Abgesagt!

März 2020. In diesem Beitrag haben wir das Theater betreffende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus gesammelt. Bis zum 16. März 2020 wurden die Angaben laufend aktualisiert. Da jetzt alle Theater und Spielstätten in Österreich, der Schweiz und Deutschland geschlossen sind, wird diese Liste nicht weitergeführt.

Was festangestellte und freie Theaterschaffende wissen sollten, finden Sie hier.

 

Schweiz

Der Bundesrat hat öffentliche und private Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmer*innen bis zum 30. April untersagt (16.3.2020)

Baden

Kurtheater Baden: Absage aller Veranstaltungen außer Haus bis zum 1. Mai 

Basel

Theater Basel: Absage aller Vorstellungen bis zum 30. April

Kaserne Basel: Absage aller Veranstaltungen bis zum 30. April

Bern

Konzert Theater Bern: Spielbetrieb eingestellt bis zum 30. April, alle Premieren bis Ende der Spielzeit abgesagt

Schlachthaus Theater: Absage aller Veranstaltungen bis 3. Mai

Theater an der Effinger Straße: Spielbetrieb bis auf weiteres eingestellt

Biel / Solothurn

Theater Biel Solothurn: Alle Veranstaltungen abgesagt bis 30. April

Chur

Theater Chur: Absage aller Vorstellungen bis zum 30. März

St. Gallen

Theater St. Gallen: Alle Vorstellungen bis 30. April abgesagt

Luzern

Luzerner Theater: Vorstellungspause bis 30. April

Zürich

Opernhaus Zürich: Absage aller Veranstaltungen bis 30. April

Schauspielhaus Zürich: Absage aller Veranstaltungen bis 30. April

Theater Neumarkt: Absage aller Veranstaltungen bis zum 30. April

 

 

Österreich

Die Bundesregierung hat mittlerweile Ausgangsbeschränkungen im ganzen Land verhängt. Demzufolge sind nun sowohl private wie öffentliche Versammlungen von mehr als 5 Personen untersagt. Das Haus dürfe nur noch verlassen, wer dafür zwingende Gründe habe. (16.3.2020)

Bregenz

Vorarlberger Landestheater: Absage sämtlicher Veranstaltungen bis 3. April

Theater Kosmos: Keine Veranstaltungen bis zum 5. April

Graz

Schauspielhaus, Oper, Next Liberty: Absage aller Veranstaltungen auf allen Bühnen bis Anfang April 2020

Innsbruck

Tiroler Landestheater: alle Vorstellungen abgesagt bis 2. April

Klagenfurt

Stadttheater Klagenfurt: kein Spielbetrieb bis 2. April

Klagenfurter Ensemble: keine Vorstellungen bis zum 30. März

Linz

Landestheater Linz: Einstellung des Vorstellungsbetriebs bis einschließlich 2. April

Theater Phönix: keine Vorstellungen bis 3. April

Salzburg

Landestheater Salzburg: keine Vorstellungen bis 3. April

Schauspielhaus Salzburg: keine Vorstellungen bis mindestens 3. April

St. Pölten

Landestheater Niederösterreich: keine Vorstellungen bis 3. April.

Villach

Neue Bühne Villach: Keine Vorstellungen bis auf weiteres

Wien

Bronski & Grünberg: bis auf weiteres geschlossen

Burgtheater Wien: Absage aller Veranstaltungen bis zum 31. März

Kosmos Theater: Absage aller Veranstaltungen bis auf weiteres

L.E.O. Letztes Erfreuliches Operntheater: einstweilen bis zum 31. März geschlossen

Schauspielhaus Wien: Einstellung des Spielbetriebs bis auf weiteres

Tanzquartier Wien: Absage aller Veranstaltungen bis 3. April

Theater an der Gumpendorfer Straße: Einstellung des Spielbetriebs bis 6. April

Theater der Jugend: bis zum 3. April geschlossen

Theater in der Josefstadt: Einstellung des Spielbetriebs bis zum 2. April

Volkstheater Wien: Einstellung des Spielbetriebs bis auf weiteres

Werk X Wien: Einstellung des Spielbetriebs bis zum 3. April

WUK: Alle Veranstaltungen bis März 2020 abgesagt

 

 

Deutschland

Gesundheitsminister Jens Spahn hatte erstmals am 9. März 2020 geraten, alle Großveranstaltungen ab tausend Besuchern abzusagen. Gebunden sind die Häuser nicht an diese Empfehlung. Aber mittlerweile haben alle Bundesländer eigene Verbote ausgesprochen.

 

Baden-Württemberg

Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen sind generell verboten.

Alle öffentlichen Veranstaltungen der Staatstheater in Karlsruhe und Stuttgart bis 19. April sind abgesagt

Bruchsal

Landesbühne Bruchsal: Absage aller Veranstaltungen bis zum 19. April

Esslingen

Württembergische Landesbühne Esslingen: Absage aller Veranstaltungen bis zum 19. April

Freiburg

Theater Freiburg: Einstellung des Spielbetriebs bis zum 20. April

Das Freiburg Festival 2020 kann nicht im geplanten Zeitraum durchgeführt werden. Die kooperierenden Häuser E-Werk Freiburg, Theater Freiburg und Theater im Marienbad planen das Festival zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr mit gegebenenfalls anderen Formaten zu realisieren.

Theater der Immoralisten: Einstellung des Spielbetriebs bis 20. April

Heidelberg

Theater Heidelberg: Absage aller Vorstellungen bis zum 19. April  (12.3.2020)

Der Heidelberger Stückemarkt 2020 ist abgesagt

Heilbronn

Theater Heilbronn: Absage aller Vorstellungen bis zum 19. April  (12.3.2020)

Karlsruhe

Badisches Staatstheater Karlsruhe: Einstellung des Spielbetriebs bis 19. April

Konstanz

Theater Konstanz: Schließung aller Spielstätten bis zum 19. April (13.3.2020)

Mannheim

Nationaltheater Mannheim: Einstellung des Spielbetriebs bis zum 19. April (12.3.2020)

Theater Felina-Areal: bis auf weiteres alle Veranstaltungen abgesagt

Stuttgart

Württembergisches Staatstheater Stuttgart: Einstellung des Spielbetriebs bis zum 19. April

Tübingen

Landestheater Tübingen: Keine Vorstellungen bis zum 17. April

Zimmertheater Tübingen: Einstellung des Spielbetriebs bis zum 19. April

Ulm

Theater Ulm: Einstellung des Spielbetriebs vorerst bis zum 19. April

 

 

Bayern

Das Bundesland Bayern untersagt sämtliche Opern- und Theateraufführungen sowie Konzerte in staatlichen Häusern zwischen dem 11. März und dem 19. April 2020.

