Die Grenzen der Kunst

Berlin, 14. Juni 2018. Sieben ivorischen Performer*innen wird die Einreise nach Deutschland verweigert. Sie werden damit nicht am internationalen Kulturprojekt "Metamorphosen" an der Jugendtheaterwerkstatt Spandau teilnehmen können. Das gibt die Kultur-PR-Agentur "kunst-PR-ojekte" in einer Pressemitteilung bekannt.

Aufgrund "geringer Rückkehrwilligkeit" seien den jungen Tänzer*innen des Ensembles "les pieds dans la mare" kurz vor Beginn der Endproben die nötigen Visa verweigert worden, obwohl das Projekt vom Hauptstadtkulturfonds gefördert wird.

"Trotz zahlreicher Kontaktaufnahmen zu Botschaften, Ministerien, Goethe Institut – trotz diverser Unterstützungsschreiben, trotz eines mit Bundesmitteln geförderten Projektes wurde für unsere Situation keine Lösung gefunden", so Projektleiterin Julia Schreiner.

(miwo)

 

Mehr dazu im RBB Kulturradio (15.6.2018), in der Berliner Zeitung (15.6.2018), auf Deutschlandfunk Kultur (16.6.2018).

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Kommentare

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#1 Visa verweigert: ScheinargumenteKennt man 2018-06-14 15:07
Früher war man einfach offen rassistisch, heute schiebt man völlig unüberprüfbare Scheinargumente vor. Bald wird man die Deutschen wieder hassen wie einst. Was die neuen Braunen ja unbedingt wollen.

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