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10. August 2020: Sören Hornungs Es ist noch nicht soweit bei Theaternatur

Janek Liebetruths Uraufführung beim Festival Theaternatur kommt beim MDR gut an. Wir finden, Hornungs Story hat es in sich.

7. August 2020: Romeo und Julia bei den Sommerspielen Perchtoldsdorf

Der Zeitungskritiker ist angetan von Textfassung und Inszenierung dieses Open-Air-Shakespeare – uns fehlte das Zentrum.

6. August 2020: Peter Handkes Stück Zdeněk Adamec bei den Salzburger Festspielen

Friederike Hellers Uraufführung kommt bei der Mehrheit der Kritiker*innen nicht gut an. Wir fanden sie zu brav.

31. Juli 2020: Das hässliche Universum am Münchner Volkstheater

Von der Musikalität der Spieler*innen und ihrer Regie begeistert zeigen sich die Kritiker. Auch wir freuten uns über die ungeheure Spiellust.

21. Juli 2020: Kornél Mundruczo mit Sieben Totsünden / Motherland in Freiburg

Die Kritiken zeigen sich zufrieden mit dieser, um ein Drama von Kata Wéber angereicherte Version von Brecht/Weills "Ballet mit Gesang". Ähnlich wie bei uns.

17. Juli 2020: Stefan Kaegis Black Box. Phantomtheater für 1 Person in Stuttgart

Praktisch einhellig begeistert sind die Kritiker*innen von Kaegis gespenstischem Audiowalk durch das Stuttgarter Schauspiel. Auch wir waren sehr angetan.

15. Juli 2020: Aktion: Aktion! von Pièrre.Vers beim Asphalt Festival

Eine erste Kritik ist angetan von der Inszenierung auf dem Düsseldorfer Jürgensplatz, die von dem Putsch rheinischer Widerständler im März 1945 erzählt. Wir sahen eine Geschichtslektion mit einer kräftigen Dosis Pathos.

14. Juli 2020: Toshiki Okadas Opening Ceremony für die Münchner Kammerspiele

Einen unter den erschwerten Umständen schönen, kleinen Abschied der Ära Matthias Lilienthal haben die Kolleg*innen erlebt – wir sahen schöne Utopien im Münchner Olympiastadion.

13. Juli 2020: Christoph Küster inszeniert in Esslingen Philipp Löhles Die Mitwisser

Der Zeitungskollege lobt die Regie, kann dem Stück aber nicht viel abgewinnen. Wir fanden's faszinierend und vergnüglich.

9. Juli 2020: Christoph Nix' Hermann der Krumme in Konstanz

Intendant Nix verabschiedet sich mit seinem Stück vom Konstanzer Publikum. Die Kritiker*innen sind tendenziell angetan. Uns fielen die Rollenkonzepte zu skizzenhaft aus.

6. Juli 2020: Dirk Lauckes Nur das Beste  in Freiburg

 Bastian Kabuths Laucke-Uraufführung kommt bei den Kolleg*innen nicht gut an. Wir hatten Spaß.

1. Juli 2020: Vorher/Nachher frei nach Kafkas "Verwandlung" in Stuttgart

Irritierend schöne Bilder, ja, aber so ganz überzeugt sind die Kolleginnen vor Ort nicht  von dieser Kafka-Adaption auf dem Parkdeck. Wir fanden: schöne Idee, die sich abnutzt.

1. Juli 2020: Bericht über eine unbekannte Raumstation in Paderborn

Katharina Kreuzhages Inszenierung, die das gesamte Theater einbezieht, erhält viel Lob von den Kolleg*innen. Wir waren ganz aus dem Häuschen.

1. Juli 2020: Das GAIA-Projekt von kainkollektiv

Eine große Poesie bestaunten die Kolleg*innen dieses für die Ruhrfestspiele geplanten, nun online umgestetzen Abends. Wir erlebten verspielte Selbstironie und kluge Reflexion.

23. Juni 2020: Das Festival Radar Ost Digital in Berlin

Insbesondere das digital reproduzierte und als 3D-Umgebung per Curser begehbare Deutsche Theater brachte die Kritik zum Staunen. Aber auch viele der digitalen Vorstellungen und Projekte überzeugten. Zum Teil auch uns.