Augsburg

Staatstheater Augsburg: alle Veranstaltungen bis zum 19. April abgesagt

Bamberg

Theater Bamberg: alle Veranstaltungen bis zum 19. April abgesagt

Coburg

Landstheater Coburg: alle Veranstaltungen bis zum 19. April abgesagt

Eggenfelden

Theeater an der Rott: alle Veranstaltungen bis zum 19. April abgesagt

Erlangen

Theater Erlangen: alle Veranstaltungen bis zum 19. April abgesagt

Fürth

Stadttheater Fürth: alle Veranstaltungen bis zum 19. April abgesagt

Hof

Theater Hof: Das Haus schließt komplett bis zum 19. April

Landshut, Passau, Straubing

Landestheater Niederbayern: alle Veranstaltungen bis zum 19. April abgesagt

Memmingen

Landestheater Schwaben: Einstellung des Spielbetriebs bis zum 19. April

München

Bayerische Staatsoper: geschlossen bis zum 19. April

Das Vinzenz: geschlossen bis 19. April

Deutsches Theater München: geschlossen bis zum 19. April

Kammerspiele München: geschlossen bis zum 19. April

Münchner Philharmoniker: Absage aller Veranstaltungen bis zum 19. April

Münchner Volkstheater: geschlossen bis zum 19. April.

radikal jung: abgesagt

Residenztheater: geschlossen bis zum 19. April

Schauburg München: geschlossen bis zum 19. April

Staatstheater am Gärtnerplatz: geschlossen bis zum 19. April

Nürnberg

Staatstheater Nürnberg: alle Veranstaltungen bis zum 19. April abgesagt

Tafelhalle Nürnberg: alle Veranstaltungen bis zum 19. April abgesagt

Regensburg

Theater Regensburg alle Veranstaltungen bis zum 19. April abgesagt

Würzburg

Mainfranken Theater Würzburg: alle Veranstaltungen bis zum 19. April abgesagt


 

Berlin

Die Theater, Opern und Konzerthäuser stellen ihren Spielbetrieb vor Publikum vorerst bis zum 19. April 2020 vollständig ein. Grundsätzlich gilt im Moment in Berlin ein Verbot von nicht-öffentlichen Veranstaltungen ab 50 Menschen. Kneipen, Clubs, Schwimmbäder, Sportanlagen und andere Einrichtungen bleiben geschlossen.

Ballhaus Naunynstraße: Absage aller Vorstellungen bis 19. April

Ballhaus Ost: Absage aller Vorstellungen bis 19. April

Berliner Ensemble:  Absage aller Veranstaltungen bis zum 19. April

Berliner Festspiele:  Absage aller Veranstaltungen bis zum 19. April

Deutsche Oper:  Absage aller Veranstaltungen bis zum 19. April

Deutsches Theater: alle Veranstaltungen bis zum 19. April abgesagt

English Theatre Berlin: keine Vorstellungen bis zum 19. April

Friedrichstadt-Palast: Einstellung des Spielbetriebs bis 19. April

Grips-Theater: alle Veranstaltungen bis zum 19. April abgesagt

HAU Hebbel am Ufer: Der komplette Spielbetrieb ist bis zum 19. April eingestellt. Ausgewählte Veranstaltungen sollen in Livestreams übertragen werden.

Heimathafen Neukölln: Der Heimathafen hat einige Veranstaltungen abgesagt und die nächste Premiere "Eine Wohnung in der Stadt. Ein Haus auf dem Land" (Jan Brandt, Regie: Nicole Oder) in den September verschoben.

Komische Oper:  Absage aller Veranstaltungen bis zum 19. April

Renaissance Theater: Schließung bis zum 19. April

Sophiensaele: Einstellung des Spielbetriebs bis 19. April

Staatsoper Berlin:  Absage aller Veranstaltungen bis zum 19. April

Theater an der Parkaue:  Absage aller Veranstaltungen bis zum 19. April

THeater unterm Dach: Alle Vorstellungen bis zum 19. April abgesagt

Theaterdiscounter: Absage aller Vorstellungen bis 19. April

Volksbühne Berlin: Absage aller Veranstaltungen bis zum 19. April

 

 

Brandenburg

Cottbus

Staatstheater Cottbus: Absage aller Veranstaltungen bis zum 19. April einschließlich

Potsdam

Hans Otto Theater: Einstellung des Spielbetriebs bis zum 19. April

Schwedt

Uckermärkische Bühnen Schwedt: Einstellung des Spielbetriebs bis zum 19. April

Senftenberg

Neue Bühne Senftenberg: Eistellung des Spielbetriebs bis zum 31. März

 

 

Bremen

Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besucher*innen sind verboten.

Bremen

Theater Bremen: Einstellung des Spielbetriebs bis zum 26. März

Bremerhaven

Stadttheater Bremerhaven: einstellung des SPielbetriebs bis zum 14. April

 

 

Hamburg

Hamburg untersagt grundsätzlich alle öffentlichen Veranstaltungen mit Ausnahme von Wochenmärkten unter freiem Himmel. Private Veranstaltungen unter 100 Personen bleiben bislang zulässig. (16.3.2020)

Altonaer Theater: Spielbetrieb bis auf weiteres eingestellt

Deutsches Schauspielhaus: Einstellung des Spielbetriebs bis zum 30. April

Elbphilharmonie: Einstellung des Spielbetriebs bis zum 30. April

Hamburger Kammerspiele: Spielbetrieb bis auf weiteres eingestellt

Hamburgische Staatsoper: Einstellung des Spielbetriebs bis zum 30. April

Harburger Theater: Spielbetrieb bis auf weiteres eingestellt

Kampnagel: Einstellung des Spielbetriebs bis zum 30. April

Laeiszhalle: Einstellung des Spielbetriebs bis zum 30. April

St. Pauli Theater: Spielbetrieb bis auf weiteres eingestellt

Thalia Theater: Einstellung des Spielbetriebs bis zum 30. April

Theater Haus im Park in Bergedorf: Spielbetrieb bis auf weiteres eingestellt

Theater Unikate Gilla Cremer: Spielbetrieb bis auf weiteres eingestellt

 

 

Hessen

Darmstadt

Staatstheater Darmstadt: Unterbrechung des Spielbetriebs bis voraussichtlich zum 19. April

