Der Boulevardschmerzvirus

von Michael Laages

Zürich, 4. Dezember 2009. Am Ende schrumpfte das Spektakel zum kleinen Gag. Denn nach den öffentlichen Ankündigungen musste sich ja niemand überrumpelt fühlen, als das Ensemble von Christoph Schlingensiefs jüngster Theater-Produktion das Theater Neumarkt in Zürich verließ, und mit (fast) dem kompletten Publikum im Schlepptau den kurzen Weg hinüber wanderte zur Pfauen-Bühne des Schauspielhauses, um dort die laufende Premiere von Rene Polleschs neuem Text Calvinismus Klein zu entern.

Und die wurde nicht mal unterbrochen, Schlingensiefs Besuch war nichts als die Schluss-Pointe für Polleschs gerade mal einstündigen Abend – wobei die Neumarkt-Leute auf der Schauspielhaus-Bühne vor allem Zitate aus der eigenen Produktion wenige Minuten zuvor aufsagten. Schlingensief selber steuerte den leider doch nur koketten Hinweis bei, dass es diesmal ja gar nicht um ihn selber gehe und wie gern er doch in der Schweiz sei und dass er heute (anders als damals mit dem Neonazi-"Hamlet", dem Anfang vom Ende der kurzen Marthaler-Zeit am Schauspielhaus) auch gar nicht provozieren wolle.

Herumkariolen auf dem Pollesch-Boulevard

Schließlich zitierte er auf Schwyzerdüütsch Texte, die sich wie Proteste von damals anhörten, oder wie Kommentare zum Schweizer Volksentscheid über das Minarettbauverbot. All das war ganz nett und schön – aber vollkommen harmlos; gut, vielleicht sogar besser als im Tross des Schlingensief-Zuges, zu beobachten auf dem Bildschirm der Live-Überttragung des Schauspielhaus-Geschehens auf der Neumarkt-Bühne. Dabeisein war in diesem Fall also nicht alles. Es war nicht mal nötig.

Insofern war auch über Polleschs neues Stückchen nichts zu erfahren – außer dass das Neumarkt-Publikum die erste Spielstunde lang auf einem Monitor Martin Wuttke und das Ensemble in Pelz und Fummel auf der Schauspielhaus-Bühne herumkariolen sah. "Boulevardschmerz" scheint einer der zentralen (und in der Tat sehr nahe liegenden) Begriffe dieser neuen Pollesch-Miniatur gewesen zu sein. Darunter leidet dessen Theater ja schon länger.

Schlingensief hatte unter mehreren Ober- und Untertiteln immerhin eine Art "Story" versammelt - "Unsterblichkeit kann töten" hieß der Abend, "Sterben lernen!" auch. Der letzte der Titel war der klarste: "Herr Andersen stirbt in 60 Minuten". Zum Glück allerdings hat dieser Herr Andersen, dem eines Tages vom Arzt mitgeteilt wird, dass er krebsbedingt nur noch 60 Minuten zu leben habe, diese rabiate Diagnose deutlich überlebt: der Abend dauert inklusive Wanderung gut eineinhalb Stunden.

Wenn Beuys von Hagen tote Hasen plastiniert

Herr und Frau Andersen (Jean Chaize und Brigitte Cuvelier aus dem früheren Ensemble von Hans Kresnik) haben zwei Töchter; die schlimme (Alicia Aumüller) scheint Strip-Tänzerin oder etwas ähnliches zu sein, außerdem ist sie angeblich vom Teufel besessen und tötet ihr Kind; die nette (Janine Ortiz) spielt vor allem Cello und weiß um die Macht der Musik. Ein gewisser "Beuys von Hagen" (Thomas Müller) stört Herrn Andersens Sterben-Lern-Stunde und raunt irgendetwas über Plastinierung und tote Hasen, ein "Graf vom Hospiz" (Jörg Koslowsky) zetert sich mit Mönchs-Tonsur und als kirchlicher Phrasenmäher durch den schwurbelnden Text.

