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Kulturstiftung des Bundes: Katarzyna Wielga-Skolimowska wird Direktorin

4. Juli 2022. Katarzyna Wielga-Skolimowska wird neue Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes. Das teilt die Pressestelle des BKM in einer entsprechenden Aussendung mit.

Der Stiftungsrat hat die Kulturmanagerin in seiner heutigen Sitzung benannt. Sie wird das Amt im Herbst 2022 als Nachfolgerin von Hortensia Völckers antreten, die in den Ruhestand geht.

Katarzyna Wielga-Skolimowska wurde 1976 in Warschau geboren und studierte dort Theaterwissenschaften. Derzeit ist sie Gründungsleiterin des Goethe-Instituts Saudi-Arabien. Zuvor war Wielga-Skolimowska unter anderem als Direktorin des Polnischen Instituts Berlin tätig und arbeitete in der Bundeszentrale für politische Bildung, im Nationalen Audiovisuellen Institut Warschau sowie im Adam Mickiewicz Institut Warschau.

Die Stiftungsratsvorsitzende, Kulturstaatsministerin Claudia Roth, würdigt Wielga-Skolimowska als "eine international erfahrene und kuratorisch versierte Kulturmanagerin", die "aufgrund ihres besonderen Interesses für interdisziplinäre Modellprojekte und unterrepräsentierte Perspektiven … wichtige gesellschaftspolitische Impulse an der Spitze einer der größten öffentlich geförderten Kulturstiftungen Europas setzen" werde. Sie sei "überzeugt", so Roth weiter, "dass Katarzyna Wielga-Skolimowska an die großen Erfolge von Hortensia Völckers anknüpfen wird."

Der genannten amtierenden Künstlerischen Direktorin Völckers und ihrer Vorstandskollegin, Verwaltungsdirektorin Kirsten Haß, zufolge sei mit Wielga-Skolimowskas Berufung "ein Coup gelungen": Sie bringe "vielfältige Kenntnisse und Erfahrungen aus der internationalen Kulturarbeit und auf kulturpolitischem Parkett mit", sei "mit der deutschen Kunst und Kultur bestens vertraut" und könne darüber hinaus "sowohl osteuropäische Perspektiven als auch die des Nahen Ostens zur Geltung bringen". Für die Stiftung, "deren Zukunft wir bei ihr in den besten Händen wissen“, sei Katarzyna Wielga-Skolimowska "ein wahrer Glücksfall", so Völckers und Haß weiter. 

Beraten wurde der Stiftungsrat bei seiner Entscheidung durch eine Findungskommission unter Leitung der Stiftungsratsvorsitzenden, Staatsministerin Claudia Roth, und unter Beteiligung von Staatsminister Rainer Robra (Sachsen-Anhalt), Dr. Manuela Bauche (Technische Universität Berlin), Jagoda Marinić (Autorin), Dr. Matthias Mühling (Direktor Lenbachhaus München) und Prof. Dr. Dirk Messner (Präsident Umweltbundesamt Dessau), die sich einstimmig für Katarzyna Wielga-Skolimowska aussprachen.

(Pressestelle BKM / cwa)

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