Frankfurt

Frankfurt LAB: Einstellung des Spielbetriebs bis auf weiteres

Künstlerhaus Mousonturm: Einstellung des Spielbetriebs bis auf weiteres

Schauspiel Frankfurt: Einstellung des Spielbetriebs bis zum 19. April

Gießen

Stadttheater gießen: Der Spielbetrieb ist bis zum 19. April unterbrochen

Kassel

Staatstheater Kassel: : Einstellung des Spielbetriebs bis auf weiteres

Marburg

Hessisches Landestheater Marburg: Einstellung des Spielbetriebes voraussichtlich bis  19. April

Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden: Einstellung des Spielbetriebs bis zum 19. April

 

 

Mecklenburg-Vorpommern

Anklam

Vorpommersche Landesbühne: Alle Vorstellungen abgesagt bis zum 19. April

Greifswald, Stralsund, Putbus

Theater Vorpommern:  geschlossen bis vorerst 29. März 

Neubrandenburg - Neustrelitz

Theater und Orchester Neubrandenburg/ Neustrelitz: keine Vorstellungen bis zum 19. April

Absage der Sommerproduktionen, das betrifft das Sommerspektakel im Schauspielhaus Neubrandenburg und die Festspiele im Schlossgarten Neustrelitz

Rostock

Volkstheater Rostock: Absage aller Veranstaltungen bis zum 20. April

Schwerin

Mecklenburgisches Staatstheater: keine Veranstaltungenbis zum 20. April

 

 

Niedersachsen

Braunschweig

Staatstheater Braunschweig: Einstellung des Spielbetriebs bis 14. April 2020

LOT-Theater: Einstellung des Spielbetriebs bis zum 14. April 2020

Göttingen

Deutsches Theater Göttingen: Einstellung des Spielbetriebs ab dem 14. März 2020

Junges Theater Göttingen: Bis auf weiteres ist der Spielbetrieb eingestellt

Hannover

Staatstheater Hannover: Einstellung des Spielbetriebs ab dem 13. März.

Hildesheim

Theater für Niedersachsen: keine Vorstellungen bis 19. April

Lüneburg

Theater Lüneburg: Absage aller Vorstellungen bis 31. März 2020

Oldenburg

Staatstheater Oldenburg: Einstellung des Spielbetriebs vorläufig bis zum 16. April

Osnabrück

Theater Osnabrück: Einstellung des Spielbetriebs bis zum 30. April

 

 

Nordrhein-Westfalen

Bielefeld

Theater Bielefeld: Einstellung des Vorstellungsbetrieb bis zum 30. April

Bonn

Theater Bonn: Bis zunächst 19. März Absage aller eigenen Vorstellungen.

Bochum

Schauspielhaus Bochum: keine Veranstaltungen bis einschließlich 19. April

Castrop-Rauxel

Westfälisches Landestheater: Einstellung des Spielbetriebs bis einschließlich 1. Mai ein

Detmold

Landestheater Detmold: Vorstellngen fallen bis zum 13. April aus

Dinslaken

Burghofbühne Dinslaken: Keine Vorstellungen bis zum 2. Mai

Dortmund

Theater Dortmund: Alle Vorstellungen  bis einschließlich 15. April abgesagt.

Düsseldorf

Schauspielhaus, Oper und Tonhalle: Spielbetriebe setzen ihren Betrieb bis zum 2. April aus.

FFT: Keine öffentlichen Veranstaltungen bis 19. April

Essen

Theater und Philharmonie Essen: Einstellung des Spielbetriebs bis zum 19. April; Absage der nächsten April-Premieren "Die Marquise von O…" und "Die Rundköpfe und die Spitzköpfe oder Reich und reich gesellt sich gern" wegen Probenverbot

PACT Zollverein: Alle Veranstaltungen im März sind abgesagt

Gütersloh

Theater Gütersloh: Absage aller Veranstaltungen bis zum 30. April.

Köln

Schauspiel Köln: kein Spielbetrieb bis zum 10. April

Comedia: Geschlossen bis zum 10. April

Volksbühne am Rudolfplatz: keine Veranstaltungen bis 19. April

Mülheim an der Ruhr

Ringlokschuppen: Absage aller Veranstaltungen bis einschließlich 14. März

Theater an der Ruhr: Absage aller Vorstellungen bis einschließlich 15. März.

Münster

Theater Münster: bis zum 19. April geschlossen

Wolfgang Borchert Theater: keine Vorstellungen bis 13. April einschließlich

Neuss

Rheinisches Landestheater: Der Spielbetrieb ist bis zum 19. April ausgesetzt

Paderborn

Theater Paderborn – Westfälische Kammerspiele:Einstellung des Spielbetriebs bis zum 19. April

Wuppertal

Wuppertaler Bühnen und Tanztheater Wuppertal Pina Bausch: Einstellung des Spielbetriebs bis auf weiteres

 

 

Rheinland-Pfalz

Kaiserslautern

Pfalztheater Kaiserslautern: Absage aller Vorstellungen bis zum 20. April

Koblenz

Theater Koblenz: Absage aller Vorstellungen bis 20. April

Mainz

Staatstheater Mainz: Einstellung des Spielbetriebs bis auf Weiteres

Trier

Theater Trier: Einstellung des Spielbetriebs bis einschließlich 20. April

 


Saarland

Saarbrücken

Saarländisches Staatstheater: Einstellung des Spielbetriebs bis zum 20. April

 

 

Sachsen

Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besucher*innen sind verboten.

Chemnitz

Theater Chemnitz: stellt den Spielbetrieb bis 13. April ein

Dresden

Staatsoper Dresden: Alle Veranstaltungen abgesagt bis zum 19. April

Staatsschauspiel Dresden:  Alle Veranstaltungen abgesagt bis zum 19. April

Staatsoperette Dresden: Alle Veranstaltungen abgesagt bis zum 19. April

Thater der Jungen Generation: Alle Veranstaltungen abgesagt bis zum 19. April

Hellerau: Alle Veranstaltungen abgesagt bis zum 19. April

Freiberg - Döbeln

Mittelsächsisches Theater Freiberg-Döbeln: Absage aller Vorstellungen bis zum 19. April

Görlitz-Zittau

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau: stellt bis auf Weiteres den Spielbetrieb ein. (14.3.2020)

Leipzig

Eigenbetriebe Kultur der Stadt Leipzig (Gewandhaus zu Leipzig, Oper Leipzig, Schauspiel Leipzig, Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach", Theater der Jungen Welt) bleiben bis einschließlich 20. April geschlossen
Cammerspiele Leipzig: Schließung bis zum 19. April

Plauen - Zwickau

Theater Plauen-Zwickau: Absage aller Vorstellungen bis zum 19. April

Radebeul

Landesbühne Sachsen: Absage aller Veranstaltungen bis 20. April

 

