Von Dortmund nach Nürnberg

2. März 2016. Der Dortmunder Opernintendant Jens-Daniel Herzog wird ab der Spielzeit 2018/19 neuer Intendant des Staatstheaters Nürnberg, das melden diverse Medien, darunter das Portal mittelbayerische.de. Er wird damit Nachfolger von Peter Theiler, der an die Semperoper Dresden wechselt.

 Mit seinem Konzept der "Oper für alle" sei es Herzog in Dortmund gelungen, das Musiktheater allen Bevölkerungsgruppen nahezubringen, wird Nürnbergs Kulturreferentin Julia Lehner in der Mitteilung zitiert. Unter seiner Leitung habe sich die Oper zu einem der führenden Häuser Nordrhein-Westfalens entwickelt. Auch die Besucherzahl sei kontinuierlich gesteigert worden.

Herzog wurde 1963 in Stuttgart geboren. Nach einem Philosophiestudium an der FU Berlin ging Herzog als Regieassistent an die Münchner Kammerspiele. Seine erste Regiearbeit, die Uraufführung von Marlene Streeruwitz Stück "New York, New York" wurde 1993 zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. In den folgenden Jahren arbeitete Herzog als Theater- und Opernregisseur u.a. in Hamburg, Wien, Salzburg, Seoul und Zürich. Von 2002 bis 2006 war er Schauspieldirektor am Nationaltheater Mannheim.

Erwarten wird Herzog in Nürnberg auch eine Baustelle, berichten die Ruhrnachrichten. Ab 2020 werde das Opernhaus (Baujahr 1905), das noch keine Hinterbühne hat, modernisiert. Die Oper mit 1000 Plätzen und sechs bis acht Premieren pro Saison wird in dieser Zeit ausgelagert. 

(Mittelbayerische.de / Ruhrnachrichten / sle)

 

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