Unfreiwillig gegangen?

8. Mai 2019. Das Frank­fur­ter Schau­spiel freut sich zur Spielplan-Präsentation über ein vol­les Haus – aber hin­ter den Ku­lis­sen gibt es Är­ger, schreibt Simon Strauss in der FAZ, weil Inszenierungen von Ulrich Rasche und Luk Perceval abgespielt werden. Und weil Marion Tiedtke geht.

"Die Orestie" in Mossul

13. April 2019. Milo Rau schreibt in einem umfänglichen Text in der taz (13.4.2019) über die "Orestie", die er in Mossul mit belgischen und irakischen Schauspielern inszeniert hat. Wir geben knappe Auszüge.

"Ich würde mitunter auch Menschen vor Wasserwerfern Schutz bieten"

13. April 2019. Der Standard aus Wien veröffentlicht unter der Überschrift "Martin Kušej will Burgtheater zu 'Hort der Opposition' machen" ein langes Gespräch von Margarete Affenzeller und Stephan Hilpold mit dem künftigen Burgtheaterdirektor Martin Kušej (online 12.4.2019, 12. April 2019, 13:00). Es gibt dazu ein kleines Video und unten drunter massenhaft pestige Mails gegen Kušej. Wir geben einige Kernaussagen in Auszügen.

Auslastung gut, Frauen- und Kunstquote schlecht

10. April 2019. Die letzte von 107 Premieren der Ära Karin Bergmann steht an, Margarete Affenzeller fragt im Wiener Standard (online 10.4.2019, 6 Uhr) nach den Erfolgen und den Misserfolgen der ersten Burgtheaterdirektorin.

Geldkämpfe gleich zum Start

4. April 2019. Über ihr genaues Programm am Schauspielhaus Zürich sprechen Benjamin von Blomberg und Nicolas Stemann noch nicht, aber launig liest sich das Interview mit ihnen in der ZEIT. Es geht um Ästhetik, Ankommen – und um den Kampf gegen Subventionskürzungen gleich zum Start.

Langer Marsch durch die Institution

3. April 2019. Wie geraten Menschen mit türkischem Familienhintergrund, aufgewachsen in prekären Verhältnissen ins weiße, deutsche Theater? Im Zürcher Tages Anzeiger (online 2.4.2019, 18:02 Uhr, Paywall) erzählt Alexandra Kedves eine ebenso exemplarische wie rare Geschichte. Sie porträtiert den "Polit-Dramatiker Necati Öziri", der seit Herbst 2017 als Dramaturg beim Theatertreffen der Berliner Festspiele und als Leiter von dessen Internationalem Forum arbeitet.

"Her mit einem neuen deutschen Theater!"

30. März 2019. Shermin Langhoff leitet seit 2013 das Gorki-Theater und ist erst die zweite Berliner Intendantin seit Ruth Berghaus. Im Interview mit Arno Widmann in der Berliner Zeitung (online 29.3.2019, 17:07 Uhr) macht Shermin Langhoff klar, was sie vom deutschen Theater erwartet.

Vier-Punkte-Programm für mächtiges Theater

5. März 2019.  "Man kommt mit diesem Post-Post-Zeugs nicht weiter", so Robert Hunger-Bühler in einem unterhaltsamen Interview in der Neuen Zürcher Zeitung über die Bedeutung des Theaters.

Engagement gegen Rechts beschädigt?

28. Februar 2019. In der ZEIT berichten Chris­ti­ne Lem­ke-Mat­w­ey und Adam So­boc­zyn­ski über die Broschüre Al­les nur Thea­ter? Zum Um­gang mit dem Kul­tur­kampf von rechts. Neben Lob für "kon­kre­te, in­tui­tiv rich­ti­ge und hilf­rei­che Rat­schlä­ge für Thea­ter­ma­cher" gehen sie vor allem auf die Soll-Seite ein, in der es um ei­ne "Po­si­ti­ons­be­stim­mung von Kunst und Kul­tur" gehe, eine Analyse der ge­sell­schaft­li­che Ge­samt­la­ge mit dem Schluss, der "Kul­tur­kampf von rechts" wer­de be­reits in den Feuille­tons ge­führt.