 

Sachsen-Anhalt

Dessau

Anhaltisches Theater Dessau: Einstellung des Vorstellungsbetrieb bis einschließlich 27. März 2020

Eisleben

Theater Eisleben: Einstellung des Spielbetriebs bis auf weiteres

Halle

Theater, Oper und Orchester Halle: Spielbetrieb bis Freitag, 27. März abgesagt

Magdeburg

Theater Magedeburg: Einstellung des Spielbetrieb bis auf weiteres, mindestens aber bis zum 17. April

Naumburg

Theater Naumburg: Keine Vorstellungen bis 16. April

Stendal

Theater der Altmark: Keine Vorstellungen bis 19. April

 

Schleswig-Holstein

Das Gesundheitsministerium hat ab sofort ein Verbot von öffentlichen Veranstaltungen an staatlichen Hochschulen, Theatern, Opernhäusern und Museen erlassen. Großveranstaltungen ab 1.000 Personen sind generell verboten. Dies gelte bis 19. April. (13. 3. 2020)

Kiel

Staatstheater Kiel: Absage aller Veranstaltungen bis zum 19. April. (12.3.2020)

Lübeck

Theater Lübeck: Absage aller Veranstaltungen bis 19. April

Rendsburg

Schleswig-Holsteinisches Landestheater: Absage aller Veranstaltungen bis zum 19. April

 

Thüringen

Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besucher*innen sind verboten.

Altenburg / Gera

Theater Altenburg Gera: Der Spielbetrieb ist bis einschließlich 10. April eingestellt

Erfurt

Theater Erfurt: Schließung bis zum 10. April

Eisenach

Theater Eisenach: Schließung bis zum 31. März

Jena

Theaterhaus Jena: Einstellung des Spielbetriebs bis mindestens 19. April

Meiningen

Meininger Staatstheater: alle Veranstaltungen bis 19. April sind abgesagt.

Rudolstadt

Theater Rudolstadt: Schließung des Thüringer Landestheaters bis zum 27. März.

Weimar

Deutsches Nationaltheater Weimar: Einstellung des Spielbetriebs bis zum 19. April

 

Liechtenstein

Vaduz

TAK Liechtenstein: Absage aller Vorstellungen bis Sonntag, den 19. April 2020 ab.

 

Luxembourg

Luxembourg

Théâtres de la Ville (Grand Théâtre, Théâtre des Capucins): Absage aller Vorstellungen bis Ende März

 

Belgien

Gent

NT Gent: Absage aller Vorstellungen bis zum 29. April

 

Frankreich

Strassbourg

Maillon, Theater der Stadt Strassburg – Europäische Bühne: Absage aller Vorstellungen bis auf weiteres.

 

Italien

Bozen

Vereinigte Bühnen Bozen: Keine Vorstellungen bis 3. April

 

(Die Redaktion)

 

Mehr zu den Folgen der Corona-Epidemie:

 

 

Presseschau

EIne Übersicht über Berliner Institutionen bieten Berliner Bühnen und Der Tagesspiegel.

Überregional und international schaut u.a. die Süddeutsche Zeitung auf die Corona-Maßnahmen von Kulturinstitutionen: Theatern, Konzertsälen, Museen.

Kommentare

Kommentare  
#1 Corona: StreamsTheater trotz Corona 2020-03-11 11:34
Bald sind alle Theater dicht und alle sitzen zu Hause und gucken Netflix.
Mega, wenn nachtkritik Videos und Streams hätte. Könnt Ihr nicht was machen, Corona!
#2 Corona: NRW-Ergänzungen MusiktheaterAktueller 2020-03-11 20:16
Deutsche Oper am Rhein spielt vor reduzierter Zuschaueranzahl, Musiktheater im Revier ist geschlossen, ... was geht in NRW noch so?
#3 Corona: Perfider TrickAltobelli 2020-03-11 22:00
Was für ein perfider Trick in Hannovers Staatsoper den 3. Rang zu schließen damit es nur 999 Sitzplätze gibt.
#4 Corona: unverantwortlichCourlis 2020-03-12 07:49
Ich halte es für unverantwortlich, dass von behördlicher Seite nicht längst alle Veranstaltungen untersagt werden. Das jetzige Verhalten von Ländern wie Hessen befeuert eine weitere Verbreitung des Virus.
#5 Corona: LivestreamReiner Schmedemann 2020-03-12 09:55
Die Elphie und das Theater Ulm hat
schon Livestreamerfahrung.
In digitalen Zeiten bieten sich
neue Wege an. Alternativen zu Netflix.
#6 Corona: Berliner EnsembleStefan 2020-03-12 10:53
Berliner Ensemble ist DAS größere Theater Berlins, das es nur für notwendig hält, den 2. Rang um einige Plätze zu schließen. Da geht Wirtschaftlichkeit vor Menschenverstand, Herr Reeses Stuhl könnte wackeln, wenn der 1. Coronafall an seinem Haus auftritt.
#7 Corona: StreamsTheater trotz Corona 2020-03-12 12:02
Habt Ihr gelesen, was Christopher Rüping auf Twitter schreibt? Neue Formen für Streams entwickeln und dann können wir die vorstellungsfreie Zeit überbrücken und nicht verdursten.
#8 Corona: unverantwortlich Miss Börlin 2020-03-12 12:52
Die Menschen, die jetzt noch ins Theater oder zu Veranstaltungen mit mehr als 100 Menschen gehen, sind doch selbständig und eben unverantwortlich blöd. Man hoffte doch, dass die Theater einfach ohnehin nicht besucht werden, da Menschen cleverer sind als Marktwirtschaft und einsehen, dass es nicht um das persönliche Risiko geht, sondern um das aufhalten eines Zusammenbruchs unserer Gesundheitswesens.
#9 Corona: Absagen!Cordona 2020-03-12 13:06
Warum einige Häuser noch waren kann ich nicht verstehen. Die Lage ist doch klar. Corona wird sich ausbreiten, da kann eine Vorstellung mit 500 Menschen doch genauso wenig dran ändern wie eine mit 50. Im Gegenteil: sitze ich in einem Studio oder einer kleinen Bühne mit 40 Leuten, braucht es nur eine(r) zu haben und schon hat man einen Kreis von 100-200 Leuten, der wiederrum beobachtet werden muss. Die Zahl 1000 ist eine völlige Willkür. Der DFB überlegt, die Saison abzusagen, die EM möglicherweise verschoben, die NBA pausiert und und und. Es geht hier nicht um Panikmache, sondern darum sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen und eine muss lauten: Schliesst die Theater, JETZT.
#10 Corona: Absagen UpdateNiederbayer 2020-03-12 13:48
Mittlerweile haben auch das Landestheater Niederbayern und das Theater an der Rott den Spielbetrieb bis 19.4.2020 eingestellt.
www.pnp.de/nachrichten/kultur/Die-ostbayerischen-Buehnen-muessen-schliessen-3632404.html
#11 Corona: ärgerlichSich Fragender 2020-03-12 14:12
Ich finde es auch wirklich seltsam, dass viele Theater offenbar das Prinzip der Verbreitung des Virus nicht verstanden haben...

