Advent, Advent

Dezember 2019. nachtkritik öffnet den Adventskalender 2019. Wir haben unsere Autor*innen gefragt, welche Schauspieler*innen ihnen in ihren Regionen besonders aufgefallen sind. Und dann sind wir losgezogen und haben gefragt, ob die Gekürten mitmachen wollen. Zu der diesjährigen Adventsfrage: Welche Bewegung gehört 2020 auf die Bühne? Die Antworten sollten in ein kurzes Video passen. Et voilà!

 

23. Dezember 2019

Herbert Fritsch

 

 

Herbert Fritsch, geboren 1951 in Augsburg. Schauspielstudium an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Engagements u. a. an den Münchner Kammerspielen, dem Residenztheater München, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Theater Basel, Staatstheater Stuttgart, Düsseldorfer Schauspielhaus, Schauspielhaus Hamburg, Schauspielhaus Bochum und der Komischen Oper Berlin. Von 1993 bis 2007 Ensemblemitglied der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Seit 2007 freier Regisseur und Bühnenbildner an verschiedenen deutschsprachigen Bühnen. Regelmäßige Einladungen zum Berliner Theatertreffen: 2011 mit »Nora oder Ein Puppenheim« von Henrik Ibsen (Theater Oberhausen) und »Der Biberpelz« von Gerhart Hauptmann (Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin), seit 2012 mit Inszenierungen an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, etwa »Die (s)panische Fliege« von Franz Arnold und Ernst Bach 2012), »Murmel Murmel« nach Dieter Roth (2013), »Ohne Titel Nr. 1 – eine Oper von Herbert Fritsch« (2014), »der die mann« nach Konrad Bayer (2016) und »Pfusch« von Herbert Fritsch (2017). Seit 1983 Film- und Fernsehregisseur, seit 2000 auch im intermedialen Kunstprojekt hamlet_X, in dem er ferner als Medienkünstler, Autor, Performer, Fotograf und Zeichner tätig ist. Entstehung zahlreicher Kurzfilme, eines Spielfilms (»Elf Onkel«, Regie: Herbert Fritsch, 2010) sowie verschiedener Auftragsfilme und Installationen mit der von Fritsch gegründeten Produktionsfirma hamlet_X GbR. 2009 Gordana Kosanović-Schauspielerpreis in Mülheim an der Ruhr sowie Oberhausener Theaterpreis für seine Inszenierungen von »Tartuffe« von Molière (2008) und »Beute« von Joe Orton (2009) am Theater Oberhausen. 2012 für »Die (s)panische Fliege« und 2013 für »Murmel Murmel« von der Zeitschrift »Theater heute« zum Bühnenbildner des Jahres gewählt. 2016 3sat-Preis für »der die mann« (2015). 2017 Gewinner des Theaterpreises Berlin.

 

22. Dezember 2019

Nina Karimy


Nina Karimy wurde 1987 in Ostkurdistan geboren. Sie studierte Schauspiel an der Alanus Hochschule in Bonn und ist seit der laufenden Spielzeit fest im Ensemble des Theater Oberhausen. Außerdem ist sie einziges Mitglied des Nina&Karimy Kollektivs, das Kunst zum Mittel des täglichen Widerstands macht.

 

21. Dezember 2019

Anke Stedingk

 

 

Anke Stedingk, 1979 in Heilbronn geboren und in Hannover aufgewachsen, gehörte zum letzten Jahrgang an der Schauspielschule in Saarbrücken und beendete ihr Studium in München an der August Everding Akademie. Nach Festengagements am Thalia Theater in Halle engagiert und am Staatstheater in Kassel, arbeitet sie seit 2015 frei, u.a. am Schauspiel Hannover, am Staatstheater Braunschweig und am Schauspiel Essen. 1984 machte Anke Stedingk erfolgreich ihr Seepferdchen und gewann 1989 durch einen Stolperer Ihrer Konkurrentin überraschend Silber beim 50m-Sprint der Bundesjugendspiele. 2015 wurde sie einfach und 2019 sogar zweifach als “Schauspielerin des Jahres” in der Kritiker*Innnen-Umfrage der Theater heute nominiert. www.anke-stedingk.de 

 

20. Dezember 2019

David Lukowczyk


David Lukowczyk, geboren 1971 in Halle (Saale). Nach einer Lehre als Baufacharbeiter und einem Studium in Hannover zog er nach Leipzig, wo er an der Hochschule für Musik und Theater ein Schauspielstudium absolvierte. Es folgten Engagements in Senftenberg, Schwerin und Altenburg-Gera. Seit 2012 gehört David Lukowczyk dem Ensemble des Theaters Paderborn an, wo er zur Zeit u.a. in Katharina Kreuzhages Horváth-Inszenierung Jugend ohne Gott zu sehen ist.

 

19. Dezember 2019

Verena Maria Bauer

 

 

Verena Maria Bauer, geboren 1991 in Ingolstadt, studierte Schauspiel an der MUK Wien (ehemals Konservatorium). Seit 2016 ist sie Ensemblemitglied des Theaters Regensburg. Dort ist sie derzeit unter anderem in der Uraufführung nach dem gleichnamigen Film "Die letzte Sau" (Regie: Julia Prechsl) zu sehen.

 

18. Dezember 2019

Lucy Wilke

 

 

Lucy Wilke ist Sängerin, Schauspielerin, Tänzerin, Autorin und Regisseurin. Sie schreibt Drehbücher und inszeniert Kurzfilme und Theaterstücke. Mit ihrer Band Blind&Lame tritt sie deutschlandweit auf. Sie hat SMA und benutzt einen Rollstuhl. Lucy ist ein großer Fan von schwarzem Humor und Ironie und lebt für die Kunst und die Liebe. Sie hat eine abgeschlossene Bühnenausbildung und ist ausgebildete Sprecherin und Sängerin. Als Performerin stand sie in einer der Hauptrollen für das Musical "Extaze" auf der Bühne. Es folgten unter anderem die Rolle der weißen Schwanenprinzessin beim Tanzensemble abArt in einer Interpretation von Schwanensee. 2017 spielte Lucy In der Theater Performance "Fucking disabled" unter der Leitung von David von Westphalen im Pathos Theater München. 2018 konnte man Lucy in dem Tanzstück "Athropomorphia", einer Produktion des Tanzlabor Leipzig im LOFFT Theater, sowie in der un-label Show "Sein – Show der Begegnung" sehen. 2019 spielte sie die Phaedra in der Monster Truck Produktion "Phaedra". Mit The Agency performte sie das Stück "Medusa Bionic Rise". In der Staatsoper von Athen und der Kölner Oper sang und spielte Lucy im selben Jahr in der Un-Label Produktion "Re-Construction" ein Solostück. Mit der internationalen Produktion "Lands of Concerts" arbeitet sie momentan in verschiedenen Ländern Europas an einer neuen Performance.

 

17. Dezember 2019

Damian Rebgetz

 

Damian Rebgetz, geboren 1978 in Darwin/Australien, studierte klassischen Gesang und Musiktheater in Australien, sowie Sound Studies in Berlin. Als Performer wirkte er u.a. in den Produktionen von Gob Squad, blendwerk/Dominic Huber und Yael Ronen mit. In seinen eigenen musiktheatralischen Projekten mischt er Feldforschung mit Autobiografie, Storytelling, Performance-Lecture und Musical. Damian Rebgetz arbeitete u.a. am Musikkonzept für "Frühlingsopfer" von She She Pop mit. Darüber hinaus wirkte er bei "X Apartments" in Košice sowie bei "X Firmen" bei Theater der Welt 2014 in Mannheim mit. Seit der Spielzeit 2015/16 ist Damian Rebgetz festes Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele. Zuletzt inszenierte er dort (und spielte in) Nirvanas Last.

 

16. Dezember 2019

Barbara Ullmann

 

Barbara Ullmann studierte Schauspiel und Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz. Ihre Engagements führten sie an Theater in Deutschland, Luxembourg und der Schweiz. Mit ihren musikalischen Soloprogrammen wie "Nitribitt und Nierentisch" oder "Lieder eines armen Mädchens" von Friedrich Hollaender war sie auf Gastspieltour und produzierte eine Live-CD. Seit 2013 ist Barbara Ullmann festes Ensemblemitglied am Theater Trier. Vom Publikum und der Jury erhielt sie für ihre herausragenden künstlerischen Leistungen die "Theatermaske". Sie war u.a. als Brechts "Mutter Courage", als Puck im "Sommernachtstraum", als Königin Elisabeth in "Maria Stuart" und als Fräulein Schneider in "Cabaret" zu sehen. Sie arbeitet außerdem für Film und Fernsehen (u.a. im Tatort "Adams Albtraum"), beim Rundfunk und als Sprecherin für Hörbücher. 

15. Dezember 2019

Benny Claessens und Constanza Macras

 

Benny Claessens, geboren 1981 in Antwerpen (Belgien), ist Schauspieler und Regisseur. Er studierte am Studio Herman Teirlinck in Antwerpen und spielte von 2003 bis 2006 unter der künstlerischen Leitung von Luk Perceval am Toneelhuis Antwerpen. Für seine Rolle in "Ritter, Dene, Voss" wurde Claessens 2009 in Amsterdam mit dem Arlecchino als bester Schauspieler der Saison ausgezeichnet. Neben einigen Arbeiten in Belgien und Berlin war Claessens 2010 bis 2015 Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele unter der Leitung von Johan Simons. 2018 erhielt Benny Claessens beim Theatertreffen der Berliner Festspiele den Alfred-Kerr-Darstellerpreis für seinen Auftritt in Am Königsweg von Elfriede Jelinek (Regie Falk Richter). Hierfür wurde er außerdem von der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift Theater heute zum Schauspieler des Jahres gewählt. Als Regisseur hat er u.a. in Gent, am HAU Berlin und am Schauspielhaus Bochum gearbeitet.

Constanza Macras, geboren 1970 in Buenos Aires, studierte Tanz und Fashion Design und entwickelte die Grundlagen ihrer choreographischen und künstlerischen Arbeit u.a. in Amsterdam und am Merce Cunningham Studio in New York. Seit 1995 lebt sie in Berlin und gründete dort 2003 die Compagnie DorkyPark. 2010 erhielt sie den deutschen Theater Preis “Der Faust” in der Kategorie Beste Choreographie für die Produktion “Megalopolis”, 2013 unterrichtet sie als erste weibliche Regisseurin die “école de maître”. Nachtkritik besprach zuletzt ihre Inszenierung Der Palast an der Volksbühne Berlin.

 

14. Dezember 2019

Mavie Hörbiger

Mavie Hörbiger wurde 1979 in München geboren und begann ihre Theaterkarriere 2001 am Schauspiel Hannover. 2008 arbeitete sie zum ersten Mal in Wien am Theater in der Josefstadt, seit 2011/12 gehört Hörbiger zum Ensemble des Wiener Burgtheaters. Neben ihrer Theaterarbeit ist Mavie Hörbiger für Film- und Fernsehproduktionen tätig. 2001 erhielt sie die Romy als "Beliebtester weiblicher Shootingstar". 2016 wurde sie von der Deutschen Akademie für Fernsehen in der Kategorie "Beste Nebenrolle" und im selben Jahr für den Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie "Beste Nebenrolle" nominiert.

 

13. Dezember 2019

Andrea Wenzl

1979 in der Steiermark geboren, erhielt Andrea Wenzl ihre Schauspielausbildung an der Universität für Künste und Darstellende Kunst Graz. Nach ihrem Abschluss war sie acht Jahre lang Ensemblemitglied am Schauspielhaus Graz. In diese Grazer Zeit fällt auch ihre Nominierung in der Kategorie "Beste Schauspielerin" für den Nestroy-Theaterpreis 2008. 2010 wechselte sie ans Volkstheater Wien, danach ans Residenztheater in München und ist nun wieder Ensemblemitglied am Burgtheater in Wien.

 

 12. Dezember 2019

Sarah Sandeh

Sarah Sandeh, geboren 1980 in Darmstadt, studierte Schauspiel auf der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Von 2008 bis 2010 war sie Ensemblemitglied am Centraltheater Leipzig bei Intendant Sebastian Hartmann, danach freie Schauspielerin u.a. an der Volksbühne Berlin, am Thalia Theater Hamburg und am Schauspiel Frankfurt. Sie steht regelmäßig für Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera, u.a in dem Kinofilm "Hey Bunny“ und dem ARD-Spielfilm "Hit Mom". Von 2017 bis 2019 war sie Ensemblemitglied des Theaters Neumarkt Zürich unter der Leitung von Peter Kastenmüller, seit 2019 gehört sie dem Ensemble des Badischen Staatstheaters an, wo sie zurzeit u.a. in Passion-Sehnsucht der Frauen (Regie: Anna Bergmann) auf der Bühne steht.

