Fake Play?

24. Juni 2017. Russische Behören ermitteln im Umfeld Kirill Serebrennikows, Regisseur und Intendant des Moskauer Gogol-Theater. Der Vorwurf: Unterschlagung öffentlicher Gelder. Serebrennikows Wohnung wurde kürzlich durchsucht, er selbst mehrere Stunden lang vernommen. Wir berichteten. Nun nimmt das Verfahren eine absurde Wendung.

Positive Erwartungshaltung

22. Juni 2017. Die Medien kommentieren die Berufung von Nicolas Stemann und Benjamin von Blomberg nach Zürich.

Weniger Lohn, mehr Orchesterstellen, mehr Spektrum

22. Juni 2017. Stefan Rosinski, Geschäftsführer der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle (TOOH), hat sich im Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung zu den Finanzproblemen seines Hauses geäußert (strukturelles Defizit von 1,2 Millionen Euro). Teils führt Rosinski die Probleme auf die "zu ehrgeizigen" Mittelkürzungen seitens des Landes Sachsen-Anhalt um drei Millionen Euro zurück, das sind zehn Prozent: "Gleichzeitig waren die qualitativen und quantitativen Leistungsziele grosso modo festgeschrieben worden. Das war illusionär. Bliebe es dabei, liefe das auf eine erhebliche strukturelle Maßnahme hinaus." Im Klartext: Spartenschließung.

Kulturkampf

21. Juni 2017. Die Kollegin Regine Müller hat für die Tageszeitung Die Welt (20.6.2017) den neuen Bühnenvereins-Chef Marc Grandmontagne gesprochen, hier einige Auszüge:

Schmeiß das Geld weg

17. Juni 2016. Performances stechen gerade bei den großen Kunstausstellungen hervor. An den "Skulptur Projekten" in Münster nehmen in den nächsten Monaten die Regisseurin Monika Gintersdorfer und der bildende Künstler Knut Klaßen teil. Christine Dössel nimmts zum Anlass für ein schönes Porträt in der Süddeutschen Zeitung

Ein Image nimmt Schaden

13. Juni 2017. Die Bühnen Halle stehen finanziell in Bedrängnis. Ein 2014 mit der Stadt ausgehandelter Vertrag sieht Einsparungen beim Personal vor. Stefan Rosinski, der Geschäftsführer der Theater GmbH, lässt derzeit ausgehandelte Einsparungen beim Staatsorchtester erneut prüfen. Dessen Leistungsfähigkeit stehe auf dem Spiel. Konflikte mit den Geldgebern scheinen programmiert. Hinzu kommen nun auch Querelen in der Führungsetage der Bühnen, wie Stefan Petraschewsky vom MDR (13.06.2017) berichtet.

Protestwelle nach Eingriff in die Kunstfreiheit

9. Juni 2017. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung berichtet Joseph Croitoru über einen Eklat um das "Fringe Theater Festival" in der israelischen Küstenstadt Akko. Im Zuge eines Zensurversuchs der rechtsnationalen Kultur- und Sportministerin Miri Regev hätten zahlreiche Künstler*innen ihre Teilnahme an dem Festival abgesagt; zwei Auswahljuror*innen sowie der künstlerische Leiter Avi Gibson Barel seien zurückgetreten. "Israels Schauspieler- und Regieverbände haben sich den Protestierenden, die nun eine Alternativ-Veranstaltung an einem anderen Ort organisieren wollen, ebenfalls angeschlossen", so Croitroru.