Ob spielen oder nicht spielen: was mich da aber richtig ärgert, sind Häsuer wie das Staatstheater Braunschweig, das weder auf seiner Homepage noch auf Facebook irgendeinen Verweis darauf gibt, wie sie mit der Lage umgehen und Besucher informieren oder vorwarnen, wie es andere Häuser, die weiter spielen wenigstens tun.
#12 Corona: HalleStefan 2020-03-12 14:22
In Halle/Saale sind bis einschließlich 27.03. alle Vorstellungen der Bühnen Halle - also Oper, neues theater, thalia Theater Halle, Puppentheater, Staatskapelle- abgesagt.
#13 Corona: völlig überzogenStimme der Vernunft 2020-03-12 15:28
Bürgerinnen und Bürger sollten selbst entscheiden, inwieweit sie am öffentlichen Leben teilnehmen. Gerade auf den Theaterbesuch verzichtet man doch als erstes, wenn man Krankheitsverdacht hat. Solange der ÖPNV weiterläuft und die Schulen offen bleiben, ist es völlig überzogen, pauschal alle Veranstaltungen von Theatern zu untersagen. Ein heftiger Eingriff in die Kunstfreiheit. Zumal überhaupt keine gesicherten Erkenntnisse darüber vorliegen, wie effektiv sich das Virus in einem Zuschauersaal verbreiten würde, sollte es ein Zuschauer haben.
#14 Corona: Abwarten und Tee trinkenkolja 2020-03-12 16:05
#13

"Zumal überhaupt keine gesicherten Erkenntnisse darüber vorliegen, wie effektiv sich das Virus in einem Zuschauersaal verbreiten würde, sollte es ein Zuschauer haben."

Eben!

Würden Sie etwas trinken, von dem Sie nicht wissen, ob es giftig oder ungiftig ist? Oder würden Sie Expert*innen bitten, das für Sie zu testen und derweil irgendwo entspannt rumlümmeln bis Sie das Ergebnis mitgeteilt bekommen?
#15 Corona: SpectyouStreamen 2020-03-12 16:14
Zu den Streaming-Ideen: Vielleicht könnte man sich u.a. mit den Verantwortlichen von