Herr Andersen seinerseits bricht dann auf zur Passionswanderung in Richtung Pollesch und Schauspielhaus, das Kreuz auf der Schulter, einen Chor und das Publikum hinter sich; auf dem Weg dahin macht das Ensemble Station in einer Schaufenster-Vitrine am Kunsthaus und spielt darin eine der schöneren Szenen aus Schlingensiefs Sterben-Lern-Projekt am Burgtheater nach: der sterbende Andersen bekommt Besuch vom schon verstorbenen Vater und weist den ins Jenseits zurück.

Nett und harmlos

Nach der Rückkehr von der Wanderung imitieren alle Darsteller auf der Neumarkt-Bühne Wagner-Gesang aus "Parsifal", Schlingensief selbst als "Papst Mabuse" eröffnet den religionstheoretischen Diskurs und erklärt, warum er Jesus erst ernst nehmen könne, seit er wisse, dass der tot sei und er sterben werde. So weit, so unübersichtlich – aber nett anzuschauen. Und auch der von Carl Hegemann angerührte Zitatensalat (von Goethe und Gernhardt über Immendorff und Beuys bis zu Meister Eckhard und Nikolaus von Kues) ist ganz erbaulich anzuhören.

Aber wie weltenweit bleibt doch diese Kleinigkeit gedanklich-inhaltlich hinter Schlingensiefs Solo-Vorträgen der vergangenen Wochen zurück! Wie harmlos wirkt auch das Pollesch-Besuchs-Spektakel gegenüber echten Abenteuern wie der Besetzung von Scientology-Kirche und Porno-Shops, Rathaus und Atombunker unter dem Hauptbahnhof anno 1997 in Hamburg – und welche Interventionen hätten sich nach dem elenden Schweizer Minarett-Entscheid doch gerade in Zürich angeboten.

Am Neumarkt sind diesmal nur die üblichen Verdächtigen versammelt gewesen, haben sich unerhört "hip" gefunden und dabei Schlingensief einmal mehr zugesehen und zugehört beim halbwegs theatralischen Nachdenken über die eigene Krankheit zum Tode, die "das Leben" ist.

 

Unsterblichkeit kann töten. Sterben lernen!
(Herr Andersen stirbt in 60 Minuten)
von Christoph Schlingensief
Regie: Christoph Schlingensief, Bühne: Janina Audick, Kostüme:Aino Laberenz, Musikalische Leitung: Michael Hiemke.
Mit Jean Chaize und Brigitte Cuvelier, Alicia Aumüller, Janine Ortiz, Thomas Müller, Jörg Koslowsky, Christoph Schlingensief und Michael Hienke.

www.theaterneumarkt.ch

 

Mehr zu Christoph Schlingensief in unserem Lexikon.

 

Kritikenrundschau

In der Sendung Kultur Heute auf Deutschlandfunk berichtete Christian Gampert am 5.12.2009: Bei Christof Schlingensief verliere das Sterben einen Teil seines Schreckens, wenn es "kollektiv zu Kunst verarbeitet wird". Wenn der Sterbende mit "französischem Akzent herumnäselt" und als "skurrile Jesusfigur" sein Kreuz die Treppe heruntertragen müsse. Schlingensief suche "Seele", "Unsterblichkeit" und den "Hypergott", der für ihn eine "alles umfassende Energiewolke oder so was" sei. Wie ein "dadaistischer Passionszug" zögen die Schlingensief-Schauspieler durch die nächtliche Züricher Altstadt in Richtung Schauspielhaus. Das seien die schönsten Momente dieser Inszenierung: "Eine verschleierte, aus dem Mittelalter herausgefallene Madonnenfigur tänzelt über den Zebrastreifen, ihr folgt eine Mutter mit 50iger-Jahre-Kinderwagen und der kreuztragende Jesus nebst Anhängern. Die Autos halten an, die Stadt steht einen Moment lang still." Ein "groteskes, subversives Fellini-Theater" komme da über die Schweizer, "der Einbruch des Sakralen in die banale Kommerzwelt der Finanzmetropole Zürich".

