Corona-Auswirkungen abfedern

21. Juli 2020. Der Berliner Senat hat heute auf Vorlage des Kultursenators, Dr. Klaus Lederer, beschlossen, das Soforthilfepaket IV fortzuführen und den Anwendungsbereich auszuweiten. Das teilte die Senatskanzlei in einer Presseaussendung mit. Dabei soll das bestehende Programm um 30 Millionen Euro aufgestockt und der Kreis der Antragsberechtigten erweitert werden.

Das Programm richtet sich nunmehr an kleine und mittlere Unternehmen im Medien- und Kulturbereich mit mindestens zwei Mitarbeitenden, die nicht regelmäßig oder nicht überwiegend öffentlich gefördert werden und besonders hart von der Corona-Krise getroffen sind.

In der gleichen Sitzung wurde ein Stipendienprogramm zur Förderung professioneller Berliner Künstlerinnen und Künstlern sowie Kuratorinnen und Kuratoren mit einem Gesamtvolumen von 18 Millionen Euro beschlossen. Es sollen 2.000 Stipendien in Höhe von je bis zu 9000 Euro monatlich finanziert werden, um die Zielgruppe angesichts andauernder Auswirkungen der Corona-Pandemie in der künstlerischen bzw. kuratorischen Entwicklung und Ausübung ihrer künstlerischen bzw. kuratorischen Praxis zu unterstützen.

Ziel sei es, so die Presseaussendung, die negativen Auswirkungen der Corona-Krise auf Kultur- und Medienbetriebe abzufedern und damit die Schäden für die Gesamtwirtschaft und für den Kultur- und Medienbereich zu begrenzen.

(Senatskanzlei Berlin / sle)

 

 
Kommentar schreiben