Residenz an den Kammerspielen

München, 10. Juli 2020. Der Wettbewerb um den Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik wird neu gestaltet und erweitert. Das geben die Münchner Kammerspiele bekannt, die den Preis mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München und dem Drei Masken Verlag ausschreiben.

Das Theater möchte fürderhin mit dem oder der Preisträger*in über zwei Jahre zusammenarbeiten. Neben dem Gewinnerstück soll "im engen und kontinuierlichen Austausch an den Münchner Kammerspielen ein zweites Schreibprojekt entwickelt und zur Uraufführung gebracht werden", heißt es in der Pressemitteilung des Hauses. "Wir erhoffen uns so neue Impulse für das Nachdenken über die Zusammenarbeit von Autor*innen, Theatern und Verlagen", kommentiert Barbara Mundel, ab der kommenden Spielzeit Intendantin der Kammerspiele, die Neuausrichtung.

Die Nominierten sollen zudem im Vorfeld der Preisvergabe eine zweimonatige Residenz an den Kammerspielen antreten, um im Austausch mit dem Ensemble an Entwürfen für ein neues Schreibvorhaben zu arbeiten. Die Residenzen beinhalten eine Gage über 2000 Euro sowie eine Unterkunft in München. Der Förderpreis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Bis zum 31.10.2020 können sich interessierte Autor*innen bewerben.

(Müncher Kammerspiele / miwo)

 
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