"Er wusste, was Mitleid ist"

von Fabian Hinrichs

Berlin, 17. Januar 2019. Vielen Dank an Aenne Quiñones, an Annemie Vanackere, an Hans-Ulrich Müller-Schwefe und an Sabine Reich für die Einladung, mich mit Herrn Schleef zu beschäftigen, ein ehrenvoller Auftrag.

Wählen Sie die Inszenierungen des Jahres!

16. Januar 2019. Dies ist die Vorschlagsliste mit 48 Inszenierungen, die von den nachtkritik.de-Korrespondent*innen und -Redakteur*innen als die wichtigsten der letzten zwölf Monate nominiert wurden..

Bis zum 23. Januar 2019 um 24 Uhr können Sie ihre Stimme(n) für 1 bis 10 Inszenierungen dieser Liste abgeben. Die zehn am häufigsten gewählten Produktionen werden gelobt und gepriesen und bilden die Auswahl des virtuellen nachtkritik-Theatertreffens 2019. Das Ergebnis veröffentlichen wir am 25. Januar 2019.

Hier geht es direkt zur Abstimmung

Macht und ihr Missbrauch

28. Dezember 2018. Man muss in der Liste der meistgelesenen Texte des Jahres nicht lange suchen, bis man auf das Wort Machtmissbrauch stößt: Gleich an zweiter Stelle rangiert Tim Tonndorfs leidenschaftlich-wütende Entgegnung auf des Kritikerkollegen Michael Laages' Bemerkung, das Theater sei ein feudaler und nichtdemokratischer Ort: "Das kann man gerne ändern wollen, aber bislang ist das so", sagte Laages auf Deutschlandfunk Kultur. Regisseur Tonndorf (vom Theatermacher*innenkollektiv Prinzip Gonzo) widerspricht: "Wann hören wir auf, diese seltsam protestantisch-deutsche Haltung von 'Wer arbeitet, muss leiden!' zu reproduzieren?"

Der Film zum Heiligabend

24. Dezember 2018. Für den Adventskalender 2018 fragte nachtkritik.de Schauspielerinnen und Schauspieler: Welchen Satz würden Sie 2019 gern auf einer Bühne sprechen? Und warum gerade diesen? Die Antworten sollten in ein kurzes Video passen. Hier finden Sie alle Videos einzeln in der Adventsgalerie. Der Film zum Heiligabend enthält neben allen Adventstürchen nun auch Bonusmaterial von Schauspielern, die von der Idee angefixt wurden und spontan mitmachten: Timo Weisschnur vom Deutschen Theater Berlin und Gabriel Kähler vom Jungen Schauspielhaus Hamburg. Ihnen und allen Mitwirkenden im #Nachtkritikadvent herzlichen Dank und frohe Weihnachtkritik! Und nun: Film ab!