Intensives Spiel

Berlin, 14. Mai 2018. Der O.E. Hasse-Preis 2018 geht an Noah Saavedra, Schauspielstudent der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch". Das teilt die Berliner Akademie der Künste mit. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert und wird im jährlichen Wechsel an Studierende der Münchner Otto-Falckenberg-Schule und der Hochschule "Ernst Busch" vergeben, um herausragende Begabungen zu fördern.

Da ist Musik drin

Der Österreicher Noah Saavedra, Jahrgang 1991, sammelte von 2012 bis 2013 erste Theatererfahrungen an der "Jungen Burg" des Wiener Burgtheaters. Danach studierte er von 2013 bis 2015 Schauspiel am Konservatorium der Stadt Wien. Seit Herbst 2015 ist er Student der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. 2016 spielte er die Hauptrolle in dem Film und Künstlerporträt Egon Schiele: "Tod und Mädchen".

In der Begründung lobt die Jury die große Intensität in Saavedras Spiels, seine Musikalität und seine variationsreiche Verkörperungskunst.

Der O.E. Hasse-Preis wird seit 1981 von der O.E. Hasse-Stiftung verliehen, die von der Akademie der Künste betreut wird. Die Akademie erfüllt damit das Vermächtnis des Bühnen- und Filmschauspielers Otto Eduard Hasse (1903-1978), den Schauspielernachwuchs zu fördern. Der Preis wird vom Vorstand der Stiftung vergeben, zu dem die Vorsitzenden Klaus Missbach (Wien) und Max Wiener (Zürich) sowie André Jung (München) und Klaus Völker (Berlin) gehören, die beide Mitglied der Sektion Darstellende Kunst der Akademie der Künste sind.

(Akademie der Künste Berlin / miwo)

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