20. Juni 2020: Jan-Christoph Gockels TV-Theater-Hybrid Beethoven – Ein Geisterspiel

Zu den positiven Stimmen zu dieser Inszenierung für das Mainzer Staatstheater gesellt sich heute noch die Frankfurter Rundschau. Wir gehören auch dazu.

19. Juni 2020: Angela Alves' Zoom-Show No Limit 

Alves' Perspektivverschiebungsabend funktioniere einerseits gut, nutze andererseits aber die Möglichkeiten des Netzes nicht aus, findet eine erste Stimme. Wir sahen es ähnlich.

18. Juni 2020: Johan Simons' Canetti-Inszenierung Die Befristeten in Bochum

Elias Canettis Dystopie hat Johan Simons in nur drei Wochen corona-tauglich auf die Bühne gebracht. Anstrengend – aber auch lohnend? Die Meinungen gehen auseinander. Wir waren dafür.

17. Juni 2020Oracle von Susanne Kennedy und Markus Selg in München

Ratlos bis fasziniert stehen die  Kritiker*innen vor Susanne Kennedys und Markus Selgs Oracle. Wir schauten sehr interessiert hin.

17. Juni 2020: Felix Rothenhäusler inszeniert Enis Macis Wunde R in München

Bei den Kolleg*innen geht der Daumen eher nach oben. Wir waren verhaltener.

12. Juni 2020: K.D. Schmidt inszeniert Tage des Verrats in Bochum

Die Bühne dieser Polithriller-Inszenierung ermöglicht Abstand – aber berührt dieses Theater auch? Die Meinungen gehen auseinander. Wir fanden's konventionell.

8. Juni 2020: Uwe Eric Laufenbergs Beckett-Trilogie in Wiesbaden

Drei Beckett-Stücke auf der Bühne, das Projekt verfehle seine Wirkung nicht, so die Kritiker, die allerdings nicht alle begeistert sind, sondern auch finden, dass Becketts berühmte Dystopien bei Laufenberg schlecht konserviert werde. Wir fanden Beckett hier schärfer als gewöhnt tönend. 

7. Juni 2020: Małgorzata Sikorska-Miszczuks Der Koffer open air in Berlin

"Geht-so-Theater" hat ein Kritiker im Innenhof des Hauses der Statistik von der Gruppe Dramatische Republik erlebt. Drei weitere Stimmen sind insbesondere dem Stücktext von Małgorzata Sikorska-Miszczuk deutlich gewogener. Wir hingegen blieben auch reserviert.

16. Mai 2020: Zoom-Performance End Meeting For All von Forced Entertainment

Begeistert von der dreiteiligen Serie ist eine britische Stimme, den hiesigen Kritiker*innen schien die erste Folge eher unrund. Auch wir fanden sie mittelgut gelungen.

16. Mai 2020: Antje Thoms mit Tiefgaragentheater Die Methode in Göttingen

Von der Geistesgegenwart des Göttinger Theaters ist der erste Kritiker hingerissen, aber von der Inszenierung nicht zu 100 Prozent überzeugt. Wir sind dem Geschehen gewogener.

16. Mai 2020: Virtual Reality-Experimente Judas / shifting_perspective in Augsburg

Die ersten Ergebnisse einer möglichen fünften Theatersparte in Augsburg finden einige Kritiker*innen einen Coup, andere bleiben eher unbeeindruckt. Wir sind weitgehend angetan.

8. Mai 2020: Die härteste Tochter Deutschlands am DT Berlin online

Erste Kritiken finden, dass Inhalt und Form in dieser Uraufführung des autobiographischen Textes von Katharina Köth eine gelungene Verbindung eingehen. Auch wir konnten dem Online-Abend einiges abgewinnen.

16. April 2020: Die Gütersloher Joachim-Zelter-Internet-Uraufführung Corona zu zweit

Die lokalen Kritiker*innen sind weitgehend angetan von dem "doppelbödigen Spiel um Liebe und Krankheit". Wir sahen ein solides Well-made-Play.

17. März 2020: Philipp Löhle mit Bombe von Abdul Abbasis in Göttingen

Ziemlich von den Socken gehauen hat diese Abschiedsinszenierung des Schauspieldirektors Jo Fabian die Kritiker von nah und fern. Auch wir sahen einen Meilenstein.

