Im Herzen der Gewalt" adaptiert nach Édouard Louis von Jan Czapliński

inszeniert von Ewelina Marciniak

18. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Am 20. Juni um 20 Uhr zeigten wir "Im Herzen der Gewalt" nach Édouard Louis, inszeniert von Ewelina Marciniak am Fredro Theater im polnischen Gniezno. Es handelt sich um ein digitales Gastspiel im Rahmen des Festivals "Radar Ost Digital" am Deutschen Theater Berlin.

"Patricks Trick" von Jungen Theater Regensburg

19. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Bis 20. Juni 16 Uhr zeigen wir das Kinder Spezial "Patricks Trick" aus dem Jungen Theater Regensburg, geschrieben von Kristo Šagor, inszeniert von Michael Uhl. 

Seymour. Der Film

18. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: An dieser Stelle lief Seymour. Der Film, Matthias Ripperts Theater-Film-Version des Stücks von Anne Lepper, das Ende März am Staatstheater Darmstadt Premiere hätte haben sollen.

"Corona Papers" aus Neuwied

16. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 16. Juni, 18 Uhr, bis 17. Juni zeigen wir für 24 Stunden "Corona Papers" von Stephan Lack, inszeniert von Lajos Wenzel am Schlosstheater Neuwied, der Hauptspielstätte des Landestheater Rheinland-Pfalz. Die "Corona Papers" entstanden als brandaktuelle Reaktion auf den Lockdown infolge der Seuche. Am vergangenen Samstag hatte das Auftragswerk Premiere in Neuwied - vor 66 Zuschauern.

 

Das Landestheater Rheinland-Pfalz schreibt über "Corona Papers":

"Maskenpflicht im Supermarkt, geschlossene Kneipen und Bars, Verzicht auf soziale Kontakte. All das kümmert Nik kaum, denn schließlich verbringt er seine Tage auch sonst am liebsten allein vorm Pc – natürlich in seinem alten Kinderzimmer bei Hotel Mama. Der Endzwanziger lebt in seiner eigenen Blase: als selbsterklärter „Incel“ ist er auf dubiosen Internetseiten unterwegs und tauscht die neuesten Verschwörungstheorien mit seinen digitalen Bekanntschaften aus. So lernt er auch Wutbürger23 kennen, der im Besitz von Geheimdokumenten, den sogenannten „Corona Papers“ ist und Nik diese persönlich zeigen möchte…

Ganz anders bei Familienmanagerin Sascha. Statt die Zeit der Einschränkungen in trauter Umgebung mit Ihren Liebsten zu verbringen, driftet Ihre Familie immer weiter auseinander. Ihr durch Corona plötzlich arbeitsloser Gatte verbarrikadiert sich im heimischen Keller, die Teenagertochter die noch voll in der Pubertät steckt und der 11jährige Sohn, der sich gerade in diese begibt brauchen viel Raum und zu allem Übel verschwindet auch noch ihr halbseniler Vater plötzlich spurlos aus dem Haus. So begibt sich Sascha trotz Corona auf die Suche und landet dabei auch vor Niks Haustür.

Die Uraufführung von der Landesbühne Rheinland-Pfalz untersucht den Zusammenprall zweier Welten, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Was macht die aktuelle Situation mit den Menschen? Und wie kann man trotz Abstand Nähe erleben? Im durch die Hygiene- und Schutzverordnungen in den Zuschauerzahlen stark eingeschränktem Saal, wird das Publikum Teil der Inszenierung und kann sich selber fragen: Werden wir auch mit Entfernung berührt?"

 

Corona Papers
von Stephan Lack
Uraufführung
Regie: Lajos Wenzel, Bühnenbild: Künstlerkollektiv NUANS, Kostüme: Sylvia Rüger.
Mit: Madeleine Niesche, Carl Bruchhäuser.
Premiere am 13. Juni 2020 im Schlosstheater Neuwied
Dauer:

www.schlosstheater.de

 

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"Wir sind GESTERN HEUTE MORGEN"

19. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Bis 20. Juni 18 Uhr zeigten wir mit Wir sind GESTERN HEUTE MORGEN ein "generationenkonfrontierendes Theaterprojekt", entwickelt vom Spielensemble des Stückes, inszeniert von Uta Plate.

"Peer Gynt" inszeniert von Viktor Bodo

14. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 14. Juni, 18 Uhr, bis 15. Juni zeigen wir für 24 Stunden "Peer Gynt" von Henrik Ibsen, inszeniert von Viktor Bodo am Volkstheater Wien. Nachtkritiker Reinhard Kriechbaum schreibt: "Ibsens 'Peer Gynt' ist besonders dankbares Material für den Bühnenzauberer. In seiner Deutung haben wir es mit Kopftheater, nicht mit realen Erlebnissen zu tun."

"Bilder deiner großen Liebe" nach Wolfgang Herrndorf

13. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 13. Juni, 18 Uhr, bis 14. Juni zeigen wir für 24 Stunden "Bilder deiner großen Liebe" nach Wolfgang Herrndorf in der Fassung von Robert Koall, inszeniert von Jan Gehler, ursprünglich am Staatsschauspiel Dresden.

"John Gabriel Borkman" vom Deutschen Schauspielhaus Hamburg

9. Juni 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Ab 12. Juni 18 Uhr zeigen wir für 24 Stunden John Gabriel Borkman von Henrik Ibsen - 2014 inszeniert von Karin Henkel am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und 2015 zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

"Odem" vom Staatstheater Kassel

11. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 11. Juni, 18 Uhr, bis 12. Juni zeigen wir für 24 Stunden "Odem", geschrieben und inszeniert von Wilke Weermann. Nachtkritiker Michael Laages sah in dem "Schauspiel für drei Androiden und eine Nonne", das von Ferne her zu Mary Shelleys "Frankenstein" hinübergrüßt und aus der Nähe betrachtet, nicht wenig mit der Diskussion über Künstliche Intelligenz zu tun hat,  eine "freie Fantasie über die Erfiindung des Menschen".