www.spectyou.com

kurz schließen?
#16 Corona: Totenstanz spielenH. P. 2020-03-12 19:05
Alle Theater vorerst schließen,
oder überall "Totentanz" spielen.
Die Lage ist ernst (schon "todernst" ?)
Man kann nur hoffen dass alles einigermaßen überstanden wird.
#17 Corona: Regress und AusgleichWarum 2020-03-12 19:28
Ohne klare Ansage der (Kommunal-)Politik bzw. der zuständigen Behörden wollen Häuser, die noch zögern das Risiko vielleicht nicht eingehen, hinterher - wenn es um Regress und Ausgleich geht - zynisch auf "eigene Entscheidung" verwiesen zu werden?
#18 Corona: die Zeit nutzenHospitanz 2020-03-13 13:56
Das beste aus der Nachtkritiken-Zwangspause machen: Theoretische Ansätze diskutieren, Perspektiven zur Sprache bringen, die außen vor blieben in den zurückliegend angeschobenen Diskursen, Stücktexte veröffentlichen und zur theaterfachlichen Diskussion stellen.
#17: Das ist nicht nur vielleicht, sondern ganz bestimmt so. Und die Gesundheitsämter zögern selbstverständlich auch eindeutige Quarantänen auszusprechen, weil der Regress sonst eindeutig rechtens an ihnen hängenbleibt. Ein im wahrsten Sinne ungesunder Kreislauf in einer durchprivatisierten Gesellschaftsökonomie, die noch immer vollmundig von strukturell angelegten Solidargemeinschaften spricht, obwohl diese längst mit politischem Willen zerstört wurden...
Ein zu mehr als 50% privatisiertes Gesundheitswesen, Bildungswesen, Forschung, Verkehrswesen, Wohnungswesen, Post- und Fernmeldewesen zerstört jedes rechtsichere Verbindlichkeit des Staates gegenüber der Bevölkerung, die ihn schließlich zu ihrer existenziellen Sicherung finanziert.
#19 Corona: Gedanken übers Immer-geöffnetmartin baucks 2020-03-14 07:10
Florenz ist menschenleer, geschlossen. Es scheint so, als ob nicht ein paar Menschen krank wären, infiziert, sondern eine ganze Welt. Das erste mal zeigt ein weltumspannender Vorgang sein Gesicht, ganz still. Es ist die Ruhe am Morgen danach, die einige Wochen dauern könnte. Wer bestimmt ihr Ende? Selbst die Regierenden lassen sich von ihr beherrschen. Irgendwo bunkern ein paar Leute Waren. Andere nehmen sich vor wieder Bücher zu lesen. Wieder andere streamen die leeren Zuschauerränge und spielen weiter vor ihnen, dem abwesenden Publikum, das nun zuhause am Monitor verharrt, abwartend, ruhig, glücklich oder gehässig. Aus den Kassen fließt das Geld ins Leere. So hatte man sich das Ende, welches keines ist, nicht vorgestellt. Es gibt hemmungslosen staatlichen Kredit auf alle Unternehmen ab zwei Millionen Jahresumsatz aufwärts. Darunter ist keiner würdig. Erst retten wir die Großen und die Banken. Milliarden stehen bereit. Danach verteilen wir die Krumen an die Bedürftigen. Es muss weiter gehen. Der Lappen muss hoch, auch wenn in der Elbphilharmonie und in den Stadien niemand mehr sitzt. Auch ich arbeite weiter. Ich habe Pläne. Für mich ändert sich kaum etwas. Autoren arbeiten von zu Hause aus, schon immer, traditionell. Es gibt ein Problem damit eine neue Software auf meinen Computer zu laden. Ansonsten bereite ich eine gemalte Welt mit Text vor. Es fehlt nur noch die Tonspur mit Musik und Sprache vom Band. Wenn alles fertig ist, verschicke ich es an den Dramaturgen eines leeren Theater. Dann können wir uns gemeinsam eine Aufführung vorstellen, insgeheim. Jetzt dürfte eigentlich nichts mehr schief gehen, denn es kommt ja eh keiner, nicht einmal mehr die Kritiker. Endlich Ruhe. Keine Angst mehr vor dem Scheitern. Schaut ja niemand zu, außer der Dramaturg und ich und vielleicht ein naher Verwandter. Endlich frei sein. Von zuhause aus hört man weder den Applaus noch die Buhrufe. Keiner verlässt den Saal. Endlich dürfen wir alles ausprobieren. Auch den Aufstand. Denn er findet bequem auf dem Sofa statt. Warum auch nicht? Die Kinder sitzen auf dem Schoß und quengeln. Sie wollen raus. Man soll die Alten nicht mehr besuchen. Sie sind die Risikogruppe. Davon wissen die Kinder nichts. Am Ende überlebt vielleicht die Zielgruppe. Wer weiß das schon? Noch ist es früh am morgen. Wen wird es tatsächlich treffen? Vielleicht auch die Erschöpften, die noch weniger Widerstand haben als die Alten. Draußen singen die Vögel wie immer ihr Lied. Rab rab. Es geht mir gut. Gleich gibt es Kaffee und aufgebackte Brötchen mit Ei. Ich muss noch die Küche und das Bad reinigen. Aber das hat Zeit. Zuerst möchte ich nach dem Frühstück wieder arbeiten. Es gibt soviel zu tun. Es nimmt kein Ende. An Sterben ist noch nicht zu denken. Draußen, fünf Straßen weiter, eine Regierung, die von alledem nichts ahnt. Es ist Berlin und ich lächle es an. Mir egal, ob heute geschlossen ist. Bei mir ist immer offen.
#20 Corona: kein Spielbetrieb in WuppertalÖlberger 2020-03-14 10:26
Die Wuppertaler Bühnen, sowie das Tanztheater Pina Bausch haben jetzt auch auf weiteres den Spielbetrieb eingestellt (Pressemitteilung vom 13.3.)
#21 Corona: Behördliche Allgemeinverfügung HamburgArkadij Zarthäuser 2020-03-16 19:55
Infolge einer nun ergangenen behördlichen Allgemeinverfügung für Hamburg gilt der Schließungstermin bis zum 30. April nun für sämtliche
Theater, so zum Beispiel auch für das St. Pauli-Theater, so daß jenes "gallische Dorf" im Monatsplan von Nachtkritik, die Premiere von "Gefährliche Liebschaften", nun auch sein "ABGESAGT" verzeichnen kann.
Auch, wenn jetzt scheinbar wieder alle alles wissen, was zu tun war und wann, die Schließungen sind gewiß wohlbegründet, ist es für mich nicht der uninteressanteste Aspekt der Sache, daß zunächst die Reaktionen der Theater auf erste Schließungen, Anordnungen beziehungsweise Empfehlungen keineswegs einhellig ausfiel; gerade in Schleswig-Holstein ging das so. Kiel signalisierte bereits am 12.3. seine Schließung bis zum 19.4., die nun verbindlich ist für alle öffentlich-rechtlichen SH-Bühnen (siehe Landesleiste oben), das Landestheater SH hielt sich, soweit ich es wahrnahm, bis zur allgemeinen Verfügung am 13.3. bedeckt, und Lübeck spielte mit dem Gedanken, nur bestimmte Aufführungen abzusagen, was so ein wenig nach einer Anlehnung an "sichere Herkunftsländer" sich las in den Landesgazetten; wohlmöglich
ist da durch die schnelle einheitliche Lösung auch ein wenig "Flurschaden" verhindert worden, und auch in Hamburg wäre ohne die jetzige Verfügung wohl noch mehr über die Bühne gegangen, auch dem ließe sich nachspüren: vielleicht auch die "Gefährlichen Liebschaften" ? Hätte nachtkritik de. die Nachtkritikerin, den Nachtkritiker selbst entscheiden lassen, ob sie/ er da hingeht -schließlich hätte im Monatsplan ja auch stehen können statt "ABGESAGT", was noch offen stand, "WIR GEHEN DA NICHT HIN"- ??
Die Idee mit dem Nichtzurückfordern beispielsweise meines Geldes für die Karte zur "Coolhaze"-Premiere am 14.3. finde ich sehr gut, und ich werde ihr nachkommen; dazu werde ich, da ich nichts online abwickele, wohl zum Kartenbüro des Deutschen Schauspielhauses gehen müssen (?), damit diese Karte dann nicht automatisch auf den Premierentermin irgendwann umgebucht wird, sondern wirklich verfällt, als hätte ich "Coolhaze" gesehen. Heute wollte ich ja zur Derniere von Kleists "Zerbrochen Krug" (gestern wäre übrigens "Stadt der Blinden" gelaufen, was plötzlich auf ein ganz anderes Umfeld träfe ... als seinerzeit zur Premiere)- und zwar nach einem Landgerichrsbesuch, quasi einen "ganzen Gerichtstag" über mich ergehen lassend; es kam weder zum "Zerbrochenen Krug" noch zum Landgerichtsbesuch, da dort die nicht direkt beteiligten öffentlichen Nur-Prozeßbesucher dringend aufgefordert, nein, gebeten wurden, Abstand von einem Prozeßbesuch zu nehmen. Dieser Bitte bin ich zwar nachgekommen, finde allerdings schon bedenklich, daß eine Angeklagte bzw. ein Angeklagter unter Unschuldsvermutung offenbar einem gesundheitlichen Risiko und einer anderen Öffentlichkeit ausgesetzt werden kann und das alles noch rechtens sein soll, nun ja, das mag nicht auf diese Theaterseite gehören (??). Herzliche Grüße von der Geister-Reepernahn !!
#22 Corona: Hilfe!Nun denn 2020-03-16 21:33
Das ist alles so krass... un wird uns noch so viele länger verfolgen
#23 Corona: in die Un-KulturHospitanz 2020-03-17 09:59
Ja, darauf warte ich schon seit Tagen, der nächste Schritt in die staatlich gestützte Un-Kultur: Wir brauchen ein ganz anderes Theater!, nämlich ein Quaratäne-Theater!, ein rein digitales! Google und Mister Zuckerberg wollten schon immer unser bester Freund sein, wie Bill Gates eigentlich nur schon immer der beste Freund der WHO! - Auch eine digitalisierte Regierung brauchen wir eigentlich nur: Trifft sich ansteckungsfrei per Konferenz-Chat und verordnet neue Notstandsgesetze, ganz einfach: Keine Proteste mehr gegen die nicht stattfindende Klima-Politik der Regierung, keine Versammlungen gegen den Missbrauch von Wohnimmobilien zu im Sekundentakt hin- und hergeschobenen steuerbefreiungsbegünstigten Aktiengeschäften, keine Aufregung mehr wegen der unsäglich aggressiv gewordenen deutschen Außenpolitik -alles supi für Mutti, Steinmeier, Macron und Co.KG. Keine lästigen Gelbwesten, die man mit verbotenen Polizei-Waffen beschießt, wofür man international droht geächtet zu werden, kein Generalstreik gegen demokratisch äußerst fragwürdig durchgesetzte Präsidialbeschlüsse das Rentensystem betreffend, keine lästigen überaus rational und sachkundig formulierenden Kids auf irgendwelchen Freitags-Demos mehr, keine Vielen und keine WirsinddasVolk-Gröler, die auf irgendwelchen - nicht mehr sichtbaren, aber dennoch nahezu weiter eisernvorhangsähnlichen Mauern den Specht spielen, der irgendwie nicht gut ist für das System Merz und Co. ... Jungs und Mädels, sagt es schon mal euren Lobbyisten: Ihr habt meiner Schätzung nach vier Wochen für euer "Kriegs-Spiel" gegen einen "unsichtbaren" Feind - danach wird der sehr vermutlich sichtbarer - und zwar garantiert für b e i d e Seiten des ökonomischen Limes, der unsere Demokratien fast schon zerstört hat... (Nein, nein, liebe Schäflein, hier is nicht Orban, der böse, hier ist Corona, das alternativlos Böse und wirhierPolitik retten nur das Volk vor sich! - weil wir nämmich die Guten sind- rauterautewirschaffendas)
#24 Corona: das Denken überprüfenwir 2020-03-17 12:06
mich erschreckt, dass die kulturlandschaft in dieser krise am meisten durch die forderungen nach geld in erscheinung tritt.
gibt es nichts wichtigeres, mit dem wir sichtbar werden wollen?
müssen wir uns an vater staat wenden, so wie es jedes unternehmen tut, um unser überleben zu sichern?
können wir nicht untereinander solidarisch sein, etats für bühnen- und kostümbilder von großen staatstheatern und opernhäuser unter freischaffenden künster*innen aufteilen, deren überleben ungesichert ist?
warum ist das nicht denkbar?
ist das denken in alle richtungen nicht unsere aufgabe?
mit verschwendung von empathie und solidarität erscheinen und nicht mit dem kleingeistigen zetern um ein stück vom großen kuchen, den olaf scholz so generös aus der vorratskammer der schwarzen null hervorzaubert?
welche aufgabe hat die kunst, als dass sie in zeiten tiefer verunsicherung, zerbrechlichkeit offenlegt?
lasst uns über moral diskutieren, die uns im rausch der letzten jahre anhandengekommen ist, ein mangel der sich nun so schmerzlich offenbart!
#25 Corona: Weiterproben?Franziska 2020-03-17 22:00
Ich finde keine andere Kategorie, deshalb stelle ich hier meine Frage: Gibt es noch andere Theater, an denen zur Zeit Proben weiter stattfinden? Ich fühle mich extrem unsicher dabei und werde von der Leitung wegen der geringen Fallzahlen in unserer Region wegen meiner Angst nicht Ernst genommen. Was kann ich tun, ohne arbeitsrechtlich Schwierigkeiten zu bekommen und trotzdem mich und andere zu schützen?
#26 Corona-Reaktionen: weiter probierenCorona 2020-03-18 10:39
Ja, auch in Rostock wird noch probiert, zumindest im Schauspiel...ganz schlechtes Gefühl dabei!!
#27 Corona-Reaktionen: MotivD. Rust 2020-03-18 11:24
Kyrill Serebrennikov hat bewiesen: man kann auch anders als ganz direkt in einem Raum proben.
Freilich wird es im Ergebnis Abstriche geben, die man als KünstlerIn nicht hinnehmen kann. Was aber an Reiz bleibt auch im Ergebnis verbleibt: der überflüssige Umstand der Probenarbeit spielt/zeigt sich mit!

