Dann gibt’s ein Problem

20. Juli 2016. Normalerweise ist das so: Beginnt ein neuer Intendant, sinken erst mal die Zuschauerzahlen. Nach der Schnupperphase geht’s dann wieder bergauf. In Stuttgart, einem der größten und bedeutendsten Häuser der deutschsprachigen Theaterszene, zeichnet sich aber gerade das Gegenteil ab: Dort muss sich Intendant Armin Petras nach einem fulminanten Start nach seiner dritten Spielzeit Gedanken machen, ob wirklich alles optimal läuft. Die ersten Kritiker laufen Sturm, die Zuschauer bleiben weg.

Was hat Petras anders gemacht als sein Vorgänger Hasko Weber? Stimmt die Balance? Übernimmt er sich mit seinen drei Aufgaben als Intendant, Regisseur und Autor? Müsste er stärker durchgreifen? Im Gespräch mit Georg Kasch erklärt nachtkritik-Korrespondentin Verena Großkreutz, wie das Schauspiel Stuttgart jetzt gegensteuert.

petras 560 Fabian SchellhornArmin Petras © Fabian Schellhorn

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