16. März 2020: Leonie Böhms Büchner-Überschreibung Leonce und Leonce

Eine Kritikerin sah "bravouröses Regietheater voller Galgenhumor". Wir waren von Leonie Böhms Leonce und Leonce weniger begeistert und wunderten uns

13. März 2020: Marius von Mayenburgs Die Affen an der Schaubühne Berlin

Die Kolleg*innen sind ähnlich abgetörnt von dieser Uraufführung wie wir.

12. März 2020: Tom Stoppards Leopoldstadt in London

Eine Stimmensammlung aus Wien, Frankfurt, New York und London über Patrick Marbers Stoppard-Uraufführung am Wyndham's Theatre. Wir urteilten: ein Muss

11. März 2020: Kirill Serebrennikovs Decamerone in Berlin

Sehr unterschiedlich beurteilen die ersten Kollegen den unter schwierigen Bedingungen entstandenen Abend im Deutschen Theater – mit dem wir nicht besonders viel anfangen konnten.

11. März 2020: Medeas Tochter Eriopis spricht in Leipzig

Die finnische Autorin E.L. Karhu sieht den Medea-Stoff aus neuer Perspektive, Anna-Sophie Mahler hat ihren Text musikalisch inszeniert – die Kolleg*innen schätzen die Bedeutung des Abends unterschiedlich ein, wir waren begeistert.

11. März 2020: Claudia Bauer mit Meister und Margarita am Schauspiel Leipzig

Die Adaption des Romans von Michail Bulgakow kommt bei den Kritikern in der Tendenz gut an. Für uns stand die Magie des Theaters im Zentrum des Abends.

9. März 2020: (save me) not von Frauen und Fiktion

Der Zeitungskollege geht mit bei dieser game-inspirierten Sexismus-Dekonstruktion – die auch uns begeisterte.

9. März 2020: Der Susan-Effekt in Karlsruhe

Unterhaltsam, aber zu moralisierend, urteilt die Zeitungskollegin über Melanie Mederlinds Inszenierung von Peter Høegs Verschwörungsthriller – für uns wurde der Stoff nicht lebendig.

9. März 2020: Der öffentliche Raum von Ulrike Syha in Wien

Sandra Schüddekopfs Inszenierung im Theater in der Drachengasse findet der Zeitungskollege gut, aber nicht konsequent genug – so sahen wir es.

9. März 2020: Tomas Arzts Hollenstein, ein Heimatbild in Bregenz inszeniert

Die Uraufführung des Stücks über die expressionistische Malerin, Streiterin für die Emanzipation und glühende Nationalsozialistin Stephanie Hollenstein, inszeniert von Regisseur Tobias Wellemeyer, kommt bei der ersten lokalen Kritik gut an. Bei uns auch.

6. März 2020: Urfaust/FaustIn and out
 am Volkstheater Wien

Bérénice Hebenstreit inszeniert Jelinek und Goethe. Die Kolleg*innen kommen zu unterschiedlichen Urteilen. Wir sind zugeneigt.

6. März 2020: (R)Evolution von Yael Ronen und Dimitrij Schaad in Hamburg

Die ersten Radio- und Zeitungskritiken gingen in ihren Urteilen auseinander. Wir erlebten einen hinreißenden Abend mit dieser Yuval Noah Harari-Adaption im Thalia Theater Hamburg.

6. März 2020: Constanza Macras' The West an der Volksbühne Berlin

Begeistert waren, trotz kleinerer Bemängelungen, die ersten Kritikerinnnen. Heute kommt noch eine positive Stimme hinzu. Auch wir lobten, sehr sogar.

5. März 2020: Passing – it's so easy ... von René Pollesch in München

Die Kritiker*innen sahen nicht den besten Pollesch – und ziehen verschiedene Schlüsse draus. Wir verließen die Münchner Kammerspiele underwhelmed.

4. März 2020: Florentina Holzinger mit Étude for an Emergency ... in München

Die Reaktion der Münchner Kritik reicht von Begeisterung bis verhaltender Skepis über das Stadttheaterdebüt der Wiener Tänzerin und Choreografin in den Münchner Kammerspielen. Wir erlebten einen Paradigmenwechsel.

4. März 2020: Doğan Akhanlıs Verhaftung in Granada am Schauspiel Köln

Nuran David Calis' Inszenierung erntet viel Lob von den Kolleg*innen von nah und fern, und auch von uns.

