"Wir sind GESTERN HEUTE MORGEN"

19. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Bis 20. Juni 18 Uhr zeigten wir mit Wir sind GESTERN HEUTE MORGEN ein "generationenkonfrontierendes Theaterprojekt", entwickelt vom Spielensemble des Stückes, inszeniert von Uta Plate.

"Peer Gynt" inszeniert von Viktor Bodo

14. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 14. Juni, 18 Uhr, bis 15. Juni zeigen wir für 24 Stunden "Peer Gynt" von Henrik Ibsen, inszeniert von Viktor Bodo am Volkstheater Wien. Nachtkritiker Reinhard Kriechbaum schreibt: "Ibsens 'Peer Gynt' ist besonders dankbares Material für den Bühnenzauberer. In seiner Deutung haben wir es mit Kopftheater, nicht mit realen Erlebnissen zu tun."

"Bilder deiner großen Liebe" nach Wolfgang Herrndorf

13. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 13. Juni, 18 Uhr, bis 14. Juni zeigen wir für 24 Stunden "Bilder deiner großen Liebe" nach Wolfgang Herrndorf in der Fassung von Robert Koall, inszeniert von Jan Gehler, ursprünglich am Staatsschauspiel Dresden.

"John Gabriel Borkman" vom Deutschen Schauspielhaus Hamburg

9. Juni 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Ab 12. Juni 18 Uhr zeigen wir für 24 Stunden John Gabriel Borkman von Henrik Ibsen - 2014 inszeniert von Karin Henkel am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und 2015 zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

"Odem" vom Staatstheater Kassel

11. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 11. Juni, 18 Uhr, bis 12. Juni zeigen wir für 24 Stunden "Odem", geschrieben und inszeniert von Wilke Weermann. Nachtkritiker Michael Laages sah in dem "Schauspiel für drei Androiden und eine Nonne", das von Ferne her zu Mary Shelleys "Frankenstein" hinübergrüßt und aus der Nähe betrachtet, nicht wenig mit der Diskussion über Künstliche Intelligenz zu tun hat,  eine "freie Fantasie über die Erfiindung des Menschen".

Zur Zukunft der Städtischen Bühnen Frankfurt

Frankfurt am Main, 10. Juni 2020. Das Frankfurter Stadtparlament hat im Januar dieses Jahres mit großer Mehrheit den Abriss der Städtischen Bühnen beschlossen. Die Doppelanlage am Willy-Brandt-Platz mit ihrer charakteristischen Glasfassade beherbergt die Oper und das Schauspiel Frankfurt. Der Beschluss ist in Frankfurt weiterhin umstritten, eine Online-Petition für den Erhalt des von Otto Apel projektierten und 1963 eingeweihten Gebäudes liegt aktuell bei 5.700 Unterstützer*innen. Im Mai 2020 wurde das Foyer des Hauses unter Denkmalschutz gestellt.

Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen
Und dann kam Mirna
Nach uns das All – Das innere Team kennt keine Pause

10. Juni 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Ab 10. Juni, 18 Uhr, zeigen wir in Zusammenarbeit mit dem Maxim Gorki Theater für 24 Stunden drei Stücke von Sibylle Berg über "die Anti-Heldin des 21. Jahrhunderts", jeweils in Inszenierungen von Sebastian Nübling: Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen (Premiere am 23. November 2013), Und dan kam Mirna (Premiere am 24. September 2015) und Nach uns das All – Das innere Team kennt keine Pause (Premiere am 24. September 2017).

"Lockdown" von internil

7. Juni 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom  7. bis 9. Juni streamten wir auf dieser Seite "Lockdown" vom Performance-Label internil (Arne Vogelgesang und Marina Miller Dessau).

Anstelle der Premiere "Blackout", die am 8. Mai 2020 hätte stattfinden sollen, bleiben internil vom 1. April 2020 bis 31. Mai 2020 in einer Berliner Wohnung eingeschlossen und produzierten für das Staatstheater Darmstadt eine Webserie unter Corona-Bedingungen. Wir präsentieren alle Episoden der Serie (Teil 1 ist in zwei Videos aufgeteilt - Sein Video, ihr Video).

"Der Boxer" vom Thalia Theater Hamburg

3. Juni 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 6. Juni 18 Uhr bis 7. Juni zeigen wir für 24 Stunden "Der Boxer" in der Regie von Ewelina Marciniak nach dem Roman von Szczepan Twardoch. Lesen lässt sich die Geschichte um den jüdischen Boxer Jakub Shapiro, der in einem mafiösen Umfeld im Warschau der 30er Jahre, kurz vor dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht, um den sozialen Aufstieg kämpft, als Warnung vor dem wachsenden Nationalismus in Polen und Europa heute.