In einem ersten Artikel schreiben tan/sda auf der Webseite des Zürcher Tages-Anzeigers (5.12.): Wer Lust habe auf "sinnigen Nonsens, auf perfekte Schauspieler-Kunst-Stücke und tiefernsten Blödsinn", solle sich die "verlinkte Freundschafts-Theater-Coproduktion" unbedingt ansehen. Bei René Pollesch gehe es "um die Beseitigung des «jahrzehntelangen Terrors des interaktiven Theaters, diese widerliche Kunstform der Geselligkeit.»" Nur Körper seien noch wichtig, Sinn sei "Papperlapapp", referieren die Zeitungswebseitenreferenten das zu Referierende. Die beiden Schauspieler spielten "brillant" Und als der "ganze Ulk doch etwas schlaff zu werden" drohe, komme Christoph Schlingensief zu Hilfe. Schon vorher habe man auf Video den Weg der Schlingensiefschen Prozession verfolgen können, mit dem "das Kreuz tragenden Andersen, mit Chören, Maria und Kinderwagen". Ein "schön geselliger, sinnreich-sinnloser, witzig-frecher, kurz-würziger Theaterabend", das Publikum "lachte sich krumm".

Die eigentliche Rezension reicht Simone Meier nach. Sie schreibt auf der Webseite des Tages-Anzeigers (7.12.): "Calvinismus Klein" beweise "wie erfrischend" radikales Denken sei. Thema des Abends: Carolin Conrad und Martin Wuttke suchen nach einem "interpassiven Theater"; wo man nicht mehr selbst Rührung verspüren müsse, sondern die Erledigung dieser "Arbeit" delegiere. So kümmere sich ein Schauspieler etwa einen Abend lang um die Frau, während der Theaterbesucher sich entspannen und "calvinistischer Askese" hingeben könne. Das "traditionelle Sinnsuchertheater" dagegen sei "absolut hohl", verkünde Wuttke. "Wie immer bei Pollesch" spielten die Schauspieler "mit Leib und Leben", und die "hochkomplexe Interaktiv-Interpassiv-Theorie" verschmelze "mit einer sehr handfesten Verkörperung, deftigen Kostümen" (den "Spielcasinos und Tanzpalästen der 20er-Jahre" entnommen), "Tricks und Zauberei". Hypnotisch, wie "schamlos charmant" Pollesch dem Pfauen-Publikum eine Beschimpfung" unterjubele. Dann stürme Schlingensief "wie ein komischer Onkel aus Havanna im Boulevardtheater" auf die Bühne. Wenn Wuttke auf ihn zeige und sage: «Mein Freund stirbt», meine er damit den realen Schlingensief, der real sterbe. "Und weil Christoph vor uns auf der Bühne steht und stirbt, delegieren wir im Zuschauerraum – der interpassiven Theatertheorie zufolge – nun unser Sterben kollektiv an ihn. Womit dann recht eigentlich Christus auf der Bühne stünde."

