aufzeichnung im Nachtkritikstream.

Die Moskauer Prozesse

25. Februar 2021. 2013 stellte Milo Rau im Sacharow-Zentrum Moskau in einer dreitägigen "Gerichtsschau" den Prozess gegen die "Pussy Riot"-Aktivist*innen nach, die nur ein knappes halbes Jahr vorher wegen ihrer Intervention "Punk-Gebet" in der Christ-Erlöser-Kathedrale Moskau nach einem Schauprozess zu Haftstrafen verurteilt worden waren. Die drei Tage wurden danach zu einem Dokumentarfilm zusammengeschnitten, der am 25.2. um 19 Uhr im Rahmen der Milo-Rau-Werkschau "School of Resistance" auf der Webseite der Akademie der Künste Berlin (AdK) läuft – sowie hier im Nachtkritikstream, wo er begleitet wird von einem Livechat mit Milo Rau. Außerdem gibt es im Anschluss noch ein Nachgespräch.

Draußen vor der Tür

25. März 2021. Eigentlich sollte das Regiedebüt des Schauspielers Marcel Kohler am Deutschen Nationaltheater (DNT) Weimar im Februar zur Premiere kommen – die Pandemie machte dem einen Strich durch die Rechnung, und das Ensemble entschied sich, stattdessen einen "Tonfilm" zu produzieren. Vom 25. März 20 Uhr bis zum 26. März 20 Uhr läuft er als Premiere im Nachtkritikstream.

Die letzten Tage der Ceaucescus

24. Februar 2021. 2009/10 begründete Milo Rau mit der Inszenierung "Die letzten Tage der Ceaucescus" seine ästhetische Praxis des Reenactments historischer Schlüssel-Ereignisse im Theater. Nach akribischer Recherche stellten Rau und sein International Institute of Political Murder (IIPM) mit einem Team von 16 Schauspieler*innen die Aburteilung und Hinrichtung des Ehepaars Ceausescu am ersten Weihnachtstag 1989 nach. Das Projekt hatte einen Prozess des letzten lebenden Sohnes des Diktatorenpaars gegen das IIPM zur Folge. Wegen dieses Prozesses wurde der Film, der aus der Inszenierung entstand, bisher erst selten gezeigt. Im Rahmen der Milo-Rau-Werkschau "School of Resistance" läuft er nun am 24. Februar um 19 Uhr auf der Webseite der Akademie der Künste Berlin (AdK) und hier im Nachtkritikstream – im Anschluss gibt es noch ein Diskussionspanel.

Urlaub in Deutschland

13./14. März 2021. Die Urlaubszeit naht. Beschenkt uns auch 2021 mit einzigartigen Ferientagen, deutsche Vita statt Dolce Vita? Urlaub im Thüringer Wald, an der Ostsee oder auf Balkonien, Ausflüge in den Baumarkt oder Eis von der Tankstelle, das zum Tagesereignis wird. Das Ensemble des Theaterhaus Jena hat zusammen mit Florian Schaumberger, Wunderbaum, hashtagmonike und Bettina Kirmair eine sehenswerte Serie gedreht, die von Abgründen und Höhepunkten des Urlaubs zuhause erzählt, vom Hoffen auf einen schönen Sommer, der natürlich nicht kommen will: Urlaub in Deutschland. Jena und Thüringen sind im Sommer 2020 Spielorte gewesen, aber auch andere weltweit. Denn erzählt wird auch von denen, die unbedingt nach Deutschland wollten, aber auch nicht reisen durften, etwa ein Paar aus Shanghai, das stattdessen Disneyland besucht. In Folge zwei sind als Special Guests mit dabei: Thomas Thieme, der als Fremdenführer in Weimar auf online-Führungen umstellt oder Johan Simons und Elsie de Brauw als Gäste in der Unterkunft mit Waldsauna. Wir zeigen die fünf Episoden im nachtkritikstream vom Samstag, 13. Mai, 18 Uhr, bis Sonntag, 14. März, 24 Uhr.

21 NAC Stream Urlaub in Deutschland Instagram

 
Alle Folgen sind weiter online: Episode 1, Episode 2, Episode 3, Episode 4, Episode 5 auf Vimeo oder auf theaterhaus-jena.de.

 

Auf der website des Theaterhaus Jena heißt es über "Urlaub in Deutschland":

Die Sonne scheint, der Urlaub wartet, die Menschen sehnen sich nach Freiheiten, die sie einst hatten und wieder haben werden. Dieser Sommer jedoch ist anders. Fernreisen fallen aus, Reisewarnungen gelten in einem nie zuvor gesehenen Ausmaß. Stattdessen also Urlaub auf Balkonien, oder, wenn es dekadenter werden soll, an der Nordseeküste - der deutschen, selbstredend.

