Homecoming

von Teresa Präauer

Erwähnungen des Wortes Homecoming auf nachtkritik.de bisher: einmal. Mit heutigem Eintrag: öfter.

13. Oktober 2015. Noch weile ich in der Ferne. In Iowa City, Amerika, habe ich soeben das "Homecoming Weekend", halb feiernd, halb staunend, hinter mich gebracht. Und Cyndi Lauper, nein, die "Chvrches" haben gespielt, bei freiem Eintritt auf dem Rasen des Pentacrest, einer Ansammlung von Gebäuden rund um das Old Capitol, dem Nullpunkt im orthogonalen Straßennetz der Stadt. Schwarz-gold gewandete Studentinnen und Studenten sind im Takt dazu gehüpft, am Nachmittag vorher gabs Paraden und Umzüge, tags darauf das Football-Spiel Iowa vs. Illinois. "Go, Hawks!"

Beginn

von Teresa Präauer

Erwähnungen des Wortes Beginn auf nachtkritik.de bisher: 2000 Mal.

8. September 2015. Jetzt, wo es Herbst wird und die Theatersaison wieder beginnt, sitze ich in Iowa City und schreibe diese Kolumne. Es ist spät, und bis der Text abgeschickt werden kann, wird es hier Mitternacht geworden sein, und dort, in Berlin, im Zimmer der verantwortlichen Redakteurin, bereits sieben Uhr morgens. Sie wird ihren Computer einschalten, und ich werde meinen ausschalten.

Wir

von Teresa Präauer

Erwähnungen des Wortes wir auf nachtkritik.de bisher: "Ein oder mehrere häufig vorkommende Wörter wurden bei der Suche ignoriert!"

4. August 2015. Als ich jetzt, am zweiten August, diesen Eintrag schreibe, jährt sich Christoph Schlingensiefs "Baden im Wolfgangsee" auf den Tag genau zum 17. Mal. Wir erinnern uns: Die Einladung zum gemeinsamen Baden im österreichischen St. Gilgen am Wolfgangsee erging an sechs Millionen deutsche Arbeitslose. Erklärtes Ziel war es, gemeinsam den Wasserstand des Sees zu heben, um Helmut Kohls Ferienhaus am Ufer zu fluten. – Elfriede Jelinek betreibt ja seit einigen Jahren ihre Homepage, auf der sie laufend Texte und Kommentare veröffentlicht. Auch das Foto von Christoph Schlingensief mit "Chance2000"-Käppchen aus 1998 findet sich in dieser Sammlung auf elfriedejelinek.com.

Aussprache

von Teresa Präauer

Erwähnungen des Wortes Aussprache auf nachtkritik.de bisher: 37 Mal

26. Mai 2015. Das Trennende zwischen Österreich und Deutschland sei die gemeinsame Sprache, soll Karl Farkas in seinen Kabarettprogrammen in etwa gesagt haben. "Kabarett": das, hier fängt es schon an, schreibt man in Österreich genau so, spricht es aber aus wie das französische "Cabaret". Und was nicht alles unterschiedlich ausgesprochen wird in deutschsprachigen Landen, von der Schweiz ganz zu schweigen!

Memoiren

von Teresa Präauer

Erwähnungen des Wortes Memoiren auf nachtkritik.de bisher: 16 Mal

21. April 2015. Wenn man im Foyer des Wiener Burgtheaters auf den Beginn der Vorstellung wartet oder sich in der Pause später die Zeit vertreibt, ohne beim Buffet im oberen Stockwerk ein Schinkensemmerl zu verdrücken – dazu ein andermal –, dann fällt der Blick auf die Auslage der dort integrierten Buchhandlung, die nämlich DVDs, Bücher und CDs über Theater und Theaternahes feilbietet.

Cosplay

von Teresa Präauer

Erwähnungen des Wortes Cosplay auf nachtkritik.de bisher: 2 Mal

17. März 2015. Ach, Cosplay. Nur zweimal, sagt die Suchmaschine, wird der Begriff genannt auf nachtkritik.de: einmal bei Armin Petras, ahja!, und einmal in einem Artikel, der, am Rande, auf ein Stück von Gob Squad verweist: "Before your very Eyes". Worin Kinder ihr Leben antizipieren und die Rollen erproben, die sie später einmal eingenommen haben werden, so es nach den begrenzten Möglichkeiten innerhalb des "Formelvorrats" eines Menschenlebens geht. Seltsam, wenn man als Mittdreißigerin in diesem Stück im brut Wien gesessen ist, und sich angesehen hat, wie Kinder also dreißig- bis vierzigjährige Erwachsene imitieren: wie lustig ist es gewesen und wie traurig, sich darin, satz- oder gestenweise, wiederzuerkennen.

Glitzer

von Teresa Präauer

Erwähnungen des Wortes Glitzer auf nachtkritik.de bisher: 246 Mal

10. Februar 2015. Wenn es Glitzer schneit, stehen die Schauspielerinnen und Schauspieler manchmal auf der Bühne wie Goldmarie und Pechmarie. Die winzigen, reflektierenden Partikel aus Plastik sind beharrlich aus der Trickkiste der kleinen Kindergeburtstage und der großen Tanz-Revuen geflattert, hinüber ins zeitgenössische Theater.