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Amélie Niermeyer – Düsseldorfer Schauspielhaus, Intendantin

Welches war Ihr herausragendstes, schönstes, beeindruckendstes Theatererlebnis im Jahr 2008, am eigenen Haus oder an anderen Häusern? Und warum?

Das schönste Theatererlebnis des Jahres hatte ich vor wenigen Tagen in London am National Theatre: Ich habe War Horse nach dem Roman von Michael Morpurgo in einer Produktion von Marianne Elliott und Tom Morris gesehen. Es ist die Geschichte des Ersten Weltkriegs aus der Sicht eines Pferdes erzählt.

Ich habe dort eine Theaterform erlebt, die es bei uns so nicht mehr gibt, da andere theatralische Mittel benutzt werden. Basil Jones und Adrian Kohler haben Puppen gestaltet, die den Zuschauer vergessen lassen, dass die Pferde nicht echt sind. Jedes Pferd wurde von drei Spielern bewegt. Wie das Spiel der Puppen und der Menschen ineinander gegriffen hat, war ein unglaublich beeindruckendes und berührendes Erlebnis.

 

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