Im Urlaubsjahr 2020 wird selbst den Heimatverbundensten bewusst, dass Grenzen einschließen, den Horizont verkleinern. Der Touristenguide muss digitale Führungen anbieten, die Schauspielerin ihre Wohnung untervermieten. Es ist an der Zeit, das Konzept des Urlaubs neu zu befragen.

In fünf Episoden erzählt das Theaterhaus Jena von diesem einzigartigen Sommer in nah und fern. Das lokale Schauspielensemble verbündet sich mit Künstler*innen in Frankreich, China, Spanien, Ungarn und den Niederlanden, um vom Urlaub zumindest noch träumen zu können. Doch in der schwülen Sommerluft verschiebt sich die Urlaubsrealität allmählich zur flirrenden Spiegelwelt, die dieses Jahr geworden ist.


Urlaub in Deutschland
Folge 1 bis 5
Von und mit: Walter Bart, Pina Bergemann, Henrike Commichau, André Hinderlich, Mona Vojacek Koper, Dominik Puhl
Filmregie + Video + visuelle Konzeption: Florian Schaumberger.
Konzeptionelle Leitung: Wunderbaum, hashtagmonike, Florian Schaumberger, Bettina Kirmair, Ausstattung + Kostüme: Bettina Kirmair.
Musik: Jens Bouttery, Bildgestaltung: Florian Schaumberger, Thai Tai Pham, Kamera + Licht: Thai Tai Pham, Ton: Tobias Wenzel, Redaktion: Thorben Meißner, Produktionsleitung: Kathrin Gütlin.
Übersetzung der Untertitel: Walter Bart, Thorben Meißner, Dominik Puhl, Zsofia Rill, Mieke Sander, Xiao Yu.
Mit: in Brasilien: Pedro Uchoa, in China: Kuo Ai, Jingjing Han, in Frankreich: Esther Gouarné, Antoine Sergent, in den Niederlanden: Stacyian Jackson, Matijs Jansen, in Spanien: Ana del Toro Pérez, Elena Brea Sandin, in Ungarn: Annamária Láng, Elena Vranik-Láng, Zoltán Simon, in Deutschland: Elsie de Brauw, Thomas Brix, Bassam Dawood, Susann Maria Hempel, Stefan Hornbach, Horst Kirchner, André Künzel, Wiebke Mollenhauer, Olaf Müller, Cássio Diniz Santiago, Marie Seiser, Johan Simons, Frieda Sperling, Thomas Thieme, Cássio Diniz Santiago, Christoph Schörlitz. Als Expert*innen ihrer selbst: Fabian Frey, Lisa Giesler, GrGr (Gregor Sandler), Anja Neumann, Knabenchor der Jenaer Philharmonie (Leitung: Berit Walter), Tanzgruppe M&M‘s (Choreographie: Lisa-Marie Koppelt), Christian Uhlmann. Sowie: Hanno Bergemann, Lilith Bergemann, Luc de Groen, Siggi Hansberg, John Häßner, Ines Kiel, Reinhard »Oggo« Krüger, Max Meyer, Niklas Schaefer, Reinald Schorcht, Hannes Tappert, Thomas Taube, Jonas Timmers.

www.theaterhaus-jena.de
www.wunderbaum.nl

give me up – wie einen fisch auf dem trockenen

20./21. Februar 2021. Im Musik-Theater-Film "give me up – wie einen fisch auf dem trockenen" präsentiert sich der aktuelle Abschlussjahrgang Schauspiel der HfS "Ernst Busch" Berlin – der Film ist im Sommer 2020 als spontane Gemeinschaftsproduktion der Studierenden und des Regisseurs Marius Schötz entstanden, nachdem der Liederabend, auf dem er basiert, nicht zum Schauspielschultreffen reisen konnte, weil das Schauspielschultreffen natürlich wegen der Pandemie abgesagt worden war. "give me up – wie einen fisch auf dem trockenen" erzählt von einer ganz normalen Studierenden-WG in unnormalen Zeiten – in sommerlich eingefärbten Bildern, Szenen und (größtenteils) selbstgeschriebenen Songs. Der Nachtkritikstream machte den Film zum ersten Mal einer hochschulexternen Öffentlichkeit zugänglich.