Was wir daraus lernen können: Was ein Episches Theater ist, ohne Brechts mitunter furchtbar verquasten Ausführungen dazu für bare Münze nehmen zu müssen oder ernster als es dem Epischen Theater guttut. Das Epische Theater folgt seinem ausgewählten Narrativ dadurch, dass es das Erzählen der Erzählung mit-sichtbar macht. Und es ist genau dann ein gelungenes Episches Theater, wenn dies mit großer Eleganz, nahezu unmerklich, geschieht.
Dann kann dieses Mit-Erzählen vom Erzählen einer Erzählung als etwas sehr Schönes wahrgenommen werden.

Voraussetzung dafür ist m.E., dass es auch für das Sichtbarmachen der Erzählung vom Erzählen einer Erzählung ein Handlungs-MOTIV braucht.
Gefangenschaft - JEDE Art Gefangenschaft - von KünstlerInnen ist ein solches Motiv.
Es kommt vielleicht darauf an, andere solche Handlungs-Motive zu finden.
Oder andere Arten von Gefangenschaft von KünstlerInnen als die, in der sich Serebrennikov u.a. befinden.

Ich denke, dass man ganz wunderbar ohne physisches Zusammentreffen mit anderen proben kann! Man kann zum Beispiel Proben erfinden. Man kann Proben zu erfundenen, ungespielten Stücken erfinden. Man kann Theater und Menschenfiguren erfinden, in denen und mit denen solche Stücke wegen der best-möglichen Ergebnisse (um die es einen als DramatikerIn selbstverständlich geht!!!) bei physischem Zusammentreffen geprobt werden könnten.
Das ist alles überhaupt kein Problem, mach ich seit gut zwei Jahrzehnten!
Und das vollkommen ohne Corvid-Pandemie!- wenn auch mit dem ein oder anderen überstandenen Virus gewiss nur edelster trojanischer Abkunft...