3. März 2020: Data Tavadzes Inszenierung von jedermann (stirbt) am DT Berlin

Bleiern ist es, das abgezirkelte Spiel um die Sterblichkeit, das der georgische Regisseur Data Tavadze mit Ferdinand Schmalz' Hofmansthal-Bearbeitung anzettele, sind sich die ersten Kritiken einig. Bleiern fandens auch wir.

2. März 2020: Bölls Die verlorene Ehre der Katharina Blum in Hannover

Die Lokalkritiker feiern Stefan Puchers Inszenierung. Wir sind reservierter.

2. März 2020: Wilke Weermanns Angstbeißer am Schauspielhaus Wien

Erfrischt verlassen die Kolleg*innen das Schauspielhaus nach dieser Uraufführung (Regie: Anna Marboe) – wir auch.

2. März 2020: Weltwärts von Noah Haidle in Stuttgart uraufgeführt

Nicht ganz einig sind sich die Lokalkritiker*innen über Burkhard Kosminskis Inszenierung. Wir sind mit dem Stück nicht einverstanden.

1. März 2020: Verhaftung in Granada von Nuran David Calis in Köln inszeniert 

Nuran David Calis hat  Doğan Akhanlıs autobiografisches Buch über seine vier Verhaftungen auf die Bühne gebracht. Ein erster Radio-Kritiker ist begeistert. Wie auch wir.

27. Februar 2020: Sebastian Nüblings Shakespeare-Mashup This is Venice in Wien

Die Kritiker*innen sind mehrheitlich eher enttäuscht – wir sind's tendenziell ebenfalls.

26. Februar 2020: Karin Henkel mit Medea am Residenztheater München

Die Lokalkritiker loben, die überregionale Zeitung ist nicht zufrieden. "Dies ist eine neue Medea", staunen wir.

25. Februar 2020: Kafkas Das Schloss von Viktor Bodó in Hamburg

Begeisterung beim Großteil der Kritiker*innen. Auch wir fühlten uns jedenfalls gut unterhalten.

25. Februar 2020: Nora Bussenius mit Goethes Iphigenie an der Berliner Parkaue

Die Kolleg*innen sehen Goethes Kern in dieser zeitgenössischen Interpretation erhalten. "Prachtvolles Schauspiel" bestaunten wir.

25. Februar 2020: Ulrich Grebs Recherche Parade 24/7 in Moers

Der Abend über das Unglück bei der Loveparade vor zehn Jahren wird von den Kolleg*innen und von uns gelobt.

25. Februar 2020: The Männy von Kevin Rittberger in Hannover

Die Lokalkritiker urteilen sehr unterschiedlich. Uns wurde es etwas zu viel.

25. Februar 2020: Martin Heckmanns Mein Vater und seine Schatten in Münster

Von einer gelungenen Uraufführung eines gelungenen Stücks spricht eine Radiokritik. Ein Lokalkritiker lobt zwei Schauspieler*innen. Wir hatten Einwände gegen Frank Behnkes Inszenierung.

25. Februar 2020: Nana kriegt keine Pocken von La Fleur in Bremen

Monika Gintersdorfers neue Arbeit kommt bei den Kritiker*inen tendenziell gut an. Wir erheben Einwände. 

25. Februar 2020: Armin Petras mit Švejk / Schwejk beim Augsburger Brecht-Fest

Die Kritiker*innen haben einige Vorbehalte gegen dieses deutsch-tschechische Triptychon – auch wir hatten Einwände.

24. Februar 2020: Eduard von Keyserlings Am Südhang in Frankfurt adaptiert

Die Kolleg*innen loben Barbara Bürks Inszenierung teils überschwänglich. Wir fühlen uns ertappt.

24. Februar 2020: Charlotte Sprenger inszeniert Jelineks Was geschah... in Linz

Faszinierend, aber überfrachtet finden die lokalen Kolleg*innen diesen Abend – wir sahen zu viel Überzeichnung am Werk.

24. Februar 2020: Fassbinders Katzelmacher von Michael Thalheimer in Berlin

Die Kritiker*innen gehen scharf mit diesem Abend ins Gericht. Auch wir winken ab.

24. Februar 2020: Jan-Christoph Gockel inszeniert die Orestie in Frankfurt

Die Kolleg*innen sind strenger als wir.

23. Februar 2020: Boris Nikitins 24 Bilder pro Sekunde

Reserviert begegnet der Kritiker aus dem benachbarten Freiburg Nikitins Basler Versuch. Wir fanden immerhin eine produktive Verunsicherung.

