Musicals sollen es richten

Hamburg, 10. November 2011. Wie der NDR auf seiner Webseite meldet könne am Volkstheater Rostock "für die Zukunft geplant" werden. Der Aufsichtsrat des Volkstheaters habe am Dienstag über einen Fünf-Jahres-Wirtschaftsplan beraten, vorgelegt vom neuen Geschäftsführer Stefan Rosinski.

Trotz der Finanzprobleme sei damit eine Insolvenz der Volkstheater GmbH in diesem Jahr auszuschließen. Das Konzept sehe vor, das Theater als Vier-Sparten-Haus weiterzuführen und die Personalkosten durch den Abschluss eines Haustarifvertrags einzufrieren, der dem Theater eine Ersparnis von einer Million Euro einbringen soll. Für die rund 300 Mitarbeiter würde dies Lohneinbußen im einstelligen Prozentbereich bedeuten, ihre Arbeitsplätze wären dafür bis 2016 gesichert.

Wenn das Große Haus, das im Moment saniert wird, wie geplant im Juni 2012 wieder geöffnet werden könnte, sollten die Einnahmen durch zusätzliche Opern- und Musical-Aufführungen erhöht werden. Das Schauspiel solle dann aus dem Großen Haus aus und in das kleinere und modernere Theater im Stadthafen umziehen.

Während die Schweriner Landesregierung das Volkstheater und das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin aufgefordert hat, die Fusion der beiden großen Orchester des Landes, der Mecklenburgischen Staatskapelle in Schwerin und der Norddeutschen Philharmonie in Rostock, zu prüfen, wird in Rosinskis Konzept eine Fusion mit dem Staatstheater in Schwerin abgelehnt, wie es am Rande der Aufsichtsratssitzung geheißen habe.

(ndr.de/ jnm)

 
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