Liebe unbekannte Franziska #25: Wenn Sie unsicher sind und ein ungutes Gefühl beim Proben haben, sollten Sie nicht proben gehen. Sie können dann gar nicht so proben wie es für Theater nötig ist. Weil alles, was Sie aus sich holen müssten für ihre Figur/Rolle/Performance dann überlagert ist von ihrer persönlichen Verunsicherung und Angst. Und auch von der enttäuschenden Entwürdigung dadurch, dass ihre Angst und Verunsicherung und Enttäuschung von ihrem Arbeitgeber nicht ernstgenommen wird.
Und dann gibt es für Ihr Theater nur zwei Möglichkeiten: Es ändert sofort seinen Spielplan und macht ein Stück über Angst und Verunsicherung und Enttäuschung von SchauspielerInnen, um ihre Ressourcen als Schauspielerin weiter abzurufen.
Oder die Leitung des Hauses tritt am besten zurück, wenn sie nicht weiß, dass man aus SchauspielerInnen nur herausholen kann, was gerade in ihnen ist und dies einzig und allein der Ernst des Theaters ist. Wenn die kein ernst-haftes Theater wollen, solln sie zu Hause fürs private Weihnachtsmärchen unterm deutschen Tannenbaum proben und es Leuten überlassen, die diesen Ernst in Bezug auf Theater mitbringen.
#28 Corona-Reaktionen: bleibt gesund!ina 2020-03-18 11:44
oh, eigentlich würd ich ganz gern noch probieren, aber wahrscheinlich ginge es mir dann ebenso wie dir #26 - bei uns sind es die Träger die gemeinsam mit der Theaterleitung nach dem Wochenende den endgültigen Schlussstrich gezogen haben - natürlich auch wegen der Verordnungen des Bundeslands
#29 Corona-Reaktionen: Hinweisundsoweiter 2020-03-18 12:03
...weil ihr gerade sammelt mit Ideen für Online Kultur.
immer verfügbar
www.ubu.com
Umfangreiches Archiv "UbuWeb" mit Videos zu z.B. Performance, Tanz, Videokunst; aber auch Essays, Soundfiles, Poesie etc.
#30 Corona-Reaktionen: UnverantwortlichMV - er 2020-03-18 12:34
Weiter zu proben, ist meiner Meinung nach einfach Irrsinn, ist unverantwortlich und verantwortungslos. Auch für Künstler gilt ein Mindestabstand zwischen Personen von 2 Metern, soziale Kontakte sind zu vermeiden und auch Menschenansammlungen.
Ich fasse es nicht, dachte Proben sind quasi längst verboten.
Wir wissen alle nicht, was wir in uns tragen, und obwohl symptomlos weitergeben könnten.
#31 Coronavirus: Weitermachen?Markus 2020-03-18 19:54
Ich arbeite an einem großen Theater in München und seit Montag ist auch der Probenbetrieb eingestellt worden, mit dem Hinweis, dass der Rest des Theaters weiter arbeiten darf. Nun meine Frage an Kolleginnen und Kollegen von anderen Theatern: wie ist es bei Euch? Müssen die Werkstätten, Verwaltung,... auch weiter arbeiten? Würde mich über Euer Feedback freuen.
#32 Coronavirus: LinkKristiane 2020-03-18 20:39
Ein toller on demand, der die Zeit zu verkürzen und genießen hilft!
www.muenchner-kammerspiele.de/

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#33 Corona-Reaktionen: Probenbetrieb abgesagtDer Dispot 2020-03-19 10:47
@#31 Bei uns sind seit Montag die Proben für diese Woche abgesagt. Heute/morgen wird entschieden wie es nächste Woche weitergeht.
Die technischen Abteilungen und die Werkstätten sind seit gestern zu Hause, vorher wurden Überstunden abgebaut, und werden kotaktiert, wenn die Arbeit wieder aufgenommen werden kann.
Verwaltung, Pforte, Marketing und KBB arbeitet noch, aber zeitlich eingeschränkt.
#34 Corona-Reaktionen: Das VirusH. P. 2020-03-19 11:19
Chor-roh-Nah (wie nah ist das Virus?)
Haben wir einen Virus-Salat (schon ganz nah?)
Diese Anwesenheit und nicht Ab-Wesenheit im echten Raum.
Abwesend möchte nun keiner werden.
Es gibt aber immer welche, die gerne abwesend sein möchten:
Am Ende angekommen. Aus Lebensüberdruss ist da die Sehnsucht
nach einer Abwesenheit. - Noch aber sind wir nicht in Jean-Paul Sartres
"Geschlossene Gesellschaft" (da wird im Stück von der schönen reichen
Estelle die Toten (sie selber ist eine solche) lieber als "Abwesende"
genannt.) - Aber einige (vielleicht mehr als man glaubt) sind in einer
solchen, oder einer ähnlichen Gesellschaft (die Hölle, das sind die Anderen!).
Mein unbürgerliches Aussteiger-Leben findet jetzt wieder mehr (beinahe täglich) auf den seltsam veränderten Wegen und Straßen statt, da doch
nur wenige Fußgänger dort unterwegs sind. (Es waren jetzt eine Reihe sehr
schöner Frühlings-Sonnentage (im Gegensatz zur allgemeinen Situation) in
dieser Gegend.)
Es ist nicht unangenehm mit seinem echten (nicht zu alt gewordenen) Körper in einem echten urbanen Raum umherzuwandern, der durch die
androhende Gefahr ein ganz anderer (Film) geworden ist.
Die Welt hat sich verändert und wird sich noch mehr verändern.
Und die Zukunft?: Vielleicht etwa gar eine schöne neue Welt?
Das hat man in der zweiten Hälfte des 2O. Jahrhunderts schon mehr als einmal geglaubt - vielleicht dieses Mal?
Und dann der Alltag wieder, die Arbeitsroutine und so weiter . . .
Man vergisst Krisenzeiten gerne schnell . . . "Wir sind noch einmal
davongekommen!" (Th. Wilder) - Da fällt mir jetzt Oktoberklub ein:
"Was wollen wir trinken" (auf diesen Sieg . . . Dann wieder die Arbeit,
braucht uns alle Mann . . .) - dieses Lied hörte ich über die
(Vor-Korona)Zeiten immer wieder gerne.) - - Unser Bundeskanzler Kurz
sagt aber: "Danach wird die Welt ganz anders aussehen." Das Virus werde
auf lange Sicht Auswirkungen darauf haben, wie "wir miteinander umgehen
und wie wir leben, wie vorsichtig wir sind". Auch die Globalisierung werde hinterfragt werden. (Einwurf: Da bin ich aber sehr neugierig. An all das kann ich nicht so recht glauben. Zu hoffen aber wäre es trotzdem)
Kritik übte der Kanzler am Zusammenhalt der Staaten. "In Europa sieht man, dass die Solidarität, wenn es ernst wird, nicht funktioniert.
(Anmerkung: Das weiß ich schon lange) - das wird auch dazu führen, dass viele Diskussionen nach der Krise stattfinden müssen."

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