Zähne zeigen

Eine Zeitungs-Umschau von Nikolaus Merck

30. März 2007. Im Magazin der Süddeutschen Zeitung diskutiert Claus Peymann mit Gabriele von Lutzau, im Oktober 1977 Stewardess auf der Lufthansa-Maschine "Landshut", die von palästinensischen Terroristen entführt wurde.

Warum beschäftigt sich die Kunst mehr mit den Tätern als den Opfern fragt die ehemalige Stewardess. Und Peymann antwortet: die Faszination an den Tätern ist einfach größer, tja, "es liegt in der menschlichen Psyche", aber, stimmt ja, es wäre ganz wichtig die Geschichte der Opfer aufzugreifen, aber es wäre ja doch wohl sehr langweilig.

Der diskrete Charme des Populismus

von Esther Slevogt

Berlin, im Mai 2006. Früher befriedigte schon ein Bausparvertrag unser Sicherheitsbedürfnis. Heute sind komplexere Systeme gefragt: Denn die Welt ist unübersichtlich geworden, seit der Kommunismus zerbrach und auch der Kapitalismus nicht mehr der Alte ist. Das Maxim-Gorki-Theater befasst sich schon seit längerem mit einer ganz besonderen Form der Lebensversicherung: dem Glauben nämlich. Erst gab es Bibel pur. Dann war der Kommunismus dran. Teil drei beinhaltet Versuche über den Fundamentalismus. Zu diesem Zweck hat Theater bei dem Dramatiker Lutz Hübner ein Stück in Auftrag gegeben, welches das Zentrum der Veranstaltungsreihe bilden soll, die im Untertitel "Die schöne und einfache Welt" heißt.

Kein Kleidertyp

von Simone Kaempf

Dezember 2006. Unter ihrem Schutz will der stärkste Held seine schwache Seite ausleben: Die Schauspielerin Wiebke Puls

Zwischen den Ritzen des Alltäglichen

Ein Originaltonbeitrag, aufgezeichnet von Irene Grüter

Zürich, Dezember 2006. Helgard Haug und Daniel Wetzel von der Dokumentartheater-Gruppe Rimini Protokoll über "Wallenstein", ihr Projekt für die Schillertage Mannheim 2005.