"Man muss den Filter der eigenen Wertvorstellungen überprüfen"

Video von Elske Braut und Tobias Weis

17. Oktober 2016. Das Gerichtsstück "Terror" von Ferdinand von Schirach hat seit seiner parallelen Uraufführung im Oktober 2015 am Deutschen Theater Berlin (Regie Hasko Weber) und am Schauspiel Frankfurt (Regie: Oliver Reese) rund 500 Aufführungen an 32 Theatern erlebt. Gut zwei Dutzend weitere Inszenierungen folgen in dieser Spielzeit.

Am heutigen Montag wird die erste Verfilmung des Theaterstücks in der Regie von Grimme-Preisträger Lars Kraume in der ARD gezeigt. Mit dabei die Crème de la Crème der deutschen Schauspielkunst u.a. Burghart Klaußner als Richter, Martina Gedeck als Staatsanwältin, Lars Eidinger als Verteidiger.

Was macht den Erfolg des Bühnenwerks "Terror" aus? Elske Brault nimmt eine Stichprobe am Staatstheater Karlsruhe.

 

 

Mehr dazu: Der Düsseldorfer Juraprofessor Rupprecht Podszun hat den TV-Film gesehen und sagt, warum es gut ist, dass das Volk im richtigen Leben nicht entscheiden darf.

 

Kommentare

Kommentare  
#1 Video "Terror": neuer StilZuschauer 2016-10-17 21:45
Was ist denn das für eine Einstiegsfrage der Mikrofonhalterin? Muss nachtkritik auf diesem Niveau in die Debatte um "Terror" einsteigen? Nach all den intelligenten Auseinandersetzungen mit dem Stück und seinen bisherigen Interpretationen? Ich hoffe, dass das nicht der neue Stil der Auseinandersetzung mit theatralen Stataments wird!
#2 Video "Terror": tolle Logikmarie 2016-10-19 09:59
Wann kommt die Inszenierung, wo das Flugzeug den Reichstag ansteuert und über einer Plattenbausiedlung in Hellersdorf abgeschossen wird?

50.000 bayrische Fußballfans müüsen ja unbedingt^^ das Spiel zu Ende sehen - da kann nix abgebrochen oder evakuiert werden ... no-name Passagiere werden von "Gott" geopfert - tolle Logik für alle "Christen" - welche "gute Mordtat".

Einfach nur pervers, wie "Terror" mit Terror bekämpft wird = terror überall - doch du hast die Wahl, ein "guter" oder ein "böser" = ein "schuldiger" oder ein "unschuldiger" Terrorist zu sein.

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