"Hamlet" von Boris Nikitin

27. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen, Livestreams und Filmen zusammen. Noch bis morgen 18 Uhr zeigen wir die Solo-Performance "Hamlet" von Boris Nikitin, eine Reflexion über Identität, Krankheit und Wirklichkeit nach Motiven der Shakespeare-Tragödie. Die Uraufführung dieser freien Produktion fand am 24. September 2016 an der Kaserne Basel statt. "Hamlet" wurde zum Impulse Theater Festival der Freien Szene 2017 eingeladen.

"Wir sind noch einmal davongekommen" von der Theaterakademie August Everding

24. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan von Inszenierungen zusammen. Am 24. Mai 2020 ab 19:30 Uhr läuft bei uns im Live-Stream Wir sind noch einmal davongekommen nach Thornton Wilder – in einer Inszenierung von Marcel Kohler, Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin. Ursprünglich sollte der Abend die Abschlussinszenierung eines Schauspieljahrgangs bilden, nun spielen sie isoliert voneinander in ihren Wohnungen. Um 19:25 Uhr startet der Abend mit einer kurzen Stückeinführung.

"Ramadram" von new media socialism und Migrantpolitan

23. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Am 23. Mai 2020 zeigen wir ab 18 Uhr alle Folgen der Webserie Ramadram, die als "multilinguale diasporische Soap-Opera" von new media socialism und Migrantpolitan seit dem 27. April für Kampnagel in Hamburg produziert wurde. Ab 22 Uhr steht dann – pünktlich zum Zuckerfest! – auch die finale Folge in der Playlist bereit.

"Der zerbrochne Krug" vom Düsseldorfer Schauspielhaus

22. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Am 22. Mai 2020 ab 18 Uhr zeigen wir den "Der zerbrochne Krug" von Heinrich von Kleist in der Regie von Laura Linnenbaum, eine Klassiker-Lektüre im Licht der #MeToo-Debatte. Premiere am Düsseldorfer Schauspielhauses war am 8. November 2018.

"Urfaust / FaustIn and out" mit anschließender Videokonferenz zu Elfriede Jelinek

21. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab dem 21. Mai 2020 um 18 Uhr zeigen wir "Urfaust / FaustIn and out" von Johann Wolfgang von Goethe und Elfriede Jelinek. Regie der Inszenierung, die am 28. Februar 2020 am Volkstheater Wien Premiere feierte, hatte Bérénice Hebenstreit (hier unsere Nachtkritik). Nach der Vorstellung am 21. Mai 2020 hatte der Interuniversitäre Forschungsverbund Elfriede Jelinek der Universität Wien und der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien im Rahmen seines Forschungsschwerpunkts "Kunst & Politik" eine Podiumsdiskussion geplant. Da diese Vorstellung nicht stattfinden kann, haben sich der Interuniversitäre Forschungsverbund und das Volkstheater entschlossen, im Anschluss an den Stream von "Urfaust / FaustIn and out", der ab 21. Mai auf nachtkritik.de 24 Stunden lang zu sehen sein wird, die Diskussion zu zeigen, die als Videokonferenz abgehalten wurde.

Film-Performance von Laura Andreß, Victoria Halper und Kai Krösche

20. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab 20. Mai 2020 um 20:30 Uhr allerdings zeigen wir keine Theateraufführung. "Ausgang: Offen" vom Performancekollektiv DARUM war zwar als begehbare Installation also Theater im weiteren Sinne konzipiert, aber die Pandemie zwang Laura Andreß, Victoria Halper und Kai Krösche das Medium zu wechseln. Aus der leibhaftigen Performance wurde ein Film, der auf nachtkritik.de als Preview läuft.

"La flauta mágica/Die Zauberflöte" vom Theater Heidelberg

18. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab 18. Mai 2020 um 18 Uhr zeigen wir "La flauta mágica/Die Zauberflöte“ von Horacio Salinas (Musik) und Guillermo Calderón (Text). Regie der Inszenierung am Theater Heidelberg führte Antú Romero Nunes, die am 1. Februar dort das iberoamerikanische Festival Adelante eröffnete. Premiere hatte die internationale Koproduktion frei nach Motiven aus "Die Zauberflöte" von Wolfgang Amadeus Mozart und Emanuel Schikaneder im Januar 2020 bei einem der wichtigsten lateinamerikanischen Performing Arts-Festivals, Santiago a Mil in Chile. Dort wurde die Inszenierung auch aufgezeichnet. Wer einen gemeinsamen Streaming-Theaterabend verbringen mag, ist am 18 Mai ab 20 Uhr zum Community-Viewing mit Antú Romero Nunes im Live-Chat eingeladen. Chat-Host ist Georg Kasch.

"Linie 1" vom Grips Theater Berlin

17. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab 17. Mai 2020 um 18 Uhr zeigen wir eine Aufnahme des Kultmusicals "Linie 1" von Volker Ludwig mit Musik von Birger Heymann und der Rockband "No Ticket" in der Regie von Wolfgang Koldneder. Das Stück steht seit seiner Uraufführung am 30. April 1986 ununterbrochen im Repertoire des Grips Theaters, wurde weltweit nachgespielt und hat in Berlin bereits annähernd 2000 Aufführungen erlebt. Volker Ludwig erhielt für den Stücktext den Mülheimer Dramatikerpreis 1987. Der hier gezeigte Mitschnitt stammt aus dem Jahr 2006. Wer einen gemeinsamen Streaming-Theaterabend verbringen mag, ist eingeladen, mit uns zusammen ab 20 Uhr das Video anzuschalten und zu chatten. Gastgeber des Chats ist nachtkritik-Redakteur Christian Rakow.

"Dschabber" von Marcus Youssef in der Regie von Klaus Schumacher

16. Mai 2020. Der Erwachsenenspielplan pausiert. Das Kinder- und Jugendtheater auf nachtkritik.de kommt zu seinem Recht. An den Auftakt mit Kindertheater schließt in der zweiten Wochenhälfte Jugendtheater an. Immer um 16 Uhr für jeweils 24 Stunden. Heute zeigen wir Macus Youssefs Interkultur-Drama "Dschabber" in der Inszenierung von Klaus Schumacher (ab 12 Jahren). Es hatte am 11. Januar 2020 im Deutschen Schauspielhaus Hamburg Premiere.