Zur Zukunft der Städtischen Bühnen Frankfurt

Frankfurt am Main, 10. Juni 2020. Das Frankfurter Stadtparlament hat im Januar dieses Jahres mit großer Mehrheit den Abriss der Städtischen Bühnen beschlossen. Die Doppelanlage am Willy-Brandt-Platz mit ihrer charakteristischen Glasfassade beherbergt die Oper und das Schauspiel Frankfurt. Der Beschluss ist in Frankfurt weiterhin umstritten, eine Online-Petition für den Erhalt des von Otto Apel projektierten und 1963 eingeweihten Gebäudes liegt aktuell bei 5.700 Unterstützer*innen. Im Mai 2020 wurde das Foyer des Hauses unter Denkmalschutz gestellt.

An diesem Mittwoch lädt die Frankfurter Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig für 19 Uhr zu einer Podiumsdiskussion ins Deutsche Architekturmuseum: Zur Zukunft der Städtischen Bühnen: Standorte und Stadträume. Die Veranstaltung wird auf der Homepage der Stadt Frankfurt und hier auf nachtkritik.de live gestreamt.

Auf dem Podium diskutieren:

Dr. Ina Hartwig
Kulturdezernentin Stadt Frankfurt

Anselm Weber
Intendant Schauspiel Frankfurt

Torsten Becker
Stadtplaner und Vorsitzender des Städtebaubeirats von Frankfurt

Es moderiert Peter Cachola Schmal, Direktor des Deutschen Architekturmuseums.

 

nachtkritik.de begleitet den Livestream mit einem Live-Chat. Der Chat wird von Christian Rakow gehostet. Das Chat-Fenster wird gegen 18.45 Uhr geöffnet.

 

 schauspielhausFFM BirgitHupfeld uDie Frankfurter Doppelanlage mit ihrer endlosen Glasfassade, im Vordergrund das Schauspiel © Birgit Hupfeld


Lesen Sie mehr zur Diskussion um die Städtischen Bühnen Frankfurt:

Frankfurt am Main muss seine Städtischen Bühnen sanieren, es drohen Kosten wie beim Bau der Elbphilharmonie. Wie kann das sein? Ein Überblickstext von Alexander Jürgs

Theaterarchitektur – Wie Kulturimmobilien die Stadträume prägen von Falk Schreiber

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XXXIII – Dirk Pilz fordert bei den Römerberggesprächen in Frankfurt/Main das Ende der selbstverlorenen Betriebsbespiegelung des Theaters Ein Vortrag von Dirk Pilz

 
Kommentar schreiben