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Edward II. – Die Liebe bin ich

1. März 2021. In Christopher Marlowes "Edward II." löst die Beziehung des englischen Königs zu seinem Geliebten Piers Gaveston eine Kette von Intrigen und schließlich eine Staatskrise aus. Der Dramatiker Ewald Palmetshofer hat das Stück aus dem Jahr 1593 überschrieben, die Regisseurin Pınar Karabulut macht das neue Stück "Edward II. – Die Liebe bin ich" fürs Schauspiel Köln zu einer sechsteiligen Webserie, die seit dem 12. Februar wöchentlich erscheint. Im Nachtkritikstream präsentieren wir am 1. März von 18 bis 24 Uhr Folgen 1-3 der Serie. Ab 19:30 Uhr ist außerdem Regisseurin Pınar Karabulut für einen Livechat zu Gast.

 

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Eine Nachtkritik zu "Edward II. – Die Liebe bin ich" wird nach Abschluss der Serie (am 19.3.2021) erscheinen.

Hier der Trailer der Serie:

 

 

Auf der Webseite des Schauspiel Köln heißt es über "Edward II. – Die Liebe bin ich":

Nach dem Tod seines Vaters besteigt Edward II. den Thron von England. Doch anstatt sich um die Amtsgeschäfte zu kümmern und dem Volk zu dienen, wie das Hohe Haus der Lords unter der Leitung des Beraters Mortimer es verlangen und fordern, kümmert sich der junge Herrscher ausschließlich um Angelegenheiten seines Herzens: Edwards Geliebter Gaveston wird umgehend nach der Machtübernahme aus dem Exil geholt, um das gebrochene Herz des Königs zu heilen – sehr zum Missfallen nicht nur der Lords, sondern auch seiner Ehefrau Isabella. Diese kämpft mit allen Mitteln um ihre Ehe und somit um ihre Macht, und spinnt zusammen mit Mortimer Intrigen, die zu Leid, Kampf und schließlich sogar Mord führen. Am Ende sitzt ein Kind an der Spitze der Regierung. Bei aller Liebe setzt sich das bestehende Gesellschafts- und Regierungssystem durch.

Basierend auf Christopher Marlowes Theaterstück "Edward II." schreibt der österreichische Dramatiker Ewald Palmetshofer die Geschichte des abtrünnigen Herrschers König Eduard II. neu. Die Konflikte der handelnden politischen Persönlichkeiten verlegt er ausschließlich ins Private. Hier entsteht ein neues Schlachtfeld: Begehren und Leidenschaft stehen Staatsräson und Kontrolle gegenüber, Sehnsucht und persönliches Glück kämpfen gegen Verantwortung und Machtinteressen. Ist auch die Liebe nur eine Ware, mit der man handeln kann, um zu bekommen, was man will?

Die Regisseurin Pınar Karabulut gießt Palmetshofers Text nun in eine exklusive Online-Serie aus sechs ca. 30-minütigen Folgen. Vom 12.2. bis 19.3. erscheint jeden Freitag eine neue Folge. Die Folgen sind über die Webseite des Schauspiel Köln zu erreichen und gegen eine selbst zu bestimmende Ticket-Gebühr von mindestens einem Euro pro Folge bis zum 2.7.2021 abrufbar. Altersempfehlung: ab 16 Jahren.

Das Schauspiel Köln stellt hier ein digitales Programmheft zu "Edward II. – Die Liebe bin ich" bereit.

Edward II. Die Liebe bin ich
von Ewald Palmetshofer nach Christopher Marlowe
Eine Webserie in 6 Folgen
Regie: Pınar Karabulut, Video: Leon Landsberg, Bühne: Bettina Pommer, Kostüme: Teresa Vergho, Musik: Daniel Murena, Licht: Michael Frank, Dramaturgie: Sarah Lorenz.
Mit: Birgit Walter, Nicolas Lehni, Justus Maier, Kristin Steffen, Alexander Angeletta, Nicola Gründel, Jörg Rathjen.

www.schauspiel.koeln