Der sagt wer die*der Beste war

25. März 2019. Der Schauspieler Franz Rogowski ist Alleinjuror des Kerr-Preises 2019 im Rahmen des Berliner Theatertreffens. Das teilen die Berliner Festspiele mit. Rogowski, geboren 1986 in Freiburg, ist seit 2007 freischaffend bei Theater- und Filmproduktionen tätig. Er arbeitete als Tänzer und Performer u.a. am Thalia Theater in Hamburg und an der Schaubühne in Berlin, mit Nicolas Stemanns "Faust I+II" war er 2012 zum Theatertreffen eingeladen. Von 2015 bis 2017 war Franz Rogowski festes Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele, für seine Arbeit als Filmschauspieler ist er mit etlichen Preisen ausgezeichnet worden (zuletzt für "In den Gängen" und "Transit").

Der mit 5000 Euro dotierte Alfred-Kerr-Darstellerpreis, 1991 von Judith und Michael Kerr, den Berliner Festspielen/ Theatertreffen und der Pressestiftung Tagesspiegel ins Leben gerufen, würdigt die herausragende Leistung eines*r jungen Schaupieler*in in einer der zum Theatertreffen eingeladenen Inszenierungen. Er wird zum Abschluss des Theatertreffens vergeben, dieses Jahr am 19. Mai. Das Preisgeld wird gestiftet von der Alfred-Kerr-Stiftung mit Unterstützung durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie, den Tagesspiegel, die Schering-Stiftung und die Kunststiftung Poll. Juror*innen waren in den letzten Jahren u.a. Edith Clever, Samuel Finzi, Maren Eggert, Imogen Kogge und mit Fabian Hinrichs 2018 zum ersten Mal ein früherer Preisträger. Hinrichs zeichnete Benny Claessens aus.

(Berliner Festspiele / sd)

Hier außerdem die Preisträger*innen von 2017, 2016, 2015.

Auf Fabian Hinrichs' Laudatio auf Benny Claessens zum schlechten Stand der Schauspielkunst erwiderte bei uns der Basler Schauspieler (und Kerr-Preisträger 2017) Michael Waechter.

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