Vielleicht für vier Jahre

Gera, 3. Februar 2012. Wie die Theater & Philharmonie Thüringen mitteilt ist die Existenz der fusionierten Bühnen von Gera und Altenburg "für vier Jahre gesichert".

Der bereits im Juli 2011 ausgehandelte Vertrag über die Finanzierung der Bühne mit den Spielorten Gera und Altenburg wurde am Freitag, den 3. Februar 2012 in Gera durch das Land Thüringen und die drei kommunalen Gesellschafter offiziell unterzeichnet. Der Vertrag sichert die öffentlichen Zuschüsse von Thüringens einzigem Fünf-Sparten-Haus von 2013 bis 2016.

Die Theater & Philharmonie Thüringen GmbH erhält ab 2013 bis 2016 jährliche Zuwendungen von insgesamt 16,4 Millionen Euro. Das Land Thüringen steuert 9,7 Millionen Euro bei, 200.000 Euro mehr als in der Ende dieses Jahres auslaufenden Vereinbarung. Damit kehrt er annähernd auf das Level aus den Jahren vor 2009 zurück. Die kommunalen Gesellschafter bringen für ihr Theater 6,7 Millionen Euro auf, 53.000 Euro mehr als bisher. Davon trägt die Stadt Gera knapp 32.000 Euro. Tarifsteigerungen werden vom Freistaat Thüringen ab 2014 ebenfalls zu 59 Prozent mitfinanziert.

Allerdings, so Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Vornehm, reichten die höheren Zuschüsse allein nicht aus, um den Kostenzuwachs abzudecken. Die "begonnenen Sparanstrengungen" müssten fortgesetzt und "weiter verstärkt" werden.

Als besonderen Erfolg wertete der Aufsichtsratsvorsitzende, dass mit Beginn der neuen Finanzierungsperiode das Ballett zum "Thüringer Staatsballett" aufsteigt und die direkten Kosten des Balletts in Höhe von derzeit 1,5 Millionen Euro samt allen künftigen Steigerungen alleine vom Freistaat getragen werden.

(Theater & Philharmonie Thüringen / jnm)

 
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