In der Neuen Zürcher Zeitung (7.12.) schreibt Barbara Villiger Heilig: "So, wie in den Kleiderschrank jeder Frau ein Calvin-Klein-Hosenanzug gehört, braucht jedes Theater seinen Pollesch auf dem Spielplan." Die glitzernde Posse "Calvinismus Klein" sei "nicht schlecht, aber schlicht". Wie immer handele es sich um einen "hochstaplerischen Mix von Zitaten aus den intellektuellen Schubladen", bloß "weniger bissig" als zu besseren Pollesch-Zeiten. Wenn Wuttke "mit erregter Inbrunst" darlege, dass er Conrad nicht "andauernd selber lieben" könne und sie den Blick mit "äusserst gekonnt damenhaft-dämlichem Ausdruck" an Wuttkes Lippen hefte, simulierten die beiden "Boulevardkomödie altmodischen Stils". Die "neumodische Verkleidung als Diskurstheater" sei problematisch. "Denn: Was soll diese aufgeblähte Petitesse, deren Gehalt pure Luft" sei? Die "ganze Mär vom interpassiven Theater" sei ein "netter, nicht wirklich abendfüllender Witz, dem man alles Gute wünscht für die Zukunft im Abonnement". Der als "Papst kostümierten Schlingensief" und die Seinen hätten indes durch ihr Erscheinen René Pollesch die Show gestohlen. Allerdings feierten "Insider" sich beim "interpassiven Mummenschanz" auf Kosten der Theatergäste" selbst. Wen interessiere das eigentlich?

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (7.12.) erklärt Martin Halter: Der Höhepunkt der "partiellen unmittelbaren Kommunikation" zwischen Schlingensiefs "hyperaktiven Körpertheater und Polleschs interpassivem Kopftheater" sei der Einzug eines Messias mit Kreuz und Dornenkrone, Kirchenchor und Publikum ins Schauspielhaus, der zum "Abbruch der Veranstaltung" führe. Das "Freundschaftsspiel" zwischen dem "Theaterdiskurskritiker" und dem "Sterbelehrer" ende mit "dem Sieg des todkranken Entertainers", der sich auf dem Boden wälze, "Islamfeinde drollig auf Schweizerdeutsch" imitiere und sich mit "einer Drohung" verabschiede: "Ich bleibe hier und gehe nicht zurück nach Deutschland. Ich will eure Toilette sein." - "Calvinismus Klein" dagegen sei eine "einzige Enttäuschung", "total missglückt als Interaktion". Polleschs "interpassives Stück" sei ein "sich selbst betrachtendes Werk, das nur sehr reflektierten Gemütern Genuss aus zweiter Hand verschafft".

In der Frankfurter Rundschau und der Berliner Zeitung ist heute (7.12.) – Dank der vom Besitzer beider Zeitungen Dumont angestrebten Synergieeffekte – eine von Dirk Pilz und Peter Michalzik verfasste "interaktive Doppelkritik" erschienen. "Wie redet man über das Sterben?" fragt Michalzik und setzt fort: "Eine Antwort auf die Frage wäre fast schon ein Antwort auf die Frage: Wie stirbt man? Das ist Schlingensiefs Frage." Alles sei "Skizze", "bloß keine Stilisierung, bloß kein künstliches Gefühl". Ein "typisches Schlingensief-Chaos, diesmal in der ganz kleinen Form". Bei René Polleschs "Calvinismus Klein", habe Martin Wuttke, berichtet Dirk Pilz, immer wieder gerufen: "Ich verstehe das nicht!" Dabei wische die Hand "fahrig die Stirn hinauf". In Polleschs jüngstem Werk gehe es um das "interpassive Theater" (Wuttke), um "die Unaktive im Bad!" (Conrad), um den "Boulevard-Schmerz" (Schlingensief). Polleschs Theater wolle, dass wir "an Erkenntnis gewinnen, es will aber auch, dass wir nicht dauernd unseren Kopf anschalten". Immer stritten diese zwei Seelen in seinem Bühnenspiel, und fast immer siege "die Amüsierlust des Publikums". Wahrscheinlich gebe es im Stadttheaterbetrieb derzeit kein besseres Boulevardtheater. Was dagegen Schlingensief in Zürich zeige und tue, so wiederum Michalzik, sei "kein Theater mehr und keine Kunst. Wenn es etwas ist, dann ist es Gottesdienst." Das ginge ohne "peinlich zu sein", weil er es nicht zu kaschieren suche. "Schlingensief fragt angesichts seines Sterbens naiv und öffentlich nach Gott. Er ist jetzt wirklich ein Sterbelehrer. Wenn es noch Propheten geben könnte, müsste man ihn einen Prophet nennen."

