Schreimutter

25.-27. Dezember 2020. Das Bilderbuch "Schreimutter" von Jutta Bauer wurde mit dem Deutschen Literaturpreis ausgezeichnet. An der Schauburg, dem Theater für junges Publikum in München, übersetzt die Figuren- und Schauspielerin Helene Schmitt es in ein Objekttheaterstück für alle ab vier Jahren. Wir zeigen die Aufzeichnung von "Schreimutter" vom 25. Dezember, 14 Uhr bis zum 27. Dezember, 14 Uhr im Rahmen unseres nachtkritikstream Kinder- und Jugendtheater Special Festtage.

 

20 NAC Stream Schreimutter Special Instagram

 

Auf der Webseite der Schauburg heißt es über "Schreimutter":

Manchmal schreit selbst die beste Mutter der Welt. Da kann so ein kleiner Pinguin schon mal auseinanderfliegen. Aber die Mutter und Pinguins Füße begeben sich gleich auf den aufregenden Weg, sich wieder zusammenzuraufen. Fehler passieren und „Entschuldigung!” kann man nicht schöner sagen als in dieser Geschichte. Die Figuren- und Schauspielerin Helene Schmitt spielt und erzählt von den verrückten Erlebnissen, die Füße ohne Augen, ein Po ohne Beine und ein Schnabel ohne Bauch haben - und natürlich von dem wunderbaren Moment, wieder ganz vereint mit der Mutter in die Welt aufzubrechen.

Die bedeutende Bilderbuchkünstlerin Jutta Bauer hat mit „Schreimutter” ein poetisches Buch über die ganze Welt geschaffen, welches 2001 mit dem Deutschen Literaturpreis in der Kategorie ”Bilderbuch” ausgezeichnet wurde und als Grundlage für dieses warmherzige Figurentheater dient. Der Regisseur Taki Papaconstantinou lebt in seiner Heimatstadt Winterthur (Schweiz) und gründete dort 1989 zusammen mit Graham Smart das "theater katerland". Es produziert Theater für Kinder und Erwachsene uns seit 1998 unter dem Namen „bravebühne” auch Theater und theatrale Experimente für Jugendliche und Erwachsene. Außerdem inszeniert er als Gast an vielen renommierten Bühnen Deutschlands für ein junges Publikum, unter anderem am Jungen Schauspiel Hamburg.

Schreimutter
Inszenierung: Taki Papaconstantinou, Bühne: Christian Thurm, Filme: Christian Thurm & Ensemble, Kostüm: Eva Roos, Puppen: Eva Roos & Heidi Buehl, Musik: David Pagan, Dramaturgie: Anne Richter, Theaterpädagogik: Josefine Rausch.
Mit: Helene Schmitt.
Altersempfehlung: ab 4 Jahren
Dauer: 45 Minuten
Premiere: Samstag, 21. Oktober 2017

www.schauburg.net

 

Der Stream von "Schreimutter" ist Teil des nachtkritikstream Kinder- und Jugendtheater Special Festtage – das volle Programm finden Sie hier.

 

Kommentare

Kommentare  
#1 nachtkritikstream Schreimutter: gespanntKarl H.P. 2020-12-25 11:02
Kinder- und Jugendtheater kann manchmal sehr gut und unterhaltsam sein.
Man kann da jetzt neugierig und gespannt sein am Weihnachtstag.
#2 Schreimutter, München: perfektes SpielKarl H.P. 2020-12-27 00:44
Sehr sehr gut - wirklich gekonnt. Das Beste in seiner Art, was ich je gesehen habe, ich kann die Figuren-Schauspielerin nicht genug loben. Großartig das Ganze mit Musik. Etwas ist mir aufgefallen: Schaut man in ihre Augen, dann ist man überrascht von ihrer großen eindringlichen Traurigkeit oder sogar Ausdruckslosigkeit (wenn sie nicht gerade lacht).
#3 Stream Schreimutter: perfektes SpielAmbrosius 2020-12-29 01:44
Die deutschsprachigen Länder, die Welt, braucht solches Kinder- und
Jugendtheater zur Heilung. Das sogenannte post-dramatische Theater
als eine Therapie. Ist die Welt jetzt nicht an Corona erkrankt - und
war sie nicht vorher schon krank?
#4 nachtkritikstream Schreimutter: HeilungGeri 2021-01-20 12:16
Zu 3 Ambrosius - perfektes Spiel.
Die Welt braucht also solch gelungenes Kinder- und Jugendtheater
zur "Heilung". Dazu fällt mir "LILA" ein (Lila bezeichnet im
Hinduismus das göttliche Spiel, in dem die Gottheit die Schöpfung
als Spiel ansieht und dadurch radikale Freiheit und Spontanität
zeigt.) Also die göttliche Kreativität als "Lila". Und daneben, dramatisch
schwerer gewichtig, das Postdramatische Theater als Therapie.
#5 nachtkritikstream Schreimutter: Posttraumatisches Theater?Stefan M 2021-01-21 15:02
Meinten Sie das posttraumatische (Therapie-)Theater?
Möglicherweise ist es der große Verdienst des Theaters
uns zu zeigen, dass wir hier auf Erden allesamt nur Patienten
sind, die alle an der selben großen Sache leiden (... und uns
daran üben!): Dem Leben.
. . . aber natürlich gibts auch Lehr- und Sinnstücke bis hin
zu den Passionsspielen - und eben nicht zu vergessen, das
Kindertheater (nicht zu verwechseln mit dem kindischen Theater
bzw. Komödien, welche uns - mit zumeist untauglichen Mitteln -
das Lachen lehren... manchmal!)

ps: verlese mich andauernd: Schreibmutter...!?

Kommentar schreiben