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24. Juni 2018: Die Lange Nacht der Autoren am Deutschen Theater Berlin

Wenig Begeisterung wecken die Lange Nacht und Sebstian Hartmanns "penetranter Porno" bei den Radio- und Printkolleg*innen. Wir fanden Hartmanns Interpretation der Textvorlage konsequent und ein Ereignis.

23. Juni 2018: Berichte vom Impulse Festival

Über partizipative Formate beim diesjährigen Festival Impulse berichtet ein lokaler Kritiker. Wir schrieben über das Eröffnungswochenende.

21. Juni 2018: Maestro e Margherita beim Origen-Festival in Chur

Fabrizio Pestillis Inszenierung nach Michail Bulgakow unterhält die Lokalkritiker*innen glänzend. "Soll das ein Witz sein?", fragen wir uns.

19. Juni 2018: Die verlorene Oper bei den Ruhrfestspielen

Das Projekt von Thorleifur Örn Arnarsson und Albert Ostermaier fällt bei den Kollegen*innen krachend durch, nur ein (überregionaler) und wir sind gnädiger.

19. Juni 2018: András Dömötör mit Gorkis Die Letzten am Maxim Gorki Theater Berlin

Ein erster Kritiker findet, dieser Abend komme gerade zur rechten Zeit, ein anderer sah eine "lustige Kinderzimmer-Horrorshow", ein dritter ist noch enttäuschter als wir.

19. Juni 2018: Annette Pullen inszeniert in Heidelberg Dürrenmatts Die Physiker

Die Kollegen vor Ort sind gespalten. Wir sahen Murphys Gesetz bestätigt.

18. Juni 2018: Thomas Jonigk mit Molnárs Liliom in Wiesbaden

Eine Kritikerin schwärmt, eine andere hat Fragen. Wir sahen einen schillernden Liliom.

18. Juni 2018: Superamas mit Chekhov Fast & Furious bei den Wiener Festwochen

Ein Kritiker ist enttäuscht, ein anderer beeindruckt. Wir vermissten eine Dramaturgie.

18. Juni 2018: Jan Sobries Nachspielzeit im Zürcher Schauspielhaus

Verhalten loben die Kritikerinnen, die aber nicht sehr streng sich gebärden. Wir hofften ziemlich bald auf den Abpfiff.

16. Juni 2018: Die Weimarer-Eisenacher Koproduktion On the Edge

Die Lokalkritiker*innen loben den Abend von Andris Plucis und Hasko Weber. So auch wir.

15. Juni 2018: Niels Bormann inszeniert am HAU Berlin Maryam Zarees Kluge Gefühle

Der Zeitungskollege ist vorsichtig anerkennend, vor allem dem Stück gegenüber – uns blieb die Inszenierung ein bisschen zu statisch.

14. Juni 2018: Roberto Ciullis Clowns unter Tage bei den Ruhrfestspielen

Die Kolleg*innen fanden nicht alles sinnvoll, loben die Inszenierung aber gleichwohl. Als liebenswert-romantisches Biotop beschreibt heute die Süddeutsche Zeitung den Abend. Dem können wir uns anschließen.

13. Juni 2018: Theresia Walsers Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm … in Mannheim

Der scheidende Schauspiel-Chef Burkhard C. Kosminski verabschiedet sich mit einem Doppel-Abend, der bei den Lokalkritiker*innen wie bei den überregionalen Kolleg*innen überwiegend gut ankommt. So auch bei uns.

11. Juni 2018: Sibylle Bergs Wonderland Ave. in Köln uraufgeführt

Die Kritiken sind nicht ganz einhellig, aber alle bestaunen Ersan Mondtags Menschen-Museums-Bühnenbild. Wir auch.

11. Juni 2018: Lars Werners Weißer Raum bei den Ruhrfestspielen

Eine erste Stimme beklagt "zu viel Schwarz-Weiß-Malerei" in Anne Simons Uraufführung. Wir sehen es ähnlich.

11. Juni 2018: Daniel Fish mit Don DeLillos Weißes Rauschen bei den Ruhrfestspielen

Die Kolleg*innen sind nicht einverstanden. Wir konnten den Abend genießen.

11. Juni 2018: Die Rainald Goetz-Inszenierung Jeff Koons an der Schaubühne Berlin

Die ersten Kolleg*innen erkennen in Lilja Rupprechts Inszenierung eine mehr oder weniger gelungene Reizüberflutung, wir sahen eine Verpuffung.

11. Juni 2018: £¥€$ und Independent Living bei Theaterformen in Braunschweig

Ein Kritiker sieht nach dem Auftakt des Festivals in Braunschweig einen starken Jahrgang. Wir sahen zumindest schon mal die Arbeiten des zweiten Festivaltags.

11. Juni 2018: Martin Heckmanns Der Schwindel und sein Gegenteil am Neumarkt Zürich

Die meisten Kritiker sind angetan nicht nur von Martin Heckmanns neuem Stück, sondern auch wie Simone Blattners Regie dem Schweren Leichtes verleiht. So sahen auch wir es.

10. Juni 2018: Markus Öhrn mit Häusliche Gewalt Wien bei den Festwochen

Nachdenklich und fasziniert berichten die ersten Rezensent*innen von dieser Festwochen-Arbeit in Wien. Auch uns hat der beklemmende Abend erreicht.

10. Juni 2018: Phantom von Lutz Hübner & Sarah Nemitz am Berliner Grips

Zwei Kollegen deuten das Stück mit Wohlwollen, eine Kollegin sah nur Klischees in Petra Ziesers Inszenierung. Wir loben das Ensemble.

10. Juni 2018: L'habitude von Jean Michel Bruyère & LFK bei den Wiener Festwochen

Ein Zeitungskollege winkt ab, ein anderer ließ sich vor allem von der Musik mitreißen. Wir bemängelten die Unverbindlichkeit dieser installativen Unternehmung.

7. Juni 2018: Édouard Louis' Im Herzen der Gewalt an der Berliner Schaubühne

Weit gehen die Meinungen der Kritiker*innen auseinander bei Thomas Ostermeiers Inszenierung, die Mehrheit ist aber dafür. Wir stoßen uns etwas am Perfektionsstreben des Abends.

6. Juni 2018: Dirk Lauckes Nur die Harten in Oberhausen

Die lokale Kritik jubelt, die überregionale sieht die Uraufführung durch Intendant Florian Fiedler etwas nüchterner. Wir waren angetan.

6. Juni 2018: Christoph Heins Trutz bei den Ruhrfestspielen

Die Kollegenschaft ist großteils angetan von Dušan David Pařízeks Inszenierung. Wir sahen "Geschichtsjogging".

5. Juni 2018: Macbeth am Landestheater Coburg

Die Zeitungskritiker*innen sind recht beeindruckt, ein bisserl macht ihnen das statuarische Spiel zu schaffen. Wir waren über den Konservativismus der Unternehmung doch recht erstaunt.

5. Juni 2018: Johanna Wehners Konstanzer Johanna von Orleans

Die erste Kritik zu diesem recht frei nach Schiller gestalteten Abend kommt aus der Schweiz und ist sehr positiv. Wir waren weniger euphorisch.

Diese und ältere Kritikenrundschauen finden Sie immer auch angehängt an die jeweilige Nachtkritik.