"Prinz Friedrich von Homburg" am Schauspiel Leipzig

28. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Bis zum 29. April um 18 Uhr ist hier eine Aufzeichnung des Kleist-Klassikers Prinz Friedrich von Homburg in der Inszenierung von Philipp Preuss zu sehen, herausgekommen am Schauspiel Leipzig am 27. April 2019.

"IchundIch" von Else Lasker-Schüler in Wuppertal

27. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Hier war ein Mitschnitt von IchundIch zu sehen. Dedi Baron hat Else Lasker-Schülers Erlösungs- und Welttheaterdrama am Schauspiel Wuppertal mit Schauspieler- und Tänzer*innen inszeniert, Premiere war am 6. Juli 2019.

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Auf der Homepage des Schauspiel Wuppertal heißt es über das Stück:

Else Lasker-Schülers letztes Drama "IchundIch", entstanden 1940/41 während Lasker-Schülers Exil in Jerusalem, sprengte die Grenzen und hat bis heute nichts von seiner Schärfe und Aktualität eingebüßt. Es ist ein politischer Text, ein kühner Wurf, ein "cross-over" der verschiedenen Künste Schauspiel, Tanz, Film und Gesang.

Die Dichterin zeigt in ihrer Überschreibung von Goethes "Faust", wie die feinsinnige deutsche Kultur und Literatur von Nazihorden überrollt und gekapert wird. Faust und Mephisto diskutieren den Widerstreit von Gut und Böse. "IchundIch" wurde nicht nur in Jerusalem geschrieben, es spielt auch dort. Erst im letzten Jahr wurde das Stück ins Hebräische übersetzt.

 

Mehr in der nachtkritik von Gerhard Preußer über die Premiere am 6. Juli 2019

IchundIch
von Else Lasker-Schüler
Regie: Dedi Baron, Bühne und Kostüme: Kirsten Dephoff, Musik: Frank Schwiklewski, Video: Yoav Cohen, Thomas Dickmeis, Dramaturgie: Barbara Noth. Mit: Thomas Braus, Konstantin Rickert, Léonor Clary, Julia Reznik, Doug Letheren, Kenji Takagi, Pascal Merighi, Julia Wolff. Studierendenprojekt: Sina Ahlers, Matan Amsalem, Natalie Glick, Yotam Gotal, Maayan Michal Hamo, Ilil Lev Kenaan, Elias Kosanke, Johannes Koch, Peter Neugschwentner.
Premiere am 6. Juli 2019
Dauer: 2 Stunden, keine Pause

www.schauspiel-wuppertal.de

 

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"Drei Milliarden Schwestern" von der Volksbühne Berlin

26. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Vom 26. April 2020 um 18 Uhr ist für 24 Stunden ein Mitschnitt der Kultoper "Drei Milliarden Schwestern" von Bonn Park und Ben Roessler mit Spieler*innen des Volksbühnen-Jugendclubs P 14 zu sehen. Frei nach Motiven von Anton Tschechow. Es musiziert das Jugendsinfonieorchester Berlin am Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium unter Leitung von Knut Andreas. Uraufführung war am 12. Oktober 2018. 

"4.48 Psychose" von Sarah Kane
Regie: Kay Voges,Theater Dortmund

25. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab 25. April 2020 18 Uhr ist für 24 Stunden ein Mitschnitt von Sarah Kanes Stück 4.48 Psychose zu sehen, inszeniert von Kay Voges. Der Stream wurde 2014 nach der Diskussion Schauspiel im Livestream – Fluch oder Segen? in der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin mit verschiedenen Kameras aufgezeichnet, entstand also live. Die Erben der 1999 verstorbenen Sarah Kane, die Aufzeichungen ihrer Stücke testamentarisch untersagt hat, haben für das Streaming eine Sondergenehmigung erteilt.

"Cum-Ex Papers" am Lichthof Theater Hamburg

24. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Vom 24. April 2020 um 18 Uhr ist für 24 Stunden ein Mitschnitt des Recherchestücks Cum-Ex Papers von Helge Schmidt zu sehen. Uraufgeführt wurde das Stück am 25. Oktober 2018 am Lichthof Theater Hamburg. "Dieser Abend zwischen Dokumentation und Fiktion, Hard Facts und Unterhaltung ist fast zu schön, ästhetisch fast zu gelungen für diese skrupellosen, von Geld und Gier getriebenen Verbrechen", schreibt Katrin Ullmann in ihrer Nachtkritik über die Uraufführung. Für seine Produktion arbeitete Helge Schmidt mit dem Recherchenetzwerk Correctiv zusammen.

"Am Königsweg" aus dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg

23. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab 23. April 2020 um 18 Uhr ist hier ein Generalprobenmitschnitt der Uraufführung von Elfriede Jelineks "Am Königsweg" in der Regie von Falk Richter vom Deutschen Schauspielhaus Hamburg zu sehen. Premiere war am 28. Oktober 2017. Die Produktion wurde zum Berliner Theatertreffen 2018 und zu den Mülheimer Theatertagen 2018 eingeladen. Bei der Jahresumrage des Fachmagazins "Theater heute" gewann sie 2018 in mehreren Kategorien (Beste Inszenierung, Bestes Stück, Beste männliche Darstellerleistung: Benny Claessens, Beste Kostüme: Andy Besuch).

"Hamlet" inszeniert von Christian Weise

22. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab 22. April 2020 18 Uhr bis 23. April 18 Uhr zeigen wir Hamlet in einer Inszenierung von Christian Weise, herausgekommen am Maxim Gorki Theater Berlin im Februar 2020.

"kurōtadori - die sinfonie der amsel" von David Rimsky-Korsakow

21. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab dem 21. April  18 Uhr präsentieren wir eine etwas andere Kunst als die bislang Übliche. Keinen Mitschnitt einer Theaterinszenierung, sondern den Film eines Theatermusikers, kurōtadori - die sinfonie der amsel, die 2. Symphonie von David Rimsky-Korsakow.

"Die wunderbare Zerstörung des Mannes" von Martin Gruber und aktionstheater ensemble

21. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Vom 21. April, 18 Uhr, bis 22. April, 18 Uhr, präsentieren wir nach "Kein Stück für Syrien" eine zweite Produktion des Wiener aktionstheater Ensembles um Martin Gruber: "Die wunderbare Zerstörung des Mannes".