Für mehr Sichtbarkeit

Berlin / Leipzig / Stuttgart, 27. Mai 2020. Drei der größten Häuser für freischaffend produziertes Figuren- und Objekttheater, das FITZ Zentrum für Figurentheater Stuttgart, die Schaubude Berlin und der Westflügel Leipzig, schließen sich zur Allianz internationaler Produktionszentren für Figurentheater zusammen. Wie das Bündnis meldet, versteht es sich als Netzwerk für künstlerische Zusammenarbeit und zielt auf eine kontinuierliche Kooperation zwischen den drei Standorten.

Großzügiger als vermutet

26. Mai 2020. Die 100. Ausgabe der Salzburger Festspiele wird stattfinden. Das melden diverse österreichische Medien, darunter die Wiener Tageszeitung Die Presse. Auf Grund der Corona-Pandemie wird das jährlich in den Monaten Juli und August stattfindende Festival jedoch in diesem Jahr verkürzt. Statt 200 Vorstellungen an 44 Tagen und in 16 Spielstätten wird es den Berichten zufolge in der Zeit vom 1. bis 30. August nur etwa 90 Vorstellungen an höchstens sechs Spielstätten geben, wobei die drei Festspielhäuser das "Epizentrum" der Festspiele bilden sollen.

Neue Offenheit

26. Mai 2020. Lockerungen der Corona-Maßnahmen für Kunst und Kultur gaben gestern Österreichs neue Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) bekannt. Das meldet Die Presse.

She's Sunny, they will say ...

26. Mai 2020. Die Schauspielerin Renate Krößner ist tot. Das berichtet die Berliner Zeitung. Krößner wurde insbesondere durch ihre Verkörperung der Titelrolle von Konrad Wolfs Film "Solo Sunny" aus dem Jahr 1979 nach einem Drehbuch von Wolfgang Kohlhaase berühmt.

Neue Aufgaben

26. Mai 2020. Der Vertrag von Holger von Berg, Geschäftsführer der Bayreuther Festspiele, soll nach seinem Auslaufen im März 2021 nicht verlängert werden. Das berichten diverse Medien, darunter die FAZ. "Die Bayreuther Festspiele GmbH hat sich entschlossen, die Stelle der kaufmännischen Geschäftsführung nach Ablauf der Laufzeit des Vertrags mit dem bisherigen kaufmännischen Geschäftsführer auszuschreiben und ab 1. 4. 2021 neu zu besetzen“, zitiert die FAZ aus einer Mitteilung der Bayreuther Festspiele. "Der bisherige kaufmännische Geschäftsführer wird nach der Beendigung seiner Tätigkeit in Bayreuth eine neue Aufgabe beim Freistaat Bayern im Geschäftsbereich des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst in München übernehmen."

Seltene Gaben

Düsseldorf, 25. Mai 2020. Anaïs Emilia Rödel, Dramaturgin am Tanzhaus NRW in Düsseldorf, ist am 15. Mai 2020 überraschend gestorben. Sie wurde nur 32 Jahre alt. Das teilt uns das tanzhaus nrw mit.

Theater sei leise

23. Mai 2020. Der Schweizerische Bühnenverband (SBV), der Schweizer Verband der technischen Bühnen- und Veranstaltungsberufe und der Verband Schweizerischer Berufsorchester haben ein neues Corona-Schutzkonzept für die Theater- und Musikbranche erarbeitet. Das melden Schweizer Medien wie Tagesanzeiger, SRF und Neue Zürcher Zeitung. Am 27. Mai will der Schweizer Bundesrat über weitere Lockerungsmaßnahmen zur Öffnung von Kinos, Konzerthäusern, Theatern und Kasinos entscheiden, die voraussichtlich ab dem 8. Juni 2020 greifen würden.

Januar '21 ist weiter fest im Blick

Wien, 22. Mai 2020. Aufgrund der COVID-19-Krise verzögert sich die Generalsanierung des Wiener Volkstheaters um mehrere Wochen, wie das Haus mitteilt. Am Theater finden seit Sommer 2019 Baumaßnahmen statt, mit dem Jahreswechsel wurde der Spielbetrieb in die Ersatzspielstätte im Museumsquartier verlegt. Im Zuge der Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie kam es zu einer vierwöchigen Unterbrechung der Bautätigkeit. Seit 14. April 2020 wird wieder gearbeitet. Die Verzögerung aber lasse sich nicht mehr herausarbeiten.

Für Spuckschutz und Besuchersteuerung

Berlin, 22. Mai 2020. Der Bund verdoppelt den Etat seines Soforthilfeprogramms "Neustart" von 10 auf 20 Millionen Euro. Das gab die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, heute in einer Pressemitteilung bekannt. Ziel des Programms sei es, "kleineren und mittleren Kultureinrichtungen bei Umbau- und Ausstattungsmaßnamen angesichts der Coronakrise zu helfen". Gefördert würden Anträge auf Investitionen zwischen 10.000 und 50.000 Euro etwa für "Schutzvorrichtungen und die Optimierung der Besuchersteuerung", aber auch für "digitale Vermittlungsformate". Das Programm richte sich demnach an "Museen, Ausstellungshallen und Gedenkstätten, Veranstaltungsorte von Konzert- und Theateraufführungen sowie an soziokulturelle Zentren und Kulturhäuser". 

Hilfen in der Corona-Krise

22. Mai 2020. Wie andere österreichische Bundesländer zuvor hat nun auch das Land Niederösterreich hat zur Unterstützung von Künstlern und Kulturvermittlern in der Coronakrise die Vergabe von Stipendien in einer Höhe von maximal 3000 Euro pro Antrag angekündigt. Das meldet der Standard. Insgesamt solle dafür ein Budget von einer Million Euro eingestellt. Antragsberechtigt sind Kulturschaffende, deren monatliches Einkommen derzeit 1000 Euro nicht übersteige.