Baustart am Welttheatertag

27. März 2021. Die Dortmunder Akademie für Theater und Digitalität erhält einen eigenen Sitz, das teilt die Stadt Dortmund in einer Presseaussendung mit. Auf dem "Digital Campus", der am Dortmunder Hafen entsteht, wird die Akademie einen eigenen Sitz erhalten. Voraussichtlich im Sommer 2022 soll der Betrieb aufgenommen werden.

Hundert könnt Ihr sein

26. März 2021. In Halle, Magdeburg und Dessau-Roßlau können wieder Kulturveranstaltungen mit bis zu 100 Personen geplant werden. Das meldet der MDR.

Überraschend?

25. März 2021. Die Initiative "Vielfalt im Film" hat eine Umfrage in größerem Maßstab durchgeführt und 6000 Filmschaffende zu Diskriminierungserfahrungen in der Branche befragt, wie unter anderem die Süddeutsche Zeitung  (25. März 2021, 9:59 Uhr) berichtet. Die Ergebnisse liegen nun öffentlich vor. Demnach gab es in einem Viertel der ausgewerteten Fragebögen (5455 von 6000) Angaben zu Diskriminierungerfahrungen am Arbeitsplatz. Die drei häufigsten angegebenen Diskriminierungserfahrungen bezogen sich auf Geschlecht, Lebensalter und rassistische Zuschreibungen. Weitere bezogen sich auf Körpergewicht, sexuelle Orientierung/Identität und Beeinträchtigung.

Schlagkraft

25. März 2021. Der englische Bühnenautor Martin Crimp und seine Übersetzerin Ulrike Syha erhalten den mit 15.000 Euro dotierten Jürgen Bansemer & Ute Nyssen Dramatiker Preis. Das teilt die Verlegerin und Preis-Jurorin Ute Nyssen in der Presseaussendung mit. Weiter ist die Jury besetzt mit dem Journalisten Till Briegleb und dem Theaterautor und -regisseur Thomas Jonigk.

Mit Hintertür für analoge Vorstellungen

25. März 2021. Das Berliner Theatertreffen 2021 wird auch in diesem Jahr wieder digital stattfinden, das haben die Berliner Festspiele mitgeteilt. Der Start ist auf den 13. Mai verschoben, etwas später aus ursprünglich geplant. Bis 24. Mai werden die zehn von der Jury nominierten Inszenierungen als Livestream aus dem jeweils produzierenden Theater oder als Aufzeichnung präsentiert. Eröffnet wird das Theatertreffen mit dem Livestream der Inszenierung "Einfach das Ende der Welt" nach Jean-Luc Lagarce in der Regie von Christopher Rüping aus dem Schauspielhaus Zürich.

Regisseur mit Betriebskenntnis

Pforzheim, 23. März 2021. Markus Hertel übernimmt ab der Spielzeit 2022/2023 die Intendanz des Theaters Pforzheim. Das ist Ergebnis der Wahl in der heutigen nichtöffentlichen Gemeinderatssitzung. Hertel setzte sich laut Presseaussendung des Theaters gegen 68 Mitbewerber*innen durch. Er wird Nachfolger von Thomas Münstermann, dessen Intendanz an dem baden-württembergischen Dreispartenhaus nach fünf Jahren endet.

Für den überregionalen Austausch

23. März 2021. Vier große bundesweit agierende, überregionale Zusammenschlüsse wurden für die Pilotphase im Programm "Verbindungen fördern" vom Bundesverband der freien Dastellenden Künste (BFDK) laut Pressemitteilung auf seiner Website ausgewählt:

Für Berufsstart und Wiedereinstieg

23. März 2021. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hat ein Stipendienprogramm in Gesamthöhe von 25 Millionen Euro aufgesetzt. Gefördert werden bis zu 5.000 Kunstschaffende mit je 5000 Euro, wie der Bayerische Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) mitteilt, der an der Programmabstimmung beteiligt war. Das Programm ergänzt das Corona-Hilfsprogramm für Soloselbständige und soll Künstler*innen "beim Aufbau und der Wiederaufnahme ihrer beruflichen Existenz" unterstützen, wie der Vorsitzende des BLZT, Walter Heun, im der Pressemitteilung herausstellt.

"Von der Bühne zum Video"

22. März 2021. Der Kulturbranche in Österreich soll ein Maßnahmenpakt zum "Kultur-Neustart" bereit gestellt werden, welches zwanzig Millionen Euro umfasst. Das teilte die österreichische Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (SPÖ-Mitglied, ruhend) mit, wie unter anderem der Standard und das Oberösterreichische Volksblatt berichten. Mit diesen Maßnahmen wolle man die Kulturbranche "auf dem Weg zurück in die Normalität begleiten". 

Ein Kollektiv übernimmt

22. März 2021. Ab der Spielzeit 2022/23 wird das Schweizer Theater Marie von einem neuen Team übernommen – das gibt das Präsidium des Theaters in einer Pressemitteilung bekannt. Die vom Vorstand des Trägervereins einstimmig gewählte neue Leitung wird besetzt mit Andrea Brunner, Manuel Bürgin, Martina Clavadetscher, Julia Haenni und Maria Ursprung.