"Die Kränkungen der Menschheit" von Anta Helena Recke

3. Mai 2020. Auch das Berliner Theatertreffen, wie wir es kennen, fällt in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Theateraufführungen in geschlossenen Häusern sind verboten. Die Berliner Festspiele verlegen deshalb ihr Theatertreffen ins Netz. Sechs der zehn ausgewählten Inszenierungen werden auf der Website der Festspiele, der jeweiligen Theater sowie auf nachtkritik.de gestreamt – jeweils für 24 Stunden. Auf nachtkritik.de mit einem Livechat zum Stream parallel zum ersten Durchlauf am Eröffnungsabend. Anta Helena Reckes "Die Kränkungen der Menschheit" hatte am 26.9.2019 Premiere an den Münchner Kammerspielen und wurde danach an den koproduzierenden Häusern HAU Berlin, Mousonturm Frankfurt und Kampnagel Hamburg gezeigt.

"Anatomie eines Suizids" von Alice Birch, Regie: Katie Mitchell

2. Mai 2020. Das Theatertreffen, wie wir es kennen, fällt in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Theateraufführungen in geschlossenen Häusern sind derzeit nicht möglich. Die Berliner Festspiele verlegen deshalb ihr Theatertreffen ins Netz. Sechs von zehn ausgewählten Aufführungen werden auf der Website der Festspiele sowie auf nachtkritik.de gestreamt.

"Hamlet" von William Shakespeare, Regie: Johan Simons

1. Mai 2020. Auch das Berliner Theatertreffen, wie wir es kennen, fällt in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Theateraufführungen in geschlossenen Häusern sind verboten. Die Berliner Festspiele verlegen deshalb ihr Theatertreffen ins Netz. Sechs der zehn ausgewählten Inszenierungen werden auf der Website der Festspiele sowie auf nachtkritik.de gestreamt.

"Torquato Tasso", inszeniert von Friedo Solter

30. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Das Deutsche Theater Berlin und das Deutschen Rundfunkarchiv ermöglichen uns ab 30. April 2020 18 Uhr das Streaming einer besonderen Aufführung: Friedo Solters Inszenierung von Johann Wolfgang Goethes "Torquato Tasso" war einer der Höhepunkte der Spielzeit 1975/1976. Wir streamen eine Aufzeichnung des Fernsehens der DDR.

"König Ottokars Glück und Ende" vom Wiener Volktheater aus Prag

29. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Vom 29. April 2020 um 18 Uhr an ist für 24 Stunden ein Mitschnitt von einem Gastspiel des Wiener Volkstheaters am Prager Ständetheater zu sehen: Franz Grillparzers "König Ottokars Glück und Ende" in der Regie von Dušan David Pařízek. Der im tschechischen Brno geborene Regisseur zeigte seine Grillparzer-Inszenierung im Rahmen des deutschsprachigen Prager Theaterfestivals. In der Titelrolle ist in Prag wie in Wien der tschechische Theaterstar Karel Dobrý zu sehen. Aus der Wiener Premiere der Inszenierung vom 8. Januar 2019 berichtete Leopold Lippert in seiner Nachtkritik von einem "Regiekonzept, das auf Spektakel, Hyperbel und Geschmacklosigkeit setzt, und dabei trotzdem jede einzelne Figur, jeden einzelnen Standpunkt intellektuell und emotional ernst zu nehmen scheint".

"Prinz Friedrich von Homburg" am Schauspiel Leipzig

28. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Bis zum 29. April um 18 Uhr ist hier eine Aufzeichnung des Kleist-Klassikers Prinz Friedrich von Homburg in der Inszenierung von Philipp Preuss zu sehen, herausgekommen am Schauspiel Leipzig am 27. April 2019.

"IchundIch" von Else Lasker-Schüler in Wuppertal

27. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Hier war ein Mitschnitt von IchundIch zu sehen. Dedi Baron hat Else Lasker-Schülers Erlösungs- und Welttheaterdrama am Schauspiel Wuppertal mit Schauspieler- und Tänzer*innen inszeniert, Premiere war am 6. Juli 2019.

20 NAC Stream Ichundich Instagram

 
Auf der Homepage des Schauspiel Wuppertal heißt es über das Stück:

Else Lasker-Schülers letztes Drama "IchundIch", entstanden 1940/41 während Lasker-Schülers Exil in Jerusalem, sprengte die Grenzen und hat bis heute nichts von seiner Schärfe und Aktualität eingebüßt. Es ist ein politischer Text, ein kühner Wurf, ein "cross-over" der verschiedenen Künste Schauspiel, Tanz, Film und Gesang.

Die Dichterin zeigt in ihrer Überschreibung von Goethes "Faust", wie die feinsinnige deutsche Kultur und Literatur von Nazihorden überrollt und gekapert wird. Faust und Mephisto diskutieren den Widerstreit von Gut und Böse. "IchundIch" wurde nicht nur in Jerusalem geschrieben, es spielt auch dort. Erst im letzten Jahr wurde das Stück ins Hebräische übersetzt.

 

Mehr in der nachtkritik von Gerhard Preußer über die Premiere am 6. Juli 2019

IchundIch
von Else Lasker-Schüler
Regie: Dedi Baron, Bühne und Kostüme: Kirsten Dephoff, Musik: Frank Schwiklewski, Video: Yoav Cohen, Thomas Dickmeis, Dramaturgie: Barbara Noth. Mit: Thomas Braus, Konstantin Rickert, Léonor Clary, Julia Reznik, Doug Letheren, Kenji Takagi, Pascal Merighi, Julia Wolff. Studierendenprojekt: Sina Ahlers, Matan Amsalem, Natalie Glick, Yotam Gotal, Maayan Michal Hamo, Ilil Lev Kenaan, Elias Kosanke, Johannes Koch, Peter Neugschwentner.
Premiere am 6. Juli 2019
Dauer: 2 Stunden, keine Pause

www.schauspiel-wuppertal.de

 

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"Drei Milliarden Schwestern" von der Volksbühne Berlin

26. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Vom 26. April 2020 um 18 Uhr ist für 24 Stunden ein Mitschnitt der Kultoper "Drei Milliarden Schwestern" von Bonn Park und Ben Roessler mit Spieler*innen des Volksbühnen-Jugendclubs P 14 zu sehen. Frei nach Motiven von Anton Tschechow. Es musiziert das Jugendsinfonieorchester Berlin am Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium unter Leitung von Knut Andreas. Uraufführung war am 12. Oktober 2018. 

"4.48 Psychose" von Sarah Kane
Regie: Kay Voges,Theater Dortmund

25. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab 25. April 2020 18 Uhr ist für 24 Stunden ein Mitschnitt von Sarah Kanes Stück 4.48 Psychose zu sehen, inszeniert von Kay Voges. Der Stream wurde 2014 nach der Diskussion Schauspiel im Livestream – Fluch oder Segen? in der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin mit verschiedenen Kameras aufgezeichnet, entstand also live. Die Erben der 1999 verstorbenen Sarah Kane, die Aufzeichungen ihrer Stücke testamentarisch untersagt hat, haben für das Streaming eine Sondergenehmigung erteilt.