Kai zieht in den Krieg und kommt mit Opa zurück

12. bis 14. März 2021. Im März streamen wir an den Wochenenden jeweils eine Inszenierung aus dem Kinder- und Jugendtheater. Diese Woche: die Online Premiere von Kai zieht in den Krieg und kommt mit Opa zurück von Zoran Drvenkar, der in Kroatien geboren heute in der Nähe von Berlin in einer Kornmühle lebt. Nachdem die Premiere am Grips Theater wegen der Pandemie mehrfach verschoben werden musste, riss dem Team um Regisseur Robert Neumann der Theatergeduldsfaden und sie verwandelten die Aufführung gemeinsam mit der Videokünstlerin Katharina Tress die Aufführung in einen Film. Der wird empfohlen für Menschen ab 9 Jahren. Wir zeigen die Arbeit von Freitag den 12. März um 16 Uhr bis Sonntag, den 14. März ebenfalls 16 Uhr. 

Die Konferenz der Tiere

19./20. Februar 2021. Im Februar streamen wir jeweils freitags und samstags eine Inszenierung aus dem Kinder- und Jugendtheater. Diese Woche: Die Konferenz der Tiere von Katharina Birch nach Erich Kästner am Theater Osnabrück inszeniert. Wenn die Menschen schon nicht die Erde retten, dann wollen die Tiere zumindest die Menschen retten, genauer: die Kinder, und trommeln sich gegenseitig zu einem großen Treffen zusammen, angeführt vom Elefanten Oskar, so schon in Kästners Kinderbuch. Bei Regisseurin Katharina Birch ist die Rolle nicht nur genderbewusst als Frau besetzt, die Tiere schalten sich auch im schönster Artenvielt via Zoom zusammen und wissen um die Probleme der Gegenwart. Ein Highlight sind auch die Kostüme und die Bühne der beiden Ausstatterinnen Georg&Paul. Wir zeigen die Arbeit bis Samstag, 20.2., 15 Uhr. 

Die Beleidigten. Belarus(sland)

6. bis 7. März 2021. Die Proteste in Belarus (Weißrussland), das Aufbegehren gegen Präsident Alexander Lukaschenko verebben. Die Opposition hat ihr Ziel, einen Machtwechsel  und ein Ende der jahrzehntelangen Herrschaft des Diktators herbeizuführen, nicht erreicht. Die weithin als gefälscht geltende Präsidentenwahl am 9. August 2020 hatte in Belarus landesweite Proteste ausgelöst, die mit Gewalt niedergeschlagen wurden. Der seit 1994 als Alleinherrscher regierende Lukaschenko ließ sich mit 80,1 Prozent zum Sieger erklären. Die Demokratiebewegung des Landes sah hingegen Svetlana Tichanowskaja als Gewinnerin. Sie war anstelle ihres inhaftierten Mannes angetreten. 
Der belarussische Autor Andrej Kurejtschik hat über die aktuellen Ereignisse das Stück Die Beleidigten. Belarus(sland) geschrieben, welches das Ensemble des Theaters Heidelberg als deutschsprachige Erstaufführung in einer Online-Lesung präsentiert. Wir zeigen die Arbeit im nachtkritikstream vom Samstag, 6. März, 19 Uhr, bis Sonntag, 7. März, 19 Uhr.

Odysseus - ein Roadtrip

12. Februar 2021. Im Februar streamen wir jeweils freitags und samstags eine Inszenierung aus dem Kinder- und Jugendtheater. Nach dem Auftakt mit "Hieronymus" von pulk fiktion, folgt der Theaterfilm Odysseus - ein Roadtrip von Sina Baajour an der Jungen Ulmer Bühne in Szene gesetzt. Odysseus begibt sich darin auf eine verkappte Auto-Irrfahrt mit Hindernissen und Abenteuern, die nur sehr langsam vorangeht. Der Theaterfilm entstand im vergangenen Herbst. Die Premiere ist an diesem Freitag. Wir zeigen den Film im Stream am 12.2., ab 19 Uhr, bis Samstag, 13.2., 19 Uhr. Die Junge Ulmer Bühne ist Mitinitiator von theater-stream.de, einer Streaming-Plattform für Jugendtheater in Baden-Württemberg.

Rotkäppchen

5./6. März 2021. Im März streamen wir jeweils freitags und samstags eine Inszenierung aus dem Kinder- und Jugendtheater. Diese Woche: Rotkäppchen nach den Brüdern Grimm als Puppentheater in einer Fassung von Frank Alexander Engel mit Übersetzung in Gebärdensprache, am Theater Junge Generation in Dresden inszeniert. Die Aufführung wird empfohlen für Menschen ab 4 Jahren. Wir zeigen die Arbeit von Freitag 16 Uhr bis Samstag um 16 Uhr. 

Gespräch mit drei Juror*innen

9. Februar 2021. Das Berliner Theatertreffen gilt als zentrale Leistungsschau des deutschsprachigen Theaters. Am Dienstag, dem 9. Februar 2021, gibt die siebenköpfige Jury ihre diesjährige Auswahl von zehn bemerkenswerten Inszenierungen aus Deutschland, Österreich und Schweiz bekannt.