Das reicht nicht!

von Anne Peter

Themen des Textes: Zahlen & Fakten – die Studie "Frauen in Kultur & Medien" | Diverse Gründe für Geschlechterungerechtigkeit | (Un)Vereinbarkeit von Familie & Theaterberuf | männliche Kultur der Macht – Netzwerke, Seilschaften, Machtmissbrauch | Sozialisationsbedingte Unterschiede – weibliche Selbstzweifel vs. Genie-Kult | Frauen fördern Frauen? | Gender Pay Gap – ungleiche Bezahlung | Lösungsansätze | Blick ins Ausland | Blick in die Freie Szene | Gagentransparenz | Affirmative Action | Frauenquote | Solidarität & Intersektionalität | Neuauflage älterer Ideen | Was Theater tun können | Was Politik und Verbände tun können | Rolle der medialen Öffentlichkeit

 

11. Mai 2018. Beim Berliner Theatertreffen regieren gerade die Frauen. Männerdämmerung ist angesagt. Faust wird zum brabbelnden Lustgreis, Gretchen zum subversiv fordernden Chor. Die griechischen Helden werden zu populistischen Kriegstreibern, die Troerinnen zu wortmächtigen Opfern. Geleitet wird das Festival von einer Frau, die Jury ist zurzeit mehrheitlich weiblich besetzt. Das "Unlearning"-Begleitprogramm diskutiert die Krise des Patriarchats und die Geschlechterungerechtigkeit am Theater.

Vorschlag-Hammer

von Sebastian Huber

8. Mai 2018. Wie ist es aktuell um den Zustand der Kritik bestellt? Schlecht, das sagen Kunstschaffende natürlich immer. Die Klage übereinander gehört längst schon zur Folklore der Beziehung zwischen Kunst und Kritik. Mitunter aber gibt es auch handfeste Gründe, sich über die alte Regel hinwegzusetzen, die besagt, dass man Kritiker tunlichst nicht kritisiert, und ein paar Fragen zu stellen.

Die Panels bei Theater und Netz. Vol. 6

7. Mai 2017. Unter der Überschrift Vom Publikum zur Community veranstalteten nachtkritik.de und die Heinrich Böll Stiftung am 6. Mai 2018 in Berlin die sechste Ausgabe der Konferenz "Theater und Netz". Es gab parallele Panels und Sessions. Die Diskussionsveranstaltungen in Saal 1 wurden live gestreamt und mitgeschnitten und stehen hier zur Nachschau zur Verfügung. Das gesamte Konferenzprogramm finden Sie unter www.theaterundnetz.de.

Die Kulturfritzen, die den Bloggerspace organisierten, haben Internet-Thesen aus dem "Community Mannifest" (frei nach Marx) vorgelegt.

20 Tonnen Großkunst

Berlin, 1. Mai 2018. Das 55. Berliner Theatertreffen wird am 4. Mai 2018 mit einer Produktion eröffnet, die schon im Vorfeld für einigen Gesprächsstoff sorgte – und das nicht nur aus künstlerischen Gründen. Um "Faust" in der Regie von Frank Castorf (produziert in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz) als Theatertreffen-Gastspiel realisieren zu können, mussten die veranstaltenden Berliner Festspiele Zusatzmittel bei der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und bei der LOTTO-Stiftung Berlin beantragen, insgesamt 500.000 Euro. Anlass, um bei der Leiterin des Berliner Theatertreffens Yvonne Büdenhölzer (derzeit in Elternzeit) nachzufragen: