Advent, Advent

Dezember 2019. nachtkritik öffnet den Adventskalender 2019. Wir haben unsere Autor*innen gefragt, welche Schauspieler*innen ihnen in ihren Regionen besonders aufgefallen sind. Und dann sind wir losgezogen und haben gefragt, ob die Gekürten mitmachen wollen. Zu der diesjährigen Adventsfrage: Welche Bewegung gehört 2020 auf die Bühne? Die Antworten sollten in ein kurzes Video passen. Et voilà!

 11. Dezember 2019

Sarah Sandeh

Sarah Sandeh, geboren 1980 in Darmstadt, studierte Schauspiel auf der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Von 2008 bis 2010 war sie Ensemblemitglied am Centraltheater Leipzig bei Intendant Sebastian Hartmann, danach freie Schauspielerin u.a. an der Volksbühne Berlin, am Thalia Theater Hamburg und am Schauspiel Frankfurt. Sie steht regelmäßig für Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera, u.a in dem Kinofilm "Hey Bunny“ und dem ARD-Spielfilm "Hit Mom". Von 2017 bis 2019 war sie Ensemblemitglied des Theaters Neumarkt Zürich unter der Leitung von Peter Kastenmüller, seit 2019 gehört sie dem Ensemble des Badischen Staatstheaters an, wo sie zurzeit u.a. in Passion-Sehnsucht der Frauen (Regie: Anna Bergmann) auf der Bühne steht.

 

 11. Dezember 2019

Arne Vogelgesang

Arne Vogelgesang, Theatermacher und Mitglied des Labels internil.
@foyglgezang / vogelgesang.internil.net

 

10. Dezember 2019

Lorna Ishema

 

 

Lorna Ishema wurde 1989 in Uganda geboren und wuchs in der Nähe von Hannover auf. Sie studierte von 2010 bis 2014 Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Schon während des Studiums wurde sie von Luc Perceval für seine Inszenierung von J. M. Coetzees "Schande" an die Münchner Kammerspiele engagiert. Es folgte ein Engagement an das Münchner Volkstheater in Sybille Bergs "Und jetzt: Die Welt". Von 2015 bis 2017 war sie Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin. Seit 2018 ist sie Gast am Berliner Ensemble und darüber hinaus eine vielbeschäftigte Film- und Fernsehschauspielerin. 

 

9. Dezember 2019

Antje Trautmann

 

Antje Trautmann, geboren in Bad Langensalza/Thüringen, studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. 2004 gründete sie mit Kommiliton*innen die Gruppe 04 und ging mit dieser von 2005 bis 2009 in ihr erstes Engagement am Deutschen Nationaltheater Weimar. 2009 bis 2017 gehörte sie zum Ensemble des Staatsschauspiels Dresden, seither ist sie Ensemblemitglied am Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin. nachtkritik sah sie hier zuletzt in "Pelle, der Eroberer".

 

8. Dezember 2019

Katharina Knap

 

Katharina Knap wurde 1982 in Wien geboren. Sie studierte  ein Jahr Humanmedizin in Graz und wechselte dort an die Universität für Musik und darstellende Kunst, war über zehn Jahre durchgehend am Staatstheater in Graz, Mainz, Leipzig, Stuttgart und am Landestheater in St. Pölten engagiert. 2014 wurde sie in der Kritiker*innenumfrage von "Theater heute" für die Rolle der Sonja aus Tschechows "Onkel Wanja" (Regie: Robert Borgmann) als Nachwuchsschauspielerin des Jahres ausgezeichnet.  Sie lebt als Sprecherin, Spielerin, Schreiberin und Malerin in Wien und ist im Theater derzeit in zwei Rollen am Landestheater Linz zu sehen.

 

7. Dezember 2019

Martin Gruber

 

Martin Gruber ist Gründer und Leiter der mehrfach ausgezeichneten, österreichischen Avantgarde-Formation aktionstheater ensemble. Die "schnelle, politische Eingreiftruppe" (Theater heute, 2019) reagiert auf politische Strömungen und gesellschaftspolitische Entwicklungen – und hat bis dato über 70 Theaterproduktionen erarbeitet, zuletzt "Heile mich" in Dornbirn.

 

6. Dezember 2019

Lisa Hrdina

 

Lisa Hrdina wurde 1989 in Berlin geboren, war sie von 2007 bis 2010 Mitglied der Jugendtheatergruppe P14 an der Volksbühne am Rosa‑Luxemburg‑Platz. 2009 spielte sie dort in Du hast mir die Pfanne versaut, du Spiegelei des Terrors und Ein Chor irrt sich gewaltig von René Pollesch mit. Anschließend studierte sie von 2010 bis 2014 Schauspiel an der Universität der Künste Berlin. Noch während des Studiums war sie am Maxim Gorki Theater, am Hans Otto Theater in Potsdam, am Deutschen Theater Berlin sowie in den Sophiensälen zu sehen. Seit 2014 ist sie Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin. Sie arbeitete u. a. mit Daniela Löffner, Thorsten Lensing, Claudia Bauer, Tom Kühnel, Jürgen Kuttner, Anne Lenk, Tilmann Köhler, Friederike Heller, Dušan David Pařízek und Stephan Kimmig zusammen. Außerdem ist sie für Funk, Film und Fernsehen tätig. Zurzeit ist sie in Ausweitung der Kampfzone, Der Menschenfeind, Medea. Stimmen, Der Hauptmann von Köpenick, Das Fest und Väter und Söhne zu sehen. 2019 wurde Lisa Hrdina mit dem Mario-Adorf-Preis für ihre schauspielerischen Leistungen ausgezeichnet. 

 

5. Dezember 2019

Lola Klamroth


Lola Klamroth wurde 1991 in Hamburg geboren. Sie schloss ihr Schauspielstudium 2017 an der Universität der Künste Berlin ab. Bereits während des Studiums spielte sie in Produktionen am Hans Otto Theater Potsdam, dem Studiotheater BAT und in der Box am Deutschen Theater. Sie dreht außerdem regelmäßig für Fernsehen und Kino. In "Capri-Revolution" stand sie unter der Regie von Mario Martone vor der Kamera, die Produktion feierte bei den 75. Internationalen Filmfestspielen von Venedig Premiere. Zudem entstanden bereits zahlreiche Hörspiele mit ihr als Sprecherin. Seit der Spielzeit 2018/19 ist sie festes Ensemblemitglied am Schauspiel Köln.

 

4. Dezember 2019

Mario Fuchs

 

Mario Fuchs, 1985 geboren, studierte Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste. Sein Erstengagement führte ihn ans Schauspiel Frankfurt. Seit 2015 ist er am Theater Basel engagiert. Mit "Tartuffe oder Das Schwein der Weisen" (Regie: Claudia Bauer) wurde er 2019 zum Berliner Theatertreffen  eingeladen. Zur Zeit ist er am Theater Basel u.a. in "Andersens Erzählungen" (Regie: Philipp Stölzl) zu sehen.

 

 3. Dezember 2019

Lisa Hagmeister

 

Lisa Hagmeister, 1979 in Berlin geboren, studierte dort von 1999 bis 2003 an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Nach ihrem ersten Engagement am  Düsseldorfer Schauspielhaus wechselt sie 2006 ans Thalia Theater Hamburg, wo sie seitdem zum Ensemble gehört. Sie arbeitete  unter anderem mit Andreas Kriegenburg, Antú Romero Nunes, Luk Perceval und immer wieder mit Jette Steckel. Ihre eindringliche Darstellung einer jungen Mutter im Tatort "Der frühe Abschied" (2007) wurde mit dem Deutschen Fernsehpreis honoriert.  2008 erhielt sie mit den Boy-Gobert-Preis der Körber Stiftung für ihre herausragende Leistungen als Nachwuchsschauspielerin und 2018 mit den Hamburger Theaterpreis für ihre Darstellung der Selma in Dancer in the Dark in der Regie von Bastian Kraft.

 

2. Dezember 2019

Cino Djavid

 

Cino Djavid, geboren 1984 in Hamburg, trat 2010 sein Erstengagement an der Landesbühne Wilhelmshaven an. 2012 erhielt er den proskenion Nachwuchspreis für Darstellende Künste, wechselte 2013 ans Saarländische Staatstheater, wo er u.a. als Achilles in "Penthesilea", Andri in "Andorra" und als Titelfigur in Schillers "Don Carlos" zu sehen war. Seit 2017 ist er fest am Staatstheater Braunschweig engagiert, spielte dort u.a. Xerxes, Iason, Arturo Ui und erhielt 2018 für seinen Malvolio in Dariusch Yazdkhastis Inszenierung von "Was ihr wollt" eine Nennung als "Beste schauspielerische Leistung" in der Kritiker*innenumfrage von Die Deutsche Bühne.

 

1. Dezember 2019

Anja Herden

 
Anja Herden, geboren in Bielefeld, studierte an der Folkwang Hochschule Essen. 2002 bis 2011 war sie am Schauspiel Köln engagiert. 2008 gründete sie das freie Theater-Ensemble strachinsky in Hamburg und ist dort für Regie, Text und Konzeption verantwortlich. Sie arbeitete als Drehbuchautorin und Regisseurin für Film und Theater. 2015 bis 2019 war sie am Volkstheater Wien, seit der Spielzeit 2019/20 ist sie Ensemblemitglied am Schauspiel Hannover. Für ihren Soloabend "Mitleid – Die Geschichte des Maschinengewehrs" (von Milo Rau) war sie 2018 in der Kategorie "Beste weibliche Schauspielerin" für den österreichischen Nestroy-Theaterpreis nominiert. nachtkritik.de sah sie zuletzt in "Platonowa" am Schauspiel Hannover.

 

Hier finden Sie den Adventskalender 2018 mit der Frage: Welchen Satz würden Sie 2019 gern auf einer Bühne sprechen?

Im Adventskalender 2017 zeigten Theater ihre schönsten Kostüme aus dem Weihnachtsmärchen.

Für den Adventskalender 2016 sollten Theaterschaffende auf einem karteikartengroßen Zettel notieren, was sie sich für das kommende Jahr erhoffen.

 

 
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