Eine Woche voll Theater

Sie möchten wissen, was die Theaterwelt bewegt – auch wenn Sie mal ein paar Tage nicht auf nachtkritik.de vorbeigeschaut haben? Sie möchten wissen, wo die ästhetischen Höhenflüge und wo die inszenatorischen Tiefschläge zu verzeichnen waren? Welche Personalie die Gemüter erhitzt, wer die Preise absahnt und wo es kulturpolitisch knirscht? Sie möchten nicht verpassen, wenn in den Kommentarspalten Kluges dazwischengerufen oder auf Twitter Treffendes verbreitet wird? Der neue nachtkritik-Newsletter liefert Ihnen das Wichtigste aus einer Woche Theater direkt ins Email-Postfach, immer donnerstags, kurz und subjektiv auf den Punkt gebracht von jeweils einem*r Redakteur*in.

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Screenshot NL1 chrBisher erschienene Newsletter:

19. September 2019 – von Anne Peter
Neue Intendanzen in Wien, Zürich und Hannover + Ulrich Matthes + #Grönemeyer

12. September 2019 – von Christian Rakow
Buhrufe bei Hartmann und Castorf + Philipp Ruchs "Schluss mit der Geduld"

Zur Dramatik der Klimakrise

Berlin, 12. September 2019. In der Heinrich Böll Stiftung Berlin findet am 30. Oktober 2019 eine Fachtagung zur theatralen Erzählbarkeit der Klimakrise statt: Klima trifft Theater. Die Veranstaltung adressiert Theaterschaffende, Kulturinstitutionen und Vertreter der Klimawissenschaft und der Klimapolitik. nachtkritik.de beteiligt sich als Medienpartner. Auf der Homepage der Heinrich Böll Stiftung kann man sich für die geschlossene Veranstaltung anmelden.

Wirtschaftswunder, Winnetou und Wurst?

5. September 2019. Ist der Ton rauer geworden? Hat sich der gesellschaftliche Diskurs durch den erstarkenden Rechtspopulismus verändert – und müssen die Theater darauf reagieren? Das hat MDR Kultur die Theaterintendantinnen und -intendanten öffentlich geförderter Häuser in seinem Sendebereich gefragt: in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Worauf müssen sich Kulturinstitutionen nach den Stimmenzuwächsen für die AfD einstellen? Im Theaterpodcast #17 sprechen Susanne Burkhardt und Elena Philipp über diese Intendant*innen-Umfrage mit MDR-Opernredakteurin Bettina Volksdorf.

"Es kann nur eine geben"

von Nicole Bolz

Wuppertal, 22. August 2019. Die Kündigung ist unwirksam. Das hat, ein gutes Jahr nach der fristlosen Entlassung der Intendantin des Wuppertaler Tanztheaters Adolphe Binder, am Dienstag das Landesarbeitsgericht Düsseldorf entschieden. Es schloss sich damit dem erstinstanzlichen Urteil des Arbeitsgerichts Wuppertal von Dezember an und wies damit die Berufung des Tanztheaters (TTW) zurück. Revision ausgeschlossen. Somit besteht das Arbeitsverhältnis zwischen Binder und dem Tanztheater Wuppertal weiter fort – der vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung, die symptomatisch zeigt, was passiert, wenn Kulturpolitik kopflos handelt.