Jetzt wird nicht mehr gebrabbelt!

von Dirk Pilz

27. Januar 2015. Kürzlich hat Ulrich Matthes mit der "FAS" gesprochen, das ist eine Wochenzeitung. Er hat gesagt, das RTL-Dschungelcamp gehöre "zu den absolut gelungenen Formen von Unterhaltung". Interessant. Kurz davor hat Matthes mit dem Spiegel geredet, ein Nachrichtenmagazin. Ähnlich wie in der Kunst, meinte Matthes, solle es im Journalismus um die Förderung von "Empathie" gehen, darum, "den Menschen und die Dinge in ihrer Widersprüchlichkeit zu zeigen, in der Reichheit dessen, was möglich ist". Genau. Das sollten sich alle Dschungelcampberichterstatter dringend zu Herzen nehmen, Theaterkritiker sowieso.