Sühne und Schuld - Ene-Liis Semper und Tiit Ojasoo zerlegen in Luzern Dostojewskis Roman in zwei gleichermaßen alptraumhafte Teile

Ein lausiger Mensch

von Valeria Heintges

Luzern, 30. Januar 2019. Ihre "Elefanten" nannte die Übersetzerin Swetlana Geier die Romane von Fjodor M. Dostojewski, die sie ins Deutsche übersetzte. Einen Elefanten kann man nicht auf die Bühne heben, scheint sich das estnische Regie- und Ausstattungsduo Ene-Liis Semper und Tiit Ojasoo gedacht zu haben, aber wenn man ihn in zwei Teile schneidet, dann könnte es gehen. Und so haben sie Dostojewskis ersten Roman "Schuld und Sühne", der in Geiers Übersetzung "Verbrechen und Strafe" heißt, für ihre Arbeit am Luzerner Theater in zwei sehr ungleiche Teile geteilt. Zuerst eine Stunde "Sühne" in der Box, dann drei Stunden "Schuld" im Theater.

Elfriede Jelinek
Regie: Sophia Bodamer
Luzern - 19. April 2018
nach Heinrich von Kleist
Regie: Bram Jansen
Luzern - 16. November 2017
Jeremias Gotthelf
Regie: Barbara-David Brüesch
Luzern - 29. September 2017
nach Max Frisch, Gustav Mahler
Regie: Felix Rothenhäusler
Luzern - 01. Mai 2017
Alexander Giesche
Regie: Alexander Giesche
Luzern - 15. März 2017
Katja Brunner
Regie: Christina Rast
Luzern - 24. November 2016
Stefano Massini
Regie: Matthias Kaschig
Luzern - 15. April 2016
Thomas Hürlimann
Regie: Livio Andreina
Luzern - 09. Juni 2015
Katja Brunner
Regie: Heike M. Goetze
Luzern - 08. Mai 2015

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