In der Süddeutschen Zeitung (7.12.) macht sich Christopher Schmidt Gedanken um Interaktivität und Interpassivität. "Vergesst die Interaktivität!", hebt Schmidt an, dieses alte "Versprechen auf direkte Demokratie in den Künsten". Jetzt ist "Interpassivität das neue Losungswort der Stunde". Darum kreise Polleschs Abend. Der Titel "Calvinismus Klein" setze "Verzicht und Konsum" gleich. Das interaktive Theater, so Wuttke, habe auf eine Kommunikation gezielt, die auf einem abwesenden Sinn beruhte. Zu erkennen, dass der Sinn im Theater aber der Körper sei, das pädagogische Anliegen indes eine Illusion, könnte ein erster Schritt zur Überwindung des Kapitalismus sein, "dessen Zahlungen selbst ‚nur auf dem Versprechen künftiger Zahlungen’ beruhen."

Gut, soweit.

"Calvinismus Klein" habe sein Theorem auf die Ebene eines Ehestreits "heruntergebrochen", wobei das "Boulevard-Setting" "populäre Unterhaltungsformate" bediene, "um sie zu unterwandern". Das Carolin Peters (sic!) zwischendurch in drei Teile geteilt werde, sei Sinnbild "für den disjunktiven Charakter der arbeitsteiligen Gesellschaft". Weil der Einbruch der Schlingensief-Schauspieler früher als geplant geschah, sei "für Momente" im Schauspielhaus "Chaos" ausgebrochen und Wuttke um "die Coda seines Textes" gebracht worden. Jedenfalls aber könne man sagen, dass auch das Pollesch-Theater "seine Virtuosen besitzt". Allein wie "Martin Wuttke mit gespielter Atemlosigkeit seine Einsätze dehnt, um seiner in diesem Hochgeschwindigkeits-Theater ungeübteren Partnerin echte Atempausen zu gönnen, weist ihn als Hochleistungs-Profi des Theater-Kapitalismus aus."

Auf Welt Online (7.12.) erinnert der Österreicher Ulrich Weinzierl an die Parallelen zwischen Österreich und der Schweiz. Beide Länder seien – aus gutem Grund – vom Helden zum Buhmann der Völker abgestiegen, beide litten unter "Demütigungen des nationalen Selbstbewusstseins". Und beide suchten "Zuflucht in der Trotzhaltung des "Jetzt erst recht!" In die aufgeheizte Atmosphäre in der Schweiz, wo Kritiker des Volksentscheides bereits als Totengräber der Demokratie gebrandmarkt werden, platze nun abermals wie zu Zeiten der Ausländer- und Asylantenhetze der ÖVP/FPÖ-Regierung in Wien, Christoph Schlingensief, mit einer "hurtig improvisierten "Intervention" ". Seit "eh und je" seien Polleschs Stücktitel die "witzigsten im deutschen Sprachraum", nur leider sei der Titel "Calvinismus Klein" auch das Beste an dem Stück. Die Theorie der Interpassivität des Wiener Kulturphilosophen Robert Pfaller, lasse sich "am einfachsten am Wesen der Pornografie veranschaulichen": „Wir haben Lust an fremder Lust.“ Martin Wuttke und Carolin Conrad erörterten das "furios". Indes habe das "bewährte" Pollesch-Prinzip, "hochgestochenen Diskurs aus rasanten Plappermäulchen in hysterische Boulevardkomödie zu verwandeln", schon überzeugender funktioniert. Rettung bringe Schlingensiefs "berüchtigte Interaktivität". Das Motto im Untertitel "Sterben lernen!" habe "den Beigeschmack emotionaler, existenzieller Wahrhaftigkeit", verbunden mit einer Frohbotschaft: "Solange Christoph Schlingensief seine Krebskrankheit zum Tode zu inszenieren vermag, geht es ihm nicht ganz schlecht."

 

 
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