 

 11. Dezember 2019

Arne Vogelgesang

Arne Vogelgesang, Theatermacher und Mitglied des Labels internil.
@foyglgezang / vogelgesang.internil.net

 

10. Dezember 2019

Lorna Ishema

 

 

Lorna Ishema wurde 1989 in Uganda geboren und wuchs in der Nähe von Hannover auf. Sie studierte von 2010 bis 2014 Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Schon während des Studiums wurde sie von Luc Perceval für seine Inszenierung von J. M. Coetzees "Schande" an die Münchner Kammerspiele engagiert. Es folgte ein Engagement an das Münchner Volkstheater in Sybille Bergs "Und jetzt: Die Welt". Von 2015 bis 2017 war sie Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin. Seit 2018 ist sie Gast am Berliner Ensemble und darüber hinaus eine vielbeschäftigte Film- und Fernsehschauspielerin. 

 

9. Dezember 2019

Antje Trautmann

 

Antje Trautmann, geboren in Bad Langensalza/Thüringen, studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. 2004 gründete sie mit Kommiliton*innen die Gruppe 04 und ging mit dieser von 2005 bis 2009 in ihr erstes Engagement am Deutschen Nationaltheater Weimar. 2009 bis 2017 gehörte sie zum Ensemble des Staatsschauspiels Dresden, seither ist sie Ensemblemitglied am Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin. nachtkritik sah sie hier zuletzt in "Pelle, der Eroberer".

 

8. Dezember 2019

Katharina Knap

 

Katharina Knap wurde 1982 in Wien geboren. Sie studierte  ein Jahr Humanmedizin in Graz und wechselte dort an die Universität für Musik und darstellende Kunst, war über zehn Jahre durchgehend am Staatstheater in Graz, Mainz, Leipzig, Stuttgart und am Landestheater in St. Pölten engagiert. 2014 wurde sie in der Kritiker*innenumfrage von "Theater heute" für die Rolle der Sonja aus Tschechows "Onkel Wanja" (Regie: Robert Borgmann) als Nachwuchsschauspielerin des Jahres ausgezeichnet.  Sie lebt als Sprecherin, Spielerin, Schreiberin und Malerin in Wien und ist im Theater derzeit in zwei Rollen am Landestheater Linz zu sehen.

 

7. Dezember 2019

Martin Gruber

 

Martin Gruber ist Gründer und Leiter der mehrfach ausgezeichneten, österreichischen Avantgarde-Formation aktionstheater ensemble. Die "schnelle, politische Eingreiftruppe" (Theater heute, 2019) reagiert auf politische Strömungen und gesellschaftspolitische Entwicklungen – und hat bis dato über 70 Theaterproduktionen erarbeitet, zuletzt "Heile mich" in Dornbirn.

 

6. Dezember 2019

Lisa Hrdina

 

Lisa Hrdina wurde 1989 in Berlin geboren, war sie von 2007 bis 2010 Mitglied der Jugendtheatergruppe P14 an der Volksbühne am Rosa‑Luxemburg‑Platz. 2009 spielte sie dort in Du hast mir die Pfanne versaut, du Spiegelei des Terrors und Ein Chor irrt sich gewaltig von René Pollesch mit. Anschließend studierte sie von 2010 bis 2014 Schauspiel an der Universität der Künste Berlin. Noch während des Studiums war sie am Maxim Gorki Theater, am Hans Otto Theater in Potsdam, am Deutschen Theater Berlin sowie in den Sophiensälen zu sehen. Seit 2014 ist sie Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin. Sie arbeitete u. a. mit Daniela Löffner, Thorsten Lensing, Claudia Bauer, Tom Kühnel, Jürgen Kuttner, Anne Lenk, Tilmann Köhler, Friederike Heller, Dušan David Pařízek und Stephan Kimmig zusammen. Außerdem ist sie für Funk, Film und Fernsehen tätig. Zurzeit ist sie in Ausweitung der Kampfzone, Der Menschenfeind, Medea. Stimmen, Der Hauptmann von Köpenick, Das Fest und Väter und Söhne zu sehen. 2019 wurde Lisa Hrdina mit dem Mario-Adorf-Preis für ihre schauspielerischen Leistungen ausgezeichnet. 