21. Februar 2020: Nurkan Erpulat mit Simon Stephens' Maria

Mehrheitlich gewogen sind die Kritiker*innen diesem Abend am Maxim Gorki Theater Berlin und vor allem seiner Hauptdarstellerin Vidina Popov – aber mit dem Stücktext sind alle nicht restlos zufrieden. Auch wir mäkeln dran rum.

20. Februar 2020: Das Love-Parade-Katastrophenstück Parade 24/7 in Moers

Gut, dass das Theater zu den sprachlos machenden Ereignissen von Duisburg 2010 nicht schweigt, urteilt eine erste Kritik. Auch wir sahen einen wichtigen Recherchetheater-Abend vom Moerser Intendanten Ulrich Greb.

19. Februar 2020: Jonathan Meeses wilde Lolita-Perfomance in Dortmund

Ein bisschen fasziniert und ein bisschen genervt sind die Kritiker*innen dieses  ausufernden Impro-Spektakels um Nabokovs Romanstoff. Auch wir schwankten.

18. Februar 2020: Stefan Bachmann überzeugt mit Graf Öderland in Basel

Begeistert sind die Zeitungskolleg*innen von dieser stummfilmästhetischen Max-Frisch-Inszenierung in Basel – ganz so wie wir.

17. Februar 2020: Bernadette Sonnenbichler inszeniert Lulu in Düsseldorf

So mittel angetan sind die Kolleg*innen von Sonnenbichlers Wedekind-Adpation. Wir reagierten genervt.

17. Februar 2020: Gerd Heinz' Tod eines Handlungsreisenden in Bern

Die Zeitungskolleg*innen schwanken zwischen Anerkennung und Stirnrunzeln über so viel Museum – wir würdigten zum Bühnenabschied Heinz' lange Karriere.

17. Februar 2020: Stef Lernous' Ubu Rex am Berliner Ensemble

Eine gewitzte Alfred-Jarry-Adaption und gute Regie-Ideen gehen unter in lautem Klamauk – für die Kolleg*innen (mindestens) genauso wie für uns.

17. Februar 2020: Lars Eidinger ist Peer Gynt an der Schaubühne Berlin

Die Berichterstatter*innen reagieren unterschiedlich auf die Ibsen-Performance von Eidinger und John Bock. Wir schauten gebannt auf höheren Quatsch und Star-Kultiges.

15. Februar 2020: letztes Licht. Territorium von Thomas Freyer uraufgeführt

Die Kolleg*innen sahen  das neue Stück von Thomas Freyer in Jan Gehlers Uraufführung in Düsseldorf an zu hohen Ansprüchen scheitern – ähnlich wie wir.

15. Februar 2020: Hanna Müller mit Fräulein Julie in Würzburg

Der Zeitungskollege feiert eine subversive Strindberg-Interpretation – uns fehlte die große Geste.

15. Februar 2020: Don Juan. Erschöpfte Männer von Julia Haenni

Der Zeitungskritiker ist angetan von der Vision einer neuen Männlichkeit im Theater Marie – wir sahen den Uraufführungs-Abend ins Kabarett rutschen.

14. Februar 2020: Milan Peschel mit Die Umsiedlerin in Schwerin

Die Schweriner Kritik ist angetan von Milan Peschels expressiver Heiner-Müller-Inszenierung. Die hier nicht so gut ankam.

13. Februar 2020: Robert Borgmanns Jelinek-Uraufführung Schwarzwasser in Wien

Es gibt viel Zustimmung und viel Ablehnung unter den Kollegas, beeindruckt, wenigstens von den Schauspieler*innen, sind sie alle. Ein Radiokollege fühlte sich gut unterhalten, aber auch etwas unterfordert vom bunten Geschehen im Akademietheater – ähnlich wie wir.

13. Februar 2020: Brit Bartkowiak mit einem Komödien-Werther in Mainz

Die Zeitungskolleg*innen loben die Goethe-Vergegenwärtigung – mit Einschränkungen. Wir erlebten einen berührenden Abend.

10. Februar 2020: Wir sind das Volk von Anja Quickert und Laibach in Berliner HAU

Die Kolleginnen von der Zeitung loben den Abend, wir sind enttäuscht.

