Jury prämiert sich Ensemble zusammen

8. Juni 2015. Zum Abschluss des 26. "Theatertreffens deutscher Schauspielstudierender", das auch Schauspielschulen in der Schweiz und Österreich umfasst und in diesem Jahr vom 31. Mai bis zum 6. Juni in Bochum stattfand, sind Solo- und Ensemble-Preise vergeben worden. Das gibt die vielfach ausgezeichnete Universität der Künste Berlin in einer Pressemitteilung bekannt.

Im Rahmen der mit insgesamt 20.000 Euro dotierten Förderpreise der Bundesministerin für Bildung und Forschung der Bundesrepublik Deutschland wurden etliche Solopreise à je 600 Euro vergeben – an Gian Bättig und Nico Herzig in ihren Rollen in der Produktion "Space Oddity" der Hochschule der Künste Bern, an Shana Brandl, Lukas Gander und Julia Richter in ihren Rollen in der Produktion "Auch Schauspielern gibt man den Gnadenschuss" der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, an Felix Hafner in der Rolle als "Micheline" in der Produktion "Das Schlangennest" vom Max Reinhardt Seminar Wien, an Josefine Israel für ihre Rolle in der Produktion "Wunderland" der Universität der Künste Berlin, an Jan Jedenak für seine Rollen in der Produktion "Henrik Ibsen / Peer Gynt / Szenen" der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, an Irina Sulaver für ihre Rolle in der Produktion "Glow! Box BRD" der Otto Falckenberg Schule München sowie an Luana Velis in ihrer Rolle in der Produktion "Im Westen nichts Neues" der Folkwang Universität der Künste Essen-Bochum.

Die Förderpreise-Jury, in diesem Jahr bestehend aus Judith Engel, Olaf Kröck, Markus Meyer, Tanja Schleiff und Kay Voges, vergab außerdem Ensemble-Preise à je 2000 Euro an die Produktion "Camelot" vom Mozarteum Salzburg und "Glow! Box BRD", 3000 Euro an "Eigennichtartig – Ein Stück Bewegung" der Hochschule für Musik und Theater Rostock und 7000 Euro an "Wunderland". Weitere 1000 Euro bekam die UdK-Produktion mit dem von Gerd Wameling gestifteten "Preis der Studierenden".

Der mit 10.000 Euro dotierte "Ensemble Preis der Konferenz der Hochschulen der Darstellenden Künste und des Literarischen Schreibens Schweiz (KDKS)" ging an "Auch Schauspielern gibt man den Gnadenschuss", die von Friedrich Springorum gestifteten, mit 1000 Euro dotierten Marina Busse Preise an Merlin Sandmeyer für seine Rolle in "Glow! Box BRD" und an Vanessa Loibl für ihre Rolle in "Wunderland".

(UdK Berlin / sd)

 
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