 

5. Dezember 2019

Lola Klamroth


Lola Klamroth wurde 1991 in Hamburg geboren. Sie schloss ihr Schauspielstudium 2017 an der Universität der Künste Berlin ab. Bereits während des Studiums spielte sie in Produktionen am Hans Otto Theater Potsdam, dem Studiotheater BAT und in der Box am Deutschen Theater. Sie dreht außerdem regelmäßig für Fernsehen und Kino. In "Capri-Revolution" stand sie unter der Regie von Mario Martone vor der Kamera, die Produktion feierte bei den 75. Internationalen Filmfestspielen von Venedig Premiere. Zudem entstanden bereits zahlreiche Hörspiele mit ihr als Sprecherin. Seit der Spielzeit 2018/19 ist sie festes Ensemblemitglied am Schauspiel Köln.

 

4. Dezember 2019

Mario Fuchs

 

Mario Fuchs, 1985 geboren, studierte Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste. Sein Erstengagement führte ihn ans Schauspiel Frankfurt. Seit 2015 ist er am Theater Basel engagiert. Mit "Tartuffe oder Das Schwein der Weisen" (Regie: Claudia Bauer) wurde er 2019 zum Berliner Theatertreffen  eingeladen. Zur Zeit ist er am Theater Basel u.a. in "Andersens Erzählungen" (Regie: Philipp Stölzl) zu sehen.

 

 3. Dezember 2019

Lisa Hagmeister

 

Lisa Hagmeister, 1979 in Berlin geboren, studierte dort von 1999 bis 2003 an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Nach ihrem ersten Engagement am  Düsseldorfer Schauspielhaus wechselt sie 2006 ans Thalia Theater Hamburg, wo sie seitdem zum Ensemble gehört. Sie arbeitete  unter anderem mit Andreas Kriegenburg, Antú Romero Nunes, Luk Perceval und immer wieder mit Jette Steckel. Ihre eindringliche Darstellung einer jungen Mutter im Tatort "Der frühe Abschied" (2007) wurde mit dem Deutschen Fernsehpreis honoriert.  2008 erhielt sie mit den Boy-Gobert-Preis der Körber Stiftung für ihre herausragende Leistungen als Nachwuchsschauspielerin und 2018 mit den Hamburger Theaterpreis für ihre Darstellung der Selma in Dancer in the Dark in der Regie von Bastian Kraft.

 

2. Dezember 2019

Cino Djavid

 

Cino Djavid, geboren 1984 in Hamburg, trat 2010 sein Erstengagement an der Landesbühne Wilhelmshaven an. 2012 erhielt er den proskenion Nachwuchspreis für Darstellende Künste, wechselte 2013 ans Saarländische Staatstheater, wo er u.a. als Achilles in "Penthesilea", Andri in "Andorra" und als Titelfigur in Schillers "Don Carlos" zu sehen war. Seit 2017 ist er fest am Staatstheater Braunschweig engagiert, spielte dort u.a. Xerxes, Iason, Arturo Ui und erhielt 2018 für seinen Malvolio in Dariusch Yazdkhastis Inszenierung von "Was ihr wollt" eine Nennung als "Beste schauspielerische Leistung" in der Kritiker*innenumfrage von Die Deutsche Bühne.

 

1. Dezember 2019

Anja Herden

 
Anja Herden, geboren in Bielefeld, studierte an der Folkwang Hochschule Essen. 2002 bis 2011 war sie am Schauspiel Köln engagiert. 2008 gründete sie das freie Theater-Ensemble strachinsky in Hamburg und ist dort für Regie, Text und Konzeption verantwortlich. Sie arbeitete als Drehbuchautorin und Regisseurin für Film und Theater. 2015 bis 2019 war sie am Volkstheater Wien, seit der Spielzeit 2019/20 ist sie Ensemblemitglied am Schauspiel Hannover. Für ihren Soloabend "Mitleid – Die Geschichte des Maschinengewehrs" (von Milo Rau) war sie 2018 in der Kategorie "Beste weibliche Schauspielerin" für den österreichischen Nestroy-Theaterpreis nominiert. nachtkritik.de sah sie zuletzt in "Platonowa" am Schauspiel Hannover.

 

Hier finden Sie den Adventskalender 2018 mit der Frage: Welchen Satz würden Sie 2019 gern auf einer Bühne sprechen?

Im Adventskalender 2017 zeigten Theater ihre schönsten Kostüme aus dem Weihnachtsmärchen.

Für den Adventskalender 2016 sollten Theaterschaffende auf einem karteikartengroßen Zettel notieren, was sie sich für das kommende Jahr erhoffen.

 

 
Kommentar schreiben