10. Februar 2020: Lily Sykes bringt in Köln Maya Arad Yasurs Bomb zur Uraufführung

Die Kolleg*innen sahen sehr unterschiedlich auf den Abend. Wir vermissen Differenzierung.

10. Februar 2020: Friederike Hellers Dresdener Ingo-Schulze-Adaption Peter Holtz

Die Meinungen der Radio- und Zeitungskritiker gehen auseinander. Wir sind ihr gewogen.

10. Februar 2020: Joshua Sobols Hello Mother, Goodbye Son! in Villach

Christine Wipplingers Uraufführung verfängt bei den Kritiker*innen. Wir erleben einen unverhofften, dramatischen Moment.

6. Februar 2020: Jan Bosse mit Ferdinand Schmalz' jedermann (stirbt) in Frankfurt

Die Kritiken reichen von Enervierung bis Begeisterung – letztere vor allem über Hauptdarsteller Wolfram Koch. Sehr zufrieden waren auch wir.

4. Februar 2020: Simon Solbergs Die Räuber in Bonn

Zum Kern von Schillers Drama stoße Solberg in seiner Fassung vor, bemerkt ein erster Kritiker. Auch wir finden seine Lesart durchaus bestechend.

4. Februar 2020: Christian Weises Meta-Meta-Hamlet am Gorki Berlin

Überwiegend große Freude hatten die Kritiker*innen an diesem Abend, manchem ist jedoch die Metaverästelungen einen Tick zu unklar, ähnlich wie uns.

4. Februar 2020: Franziska Marie Gramss' Mondlicht und Magnolien in Celle

Von den Schauspiel-Leistungen schwärmt der lokale Kritiker. Wir wünschten uns von Stück und Regie Vertiefung.

4. Februar 2020: Hamlet am Thalia Theater Hamburg

Leise Begeisterung bei einigen Einschränkungen spenden die meisten, aber nicht allle Kritiker*innen Jette Steckels Inszenierung. Wir waren gespalten.

4. Februar 2020: Hasta la Westler, Baby von Kühnel/Kuttner am DT Berlin

Braucht niemand, tut aber auch nicht weh, sind sich drei von vier Zeitungskolleg*innen einig. Wir vermissten eine ernsthafte Auseinandersetzung zu Ost-West-Fragen.

3. Februar 2020: Philipp Löhles Farce Andi Europäer in Nürnberg

Eher zwiegespalten blicken die Kritiker*innen auf Tina Laniks Inszenierung von Philipp Löhles böser Satire – und liegen damit nahe bei uns.

3. Februar 2020: Biographie: Ein Spiel von Kathrin Brune in Chemnitz inszeniert

Zeitloses und kluges Theater sei Kathrin Brunes Max-Frisch-Inszenierung, befindet eine lokale Stimme über Biographie: Ein Spiel in Chemnitz. Auch wir waren angetan.

3. Februar 2020: Jan Neumanns Romeo und Julia in Weimar

Im Kampf Liebe gegen Hass, setze Jan Neumanns Inszenierung voll auf die Liebe und die Freiheit, schreiben die Kritiker, waren aber nur bedingt zufrieden damit. Wir waren eher angetan.

2. Februar 2020: A. R. Nunes mit La flauta mágica / Die Zauberflöte in Heidelberg

Einen Volltreffer bejubelt eine erste Stimme von vor Ort. Auch wir erlebten einen sehr besonderen Abend.

1. Februar 2020: Stefanie Sargnagels Am Wiesnrand im Volkstheater München

Die Münchner Kritiker*innen lassen sich von diesem Trip zum Oktoberfest weitgehend mitreißen. Auch wir waren dem dynamischen Abend zugetan.

1. Februar 2020: Zino Weys Woyzeck in Stuttgart

Die regionalen Zeitungskollegen sind nicht so richtig überzeugt von der Inszenierung und Sylvana Krappatsch in der Titelrolle. Überregional ist man ihr ähnlich gewogen wie wir.

1. Februar 2020: Christopher Rüpings Brecht-Inszenierung Im Dickicht der Städte

In den Münchner Kammerspielen heißt's Kuscheln gegen die Einsamkeit, und die Kritiker*innen reagieren unterschiedlich. Wir dokumentierten unseren inneren Kampf in zwölf Runden.

Diese und ältere Kritikenrundschauen finden Sie immer auch angehängt an die jeweilige Nachtkritik.