Preisträger-Regen und ein bisschen Geldsegen

1. Juli 2018. Beim Bundeswettbewerb deutschsprachiger Schauspielstudierender, verbunden mit dem 29. Treffen zur Förderung des Schauspielnachwuchses in Graz, sind die Preise vergeben. Das teilt die Theaterakademie Konrad Ekhof in Hamburg mit.

Zur Jury gehörten Claudia Bauer (Regisseurin), Christoph Luser (Schauspieler), Karla Mäder (Dramaturgin), Eva Meckbach (Schauspielerin) und Sebastian Reiss (Schauspieler), die die Preise wie folgt vergaben:

Preise der deutschen Bildungsministerin

Von der Förderpreisen für hervorragende künstlerische Leistungen der Bundesministerin für Bildung und Forschung der Bundesrepublik Deutschland erhielten je einen mit 2000 Euro dotierten Solo-Preis:

- Anne Stein für ihre Rollen als "Antigone/Mädchen" in der Produktion "Alles Weitere Kennen Sie Aus Dem Kino" der Folkwang Universität der Künste Essen/Bochum

- Paula Kober für ihre Rolle als "Elagabal" in der Produktion "Die Ermordung des Kaisers Elagabal" der Universität der Künste Berlin

- Arash Nayebbandi für seine Rolle als "Der Arbeitslose" in der Produktion "Personenkreis 3.1" der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

Szene-Preise in Höhe von je 2000 Euro gewannen:

- Philippe Ledun und Vincent Lang für all ihre Szene in der Produktion "EINIGE NACHRICHTEN AN DAS ALL" der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main

- Marielle Layher und Daniel Fleischmann für die Szene "Amédée oder wie wird man ihn los" der Produktion "Es ist nicht dort, es ist da" der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg in Ludwigsburg

Ensemble-Preise in Höhe von 7000 Euro gingen an:  

- Ensemble der Produktion "Das Knurren der Milchstraße" der Universität Mozarteum Salzburg – Thomas Bernhard Institut

- Ensemble der Produktion "ZEIT ZU LIEBEN ZEIT ZU STERBEN" der Otto Falckenberg Schule München

Max Reinhardt Preis

Ensemble der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin für die Produktion "Messias aus Hessen". Der mit 10 000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre von der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien vergeben

Marina Busse Preis

Lisa Eder für die Rollen "Die dicke Frau / Fußnoten" in "EINIGE NACHRICHTEN AN DAS ALL" der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Die Jury hat das Preisgeld des Marina Busse Preises auf 2000 Euro erhöht, davon 1000 Euro gestiftet von Friedrich Springorum, dem Ehemann der Schauspielerin und Dozentin Prof. Marina Busse.

Preis der Studierenden

Den vom geschäftsführenden Direktor der Berliner Schaubühne, Friedrich Barner gestifteten und mit 2000 Euro dotierten Preis der Studierenden für diejenige Produktion, die nach Meinung aller Kommilitonen die schauspielerisch beste Ensemblearbeit gezeigt hat, erhielt das Ensemble der Produktion "Das Knurren der Milchstraße“ der Universität Mozarteum Salzburg – Thomas Bernhard Institut.

Der "Bundeswettbewerb deutschsprachiger Schauspielstudierender" verbunden mit dem 29. Treffen zur Förderung des Schauspielnachwuchses" in Graz fand vom 24. Juni bis 30. Juni 2018 statt.

(sik)

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